#251

RE: RIP

in Politik 08.04.2013 18:18
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #250
Margaret Thatcher:

Ich erinnere mich an meinen Aufenthalt in Northampton - ich war noch ein Schüler - und sah die Fernsehaufnahmen von Kriegsschiffen, die unter den Klängen von "Rule Britannia" in Richtung Falklands / Malvinas fuhren. De mortuis nihil nisi bene - ich muss gestehen, dass mir die Frau nicht sonderlich sympathisch war, ich ihre Politik, vor allem ihre Wirtschaftspolitik für verfehlt halte. Und dennoch war sie respektabler als ihr Nach-Nachfolger, jener amerikanische Pudel, vor dem man gar keinen Respekt haben konnte.



Man musste nicht ihrer Meinung sein, aber konnte sehen, sie war echt.


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#252

RE: RIP

in Politik 08.04.2013 19:51
von Nante | 7.464 Beiträge | 7434 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #251
Man musste nicht ihrer Meinung sein, aber konnte sehen, sie war echt.


Da bin ich anderer Meinung. Die Authentizität hat für mich nur einen begrenzten Wert.


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#253

RE: RIP

in Politik 08.04.2013 19:56
von nahal | 18.421 Beiträge | 16855 Punkte

Zitat von Nante im Beitrag #252
Zitat von Lea S. im Beitrag #251
Man musste nicht ihrer Meinung sein, aber konnte sehen, sie war echt.


Da bin ich anderer Meinung. Die Authentizität hat für mich nur einen begrenzten Wert.


Die wichtigste MP nach Churchill.


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#254

RE: RIP

in Politik 08.04.2013 20:07
von Nante | 7.464 Beiträge | 7434 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #253
Die wichtigste MP nach Churchill.

Also waren die dazwischen nicht so dolle...

Über die wirtschaftlichen Strukturen des vorthatcherischen Empires bin ich nur grob im Bilde - erstarrte Strukturen, mangelnde Konkurrenzfähigkeit der Industrie usw. Das Durchschnittseinkommen der Industriearbeiter kann ich nicht beurteilen - aber die Industrialisierungrate der VW ist danach kontinuierlich heruntergegangen, d.h. auch die Innovationsrate und folgend die Wettbewerbsfähigkeit.


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#255

RE: RIP

in Politik 08.04.2013 20:59
von Leto_II. | 19.589 Beiträge | 19023 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #253
Zitat von Nante im Beitrag #252
Zitat von Lea S. im Beitrag #251
Man musste nicht ihrer Meinung sein, aber konnte sehen, sie war echt.


Da bin ich anderer Meinung. Die Authentizität hat für mich nur einen begrenzten Wert.


Die wichtigste MP nach Churchill.



Geliebt und gehasst:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ge...d-a-893235.html


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#256

RE: RIP

in Politik 08.04.2013 21:38
von Maga-neu | 18.377 Beiträge | 18275 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #253
Zitat von Nante im Beitrag #252
Zitat von Lea S. im Beitrag #251
Man musste nicht ihrer Meinung sein, aber konnte sehen, sie war echt.


Da bin ich anderer Meinung. Die Authentizität hat für mich nur einen begrenzten Wert.


Die wichtigste MP nach Churchill.

Im Ranking kommt sie hinter Clement Attlee. Und auch die befragten Historiker schätzen Attlee höher ein als Thatcher und Churchill.
http://en.wikipedia.org/wiki/Historical_..._United_Kingdom

Mitterand sagte einmal über sie, sie habe den Mund der Monroe und die Augen von Caligula. Ich glaube, beides war übertrieben.



zuletzt bearbeitet 08.04.2013 21:39 | nach oben springen

#257

RE: RIP

in Politik 08.04.2013 21:52
von guylux (gelöscht)
avatar

Zitat von Maga-neu im Beitrag #250
Margaret Thatcher:

Ich erinnere mich an meinen Aufenthalt in Northampton - ich war noch ein Schüler - und sah die Fernsehaufnahmen von Kriegsschiffen, die unter den Klängen von "Rule Britannia" in Richtung Falklands / Malvinas fuhren. De mortuis nihil nisi bene - ich muss gestehen, dass mir die Frau nicht sonderlich sympathisch war, ich ihre Politik, vor allem ihre Wirtschaftspolitik für verfehlt halte. Und dennoch war sie respektabler als ihr Nach-Nachfolger, jener amerikanische Pudel, vor dem man gar keinen Respekt haben konnte.

Ich halte ihre Wirtschaftspolitik aus heutiger Sicht immer noch für richtig . Sie hat England aus dem Schlamassel gezogen , auch wenn es auf kosten eines Teiles der Bevölkerung ging .
Uber den Rest kann man streiten , aber auf jeden Fall eine Staatsmännin welche nie ihrer Linie untreu geworden ist .


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#258

RE: RIP

in Politik 08.04.2013 22:07
von nahal | 18.421 Beiträge | 16855 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #256
Zitat von nahal im Beitrag #253
Zitat von Nante im Beitrag #252
Zitat von Lea S. im Beitrag #251
Man musste nicht ihrer Meinung sein, aber konnte sehen, sie war echt.


Da bin ich anderer Meinung. Die Authentizität hat für mich nur einen begrenzten Wert.


Die wichtigste MP nach Churchill.

Im Ranking kommt sie hinter Clement Attlee. Und auch die befragten Historiker schätzen Attlee höher ein als Thatcher und Churchill.
http://en.wikipedia.org/wiki/Historical_..._United_Kingdom

Mitterand sagte einmal über sie, sie habe den Mund der Monroe und die Augen von Caligula. Ich glaube, beides war übertrieben.


Maga, du beleidigst meine und deine Intelligenz.
Di kommst mit einem "ranking", wo Winston auf Platz 6(sechs) steht.



zuletzt bearbeitet 08.04.2013 22:11 | nach oben springen

#259

RE: RIP

in Politik 08.04.2013 23:20
von Landegaard | 15.356 Beiträge | 15416 Punkte

Zitat von guylux im Beitrag #257
Zitat von Maga-neu im Beitrag #250
Margaret Thatcher:

Ich erinnere mich an meinen Aufenthalt in Northampton - ich war noch ein Schüler - und sah die Fernsehaufnahmen von Kriegsschiffen, die unter den Klängen von "Rule Britannia" in Richtung Falklands / Malvinas fuhren. De mortuis nihil nisi bene - ich muss gestehen, dass mir die Frau nicht sonderlich sympathisch war, ich ihre Politik, vor allem ihre Wirtschaftspolitik für verfehlt halte. Und dennoch war sie respektabler als ihr Nach-Nachfolger, jener amerikanische Pudel, vor dem man gar keinen Respekt haben konnte.

Ich halte ihre Wirtschaftspolitik aus heutiger Sicht immer noch für richtig . Sie hat England aus dem Schlamassel gezogen , auch wenn es auf kosten eines Teiles der Bevölkerung ging .
Uber den Rest kann man streiten , aber auf jeden Fall eine Staatsmännin welche nie ihrer Linie untreu geworden ist .


Man kann auch über ihre Wirtschaftspolitik streiten. Ob sie England aus dem Schlamassel gezogen hat, ist Ansichtssache. Eine bis zwei Generationen, als die verlorene bekannt, mögen das vielleicht gar nicht mitbekommen haben, dass sie aus dem Schlamassel gezogen wurden. Wurden sie auch nicht.

Thatcher hat den Strukturwandel nicht betrieben, sondern beschlossen, zulasten der betroffenen. Gegenmaßnahmen: Ein populistischer Krieg für die Stimmung an der Heimatfront und die Schaffung des alternativen Finanzortes London.

"Generationen von Bankern in der Londoner City verdanken ihre Porsches und Champagnerpartys der Dame, die ihnen die Freiheit schenkte, weitgehend unbehelligt vom Staat ihrem Geschäft nachzugehen. Manchester, Birmingham, Liverpool, all die alten Industriestädte im Norden, liegen dagegen wie Ruinen da. Das halbe Land ist ein Freilichtmuseum aus dem Industriezeitalter."

Hoffentlich werden wir mal nicht so "gerettet". Ein gutes Beispiel dafür, wer letztlich eine Stimme hat und wer nicht und damit die Geschichte solange deuten kann, bis sie Wahrheit geworden ist.

Was noch? GB hat ihr den eigenwilligen Status in der EU zu verdanken. Wir werden noch erfahren, ob das eine gute oder eine schlechte Leistung war.

Sie wollte die Deutsche Wiedervereinigung nicht und darbte spätestens da schon in einem seltsam weltfremden Zustand dahin, was mittlerweile für das ganze Land gilt.

Ja, man kann ihre "Authentizität" schätzen, das kann man auch bei Blair. Ist die Politik deshlab besser als die eines Majors, Browns? Ich würde da eher auf die ERfolge schauen, bzw. auf die Misserfolge.



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#260

RE: RIP

in Politik 08.04.2013 23:35
von nahal | 18.421 Beiträge | 16855 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #259
Zitat von guylux im Beitrag #257
Zitat von Maga-neu im Beitrag #250
Margaret Thatcher:

Ich erinnere mich an meinen Aufenthalt in Northampton - ich war noch ein Schüler - und sah die Fernsehaufnahmen von Kriegsschiffen, die unter den Klängen von "Rule Britannia" in Richtung Falklands / Malvinas fuhren. De mortuis nihil nisi bene - ich muss gestehen, dass mir die Frau nicht sonderlich sympathisch war, ich ihre Politik, vor allem ihre Wirtschaftspolitik für verfehlt halte. Und dennoch war sie respektabler als ihr Nach-Nachfolger, jener amerikanische Pudel, vor dem man gar keinen Respekt haben konnte.

Ich halte ihre Wirtschaftspolitik aus heutiger Sicht immer noch für richtig . Sie hat England aus dem Schlamassel gezogen , auch wenn es auf kosten eines Teiles der Bevölkerung ging .
Uber den Rest kann man streiten , aber auf jeden Fall eine Staatsmännin welche nie ihrer Linie untreu geworden ist .


Man kann auch über ihre Wirtschaftspolitik streiten. Ob sie England aus dem Schlamassel gezogen hat, ist Ansichtssache. Eine bis zwei Generationen, als die verlorene bekannt, mögen das vielleicht gar nicht mitbekommen haben, dass sie aus dem Schlamassel gezogen wurden. Wurden sie auch nicht.

Thatcher hat den Strukturwandel nicht betrieben, sondern beschlossen, zulasten der betroffenen. Gegenmaßnahmen: Ein populistischer Krieg für die Stimmung an der Heimatfront und die Schaffung des alternativen Finanzortes London.

"Generationen von Bankern in der Londoner City verdanken ihre Porsches und Champagnerpartys der Dame, die ihnen die Freiheit schenkte, weitgehend unbehelligt vom Staat ihrem Geschäft nachzugehen. Manchester, Birmingham, Liverpool, all die alten Industriestädte im Norden, liegen dagegen wie Ruinen da. Das halbe Land ist ein Freilichtmuseum aus dem Industriezeitalter."

Hoffentlich werden wir mal nicht so "gerettet". Ein gutes Beispiel dafür, wer letztlich eine Stimme hat und wer nicht und damit die Geschichte solange deuten kann, bis sie Wahrheit geworden ist.

Was noch? GB hat ihr den eigenwilligen Status in der EU zu verdanken. Wir werden noch erfahren, ob das eine gute oder eine schlechte Leistung war.

Sie wollte die Deutsche Wiedervereinigung nicht und darbte spätestens da schon in einem seltsam weltfremden Zustand dahin, was mittlerweile für das ganze Land gilt.

Ja, man kann ihre "Authentizität" schätzen, das kann man auch bei Blair. Ist die Politik deshlab besser als die eines Majors, Browns? Ich würde da eher auf die ERfolge schauen, bzw. auf die Misserfolge.


Sie waren offensichtlich zu jung, um die damalige Lage GBs zu beurteilen.
Schon mal von einem gewissen Scargill gehört?


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#261

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 00:11
von Landegaard | 15.356 Beiträge | 15416 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #260
Zitat von Landegaard im Beitrag #259
Zitat von guylux im Beitrag #257
Zitat von Maga-neu im Beitrag #250
Margaret Thatcher:

Ich erinnere mich an meinen Aufenthalt in Northampton - ich war noch ein Schüler - und sah die Fernsehaufnahmen von Kriegsschiffen, die unter den Klängen von "Rule Britannia" in Richtung Falklands / Malvinas fuhren. De mortuis nihil nisi bene - ich muss gestehen, dass mir die Frau nicht sonderlich sympathisch war, ich ihre Politik, vor allem ihre Wirtschaftspolitik für verfehlt halte. Und dennoch war sie respektabler als ihr Nach-Nachfolger, jener amerikanische Pudel, vor dem man gar keinen Respekt haben konnte.

Ich halte ihre Wirtschaftspolitik aus heutiger Sicht immer noch für richtig . Sie hat England aus dem Schlamassel gezogen , auch wenn es auf kosten eines Teiles der Bevölkerung ging .
Uber den Rest kann man streiten , aber auf jeden Fall eine Staatsmännin welche nie ihrer Linie untreu geworden ist .


Man kann auch über ihre Wirtschaftspolitik streiten. Ob sie England aus dem Schlamassel gezogen hat, ist Ansichtssache. Eine bis zwei Generationen, als die verlorene bekannt, mögen das vielleicht gar nicht mitbekommen haben, dass sie aus dem Schlamassel gezogen wurden. Wurden sie auch nicht.

Thatcher hat den Strukturwandel nicht betrieben, sondern beschlossen, zulasten der betroffenen. Gegenmaßnahmen: Ein populistischer Krieg für die Stimmung an der Heimatfront und die Schaffung des alternativen Finanzortes London.

"Generationen von Bankern in der Londoner City verdanken ihre Porsches und Champagnerpartys der Dame, die ihnen die Freiheit schenkte, weitgehend unbehelligt vom Staat ihrem Geschäft nachzugehen. Manchester, Birmingham, Liverpool, all die alten Industriestädte im Norden, liegen dagegen wie Ruinen da. Das halbe Land ist ein Freilichtmuseum aus dem Industriezeitalter."

Hoffentlich werden wir mal nicht so "gerettet". Ein gutes Beispiel dafür, wer letztlich eine Stimme hat und wer nicht und damit die Geschichte solange deuten kann, bis sie Wahrheit geworden ist.

Was noch? GB hat ihr den eigenwilligen Status in der EU zu verdanken. Wir werden noch erfahren, ob das eine gute oder eine schlechte Leistung war.

Sie wollte die Deutsche Wiedervereinigung nicht und darbte spätestens da schon in einem seltsam weltfremden Zustand dahin, was mittlerweile für das ganze Land gilt.

Ja, man kann ihre "Authentizität" schätzen, das kann man auch bei Blair. Ist die Politik deshlab besser als die eines Majors, Browns? Ich würde da eher auf die ERfolge schauen, bzw. auf die Misserfolge.


Sie waren offensichtlich zu jung, um die damalige Lage GBs zu beurteilen.
Schon mal von einem gewissen Scargill gehört?


Scargill? Ist das der Gewerkschafter, den Theatcher verfühstückt hat?

Und? Ich dachte eine Politik beurteilt man anhand ihrer Ergebnisse.



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#262

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 00:15
von Maga-neu | 18.377 Beiträge | 18275 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #258
Zitat von Maga-neu im Beitrag #256
Zitat von nahal im Beitrag #253
Zitat von Nante im Beitrag #252
Zitat von Lea S. im Beitrag #251
Man musste nicht ihrer Meinung sein, aber konnte sehen, sie war echt.


Da bin ich anderer Meinung. Die Authentizität hat für mich nur einen begrenzten Wert.


Die wichtigste MP nach Churchill.

Im Ranking kommt sie hinter Clement Attlee. Und auch die befragten Historiker schätzen Attlee höher ein als Thatcher und Churchill.
http://en.wikipedia.org/wiki/Historical_..._United_Kingdom

Mitterand sagte einmal über sie, sie habe den Mund der Monroe und die Augen von Caligula. Ich glaube, beides war übertrieben.


Maga, du beleidigst meine und deine Intelligenz.
Di kommst mit einem "ranking", wo Winston auf Platz 6(sechs) steht.

Was kann ich denn dafür, dass die Akademiker in Leeds den guten Winston so weit hinten sehen? Immerhin liegt er beim "average scholar rank" auf Platz 2. Hier eine Anekdote über ihn: Wenn sie nicht wahr ist, ist sie gut erfunden:

Shortly before George Bernard Shaw’s 1913 play Pygmalion received its first English performance at His Majesty’s Theatre in London
(on April 11, 1914), Shaw sent the following telegram to Winston Churchill : AM RESERVING TWO TICKETS FOR YOU FOR MY PREMIERE. COME AND BRING A FRIEND – IF YOU HAVE ONE.
Churchill sent this telegram to Shaw in reply : IMPOSSIBLE TO BE PRESENT FOR THE FIRST PERFORMANCE. WILL ATTEND THE SECOND – IF THERE IS ONE.


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#263

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 00:18
von Maga-neu | 18.377 Beiträge | 18275 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #261
Zitat von nahal im Beitrag #260
Zitat von Landegaard im Beitrag #259
Zitat von guylux im Beitrag #257
Zitat von Maga-neu im Beitrag #250
Margaret Thatcher:

Ich erinnere mich an meinen Aufenthalt in Northampton - ich war noch ein Schüler - und sah die Fernsehaufnahmen von Kriegsschiffen, die unter den Klängen von "Rule Britannia" in Richtung Falklands / Malvinas fuhren. De mortuis nihil nisi bene - ich muss gestehen, dass mir die Frau nicht sonderlich sympathisch war, ich ihre Politik, vor allem ihre Wirtschaftspolitik für verfehlt halte. Und dennoch war sie respektabler als ihr Nach-Nachfolger, jener amerikanische Pudel, vor dem man gar keinen Respekt haben konnte.

Ich halte ihre Wirtschaftspolitik aus heutiger Sicht immer noch für richtig . Sie hat England aus dem Schlamassel gezogen , auch wenn es auf kosten eines Teiles der Bevölkerung ging .
Uber den Rest kann man streiten , aber auf jeden Fall eine Staatsmännin welche nie ihrer Linie untreu geworden ist .


Man kann auch über ihre Wirtschaftspolitik streiten. Ob sie England aus dem Schlamassel gezogen hat, ist Ansichtssache. Eine bis zwei Generationen, als die verlorene bekannt, mögen das vielleicht gar nicht mitbekommen haben, dass sie aus dem Schlamassel gezogen wurden. Wurden sie auch nicht.

Thatcher hat den Strukturwandel nicht betrieben, sondern beschlossen, zulasten der betroffenen. Gegenmaßnahmen: Ein populistischer Krieg für die Stimmung an der Heimatfront und die Schaffung des alternativen Finanzortes London.

"Generationen von Bankern in der Londoner City verdanken ihre Porsches und Champagnerpartys der Dame, die ihnen die Freiheit schenkte, weitgehend unbehelligt vom Staat ihrem Geschäft nachzugehen. Manchester, Birmingham, Liverpool, all die alten Industriestädte im Norden, liegen dagegen wie Ruinen da. Das halbe Land ist ein Freilichtmuseum aus dem Industriezeitalter."

Hoffentlich werden wir mal nicht so "gerettet". Ein gutes Beispiel dafür, wer letztlich eine Stimme hat und wer nicht und damit die Geschichte solange deuten kann, bis sie Wahrheit geworden ist.

Was noch? GB hat ihr den eigenwilligen Status in der EU zu verdanken. Wir werden noch erfahren, ob das eine gute oder eine schlechte Leistung war.

Sie wollte die Deutsche Wiedervereinigung nicht und darbte spätestens da schon in einem seltsam weltfremden Zustand dahin, was mittlerweile für das ganze Land gilt.

Ja, man kann ihre "Authentizität" schätzen, das kann man auch bei Blair. Ist die Politik deshlab besser als die eines Majors, Browns? Ich würde da eher auf die ERfolge schauen, bzw. auf die Misserfolge.


Sie waren offensichtlich zu jung, um die damalige Lage GBs zu beurteilen.
Schon mal von einem gewissen Scargill gehört?


Scargill? Ist das der Gewerkschafter, den Theatcher verfühstückt hat?

Und? Ich dachte eine Politik beurteilt man anhand ihrer Ergebnisse.



Die Aktion gegen Scargill war richtig, die gegen die argentinische Junta auch. Aber sie hinterließ eine noch tiefer gespaltene Nation und eine tief gespaltene Partei.


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#264

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 00:31
von Landegaard | 15.356 Beiträge | 15416 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #263



Die Aktion gegen Scargill war richtig, die gegen die argentinische Junta auch. Aber sie hinterließ eine noch tiefer gespaltene Nation und eine tief gespaltene Partei.
[/quote]

:) Noch mehr Glaubenssätze. Es geht nicht darum, ob eine Aktion gegen einen Gewerkschafter richtig war, sondern was Theatchers Politik erreicht hat, es sei denn Scargill war der OBL der frühen 80er. War er nicht.

Den Falklandkrieg muss man hinsichtlich seiner Kosten, seines Erfolgs im Kontext der Argumentation des Kahlschlags zuhause sehen. Da ist dieser Krieg nur sinnvoll im Vergleich zu Reagans Kriegen.

Aber ich kann mich ja hinter meiner Jugend verstecken und mal blöd nach den sensationellen Erfolgen ihrer Politik fragen, die Ssie zur Lichtgestalt, gleich hinter Churchill macht.



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#265

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 08:58
von nahal | 18.421 Beiträge | 16855 Punkte

[quote=Landegaard|p161208

Den Falklandkrieg muss man hinsichtlich seiner Kosten, seines Erfolgs im Kontext der Argumentation des Kahlschlags zuhause sehen. Da ist dieser Krieg nur sinnvoll im Vergleich zu Reagans Kriegen.

[/quote]

Landegaard,
Sie erstaunen mich immer wieder.
Guted Beiträge die auch gut durchdacht sind neben völlig grenzwertige die wenig durchdacht sind.

Haben Sie eine Sekunde an die Menschen auf den Falklands gedacht, als Sie diesen obigen Unsinn geschrieben haben?

Denken Sie nochmals nach, lesen Sie vorher das hier:

"The final result of the vote in the Falkland Islands’ Referendum reveals 99.8% of the Islanders affirming that they wish to retain their British status."

http://falklandsnews.wordpress.com/tag/plebiscite/



zuletzt bearbeitet 09.04.2013 09:02 | nach oben springen

#266

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 09:14
von Maga-neu | 18.377 Beiträge | 18275 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #264
Zitat von Maga-neu im Beitrag #263



Die Aktion gegen Scargill war richtig, die gegen die argentinische Junta auch. Aber sie hinterließ eine noch tiefer gespaltene Nation und eine tief gespaltene Partei.



:) Noch mehr Glaubenssätze. Es geht nicht darum, ob eine Aktion gegen einen Gewerkschafter richtig war, sondern was Theatchers Politik erreicht hat, es sei denn Scargill war der OBL der frühen 80er. War er nicht.

Den Falklandkrieg muss man hinsichtlich seiner Kosten, seines Erfolgs im Kontext der Argumentation des Kahlschlags zuhause sehen. Da ist dieser Krieg nur sinnvoll im Vergleich zu Reagans Kriegen.

Aber ich kann mich ja hinter meiner Jugend verstecken und mal blöd nach den sensationellen Erfolgen ihrer Politik fragen, die Ssie zur Lichtgestalt, gleich hinter Churchill macht. [/quote]Ich habe mich ja eher kritisch zu ihr geäußert und bin keineswegs ein Befürworter von Kriegen. Aber dass man dieser Militärjunta, die gegen jedes internationale Recht verstieß, das nicht durchgehen lassen durfte, ist mir klar. (Vielleicht auch ein "Glaubenssatz".) Reagans Kriege - das erstaunt mich, es sei denn der Kalte Krieg wäre damit gemeint. Meines Wissens hat Reagan einmal die Hauptstadt Libyens bombardieren und die Miniinsel Grenada erobern lassen. Die Kosten dieser Aktionen hielten sich in Grenzen.


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#267

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 09:17
von nahal | 18.421 Beiträge | 16855 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #266

Reagans Kriege - das erstaunt mich,....



Es fällt Vielen schwer sich gedanklich damit abzufinden, dass der "Kriegstreiber" keine Kriege angezettelt hat.


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#268

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 09:55
von Maga-neu | 18.377 Beiträge | 18275 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #267
Zitat von Maga-neu im Beitrag #266

Reagans Kriege - das erstaunt mich,....



Es fällt Vielen schwer sich gedanklich damit abzufinden, dass der "Kriegstreiber" keine Kriege angezettelt hat.

Ich sehe auch Reagan aus dir bekannten Gründen kritisch, aber die Furcht hierzulande vor Reagans Kriegstreiberei habe ich nie geteilt.


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#269

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 10:59
von Landegaard | 15.356 Beiträge | 15416 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #265
Zitat von Landegaard im Beitrag #264


Den Falklandkrieg muss man hinsichtlich seiner Kosten, seines Erfolgs im Kontext der Argumentation des Kahlschlags zuhause sehen. Da ist dieser Krieg nur sinnvoll im Vergleich zu Reagans Kriegen.




Landegaard,
Sie erstaunen mich immer wieder.
Guted Beiträge die auch gut durchdacht sind neben völlig grenzwertige die wenig durchdacht sind.

Haben Sie eine Sekunde an die Menschen auf den Falklands gedacht, als Sie diesen obigen Unsinn geschrieben haben?

Denken Sie nochmals nach, lesen Sie vorher das hier:

"The final result of the vote in the Falkland Islands’ Referendum reveals 99.8% of the Islanders affirming that they wish to retain their British status."

http://falklandsnews.wordpress.com/tag/plebiscite/




Ja, habe ich, ist das nicht offensichtlich? Theatchers Politik ist klar und ohne Einschränkung die der Beschränkung der Mittel. Angesichts der Lage, in der sich England zu Beginn ihrer Regierung befand, durchaus eine notwendige Politik. Dann aber muss ein Abwägung zum Einsatz der Mittel stattfinden. Und da steht einfach eine Generation Engländer einer Bevölkerung Falklands gegenüber, wo für mich der Mitteleinsatz schwer nachvollziehbar ist.

Es sei denn, man bewertet die Falkländer höher als die eigene Landbevölkerung, was Theatcher getan hat.



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#270

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 11:06
von Landegaard | 15.356 Beiträge | 15416 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #266
Ich habe mich ja eher kritisch zu ihr geäußert und bin keineswegs ein Befürworter von Kriegen. Aber dass man dieser Militärjunta, die gegen jedes internationale Recht verstieß, das nicht durchgehen lassen durfte, ist mir klar. (Vielleicht auch ein "Glaubenssatz".) Reagans Kriege - das erstaunt mich, es sei denn der Kalte Krieg wäre damit gemeint. Meines Wissens hat Reagan einmal die Hauptstadt Libyens bombardieren und die Miniinsel Grenada erobern lassen. Die Kosten dieser Aktionen hielten sich in Grenzen.



Zugegeben, die Insel einfach an Argentinien fallen zu lassen, wäre eine Option, die ihr sicher das Amt und GB vieles an Reputation gekostet hätte.



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#271

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 11:07
von nahal | 18.421 Beiträge | 16855 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #269
Zitat von nahal im Beitrag #265
Zitat von Landegaard im Beitrag #264


Den Falklandkrieg muss man hinsichtlich seiner Kosten, seines Erfolgs im Kontext der Argumentation des Kahlschlags zuhause sehen. Da ist dieser Krieg nur sinnvoll im Vergleich zu Reagans Kriegen.




Landegaard,
Sie erstaunen mich immer wieder.
Guted Beiträge die auch gut durchdacht sind neben völlig grenzwertige die wenig durchdacht sind.

Haben Sie eine Sekunde an die Menschen auf den Falklands gedacht, als Sie diesen obigen Unsinn geschrieben haben?

Denken Sie nochmals nach, lesen Sie vorher das hier:

"The final result of the vote in the Falkland Islands’ Referendum reveals 99.8% of the Islanders affirming that they wish to retain their British status."

http://falklandsnews.wordpress.com/tag/plebiscite/




Ja, habe ich, ist das nicht offensichtlich? Theatchers Politik ist klar und ohne Einschränkung die der Beschränkung der Mittel. Angesichts der Lage, in der sich England zu Beginn ihrer Regierung befand, durchaus eine notwendige Politik. Dann aber muss ein Abwägung zum Einsatz der Mittel stattfinden. Und da steht einfach eine Generation Engländer einer Bevölkerung Falklands gegenüber, wo für mich der Mitteleinsatz schwer nachvollziehbar ist.

Es sei denn, man bewertet die Falkländer höher als die eigene Landbevölkerung, was Theatcher getan hat.




Genau das meine ich. Landegaard,

Ich halte eine doppelte Moral für eigene Staatsbürger für mehr als verwerflich.
Flakland und seine gesamte Bevölkerung ist ohne Wenn und Aber britisch. Eine Aufgabe dieser eigenen Bevölkerung aufgrund opportunistischen Erwägungen ist für mich undenkbar.


nach oben springen

#272

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 11:20
von Landegaard | 15.356 Beiträge | 15416 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #266
Zitat von Landegaard im Beitrag #264
Zitat von Maga-neu im Beitrag #263



Die Aktion gegen Scargill war richtig, die gegen die argentinische Junta auch. Aber sie hinterließ eine noch tiefer gespaltene Nation und eine tief gespaltene Partei.



:) Noch mehr Glaubenssätze. Es geht nicht darum, ob eine Aktion gegen einen Gewerkschafter richtig war, sondern was Theatchers Politik erreicht hat, es sei denn Scargill war der OBL der frühen 80er. War er nicht.

Den Falklandkrieg muss man hinsichtlich seiner Kosten, seines Erfolgs im Kontext der Argumentation des Kahlschlags zuhause sehen. Da ist dieser Krieg nur sinnvoll im Vergleich zu Reagans Kriegen.

Aber ich kann mich ja hinter meiner Jugend verstecken und mal blöd nach den sensationellen Erfolgen ihrer Politik fragen, die Ssie zur Lichtgestalt, gleich hinter Churchill macht.
Ich habe mich ja eher kritisch zu ihr geäußert und bin keineswegs ein Befürworter von Kriegen. Aber dass man dieser Militärjunta, die gegen jedes internationale Recht verstieß, das nicht durchgehen lassen durfte, ist mir klar. (Vielleicht auch ein "Glaubenssatz".) Reagans Kriege - das erstaunt mich, es sei denn der Kalte Krieg wäre damit gemeint. Meines Wissens hat Reagan einmal die Hauptstadt Libyens bombardieren und die Miniinsel Grenada erobern lassen. Die Kosten dieser Aktionen hielten sich in Grenzen.
[/quote]

Reagans Kriege sind:

-Bambardierung Libyens
- Invasion Grenada
- Guatemala

wenn wir die Unterstützung von Militärdiktaturen mal nicht mitzählen.

Harmlos im Vergleich zu anderen Präsidenten.



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#273

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 11:22
von Landegaard | 15.356 Beiträge | 15416 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #271
Zitat von Landegaard im Beitrag #269
Zitat von nahal im Beitrag #265
Zitat von Landegaard im Beitrag #264


Den Falklandkrieg muss man hinsichtlich seiner Kosten, seines Erfolgs im Kontext der Argumentation des Kahlschlags zuhause sehen. Da ist dieser Krieg nur sinnvoll im Vergleich zu Reagans Kriegen.




Landegaard,
Sie erstaunen mich immer wieder.
Guted Beiträge die auch gut durchdacht sind neben völlig grenzwertige die wenig durchdacht sind.

Haben Sie eine Sekunde an die Menschen auf den Falklands gedacht, als Sie diesen obigen Unsinn geschrieben haben?

Denken Sie nochmals nach, lesen Sie vorher das hier:

"The final result of the vote in the Falkland Islands’ Referendum reveals 99.8% of the Islanders affirming that they wish to retain their British status."

http://falklandsnews.wordpress.com/tag/plebiscite/




Ja, habe ich, ist das nicht offensichtlich? Theatchers Politik ist klar und ohne Einschränkung die der Beschränkung der Mittel. Angesichts der Lage, in der sich England zu Beginn ihrer Regierung befand, durchaus eine notwendige Politik. Dann aber muss ein Abwägung zum Einsatz der Mittel stattfinden. Und da steht einfach eine Generation Engländer einer Bevölkerung Falklands gegenüber, wo für mich der Mitteleinsatz schwer nachvollziehbar ist.

Es sei denn, man bewertet die Falkländer höher als die eigene Landbevölkerung, was Theatcher getan hat.




Genau das meine ich. Landegaard,

Ich halte eine doppelte Moral für eigene Staatsbürger für mehr als verwerflich.
Flakland und seine gesamte Bevölkerung ist ohne Wenn und Aber britisch. Eine Aufgabe dieser eigenen Bevölkerung aufgrund opportunistischen Erwägungen ist für mich undenkbar.



Es ist das Eine, eine andere Sicht zu vertreten, etwas anderes, andere Sichten als Unsinn zu bezeichnen. Ob die Moral doppelt ist, sei mal dahingestellt. Dafür müssten die Folgen vergleichbar sein und da gibts neben einer politischen auch eine wirtschaftliche Dimension.

Wir müssen das nicht seitenlang disskutieren, es sei denn, Ihre sicherlich durchdachte Bewertung Thatchers gleich hinter Chruchill machen Sie am Falklandkrieg fest.



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#274

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 11:32
von nahal | 18.421 Beiträge | 16855 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #273
Zitat von nahal im Beitrag #271
Zitat von Landegaard im Beitrag #269
Zitat von nahal im Beitrag #265
Zitat von Landegaard im Beitrag #264


Den Falklandkrieg muss man hinsichtlich seiner Kosten, seines Erfolgs im Kontext der Argumentation des Kahlschlags zuhause sehen. Da ist dieser Krieg nur sinnvoll im Vergleich zu Reagans Kriegen.




Landegaard,
Sie erstaunen mich immer wieder.
Guted Beiträge die auch gut durchdacht sind neben völlig grenzwertige die wenig durchdacht sind.

Haben Sie eine Sekunde an die Menschen auf den Falklands gedacht, als Sie diesen obigen Unsinn geschrieben haben?

Denken Sie nochmals nach, lesen Sie vorher das hier:

"The final result of the vote in the Falkland Islands’ Referendum reveals 99.8% of the Islanders affirming that they wish to retain their British status."

http://falklandsnews.wordpress.com/tag/plebiscite/




Ja, habe ich, ist das nicht offensichtlich? Theatchers Politik ist klar und ohne Einschränkung die der Beschränkung der Mittel. Angesichts der Lage, in der sich England zu Beginn ihrer Regierung befand, durchaus eine notwendige Politik. Dann aber muss ein Abwägung zum Einsatz der Mittel stattfinden. Und da steht einfach eine Generation Engländer einer Bevölkerung Falklands gegenüber, wo für mich der Mitteleinsatz schwer nachvollziehbar ist.

Es sei denn, man bewertet die Falkländer höher als die eigene Landbevölkerung, was Theatcher getan hat.




Genau das meine ich. Landegaard,

Ich halte eine doppelte Moral für eigene Staatsbürger für mehr als verwerflich.
Flakland und seine gesamte Bevölkerung ist ohne Wenn und Aber britisch. Eine Aufgabe dieser eigenen Bevölkerung aufgrund opportunistischen Erwägungen ist für mich undenkbar.



Es ist das Eine, eine andere Sicht zu vertreten, etwas anderes, andere Sichten als Unsinn zu bezeichnen. Ob die Moral doppelt ist, sei mal dahingestellt. Dafür müssten die Folgen vergleichbar sein und da gibts neben einer politischen auch eine wirtschaftliche Dimension.

Wir müssen das nicht seitenlang disskutieren, es sei denn, Ihre sicherlich durchdachte Bewertung Thatchers gleich hinter Chruchill machen Sie am Falklandkrieg fest.



Da Sie es kurz machen wollen:
Sie würden anders denken, wenn die Bürger Aachens, gegen deren Willen, wegen Kostenrechnung, von der Berliner Regierung aufgegeben würden.

Und nein, Flakland war nur eine symbolträchtige, aber keinesfalls für die Politik Thatchers prägende Politikentscheidung.


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#275

RE: RIP

in Politik 09.04.2013 11:55
von Landegaard | 15.356 Beiträge | 15416 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #274
Zitat von Landegaard im Beitrag #273
Zitat von nahal im Beitrag #271
Zitat von Landegaard im Beitrag #269
Zitat von nahal im Beitrag #265
Zitat von Landegaard im Beitrag #264


Den Falklandkrieg muss man hinsichtlich seiner Kosten, seines Erfolgs im Kontext der Argumentation des Kahlschlags zuhause sehen. Da ist dieser Krieg nur sinnvoll im Vergleich zu Reagans Kriegen.




Landegaard,
Sie erstaunen mich immer wieder.
Guted Beiträge die auch gut durchdacht sind neben völlig grenzwertige die wenig durchdacht sind.

Haben Sie eine Sekunde an die Menschen auf den Falklands gedacht, als Sie diesen obigen Unsinn geschrieben haben?

Denken Sie nochmals nach, lesen Sie vorher das hier:

"The final result of the vote in the Falkland Islands’ Referendum reveals 99.8% of the Islanders affirming that they wish to retain their British status."

http://falklandsnews.wordpress.com/tag/plebiscite/




Ja, habe ich, ist das nicht offensichtlich? Theatchers Politik ist klar und ohne Einschränkung die der Beschränkung der Mittel. Angesichts der Lage, in der sich England zu Beginn ihrer Regierung befand, durchaus eine notwendige Politik. Dann aber muss ein Abwägung zum Einsatz der Mittel stattfinden. Und da steht einfach eine Generation Engländer einer Bevölkerung Falklands gegenüber, wo für mich der Mitteleinsatz schwer nachvollziehbar ist.

Es sei denn, man bewertet die Falkländer höher als die eigene Landbevölkerung, was Theatcher getan hat.




Genau das meine ich. Landegaard,

Ich halte eine doppelte Moral für eigene Staatsbürger für mehr als verwerflich.
Flakland und seine gesamte Bevölkerung ist ohne Wenn und Aber britisch. Eine Aufgabe dieser eigenen Bevölkerung aufgrund opportunistischen Erwägungen ist für mich undenkbar.



Es ist das Eine, eine andere Sicht zu vertreten, etwas anderes, andere Sichten als Unsinn zu bezeichnen. Ob die Moral doppelt ist, sei mal dahingestellt. Dafür müssten die Folgen vergleichbar sein und da gibts neben einer politischen auch eine wirtschaftliche Dimension.

Wir müssen das nicht seitenlang disskutieren, es sei denn, Ihre sicherlich durchdachte Bewertung Thatchers gleich hinter Chruchill machen Sie am Falklandkrieg fest.



Da Sie es kurz machen wollen:
Sie würden anders denken, wenn die Bürger Aachens, gegen deren Willen, wegen Kostenrechnung, von der Berliner Regierung aufgegeben würden.



Schon klar, es bleibt dennoch eine Frage der Perspektive. Wenn Berlin Aachen zunächst in eine Geisterstadt verwandelt und jeden Arbeitslosen in die vollständige Eigenverantwortung übergibt, also quasi drauf scheisst, hätte ich ein Störgefühl, wenn Düsseldorf dann eine Premiumrettung angedient wird.



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