#126

RE: RIP

in Politik 08.03.2013 23:23
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #125
Zitat von old-chatterhand im Beitrag #124
Zitat von nahal im Beitrag #123
Zitat von old-chatterhand im Beitrag #122
Zitat von nahal im Beitrag #121
Zitat von old-chatterhand im Beitrag #120
Zitat von nahal im Beitrag #119
Guter Beitrag, OC,

Nicht (nur) Achselzucken bei muslimischen Mördern, sondern auch bei allen links angehauchten Tyranen.

Na ja, die Allianz zwischen Linksextremisten und Islamisten wird ja immer offensichtlicher, die Rechtsextremen werden nunmehr auch gerne eingebunden. Siehe Syrien, wo Assad und Putin, Hezballah und Falangisten, Wen Jiabao und Achmadinedschad Schulter an Schulter kämpfen. Der Mülleimer der Geschichte ist umgekippt und eine farblich schwer definierbare Soße quillt hervor. Die Verlierer des letzten Jahrhunderts und die Feinde der Demokratie unternehmen vereint den nächsten Anlauf, gestärkt durch China.


Ich meinte nicht die Ähnlichkeit der Verbrecher, sondern die Ähnlichkeit der Reaktion des "aufgeklärten toleranten politisch Korrekten"


Mir fällt vor allen Dingen die Unterschiedlichkeit auf, mit der solche Taten gemessen werden. Es scheint ganz klar akzeptable Mordmotive und akzeptable Gewalt zu geben. Etwas, was man dem politischen Gegner immer als Doppelmoral ankreidet...


Verbrechen und Verbrecher werden etwas relativiert, wenn das mit Antiamerikanismus, Anti-Israel Anti-Westen oder a bissle Robin-Hood zu tun hat

Der Zweck heiligt die Mittel und geheiligte Mittel erfüllen den Zweck. Mit Ideologie kann man offenbar immer noch alles rechtfertigen. Als wenn es das 20. Jahrhundert nie gegeben hätte.


Ja, Chavez war kein Unschuldslamm, aber er hat "Autobahnen gebaut"

Ganz genau! Und hat - wie die Hamas - Israel kritisiert. Deswegen sind die alle auch in Wirklichkeit recht gemäßigt. Ähnlich wie Jack the Ripper, der lediglich ein Prostituiertenkritiker war...



zuletzt bearbeitet 08.03.2013 23:25 | nach oben springen

#127

RE: RIP

in Politik 08.03.2013 23:59
von guylux | 7.471 Beiträge | 6821 Punkte

Zitat von old-chatterhand im Beitrag #120
Zitat von nahal im Beitrag #119
Guter Beitrag, OC,

Nicht (nur) Achselzucken bei muslimischen Mördern, sondern auch bei allen links angehauchten Tyranen.

Na ja, die Allianz zwischen Linksextremisten und Islamisten wird ja immer offensichtlicher, die Rechtsextremen werden nunmehr auch gerne eingebunden. Siehe Syrien, wo Assad und Putin, Hezballah und Falangisten, Wen Jiabao und Achmadinedschad Schulter an Schulter kämpfen. Der Mülleimer der Geschichte ist umgekippt und eine farblich schwer definierbare Soße quillt hervor. Die Verlierer des letzten Jahrhunderts und die Feinde der Demokratie unternehmen vereint den nächsten Anlauf, gestärkt durch China.

So habe Ich mir Propagandapamphlete immer vorgestellt .
Immer feste druff ,im Namen der Kirche , der Neocons , der Eliten , der selbsternannten Richter , der Hüter von Ordnung und Moral .
Sie selbst stehen mit den Füssen schon in Ihrer eigenen farblich schwer definierbaren Sosse und merken es nur nicht .!


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#128

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 00:20
von Landegaard | 15.039 Beiträge | 12246 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #119
Guter Beitrag, OC,

Nicht (nur) Achselzucken bei muslimischen Mördern, sondern auch bei allen links angehauchten Tyranen.


:)

Ist natürlich völliger Quatsch, es mangelt nirgends an Kritik an Chavez. Die im übrigen nicht nur durch Stalinvergleiche formulierbar ist. Auch OCs "guter Beitrag" geht unter an seinem propagandistischem Gebrabbel. Das tun die Ihren auch, insofern ist es verständlich, dass Sie das gut finden.

Es bleibt noch immer Fakt, dass es den Armen in Venezuela besser geht als zuvor, zwischenzeitlich leugnet das niemand mehr, sondern relativiert es wegen noch weiterem dem Land gegebenem Potential (richtig), seinem Eigeninteresse dabei (richtig) und seinem Despotentum (richtig, niemand bestritt das). Spielt alles eine Rolle, ändert aber am Fakt nichts und der war stark genug, dass er vom Volk gewählt wurde. Das muss was mit der Verbesserung der Verhältnisse, die er geschaffen hat, zu tun haben. Was vielleicht angesichts der Beiträge gesagt werden muss: Auch den Vorgängern stand der Reichtum des Landes zur Verfügung. Dann spielt es auch keine Rolle, wer am Golf mehr damit vollbrachte, das ist für die Venezualer kaum von Relevanz.

Nicht zu unterschätzen ist auch das Selbstbewusstsein, was er gleich einem ganzen Kontinent gab. Das führt natürlich dazu, dass auch rechtsangehauchte Tyrannen wie ein Paul Singer nicht unbegrenzt ihre Sklavenhalterideologie auf diesem Kontinent durchsetzen können, was ich durchaus positiv werte. Niemand hat bisher hier gesagt, Chavez sei ein Heiliger. Sie und OC brauchen also nicht so zu tun, als sei das anders, um dann Ihre Argumentation darauf aufzusetzen.



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#129

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 00:22
von Landegaard | 15.039 Beiträge | 12246 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #125
Zitat von old-chatterhand im Beitrag #124
Zitat von nahal im Beitrag #123
Zitat von old-chatterhand im Beitrag #122
Zitat von nahal im Beitrag #121
Zitat von old-chatterhand im Beitrag #120
Zitat von nahal im Beitrag #119
Guter Beitrag, OC,

Nicht (nur) Achselzucken bei muslimischen Mördern, sondern auch bei allen links angehauchten Tyranen.

Na ja, die Allianz zwischen Linksextremisten und Islamisten wird ja immer offensichtlicher, die Rechtsextremen werden nunmehr auch gerne eingebunden. Siehe Syrien, wo Assad und Putin, Hezballah und Falangisten, Wen Jiabao und Achmadinedschad Schulter an Schulter kämpfen. Der Mülleimer der Geschichte ist umgekippt und eine farblich schwer definierbare Soße quillt hervor. Die Verlierer des letzten Jahrhunderts und die Feinde der Demokratie unternehmen vereint den nächsten Anlauf, gestärkt durch China.


Ich meinte nicht die Ähnlichkeit der Verbrecher, sondern die Ähnlichkeit der Reaktion des "aufgeklärten toleranten politisch Korrekten"


Mir fällt vor allen Dingen die Unterschiedlichkeit auf, mit der solche Taten gemessen werden. Es scheint ganz klar akzeptable Mordmotive und akzeptable Gewalt zu geben. Etwas, was man dem politischen Gegner immer als Doppelmoral ankreidet...


Verbrechen und Verbrecher werden etwas relativiert, wenn das mit Antiamerikanismus, Anti-Israel Anti-Westen oder a bissle Robin-Hood zu tun hat

Der Zweck heiligt die Mittel und geheiligte Mittel erfüllen den Zweck. Mit Ideologie kann man offenbar immer noch alles rechtfertigen. Als wenn es das 20. Jahrhundert nie gegeben hätte.


Ja, Chavez war kein Unschuldslamm, aber er hat "Autobahnen gebaut"


:) Blödsinnpingpong



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#130

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 00:26
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von old-chatterhand im Beitrag #126
Zitat von nahal im Beitrag #125
Zitat von old-chatterhand im Beitrag #124
Zitat von nahal im Beitrag #123
Zitat von old-chatterhand im Beitrag #122
Zitat von nahal im Beitrag #121
Zitat von old-chatterhand im Beitrag #120
Zitat von nahal im Beitrag #119
Guter Beitrag, OC,

Nicht (nur) Achselzucken bei muslimischen Mördern, sondern auch bei allen links angehauchten Tyranen.

Na ja, die Allianz zwischen Linksextremisten und Islamisten wird ja immer offensichtlicher, die Rechtsextremen werden nunmehr auch gerne eingebunden. Siehe Syrien, wo Assad und Putin, Hezballah und Falangisten, Wen Jiabao und Achmadinedschad Schulter an Schulter kämpfen. Der Mülleimer der Geschichte ist umgekippt und eine farblich schwer definierbare Soße quillt hervor. Die Verlierer des letzten Jahrhunderts und die Feinde der Demokratie unternehmen vereint den nächsten Anlauf, gestärkt durch China.


Ich meinte nicht die Ähnlichkeit der Verbrecher, sondern die Ähnlichkeit der Reaktion des "aufgeklärten toleranten politisch Korrekten"


Mir fällt vor allen Dingen die Unterschiedlichkeit auf, mit der solche Taten gemessen werden. Es scheint ganz klar akzeptable Mordmotive und akzeptable Gewalt zu geben. Etwas, was man dem politischen Gegner immer als Doppelmoral ankreidet...


Verbrechen und Verbrecher werden etwas relativiert, wenn das mit Antiamerikanismus, Anti-Israel Anti-Westen oder a bissle Robin-Hood zu tun hat

Der Zweck heiligt die Mittel und geheiligte Mittel erfüllen den Zweck. Mit Ideologie kann man offenbar immer noch alles rechtfertigen. Als wenn es das 20. Jahrhundert nie gegeben hätte.


Ja, Chavez war kein Unschuldslamm, aber er hat "Autobahnen gebaut"

Ganz genau! Und hat - wie die Hamas - Israel kritisiert. Deswegen sind die alle auch in Wirklichkeit recht gemäßigt. Ähnlich wie Jack the Ripper, der lediglich ein Prostituiertenkritiker war...



Wie lächerlich, als ob es ein Massstab für den Rest der Welt wäre, Israel zu kritisieren oder zu loben.


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#131

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 00:47
von mbockstette | 7.867 Beiträge | 5883 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #128
Zitat von nahal im Beitrag #119
Guter Beitrag, OC,

Nicht (nur) Achselzucken bei muslimischen Mördern, sondern auch bei allen links angehauchten Tyranen.


:)

Ist natürlich völliger Quatsch, es mangelt nirgends an Kritik an Chavez. Die im übrigen nicht nur durch Stalinvergleiche formulierbar ist. Auch OCs "guter Beitrag" geht unter an seinem propagandistischem Gebrabbel. Das tun die Ihren auch, insofern ist es verständlich, dass Sie das gut finden.

Es bleibt noch immer Fakt, dass es den Armen in Venezuela besser geht als zuvor, zwischenzeitlich leugnet das niemand mehr, sondern relativiert es wegen noch weiterem dem Land gegebenem Potential (richtig), seinem Eigeninteresse dabei (richtig) und seinem Despotentum (richtig, niemand bestritt das). Spielt alles eine Rolle, ändert aber am Fakt nichts und der war stark genug, dass er vom Volk gewählt wurde. Das muss was mit der Verbesserung der Verhältnisse, die er geschaffen hat, zu tun haben. Was vielleicht angesichts der Beiträge gesagt werden muss: Auch den Vorgängern stand der Reichtum des Landes zur Verfügung. Dann spielt es auch keine Rolle, wer am Golf mehr damit vollbrachte, das ist für die Venezualer kaum von Relevanz.

Nicht zu unterschätzen ist auch das Selbstbewusstsein, was er gleich einem ganzen Kontinent gab. Das führt natürlich dazu, dass auch rechtsangehauchte Tyrannen wie ein Paul Singer nicht unbegrenzt ihre Sklavenhalterideologie auf diesem Kontinent durchsetzen können, was ich durchaus positiv werte. Niemand hat bisher hier gesagt, Chavez sei ein Heiliger. Sie und OC brauchen also nicht so zu tun, als sei das anders, um dann Ihre Argumentation darauf aufzusetzen.


Die Wirtschaftspolitik von Hugo Chavez ähnelt der der DDR und Kubas und die Folgen sind nur dank üppiger Öleinnahmen nicht so gravierend. Die Produktivität der Wirtschaft sinkt langsam aber stetig, die In- und Auslandsschulden wachsen schnell und konstant und der Verweis auf "Autobahnen" ist nicht aus der Luft gegriffen, denn auch die wurden mit ungedeckten Schuldverschreibungen finanziert und gaukelten den Menschen einen wirtschaftlichen Aufschwung vor, der nicht auf einer Steigerung der Produktivität beruhte.

Zitat
2009 schrumpfte das Bruttosozialprodukt um 2,9 Prozent, 2010 um weitere 1,9 Prozent bei einer Inflationsrate von 27 Prozent. Als Ursache wurde zunächst vor allem der Einbruch des Ölpreises Ende 2008 infolge der Finanzkrise ab 2007 verantwortlich gemacht. Allerdings wurde bereits im dritten Quartal 2010 ein Nullwachstum erreicht, so dass im Jahr 2011 mit einem Wirtschaftswachstum zu rechnen ist. Nach Anfang 2010 wurde auch 2011 die venezolanische Währung, der Bolívar, abgewertet. Zum starken Rückgang der Wirtschaftstätigkeit in der ersten Hälfte das Jahres 2010 trug auch die Elektrizitätskrise bei, die Produktionsunterbrechungen in der Schwerindustrie notwendig machte. Andere verweisen auf Chávez’ Verantwortung für den Niedergang der Infrastruktur. Die Regierung habe die Infrastruktur verkommen lassen. Bei dem Gaskraftwerk Planta Centro im Bundesstaat Carabobo dauerte die Reparatur der Turbinen länger als der Bau des Kraftwerks an sich, das früher vorbildliche Stromnetz sei unter Chávez auf den Stand eines Entwicklungslandes heruntergekommen, regelmäßige Stromausfälle ein gravierendes Problem. Die offiziell investierten 35 Milliarden Euro seien nicht sachgemäß verwendet worden.

Trotz der Wirtschaftskrise wurden die Sozialausgaben beibehalten, so dass die Armut und die absolute Armut in Venezuela weiter zurückgingen. Die Arbeitslosigkeit nahm von 6,8 % Ende 2008 auf 8,4 % Mitte 2010 zu. Die Gesamtverschuldung Venezuelas beträgt 18,4 % des BSPs und ist damit weitaus geringer als die von Deutschland (über 60 %) und den USA (über 100 %). Von 1999 (Machtantritt von Chávez) bis 2011 sind die Auslandsverbindlichkeiten um 70 % angestiegen, die Binnenverschuldung um 1000 %

http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Ch%C3%...tschaftspolitik



Die Schulden von Vater Staat juckte die Armen noch nie, mindestens so lange nicht als sie die Nuzutznießer des Geldsegens auf Kredit sind und wenn das Schuldenhaus dann doch am Ende zusammenbricht, dann trifft es genau jene Armen am meisten.



zuletzt bearbeitet 09.03.2013 00:54 | nach oben springen

#132

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 00:59
von Maga-neu | 17.875 Beiträge | 13255 Punkte

Zitat von old-chatterhand im Beitrag #118
Zitat von Maga-neu im Beitrag #106
Zitat von nahal im Beitrag #93
Wie Nante schrieb, ist der Held am selben Jahrestag wie Weiland Stalin gestorben.
Wir wollen die beiden nicht vergleichen, aber ist dir bekannt, welche Trauerexplosion es in der UdSSR damals gab?
Kim-Sippe?

Mit dem Unterschied, dass sich Stalin niemals freien Wahlen gestellt hat. Die Einbalsamierung hat aber etwas Peinliches, ganz unfreiwillig auf Lenin und Stalin Verweisendes. Chavez war Ausdruck einer Empörung, einer berechtigten Empörung über die extrem ungleichen und ungerechten Besitzverhältnisse in Venezuela und über die ständigen Einmischungen des "Großen Bruders" in die venezolanische Politik. Seine Anliegen waren berechtigt, seine Methoden waren es oft nicht. Jedenfalls kann man ihn nicht in eine Reihe mit Leuten wie Pinochet, Mobuto, die Kims oder gar Stalin stellen.


Chavez als Mumie, um Kinder zu erschrecken, die nicht aufgegessen haben. Eine Rolle, die unser Operetten Caudillo vielleicht noch ausfüllen könnte.

Mit diesem Unsinn - wenn du böse bist, kommt Napoleon und frisst dich - haben die Engländer im 19. Jahrhundert ihre Kinder erschreckt. Ich hoffe, die Zeiten haben sich geändert.

Zitat von old-chatterhand im Beitrag #118
Viel erreicht hat er nicht für die Armen im Lande. Wenn der Ölpreis nicht von 12 auf jetzt über 100 Dollar gestiegen wäre, hätte er sich vielleicht mal irgendwann der Realität in seinem Lande stellen müssen, anstatt, den großen Demagogen zu spielen, der eine Koalition von Psychopathen und Massenmördern schmiedet.

Im Gegensatz zu den Tiermondisten, die jetzt traurig ihrer Dritte Welt Romantik hinterher weinen, weiss ich durch meinen Vater der lange Jahre dort verweilte, recht gut Bescheid über die Zustände, die sich angeblich unter Chavez verbessert haben sollen.
Ein "Tiersmondist" bin ich bestimmt nicht, aber auch niemand, der die Augen vor der kruden Mischung aus Antikommunismus, Rassismus und Besitzstandswahrung in Südamerika verschließt. Eine Kombination, die einen Mann wie Chavez erst möglich machte.

Zitat von old-chatterhand im Beitrag #118
Chavez hat in erster Linie die Abhängigkeit von multinationalen Konzernen durch eine Abhängigkeit von ihm ersetzt. Überall bewaffnete Schlägertrupps, Blockwarte, zerfallende Infrastruktur, Arbeitslosigkeit, hohe Inflation, die Ausschaltung von unbequemer Opposition. Und als "Erfolg" ein von 50% auf 33% gesunkener Anteil an Armen im Land. Für eines der Erdöl reichsten Länder der Welt, das auch sonst noch zahllose Bodenschätze beherbergt, eine katastrophale Bilanz nach 14 Jahren Machtausübung. Selbst die Ölproduktion ist rapide gesunken, der Tourismus eingebrochen und überall Korruption. Venezuala, einst ein Land mit großen Nahrungsmittelexporten, muss diese heute importieren. Selbst Benzin muss das Land importieren. Und das soll die Bilanz eines Mannes sein, der sein Land "unabhängig" vom großen Satan gemacht hat? Wie so oft, wird die Realität verschleiert durch einen Vorhang von Propaganda und Ideologie. Es ist richtig, dass es den Armen unter seinen Vorgängern dreckig ging. Doch Chavez hat in 14 Jahren Kontrolle über dieses Land sehr wenig daran geändert. Die Golfstaaten haben erheblich mehr aus ihrem Reichtum gemacht. Es wundert, wie sehr sich Europäer manipulieren lassen, nur durch die Behauptung, dass seine Regierung angeblich links gewesen sei. Nein, die Zuwendungen an die Unterschicht waren Mittel im Kampf um seine Macht, er selbst ein Demagoge, der wie ein römischer Despot seinem Prekariat Brot und Spiele offerierte, wie mit seiner allgegenwärtigen Präzens auf allen TV Kanälen und einer weltweiten Allianz gegen den Erzfeind aller Lateinamerikaner, die USA. Das man als ungebildeter Proletarier in Caracas auf so etwas hereinfällt, überrascht niemanden. Das in Europa die Claqeure bereitwillig klatschen, ist wie immer bei Unterstützung für die modernen Tyrannen von Saddam, Gaddafi, Assad, Achmadidingsbum über Putin bis Li Peng und wie sie alle heissen, nicht einem Mangel an Information zuzuschreiben, sondern einem Mangel an Charakter, Gewissen und politischer Bildung.
Lesen hilft: Ich bin kein "Claqueur" und habe keinerlei Sympathie für die Genannten. Ein Mangel an Charakter, Gewissen und politischer Bildung ist sicher auch denjenigen zuzuschreiben, die dem politischen Manichäismus huldigen - ob auf der einen oder der anderen Seite. Für die Politik anscheinend nur aus einem Ringen der Guten mit den Bösen zu bestehen scheint.



zuletzt bearbeitet 09.03.2013 01:11 | nach oben springen

#133

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 01:00
von Maga-neu | 17.875 Beiträge | 13255 Punkte

Zitat von old-chatterhand im Beitrag #124
Zitat von nahal im Beitrag #123
Zitat von old-chatterhand im Beitrag #122
Zitat von nahal im Beitrag #121
Zitat von old-chatterhand im Beitrag #120
Zitat von nahal im Beitrag #119
Guter Beitrag, OC,

Nicht (nur) Achselzucken bei muslimischen Mördern, sondern auch bei allen links angehauchten Tyranen.

Na ja, die Allianz zwischen Linksextremisten und Islamisten wird ja immer offensichtlicher, die Rechtsextremen werden nunmehr auch gerne eingebunden. Siehe Syrien, wo Assad und Putin, Hezballah und Falangisten, Wen Jiabao und Achmadinedschad Schulter an Schulter kämpfen. Der Mülleimer der Geschichte ist umgekippt und eine farblich schwer definierbare Soße quillt hervor. Die Verlierer des letzten Jahrhunderts und die Feinde der Demokratie unternehmen vereint den nächsten Anlauf, gestärkt durch China.


Ich meinte nicht die Ähnlichkeit der Verbrecher, sondern die Ähnlichkeit der Reaktion des "aufgeklärten toleranten politisch Korrekten"


Mir fällt vor allen Dingen die Unterschiedlichkeit auf, mit der solche Taten gemessen werden. Es scheint ganz klar akzeptable Mordmotive und akzeptable Gewalt zu geben. Etwas, was man dem politischen Gegner immer als Doppelmoral ankreidet...


Verbrechen und Verbrecher werden etwas relativiert, wenn das mit Antiamerikanismus, Anti-Israel Anti-Westen oder a bissle Robin-Hood zu tun hat

Der Zweck heiligt die Mittel und geheiligte Mittel erfüllen den Zweck. Mit Ideologie kann man offenbar immer noch alles rechtfertigen. Als wenn es das 20. Jahrhundert nie gegeben hätte.
Wer sagt das? Achmadinedschad? Dick Cheney? Kim Jon-Un?


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#134

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 01:10
von Maga-neu | 17.875 Beiträge | 13255 Punkte

Landegaard sprach es bereits an. Solche Leute machen die Chavez' und Morales erst richtig populär:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...n-a-869062.html


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#135

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 01:10
von mbockstette | 7.867 Beiträge | 5883 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #132
]Lesen hilft: Ich bin kein "Claqueur" und habe keinerlei Sympathie für die Genannten. Ein Mangel an Charakter, Gewissen und politischer Bildung ist sicher auch denjenigen zuzuschreiben, die dem politischen Manichäismus huldigen - ob auf der einen oder der anderen Seite. Für die Politik anscheinend nur aus einem Ringen der Guten mit den Bösen zu bestehen scheint.


In Südamerika war Hugo Chavez der personifizierte Manichäismus in Reinkultur. Mit dieser Geisteshaltung hat er die Massen beindruckt und mit den Geldmitteln aus dem Ölexport hat er sie befriedigt und beides nur in der Absicht seine Macht zu erhalten. Die Armen hat er gespeist und das Land hat er verhungern lassen. Der Preis für dieses populistisch-egomane Verhalten ist hoch und wird noch zu entrichten sein. Das Erwachen aus dem Traum vom guten Onkel Hugo wird Venezuela kalt erwischen und zu Schüttelfrost mit Fieber führen.


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#136

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 01:11
von Landegaard | 15.039 Beiträge | 12246 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #131
Zitat von Landegaard im Beitrag #128
Zitat von nahal im Beitrag #119
Guter Beitrag, OC,

Nicht (nur) Achselzucken bei muslimischen Mördern, sondern auch bei allen links angehauchten Tyranen.


:)

Ist natürlich völliger Quatsch, es mangelt nirgends an Kritik an Chavez. Die im übrigen nicht nur durch Stalinvergleiche formulierbar ist. Auch OCs "guter Beitrag" geht unter an seinem propagandistischem Gebrabbel. Das tun die Ihren auch, insofern ist es verständlich, dass Sie das gut finden.

Es bleibt noch immer Fakt, dass es den Armen in Venezuela besser geht als zuvor, zwischenzeitlich leugnet das niemand mehr, sondern relativiert es wegen noch weiterem dem Land gegebenem Potential (richtig), seinem Eigeninteresse dabei (richtig) und seinem Despotentum (richtig, niemand bestritt das). Spielt alles eine Rolle, ändert aber am Fakt nichts und der war stark genug, dass er vom Volk gewählt wurde. Das muss was mit der Verbesserung der Verhältnisse, die er geschaffen hat, zu tun haben. Was vielleicht angesichts der Beiträge gesagt werden muss: Auch den Vorgängern stand der Reichtum des Landes zur Verfügung. Dann spielt es auch keine Rolle, wer am Golf mehr damit vollbrachte, das ist für die Venezualer kaum von Relevanz.

Nicht zu unterschätzen ist auch das Selbstbewusstsein, was er gleich einem ganzen Kontinent gab. Das führt natürlich dazu, dass auch rechtsangehauchte Tyrannen wie ein Paul Singer nicht unbegrenzt ihre Sklavenhalterideologie auf diesem Kontinent durchsetzen können, was ich durchaus positiv werte. Niemand hat bisher hier gesagt, Chavez sei ein Heiliger. Sie und OC brauchen also nicht so zu tun, als sei das anders, um dann Ihre Argumentation darauf aufzusetzen.


Die Wirtschaftspolitik von Hugo Chavez ähnelt der der DDR und Kubas und die Folgen sind nur dank üppiger Öleinnahmen nicht so gravierend. Die Produktivität der Wirtschaft sinkt langsam aber stetig, die In- und Auslandsschulden wachsen schnell und konstant und der Verweis auf "Autobahnen" ist nicht aus der Luft gegriffen, denn auch die wurden mit ungedeckten Schuldverschreibungen finanziert und gaukelten den Menschen einen wirtschaftlichen Aufschwung vor, der nicht auf einer Steigerung der Produktivität beruhte.

Zitat
2009 schrumpfte das Bruttosozialprodukt um 2,9 Prozent, 2010 um weitere 1,9 Prozent bei einer Inflationsrate von 27 Prozent. Als Ursache wurde zunächst vor allem der Einbruch des Ölpreises Ende 2008 infolge der Finanzkrise ab 2007 verantwortlich gemacht. Allerdings wurde bereits im dritten Quartal 2010 ein Nullwachstum erreicht, so dass im Jahr 2011 mit einem Wirtschaftswachstum zu rechnen ist. Nach Anfang 2010 wurde auch 2011 die venezolanische Währung, der Bolívar, abgewertet. Zum starken Rückgang der Wirtschaftstätigkeit in der ersten Hälfte das Jahres 2010 trug auch die Elektrizitätskrise bei, die Produktionsunterbrechungen in der Schwerindustrie notwendig machte. Andere verweisen auf Chávez’ Verantwortung für den Niedergang der Infrastruktur. Die Regierung habe die Infrastruktur verkommen lassen. Bei dem Gaskraftwerk Planta Centro im Bundesstaat Carabobo dauerte die Reparatur der Turbinen länger als der Bau des Kraftwerks an sich, das früher vorbildliche Stromnetz sei unter Chávez auf den Stand eines Entwicklungslandes heruntergekommen, regelmäßige Stromausfälle ein gravierendes Problem. Die offiziell investierten 35 Milliarden Euro seien nicht sachgemäß verwendet worden.

Trotz der Wirtschaftskrise wurden die Sozialausgaben beibehalten, so dass die Armut und die absolute Armut in Venezuela weiter zurückgingen. Die Arbeitslosigkeit nahm von 6,8 % Ende 2008 auf 8,4 % Mitte 2010 zu. Die Gesamtverschuldung Venezuelas beträgt 18,4 % des BSPs und ist damit weitaus geringer als die von Deutschland (über 60 %) und den USA (über 100 %). Von 1999 (Machtantritt von Chávez) bis 2011 sind die Auslandsverbindlichkeiten um 70 % angestiegen, die Binnenverschuldung um 1000 %

http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Ch%C3%...tschaftspolitik


Die Schulden von Vater Staat juckte die Armen noch nie, mindestens so lange nicht als sie die Nuzutznießer des Geldsegens auf Kredit sind und wenn das Schuldenhaus dann doch am Ende zusammenbricht, dann trifft es genau jene Armen am meisten.




Das ist alles richtig, niemand behauptet etwas anderes. Auffällig ist, dass Du die Verschuldung bspw. der USA weitaus weniger kritisch siehst, mit dem Argument, dass die USA dank Fracking und dem daraus zu erwartenden Rohstoffgewinn sich angesichts seiner Schulden keinen Kopf machen muss. Nun, gilt das nicht ebenso für Venezuela, die eigentlich nicht mal Fracking betreiben müssen? Da bricht kein Schuldenhaus zusammen, wie auch bei dieser niedrigen Gesamtverschuldung? Investiert Venezuela in die Infrastruktur, von mir aus auch auf Pump, seh ich da kein Problem und wenn Du Deine US-Argumentation beibehältst, Du auch nicht.



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#137

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 01:14
von Maga-neu | 17.875 Beiträge | 13255 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #135
Zitat von Maga-neu im Beitrag #132
]Lesen hilft: Ich bin kein "Claqueur" und habe keinerlei Sympathie für die Genannten. Ein Mangel an Charakter, Gewissen und politischer Bildung ist sicher auch denjenigen zuzuschreiben, die dem politischen Manichäismus huldigen - ob auf der einen oder der anderen Seite. Für die Politik anscheinend nur aus einem Ringen der Guten mit den Bösen zu bestehen scheint.


In Südamerika war Hugo Chavez der personifizierte Manichäismus in Reinkultur.
Natürlich, das habe ich nicht bestritten. Er war es genauso wie seine radikalen Gegner. In gewisser Weise ähnelte er seinem Todfeind im Weißen Haus, den er als den Leibhaftigen ansah.


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#138

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 01:27
von mbockstette | 7.867 Beiträge | 5883 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #137
Zitat von mbockstette im Beitrag #135
Zitat von Maga-neu im Beitrag #132
]Lesen hilft: Ich bin kein "Claqueur" und habe keinerlei Sympathie für die Genannten. Ein Mangel an Charakter, Gewissen und politischer Bildung ist sicher auch denjenigen zuzuschreiben, die dem politischen Manichäismus huldigen - ob auf der einen oder der anderen Seite. Für die Politik anscheinend nur aus einem Ringen der Guten mit den Bösen zu bestehen scheint.


In Südamerika war Hugo Chavez der personifizierte Manichäismus in Reinkultur.
Natürlich, das habe ich nicht bestritten. Er war es genauso wie seine radikalen Gegner. In gewisser Weise ähnelte er seinem Todfeind im Weißen Haus, den er als den Leibhaftigen ansah.


Mit anderen Worten: Hugo Chavez ist ein Totengräber.


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#139

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 01:41
von mbockstette | 7.867 Beiträge | 5883 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #136
Das ist alles richtig, niemand behauptet etwas anderes. Auffällig ist, dass Du die Verschuldung bspw. der USA weitaus weniger kritisch siehst, mit dem Argument, dass die USA dank Fracking und dem daraus zu erwartenden Rohstoffgewinn sich angesichts seiner Schulden keinen Kopf machen muss. Nun, gilt das nicht ebenso für Venezuela, die eigentlich nicht mal Fracking betreiben müssen? Da bricht kein Schuldenhaus zusammen, wie auch bei dieser niedrigen Gesamtverschuldung? Investiert Venezuela in die Infrastruktur, von mir aus auch auf Pump, seh ich da kein Problem und wenn Du Deine US-Argumentation beibehältst, Du auch nicht.


Die USA sind die größte und produktivste Wirtschaftmacht der Welt und jetzt kann sie auch noch auf eigene Energiereserven zurückgreifen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit, dank sinkender Energiepreise nachhaltig steigern wird, die Neuverschuldung reduziert und mittelfristig auf Null sinken lassen wird, ist konkurrenzlos innovativ und der größte Lebensmittelproduzent weltweit.

Was hat Venezuela außer Öl- und Gasvorkommen zu bieten? Wenig bis nichts. Der Gaspreis in den USA ist bereits um rund 25 % gesunken. Gasprom kann seine Kunden nur noch mit erheblichen Rabatten bei der Stange halten, die Exporte sind stark rückläufig und all das wird sich auf Venezuela negativ auswirken und dann wird sich zeigen, dass es ein grandioser Fehler war das bisschen vorhandene Industrie zu verstaatlichen.


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#140

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 02:22
von Landegaard | 15.039 Beiträge | 12246 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #139
Zitat von Landegaard im Beitrag #136
Das ist alles richtig, niemand behauptet etwas anderes. Auffällig ist, dass Du die Verschuldung bspw. der USA weitaus weniger kritisch siehst, mit dem Argument, dass die USA dank Fracking und dem daraus zu erwartenden Rohstoffgewinn sich angesichts seiner Schulden keinen Kopf machen muss. Nun, gilt das nicht ebenso für Venezuela, die eigentlich nicht mal Fracking betreiben müssen? Da bricht kein Schuldenhaus zusammen, wie auch bei dieser niedrigen Gesamtverschuldung? Investiert Venezuela in die Infrastruktur, von mir aus auch auf Pump, seh ich da kein Problem und wenn Du Deine US-Argumentation beibehältst, Du auch nicht.


Die USA sind die größte und produktivste Wirtschaftmacht der Welt und jetzt kann sie auch noch auf eigene Energiereserven zurückgreifen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit, dank sinkender Energiepreise nachhaltig steigern wird, die Neuverschuldung reduziert und mittelfristig auf Null sinken lassen wird, ist konkurrenzlos innovativ und der größte Lebensmittelproduzent weltweit.

Was hat Venezuela außer Öl- und Gasvorkommen zu bieten? Wenig bis nichts. Der Gaspreis in den USA ist bereits um rund 25 % gesunken. Gasprom kann seine Kunden nur noch mit erheblichen Rabatten bei der Stange halten, die Exporte sind stark rückläufig und all das wird sich auf Venezuela negativ auswirken und dann wird sich zeigen, dass es ein grandioser Fehler war das bisschen vorhandene Industrie zu verstaatlichen.



Wenn Du schon die Wirtschaft der USA mit der Venezuelas vergleichst, dann lauert da noch eine Einsicht. Eine Gesamtverschuldung von 18,4 % des BSPs ist im relativen Vergleich schon niedrig, angesichts des geringen BSPs Venezuelas allerdings nahezu lächerlich in absoluten Zahlen. Insofern braucht Venezuela neben Öl und Gasvorkommen auch nicht wirklich etwas, wenn es sich entschulden und gleich die Infrastruktur pimpen will. Das dürfte der USA trotz aller Überlegenheit schwerer fallen.

Aber bleiben wir bei Venezuela, ich habe ja keinen Vergleich der Vorlkswirtschaften vorgenommen, sondern auf Deine nicht vorhandene Argumentationsstringenz hingewiesen. 2012 stieg Venezuelas BIP um 5,7 %, ein Wert, um den man Venezuela weltweit beneidet. Und auch sonst weisen diverse Indikatoren auf eine durchaus positive Entwicklung der Wirtschaft hin. Ich weiß nicht, warum sich hier so selektiv auf die negativen gestürzt wird.

Im übrigen wird Venezuela neben dem Öl zukünftig auch ordentliches Wachstum im Tourismus erleben und auch in der Landwirtschaft, Fischerei und sonstigen Bodenschätzen ist Venezuela geradezu gesegnet. Alles Schätze, die im Bedarfsfall gehoben werden können, da ist nichts mit Bankrott in Sicht.
,



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#141

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 08:44
von tbn | 4.131 Beiträge | 4131 Punkte

Das Spiel mit dem Teufel ;)
Neben Lukaschenkov und Ahmedinedschad trauert auch Goldman Sachs und Oppenheimer.



Die Nachricht von seinem Tod hat auch in Kreisen der großen Investment-Bank für Bestürzung gesorgt. Allerdings weniger aus Pietät, sondern weil Investments in venezolanische Staatsanleihen ein sensationelles Geschäft waren.

Sie folgten der Regel, die Larry Fink von BlackRock 2011 laut aussprach, obwohl dies eher als ein gut gehütetes Geheimnis gilt: „Die Märkte mögen totalitäre Regime.“

Trotz der ausgerufenen Sozialistischen Revolution hat sich Chavez an eine eiserne Regel der Finanzmärkte gehalten: Schulden sind da, um bezahlt zu werden. Die Gläubiger verstehen keinen Spaß und halten so lange still, so lange gezahlt wird.

Chavez, der in seiner Amtszeit mehr als 1.000 Firmen verstaatlichte und mit seinen spektakulären Gold-Rückholungen für Furore sorgte, wusste nämlich genau, wer sein Regime am besten stützt: Die Gläubiger, die ihm Geld für seine Politik liehen, indem sie die Staatsanleihen von Venezuela kauften.

Allein Goldman Sachs machte mit Bonds von Venezuela einen sagenhaften Profit von 681 Prozent. Mit jährlichen Renditen von 12,8 Prozent in den vergangenen drei Jahren überbot der Growth & Emerging Markets Debt Fund von Goldman seine Konkurrenten um 90 Prozent.


Sara Zervos von OppenheimerFunds, die ebenfalls hochzufrieden mit dem Schuldner Chavez waren, sagte dem Nachrichtendienst Bloomberg: „Chavez hat nicht viel Gutes für sein Land getan. Aber er hatte das Ziel, seine Schulden zu bedienen. Keine einzige Zahlung ist jemals ausgefallen. Wir hatten dieselben Interessen.“

Russell Dallen von Caracas Capital Markets sieht das Ende der Party gekommen: Dallen erwartet, dass sich die Zinssätze nach Chavez Tod denen der Nachbarstaaten angleichen werden. Andere Investoren sagen, dass Chavez niemals einen Schuldenschnitt vorgenommen hätte.

Die drückende Schuldenlast könnte dies für die Nachfolger von Chavez unausweichlich machen. Sam Finkelstein von Goldman erwartet harte Zeiten, und er hält eine Staatspleite nach dem Tod von Chavez für „wahrscheinlicher“.

Chavez hat seine Schulden im Übrigen auch nicht gezahlt, weil er so ein korrekter Geschäftsmann war: Er war in den Händen der Gläubiger, die nicht zögern würden, etwa venezolanische Öl-Tanker zu beschlagnahmen, um ihr Geld wiederzubekommen.

Nun wird über eine Abwertung des venezolanischen Bolívar spekuliert, um die Spirale nach unten zu bremsen. Auswirkungen auf den Ölpreis sind denkbar.

Die Abhängigkeit des großspurigen Hugo Chavez ist auch eine Erinnerung an die EU-Führer: Sie sind von niemandem so abhängig wie von ihren Gläubigern, die ihnen mit massiven Krediten ihre politischen Programme finanziert haben. Alle ideologischen Kämpfe gegen die Finanzwirtschaft sind Schattenkämpfe. Hugo Chavez hat den Crash für sein Land vermieden, weil er ein disziplinierter Schuldner war. Damit die Wahrheit ans Licht kommt, braucht es allerdings nicht den physischen Tod des Schuldners. Der Bond-Markt ist bei übermäßigen Schuldnern unerbittlich: Er hält nur so lange still, so lange gezahlt wird. Die Sicherheiten von Venezuela waren die Rohstoffe des Landes.

Die Beschwörung eines politischen Konstrukts wie das des Euro als Friedensbringer lässt die Gläubiger dagegen kalt. Eiskalt.



zuletzt bearbeitet 09.03.2013 08:54 | nach oben springen

#142

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 09:07
von nahal | 18.193 Beiträge | 14575 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #128
Zitat von nahal im Beitrag #119
Guter Beitrag, OC,

Nicht (nur) Achselzucken bei muslimischen Mördern, sondern auch bei allen links angehauchten Tyranen.


:)

Ist natürlich völliger Quatsch, es mangelt nirgends an Kritik an Chavez. Die im übrigen nicht nur durch Stalinvergleiche formulierbar ist. Auch OCs "guter Beitrag" geht unter an seinem propagandistischem Gebrabbel. Das tun die Ihren auch, insofern ist es verständlich, dass Sie das gut finden.

Es bleibt noch immer Fakt, dass es den Armen in Venezuela besser geht als zuvor, zwischenzeitlich leugnet das niemand mehr, sondern relativiert es wegen noch weiterem dem Land gegebenem Potential (richtig), seinem Eigeninteresse dabei (richtig) und seinem Despotentum (richtig, niemand bestritt das). Spielt alles eine Rolle, ändert aber am Fakt nichts und der war stark genug, dass er vom Volk gewählt wurde. Das muss was mit der Verbesserung der Verhältnisse, die er geschaffen hat, zu tun haben. Was vielleicht angesichts der Beiträge gesagt werden muss: Auch den Vorgängern stand der Reichtum des Landes zur Verfügung. Dann spielt es auch keine Rolle, wer am Golf mehr damit vollbrachte, das ist für die Venezualer kaum von Relevanz.

Nicht zu unterschätzen ist auch das Selbstbewusstsein, was er gleich einem ganzen Kontinent gab. Das führt natürlich dazu, dass auch rechtsangehauchte Tyrannen wie ein Paul Singer nicht unbegrenzt ihre Sklavenhalterideologie auf diesem Kontinent durchsetzen können, was ich durchaus positiv werte. Niemand hat bisher hier gesagt, Chavez sei ein Heiliger. Sie und OC brauchen also nicht so zu tun, als sei das anders, um dann Ihre Argumentation darauf aufzusetzen.



Sorry, Ihr Beitrag ist noch größerer Quatsch.

Das Land ist ruiniert, die produktive Mittelschicht ist ausgewandet.
Die Armen wurden gekauft, produzieren tun sie wenig.

Sie unterschätzen die Verblendungsideologie, ich verstehe nicht warum.

Haben Sie EIN einziges Beispiel, wo dieses nicht zu Katastrophe geführt hat?


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#143

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 09:30
von guylux | 7.471 Beiträge | 6821 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #142
Zitat von Landegaard im Beitrag #128
Zitat von nahal im Beitrag #119
Guter Beitrag, OC,

Nicht (nur) Achselzucken bei muslimischen Mördern, sondern auch bei allen links angehauchten Tyranen.


:)

Ist natürlich völliger Quatsch, es mangelt nirgends an Kritik an Chavez. Die im übrigen nicht nur durch Stalinvergleiche formulierbar ist. Auch OCs "guter Beitrag" geht unter an seinem propagandistischem Gebrabbel. Das tun die Ihren auch, insofern ist es verständlich, dass Sie das gut finden.

Es bleibt noch immer Fakt, dass es den Armen in Venezuela besser geht als zuvor, zwischenzeitlich leugnet das niemand mehr, sondern relativiert es wegen noch weiterem dem Land gegebenem Potential (richtig), seinem Eigeninteresse dabei (richtig) und seinem Despotentum (richtig, niemand bestritt das). Spielt alles eine Rolle, ändert aber am Fakt nichts und der war stark genug, dass er vom Volk gewählt wurde. Das muss was mit der Verbesserung der Verhältnisse, die er geschaffen hat, zu tun haben. Was vielleicht angesichts der Beiträge gesagt werden muss: Auch den Vorgängern stand der Reichtum des Landes zur Verfügung. Dann spielt es auch keine Rolle, wer am Golf mehr damit vollbrachte, das ist für die Venezualer kaum von Relevanz.

Nicht zu unterschätzen ist auch das Selbstbewusstsein, was er gleich einem ganzen Kontinent gab. Das führt natürlich dazu, dass auch rechtsangehauchte Tyrannen wie ein Paul Singer nicht unbegrenzt ihre Sklavenhalterideologie auf diesem Kontinent durchsetzen können, was ich durchaus positiv werte. Niemand hat bisher hier gesagt, Chavez sei ein Heiliger. Sie und OC brauchen also nicht so zu tun, als sei das anders, um dann Ihre Argumentation darauf aufzusetzen.



Sorry, Ihr Beitrag ist noch größerer Quatsch.

Das Land ist ruiniert, die produktive Mittelschicht ist ausgewandet.
Die Armen wurden gekauft, produzieren tun sie wenig.

Sie unterschätzen die Verblendungsideologie, ich verstehe nicht warum.

Haben Sie EIN einziges Beispiel, wo dieses nicht zu Katastrophe geführt hat?


Das Land ist mitnichten ruiniert . Seine geringe Verschuldung und die Bodenschätze könnten dazufïhren , dass Venezuela eines der führenden Ländern in Südamerika werden kann .
Dazu braucht es allerdings einen Umschwung von Reichtumsverteilung zu Investitionen .
Due Reichstumsverteilung hat Chavez gemacht , das war sein guter Punkt , die Investitionen hat er vernachlässigt , das war sein schlechter Punkt . Sein Nachfolger hat alle Trümpfe in der Hand es besser zu machen , aberdazu braucht es keinen Volkstribunen ,sondern einen besonnen Staatsmann . Dass sein Nachfolger das ist , scheint mir allerdings zweifelhaft .


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#144

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 09:55
von Maga-neu | 17.875 Beiträge | 13255 Punkte

Zitat von guylux im Beitrag #143
Das Land ist mitnichten ruiniert . Seine geringe Verschuldung und die Bodenschätze könnten dazufïhren , dass Venezuela eines der führenden Ländern in Südamerika werden kann .
Dazu braucht es allerdings einen Umschwung von Reichtumsverteilung zu Investitionen .
Due Reichstumsverteilung hat Chavez gemacht , das war sein guter Punkt , die Investitionen hat er vernachlässigt , das war sein schlechter Punkt . Sein Nachfolger hat alle Trümpfe in der Hand es besser zu machen , aberdazu braucht es keinen Volkstribunen ,sondern einen besonnen Staatsmann . Dass sein Nachfolger das ist , scheint mir allerdings zweifelhaft .

Sehe ich im Westentlichen auch so, guylux. Die Vernachlässigung etwa der Landwirtschaft und des Handwerks ist freilich älter als Chavez. Chavez hat hier nur an eine unselige "Tradition" seiner Vorgänger angeknüpft. Bereits vor ihm war Venezuela einer der korruptesten Staaten Südamerikas, was etwas heißen will. (Einer unserer Nachbarn hat in den 70er Jahren in Caracas gelebt.) Man sollte das Erbe Chavez' nicht überbewerten. Das notwendige Engagement für die Armen - das sind vor allem Indios und Schwarze - mit einer klugen, vorausschauenden und nachhaltigen Wirtschaftspolitik zu kombinieren, dürfte nicht einfach sein. Ich habe auch Zweifel daran, dass Maduro, der sicher zum nächsten Präsidenten gewählt wird, das leisten kann. Aber diese Hasstiraden auf die angebliche "bolivarische Revolution" finde ich doch etwas befremdlich.


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#145

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 10:16
von nahal | 18.193 Beiträge | 14575 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #144
Sehe ich im Westentlichen auch so,



Ist deprimierend festzustellen, wie auch denkende Menschen (Maga, Landagaard) nichts aus der Geschichte gelernt haben.
NICHTS.

"Hugo Chavez is dead. He leaves behind a country ruined by populist policies he referred to as “Socialism of the 21st Century.”

http://www.cato.org/blog/chavez-record


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#146

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 10:16
von guylux | 7.471 Beiträge | 6821 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #144
Zitat von guylux im Beitrag #143
Das Land ist mitnichten ruiniert . Seine geringe Verschuldung und die Bodenschätze könnten dazufïhren , dass Venezuela eines der führenden Ländern in Südamerika werden kann .
Dazu braucht es allerdings einen Umschwung von Reichtumsverteilung zu Investitionen .
Due Reichstumsverteilung hat Chavez gemacht , das war sein guter Punkt , die Investitionen hat er vernachlässigt , das war sein schlechter Punkt . Sein Nachfolger hat alle Trümpfe in der Hand es besser zu machen , aberdazu braucht es keinen Volkstribunen ,sondern einen besonnen Staatsmann . Dass sein Nachfolger das ist , scheint mir allerdings zweifelhaft .

Sehe ich im Westentlichen auch so, guylux. Die Vernachlässigung etwa der Landwirtschaft und des Handwerks ist freilich älter als Chavez. Chavez hat hier nur an eine unselige "Tradition" seiner Vorgänger angeknüpft. Bereits vor ihm war Venezuela einer der korruptesten Staaten Südamerikas, was etwas heißen will. (Einer unserer Nachbarn hat in den 70er Jahren in Caracas gelebt.) Man sollte das Erbe Chavez' nicht überbewerten. Das notwendige Engagement für die Armen - das sind vor allem Indios und Schwarze - mit einer klugen, vorausschauenden und nachhaltigen Wirtschaftspolitik zu kombinieren, dürfte nicht einfach sein. Ich habe auch Zweifel daran, dass Maduro, der sicher zum nächsten Präsidenten gewählt wird, das leisten kann. Aber diese Hasstiraden auf die angebliche "bolivarische Revolution" finde ich doch etwas befremdlich.


Diese Hasstiraden sind in meinen Augen weniger auf die Innenpolitik von Chavez zurück zu führen ( welche Nahal und OC wahrscheinlich wenig bis gar nicht berühren ), sondern auf seine falschen Freunde ( Amadhi, Assad ,Gadaffi ) und anti-israelische Haltung .
Da lag er in meinen Augen auch falsch , sah es aber wohl als notwendig an um sich vom Teufel ( Bush ) zu distanzieren .


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#147

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 10:22
von nahal | 18.193 Beiträge | 14575 Punkte

Für Sie Landegaard, damit Sie die Chavez-Goodies begutachten können, bevor Sie anderen Blödsinn bescheinigen.


http://www.economist.com/node/18233412

Meanwhile, the president's hostility to business has devastated the rest of the economy. He has nationalised hundreds of companies and trumped up charges against their owners, causing much of Venezuela's private sector to shut up shop and flee. As a result, the country has seen vast capital flight, and must import many goods that it used to produce.


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#148

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 10:30
von nahal | 18.193 Beiträge | 14575 Punkte

Zitat von guylux im Beitrag #146

Diese Hasstiraden sind in meinen Augen weniger auf die Innenpolitik von Chavez zurück zu führen ( welche Nahal und OC wahrscheinlich wenig bis gar nicht berühren ), sondern auf seine falschen Freunde ( Amadhi, Assad ,Gadaffi ) und anti-israelische Haltung .
Da lag er in meinen Augen auch falsch , sah es aber wohl als notwendig an um sich vom Teufel ( Bush ) zu distanzieren .


In Ihren Augen?
Sie sollen mit dem Kopf denken, nachdem Sie einen Mikndestmass an Infos haben.
Landreform gefälligst?
Ist Innenpolitik, hat mit Ahmadi, Assad oder Gaddafi wenig zu tun.

Schon mal von Kolektivisierung der Landwirtschaft gehört?
UdSSR, Ost-Block, Zimbabwe?
Alle Länder die zu hungern anfingen, als diese Beglückung ewingeführt wurde.

Und Venezuela auch:

"and redistribution has been ongoing since 2005, and the results are starting to emerge already. By some estimates, Venezuelan farmers produced 8 percent less food in 2006 than in 2005. Sugar cane production in particular is down, in one northwestern state by 40 percent. Landowners are trying to sell their property, knowing that if the land is taken over by one of the cooperatives financed by the Chavez government, they will not be compensated. Also for fear of losing their property, large landowners are no longer investing any more than they need to in their farms. Even if they wanted to, farmers who own more than 100 acres are categorically denied loans by Venezuela's state banks,.....

http://prairiepundit.blogspot.de/2007/05...ad-to-ruin.html


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#149

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 10:56
von tbn | 4.131 Beiträge | 4131 Punkte

Zitat von guylux im Beitrag #146
Diese Hasstiraden sind in meinen Augen weniger auf die Innenpolitik von Chavez zurück zu führen ( welche Nahal und OC wahrscheinlich wenig bis gar nicht berühren ), sondern auf seine falschen Freunde ( Amadhi, Assad ,Gadaffi ) und anti-israelische Haltung .


Was denn sonst? Es ist ja nich so, dass wir erst seit gestern mitlesen.
:)
Abgesehen davon bekommt ein Neocon automatisch einen Blutsturz, wenn er das Wort Sozialist vernehmen muss.
Dass der Kapitalismus genauso an die Wand gefahren ist und nur noch durch künstliche Ernährung am Leben gehalten werden kann, wird ausgeblendet.



zuletzt bearbeitet 09.03.2013 10:58 | nach oben springen

#150

RE: RIP

in Politik 09.03.2013 10:59
von Leto_II. | 19.316 Beiträge | 16293 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #148
"large landowners"


Genau da liegen in Lateinamerika Probleme, die Du nicht nur an volkswirtschaftlichen Kennziffern festmachen kannst. Und sei es nur der soziale Sprengstoff, der den Volkstribun erst möglich macht.


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