#26

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 19:15
von ghassan | 1.472 Beiträge | 8999 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #25
1)
Flüchtling ist jeder Mensch, der aus einem Kriegsgebiet entkommt oder aus eine Land flieht, wo Terror, Willkür, Rechtsunsicherheit oder eine sonstige Verfolgung herrscht.
Dieser Mensch hat ein recht, aufgenommen zu werden.
2)
In dem Moment, wo dieser Flüchtling ein Land erreicht hat, wo diese Zustände nicht mehr herrschen und wo dieser solche Verfolgungen nicht mehr befürchten muss, dann besteht kein Anspruch mehr, in ein anderes Land Schutz zu erhalten.

Das ist etwas ganz anderes, als wenn sich Staaten über eine Lastenverteilung einigen und sich bereit erklären, organisiert, Flüchtlinge aus einem "sicheren" Land aufzunehmen.
3)
Ergo:
Alle Flüchtlinge, die nach Deutschland ankommen, sind keine Flüchtlinge gemäß der Genfer Konvention, sondern Menschen die, aus welchem Grunde auch immer, es vorziehen, lieber in Deutschland als zB in der Türkei oder Mazedonien zu sein.
4)
Deutschland, sowie alle anderen nicht angrenzenden Staaten sollen sich verbindlich bereit erklären eine definierte Anzahl Flüchtlinge aus
den überlastenden Staaten aufzunehmen und gleichzeitig einen finanzielle Unterstützung für diese Länder zu leisten.
5)
Diese zu definierende Anzahl muss berücksichtigen, wie viel Menschen so unterschiedlicher Kultur das Land verkraften kann, ohne dabei sich von den schnulzenden Schweigers sich in die rechte Ecke zu drängen.

Wenn Pkt. 5 nicht beachtet wird, werden wir noch ein blaues Wunder erleben.


Vollkommen richtig.
Gute Analyse und sehr gute Vorschläge.



zuletzt bearbeitet 23.08.2015 19:16 | nach oben springen

#27

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 19:37
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #25
Zitat von Landegaard im Beitrag #24
....: Grundsätzlich ist das Dilemma bei der Flüchtlingsfrage, dass es schlicht mehr Flüchtlinge, und sogar sehr berechtigte und in jeder Form zu bemitleidende Flüchtlinge gibt, als Europa, bzw. deren Gesellschaften verkraften kann.




1)
Flüchtling ist jeder Mensch, der aus einem Kriegsgebiet entkommt oder aus eine Land flieht, wo Terror, Willkür, Rechtsunsicherheit oder eine sonstige Verfolgung herrscht.
Dieser Mensch hat ein recht, aufgenommen zu werden.
2)
In dem Moment, wo dieser Flüchtling ein Land erreicht hat, wo diese Zustände nicht mehr herrschen und wo dieser solche Verfolgungen nicht mehr befürchten muss, dann besteht kein Anspruch mehr, in ein anderes Land Schutz zu erhalten.

Das ist etwas ganz anderes, als wenn sich Staaten über eine Lastenverteilung einigen und sich bereit erklären, organisiert, Flüchtlinge aus einem "sicheren" Land aufzunehmen.
3)
Ergo:
Alle Flüchtlinge, die nach Deutschland ankommen, sind keine Flüchtlinge gemäß der Genfer Konvention, sondern Menschen die, aus welchem Grunde auch immer, es vorziehen, lieber in Deutschland als zB in der Türkei oder Mazedonien zu sein.
4)
Deutschland, sowie alle anderen nicht angrenzenden Staaten sollen sich verbindlich bereit erklären eine definierte Anzahl Flüchtlinge aus
den überlastenden Staaten aufzunehmen und gleichzeitig einen finanzielle Unterstützung für diese Länder zu leisten.
5)
Diese zu definierende Anzahl muss berücksichtigen, wie viel Menschen so unterschiedlicher Kultur das Land verkraften kann, ohne dabei sich von den schnulzenden Schweigers sich in die rechte Ecke zu drängen.

Wenn Pkt. 5 nicht beachtet wird, werden wir noch ein blaues Wunder erleben.




Das alles ist etwas, was die Politik zu regeln hat aber nicht der Brandsätze schmeissende Mob vor den Flüchtlingsunterkünften.


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#28

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 20:03
von ghassan | 1.472 Beiträge | 8999 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #27
Das alles ist etwas, was die Politik zu regeln hat aber nicht der Brandsätze schmeissende Mob vor den Flüchtlingsunterkünften.


Natürlich hat das die Politik zu regeln, ja.
Der Brandsätze schmeissende Mob ist eine logische Folge der politischen Fehlern.
Es liegt im Wesen des Menschen seine Ressourcen zu schützen und wenn wie seit vielen Jahren gepredigt, die Ressourcen in Deutschland nicht reichen um die Situation von sieben Millionen HartIV Empfängern und Aufstockern zu verbessern, darf man sich nicht wundern, dass zumindest ein Teil derer Angst vor Millionen zusätzlicher Leistungsempfängern hat. Ganz abgesehen von dem bevorstehenden Zuwachs von Muslimen.
In über 30 Jahren hat Deutschland bisher rund 2 Millionen Muslime, mehr oder weniger erfolgreich integrieren können.
Und jetzt sollen jedes Jahr eine Million traumatisierte Muslime dazukommen?
Wie soll das ohne Konflikte funktionieren?

Wenn es nach mir ginge, wurde jeder Bürger 1500 € monatlich ausbezahlt kommen. Ich würde das Fastenbrechenfest , den Ramadan, das Opferfest, Mevlid, Jom Kippur, Rosch Haschana, Simchat Tora, Chanukka, Pessach, Ostern, Weihnachten, Pfingsten, Christi und Maria Himmelfahrt, alle buddhistischen und alle Hinduistischen zu staatlichen Feiertagen erklären. Neujahr würde ich 5 Mal feiern und dazu gäbe es 12 Wochen Sommerferien.
Alle Menschen der Welt könnten jeden Tag Strassenfeste abhalten und wir hätten uns alle lieb.
6 Monate Sommer wären staatlich garantiert.
Aber nach mir geht es nicht und wer aus der Geschichte nichts lernt und das Wesen des Menschen nicht berücksichtigt und ernst nimmt , wird von den Ereignissen überholt und geschluckt werden.
homo homini lupus
so oder so.



zuletzt bearbeitet 23.08.2015 20:05 | nach oben springen

#29

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 20:32
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von ghassan im Beitrag #28

Natürlich hat das die Politik zu regeln, ja.
Der Brandsätze schmeissende Mob ist eine logische Folge der politischen Fehlern.



Bedingt, denn es fliegen die Brandsätze meist dort, wo das Problem eher klein ist, dort, wo die Kommunen tatsächlich stark belastet sind, eher weniger. Ihrer Logik folgend müsste gerade der Ruhrpott/Ost brennen, tut er aber nicht.


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#30

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 21:13
von ghassan | 1.472 Beiträge | 8999 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #29
Bedingt, denn es fliegen die Brandsätze meist dort, wo das Problem eher klein ist, dort, wo die Kommunen tatsächlich stark belastet sind, eher weniger. Ihrer Logik folgend müsste gerade der Ruhrpott/Ost brennen, tut er aber nicht.

Warten Sie es ab. Im beschaulichen Remchingen mitten im schönen Baden Württemberg brannte auch schon ein Flüchtlingsheim.
Das ist kein Ostdeutsches Phänomen mehr, obwohl die rechte Brut dort anscheinend offener agieren kann.


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#31

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 21:53
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von ghassan im Beitrag #28
Zitat von Lea S. im Beitrag #27
Das alles ist etwas, was die Politik zu regeln hat aber nicht der Brandsätze schmeissende Mob vor den Flüchtlingsunterkünften.


Natürlich hat das die Politik zu regeln, ja.
Der Brandsätze schmeissende Mob ist eine logische Folge der politischen Fehlern.
Es liegt im Wesen des Menschen seine Ressourcen zu schützen und wenn wie seit vielen Jahren gepredigt, die Ressourcen in Deutschland nicht reichen um die Situation von sieben Millionen HartIV Empfängern und Aufstockern zu verbessern, darf man sich nicht wundern, dass zumindest ein Teil derer Angst vor Millionen zusätzlicher Leistungsempfängern hat. Ganz abgesehen von dem bevorstehenden Zuwachs von Muslimen.
In über 30 Jahren hat Deutschland bisher rund 2 Millionen Muslime, mehr oder weniger erfolgreich integrieren können.
Und jetzt sollen jedes Jahr eine Million traumatisierte Muslime dazukommen?
Wie soll das ohne Konflikte funktionieren?

Wenn es nach mir ginge, wurde jeder Bürger 1500 € monatlich ausbezahlt kommen. Ich würde das Fastenbrechenfest , den Ramadan, das Opferfest, Mevlid, Jom Kippur, Rosch Haschana, Simchat Tora, Chanukka, Pessach, Ostern, Weihnachten, Pfingsten, Christi und Maria Himmelfahrt, alle buddhistischen und alle Hinduistischen zu staatlichen Feiertagen erklären. Neujahr würde ich 5 Mal feiern und dazu gäbe es 12 Wochen Sommerferien.
Alle Menschen der Welt könnten jeden Tag Strassenfeste abhalten und wir hätten uns alle lieb.
6 Monate Sommer wären staatlich garantiert.
Aber nach mir geht es nicht und wer aus der Geschichte nichts lernt und das Wesen des Menschen nicht berücksichtigt und ernst nimmt , wird von den Ereignissen überholt und geschluckt werden.
homo homini lupus
so oder so.







Damit rechtfertigen Sie mehr oder weniger den Aufstieg des Dritten Reiches. Die armen Menschen konnten ja nicht anders.......................


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#32

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 21:53
von Landegaard | 16.204 Beiträge | 23896 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #29
Zitat von ghassan im Beitrag #28

Natürlich hat das die Politik zu regeln, ja.
Der Brandsätze schmeissende Mob ist eine logische Folge der politischen Fehlern.



Bedingt, denn es fliegen die Brandsätze meist dort, wo das Problem eher klein ist, dort, wo die Kommunen tatsächlich stark belastet sind, eher weniger. Ihrer Logik folgend müsste gerade der Ruhrpott/Ost brennen, tut er aber nicht.


Hatten wir das nicht bereits ein paar Mal? Im Ruhrpott/Ost sind bereits die Fetzen geflogen, eine Anpassung fand mehr oder weniger gut statt und nun sind die Dinge, wie sie sind. Kein leuchtendes Beispiel gelungener Integration und vor allem keine Werbungen für Zuwanderung dort, wo es noch keine gab. Hier in meiner Spießergegend, verkehrsberuhigte Neubauidylle, da fallen Menschen mit anderer Hautfarbe richtig auf, da machen sich die Leute Sorgen um die Grundstückspreise. All das passiert in Ruhrpott/Ost nicht. Dort, wo "das Problem eher klein" ist, sind dafür die Ängste groß. Damit dann irgendwie auch die Probleme, hm?



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#33

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 21:55
von Landegaard | 16.204 Beiträge | 23896 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #31
Zitat von ghassan im Beitrag #28
Zitat von Lea S. im Beitrag #27
Das alles ist etwas, was die Politik zu regeln hat aber nicht der Brandsätze schmeissende Mob vor den Flüchtlingsunterkünften.


Natürlich hat das die Politik zu regeln, ja.
Der Brandsätze schmeissende Mob ist eine logische Folge der politischen Fehlern.
Es liegt im Wesen des Menschen seine Ressourcen zu schützen und wenn wie seit vielen Jahren gepredigt, die Ressourcen in Deutschland nicht reichen um die Situation von sieben Millionen HartIV Empfängern und Aufstockern zu verbessern, darf man sich nicht wundern, dass zumindest ein Teil derer Angst vor Millionen zusätzlicher Leistungsempfängern hat. Ganz abgesehen von dem bevorstehenden Zuwachs von Muslimen.
In über 30 Jahren hat Deutschland bisher rund 2 Millionen Muslime, mehr oder weniger erfolgreich integrieren können.
Und jetzt sollen jedes Jahr eine Million traumatisierte Muslime dazukommen?
Wie soll das ohne Konflikte funktionieren?

Wenn es nach mir ginge, wurde jeder Bürger 1500 € monatlich ausbezahlt kommen. Ich würde das Fastenbrechenfest , den Ramadan, das Opferfest, Mevlid, Jom Kippur, Rosch Haschana, Simchat Tora, Chanukka, Pessach, Ostern, Weihnachten, Pfingsten, Christi und Maria Himmelfahrt, alle buddhistischen und alle Hinduistischen zu staatlichen Feiertagen erklären. Neujahr würde ich 5 Mal feiern und dazu gäbe es 12 Wochen Sommerferien.
Alle Menschen der Welt könnten jeden Tag Strassenfeste abhalten und wir hätten uns alle lieb.
6 Monate Sommer wären staatlich garantiert.
Aber nach mir geht es nicht und wer aus der Geschichte nichts lernt und das Wesen des Menschen nicht berücksichtigt und ernst nimmt , wird von den Ereignissen überholt und geschluckt werden.
homo homini lupus
so oder so.



Damit rechtfertigen Sie mehr oder weniger den Aufstieg des Dritten Reiches. Die armen Menschen konnten ja nicht anders.......................



Puhhh... Ja genau, das Dritte Reich, total gerechtfertigt.



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#34

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 22:03
von guylux (gelöscht)
avatar

Zitat von nahal im Beitrag #25
Zitat von Landegaard im Beitrag #24
....: Grundsätzlich ist das Dilemma bei der Flüchtlingsfrage, dass es schlicht mehr Flüchtlinge, und sogar sehr berechtigte und in jeder Form zu bemitleidende Flüchtlinge gibt, als Europa, bzw. deren Gesellschaften verkraften kann.




1)
Flüchtling ist jeder Mensch, der aus einem Kriegsgebiet entkommt oder aus eine Land flieht, wo Terror, Willkür, Rechtsunsicherheit oder eine sonstige Verfolgung herrscht.
Dieser Mensch hat ein recht, aufgenommen zu werden.
2)
In dem Moment, wo dieser Flüchtling ein Land erreicht hat, wo diese Zustände nicht mehr herrschen und wo dieser solche Verfolgungen nicht mehr befürchten muss, dann besteht kein Anspruch mehr, in ein anderes Land Schutz zu erhalten.

Das ist etwas ganz anderes, als wenn sich Staaten über eine Lastenverteilung einigen und sich bereit erklären, organisiert, Flüchtlinge aus einem "sicheren" Land aufzunehmen.
3)
Ergo:
Alle Flüchtlinge, die nach Deutschland ankommen, sind keine Flüchtlinge gemäß der Genfer Konvention, sondern Menschen die, aus welchem Grunde auch immer, es vorziehen, lieber in Deutschland als zB in der Türkei oder Mazedonien zu sein.
4)
Deutschland, sowie alle anderen nicht angrenzenden Staaten sollen sich verbindlich bereit erklären eine definierte Anzahl Flüchtlinge aus
den überlastenden Staaten aufzunehmen und gleichzeitig einen finanzielle Unterstützung für diese Länder zu leisten.
5)
Diese zu definierende Anzahl muss berücksichtigen, wie viel Menschen so unterschiedlicher Kultur das Land verkraften kann, ohne dabei sich von den schnulzenden Schweigers sich in die rechte Ecke zu drängen.

Wenn Pkt. 5 nicht beachtet wird, werden wir noch ein blaues Wunder erleben.


Damit verlegen Sie das Problem auf die an Krisengebiete angrenzenden EU -Länder , vor allem Griechenland und Italien .
Die müssen alle nehmen die kommen ohne sich auf Ihren schönen Paragraphen 5 berufen zu können .
Wie Sie selbst sagen , diese Länder werden ein blaues Wunder erleben , sollten die anderen Staaten Paragraph 4 eher restriktiv auslegen . Und so wie Ich das Forum lese wird das wohl so sein und ist auch so gewünscht .


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#35

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 23:09
von Landegaard | 16.204 Beiträge | 23896 Punkte

Zitat von guylux im Beitrag #34
Zitat von nahal im Beitrag #25
Zitat von Landegaard im Beitrag #24
....: Grundsätzlich ist das Dilemma bei der Flüchtlingsfrage, dass es schlicht mehr Flüchtlinge, und sogar sehr berechtigte und in jeder Form zu bemitleidende Flüchtlinge gibt, als Europa, bzw. deren Gesellschaften verkraften kann.




1)
Flüchtling ist jeder Mensch, der aus einem Kriegsgebiet entkommt oder aus eine Land flieht, wo Terror, Willkür, Rechtsunsicherheit oder eine sonstige Verfolgung herrscht.
Dieser Mensch hat ein recht, aufgenommen zu werden.
2)
In dem Moment, wo dieser Flüchtling ein Land erreicht hat, wo diese Zustände nicht mehr herrschen und wo dieser solche Verfolgungen nicht mehr befürchten muss, dann besteht kein Anspruch mehr, in ein anderes Land Schutz zu erhalten.

Das ist etwas ganz anderes, als wenn sich Staaten über eine Lastenverteilung einigen und sich bereit erklären, organisiert, Flüchtlinge aus einem "sicheren" Land aufzunehmen.
3)
Ergo:
Alle Flüchtlinge, die nach Deutschland ankommen, sind keine Flüchtlinge gemäß der Genfer Konvention, sondern Menschen die, aus welchem Grunde auch immer, es vorziehen, lieber in Deutschland als zB in der Türkei oder Mazedonien zu sein.
4)
Deutschland, sowie alle anderen nicht angrenzenden Staaten sollen sich verbindlich bereit erklären eine definierte Anzahl Flüchtlinge aus
den überlastenden Staaten aufzunehmen und gleichzeitig einen finanzielle Unterstützung für diese Länder zu leisten.
5)
Diese zu definierende Anzahl muss berücksichtigen, wie viel Menschen so unterschiedlicher Kultur das Land verkraften kann, ohne dabei sich von den schnulzenden Schweigers sich in die rechte Ecke zu drängen.

Wenn Pkt. 5 nicht beachtet wird, werden wir noch ein blaues Wunder erleben.


Damit verlegen Sie das Problem auf die an Krisengebiete angrenzenden EU -Länder , vor allem Griechenland und Italien .
Die müssen alle nehmen die kommen ohne sich auf Ihren schönen Paragraphen 5 berufen zu können .
Wie Sie selbst sagen , diese Länder werden ein blaues Wunder erleben , sollten die anderen Staaten Paragraph 4 eher restriktiv auslegen . Und so wie Ich das Forum lese wird das wohl so sein und ist auch so gewünscht .


Momentan ist das nicht praktikabel, denn genau an der Stelle sperren sich die EU-Länder, an denen die Flüchtlinge nicht ankommen. Die von Deutschland vorgeschlagene Quote wird nicht akzeptiert, insbesondere GB nimmt keine auf. Die unkritischen Länder sind dabei fein raus, das Problem haben dann tatsächlich andere. Komisch, dass Spanien nicht dazuzählt, da kann man fast rüberschwimmen.

Wie nahal schon ausführte, sind die wg. Verfolgung flüchtende eigentlich gar nicht gezwungen, nach Griechenland oder Italien zu kommen.

Da Sie im Deuten eine Pfeiffe sind, nochmal zum Mitschreiben: gewünscht ist bei den Teilen des Forums, so sie Landegaard heißen, eine Aufnahmepolitik, die die vorhandene Bevölkerung und Infrastruktur nicht überfordert. Sollte sich daraus ergeben, Menschen den Zugang zu verweigern, dann ist das eben so.

Tatsächlich komisch, dass Spanien nicht die Probleme Italiens hat.



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#36

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 23:13
von Hans Bergman | 15.584 Beiträge | 28938 Punkte

Zitat von guylux im Beitrag #4
Zitat von Landegaard im Beitrag #2
Ich bin verblüfft: Heute ist der erste Tag seit 3 Wochen, wo im SPON nicht irgendein Artikel zu finden ist, der ganz allgemein die Flüchtlinge zu Heiligen erklärt und diejenigen, die ihr Haus nicht Flüchtlingen freudig übergeben, Nazis.



Leider sind aber immer wieder Artikel zu lesen wo Flüchtlingsheime angezündet werden . ¨Verblüfft Sie das nicht auch ?

Da lobe ich mir doch Luxemburg. Die Heime der Steurflüchtlinge bleiben völlig unbehelligt (sogar von Finanzbeamten und Steuerfahndern). Ein wahrlich ehrenwertes Volk.



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#37

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 23:15
von guylux (gelöscht)
avatar

Zitat von Landegaard im Beitrag #35
Zitat von guylux im Beitrag #34
Zitat von nahal im Beitrag #25
Zitat von Landegaard im Beitrag #24
....: Grundsätzlich ist das Dilemma bei der Flüchtlingsfrage, dass es schlicht mehr Flüchtlinge, und sogar sehr berechtigte und in jeder Form zu bemitleidende Flüchtlinge gibt, als Europa, bzw. deren Gesellschaften verkraften kann.




1)
Flüchtling ist jeder Mensch, der aus einem Kriegsgebiet entkommt oder aus eine Land flieht, wo Terror, Willkür, Rechtsunsicherheit oder eine sonstige Verfolgung herrscht.
Dieser Mensch hat ein recht, aufgenommen zu werden.
2)
In dem Moment, wo dieser Flüchtling ein Land erreicht hat, wo diese Zustände nicht mehr herrschen und wo dieser solche Verfolgungen nicht mehr befürchten muss, dann besteht kein Anspruch mehr, in ein anderes Land Schutz zu erhalten.

Das ist etwas ganz anderes, als wenn sich Staaten über eine Lastenverteilung einigen und sich bereit erklären, organisiert, Flüchtlinge aus einem "sicheren" Land aufzunehmen.
3)
Ergo:
Alle Flüchtlinge, die nach Deutschland ankommen, sind keine Flüchtlinge gemäß der Genfer Konvention, sondern Menschen die, aus welchem Grunde auch immer, es vorziehen, lieber in Deutschland als zB in der Türkei oder Mazedonien zu sein.
4)
Deutschland, sowie alle anderen nicht angrenzenden Staaten sollen sich verbindlich bereit erklären eine definierte Anzahl Flüchtlinge aus
den überlastenden Staaten aufzunehmen und gleichzeitig einen finanzielle Unterstützung für diese Länder zu leisten.
5)
Diese zu definierende Anzahl muss berücksichtigen, wie viel Menschen so unterschiedlicher Kultur das Land verkraften kann, ohne dabei sich von den schnulzenden Schweigers sich in die rechte Ecke zu drängen.

Wenn Pkt. 5 nicht beachtet wird, werden wir noch ein blaues Wunder erleben.


Damit verlegen Sie das Problem auf die an Krisengebiete angrenzenden EU -Länder , vor allem Griechenland und Italien .
Die müssen alle nehmen die kommen ohne sich auf Ihren schönen Paragraphen 5 berufen zu können .
Wie Sie selbst sagen , diese Länder werden ein blaues Wunder erleben , sollten die anderen Staaten Paragraph 4 eher restriktiv auslegen . Und so wie Ich das Forum lese wird das wohl so sein und ist auch so gewünscht .



Da Sie im Deuten eine Pfeiffe sind, nochmal zum Mitschreiben: gewünscht ist bei den Teilen des Forums, so sie Landegaard heißen, eine Aufnahmepolitik, die die vorhandene Bevölkerung und Infrastruktur nicht überfordert. Sollte sich daraus ergeben, Menschen den Zugang zu verweigern, dann ist das eben so.

Tatsächlich komisch, dass Spanien nicht die Probleme Italiens hat.


Diese , von Landegaard für D gewünschte Aufnahmepolitik soll dann für Griechenland , Italien und eventuell Spanien eben nicht gelten ?
Die Länder werden Ihen Vorschlag mit Begeisterung aufnehmen ,


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#38

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 23:18
von Hans Bergman | 15.584 Beiträge | 28938 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #27
...Das alles ist etwas, was die Politik zu regeln hat aber nicht der Brandsätze schmeissende Mob vor den Flüchtlingsunterkünften.
Genau so ist es. Und da die Politik nichts regelt, kommt es zu den Ausschreitungen. Europa ist jedenfalls endgültig gescheitert. Da gibt es die gleichen Exzesse wie bei den Braunen, nur auf etwas anderer Ebene.



zuletzt bearbeitet 23.08.2015 23:29 | nach oben springen

#39

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 23:28
von Hans Bergman | 15.584 Beiträge | 28938 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #25
Zitat von Landegaard im Beitrag #24
....: Grundsätzlich ist das Dilemma bei der Flüchtlingsfrage, dass es schlicht mehr Flüchtlinge, und sogar sehr berechtigte und in jeder Form zu bemitleidende Flüchtlinge gibt, als Europa, bzw. deren Gesellschaften verkraften kann.




1)
Flüchtling ist jeder Mensch, der aus einem Kriegsgebiet entkommt oder aus eine Land flieht, wo Terror, Willkür, Rechtsunsicherheit oder eine sonstige Verfolgung herrscht.
Dieser Mensch hat ein recht, aufgenommen zu werden.
2)
In dem Moment, wo dieser Flüchtling ein Land erreicht hat, wo diese Zustände nicht mehr herrschen und wo dieser solche Verfolgungen nicht mehr befürchten muss, dann besteht kein Anspruch mehr, in ein anderes Land Schutz zu erhalten.

Das ist etwas ganz anderes, als wenn sich Staaten über eine Lastenverteilung einigen und sich bereit erklären, organisiert, Flüchtlinge aus einem "sicheren" Land aufzunehmen.
3)
Ergo:
Alle Flüchtlinge, die nach Deutschland ankommen, sind keine Flüchtlinge gemäß der Genfer Konvention, sondern Menschen die, aus welchem Grunde auch immer, es vorziehen, lieber in Deutschland als zB in der Türkei oder Mazedonien zu sein.
4)
Deutschland, sowie alle anderen nicht angrenzenden Staaten sollen sich verbindlich bereit erklären eine definierte Anzahl Flüchtlinge aus
den überlastenden Staaten aufzunehmen und gleichzeitig einen finanzielle Unterstützung für diese Länder zu leisten.
5)
Diese zu definierende Anzahl muss berücksichtigen, wie viel Menschen so unterschiedlicher Kultur das Land verkraften kann, ohne dabei sich von den schnulzenden Schweigers sich in die rechte Ecke zu drängen.

Wenn Pkt. 5 nicht beachtet wird, werden wir noch ein blaues Wunder erleben.


Das wir uns noch einmal einig sind. :)



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#40

RE: Flüchtlinge

in Politik 23.08.2015 23:49
von Landegaard | 16.204 Beiträge | 23896 Punkte

Zitat von guylux im Beitrag #37
Zitat von Landegaard im Beitrag #35
Zitat von guylux im Beitrag #34
Zitat von nahal im Beitrag #25
Zitat von Landegaard im Beitrag #24
....: Grundsätzlich ist das Dilemma bei der Flüchtlingsfrage, dass es schlicht mehr Flüchtlinge, und sogar sehr berechtigte und in jeder Form zu bemitleidende Flüchtlinge gibt, als Europa, bzw. deren Gesellschaften verkraften kann.




1)
Flüchtling ist jeder Mensch, der aus einem Kriegsgebiet entkommt oder aus eine Land flieht, wo Terror, Willkür, Rechtsunsicherheit oder eine sonstige Verfolgung herrscht.
Dieser Mensch hat ein recht, aufgenommen zu werden.
2)
In dem Moment, wo dieser Flüchtling ein Land erreicht hat, wo diese Zustände nicht mehr herrschen und wo dieser solche Verfolgungen nicht mehr befürchten muss, dann besteht kein Anspruch mehr, in ein anderes Land Schutz zu erhalten.

Das ist etwas ganz anderes, als wenn sich Staaten über eine Lastenverteilung einigen und sich bereit erklären, organisiert, Flüchtlinge aus einem "sicheren" Land aufzunehmen.
3)
Ergo:
Alle Flüchtlinge, die nach Deutschland ankommen, sind keine Flüchtlinge gemäß der Genfer Konvention, sondern Menschen die, aus welchem Grunde auch immer, es vorziehen, lieber in Deutschland als zB in der Türkei oder Mazedonien zu sein.
4)
Deutschland, sowie alle anderen nicht angrenzenden Staaten sollen sich verbindlich bereit erklären eine definierte Anzahl Flüchtlinge aus
den überlastenden Staaten aufzunehmen und gleichzeitig einen finanzielle Unterstützung für diese Länder zu leisten.
5)
Diese zu definierende Anzahl muss berücksichtigen, wie viel Menschen so unterschiedlicher Kultur das Land verkraften kann, ohne dabei sich von den schnulzenden Schweigers sich in die rechte Ecke zu drängen.

Wenn Pkt. 5 nicht beachtet wird, werden wir noch ein blaues Wunder erleben.


Damit verlegen Sie das Problem auf die an Krisengebiete angrenzenden EU -Länder , vor allem Griechenland und Italien .
Die müssen alle nehmen die kommen ohne sich auf Ihren schönen Paragraphen 5 berufen zu können .
Wie Sie selbst sagen , diese Länder werden ein blaues Wunder erleben , sollten die anderen Staaten Paragraph 4 eher restriktiv auslegen . Und so wie Ich das Forum lese wird das wohl so sein und ist auch so gewünscht .



Da Sie im Deuten eine Pfeiffe sind, nochmal zum Mitschreiben: gewünscht ist bei den Teilen des Forums, so sie Landegaard heißen, eine Aufnahmepolitik, die die vorhandene Bevölkerung und Infrastruktur nicht überfordert. Sollte sich daraus ergeben, Menschen den Zugang zu verweigern, dann ist das eben so.

Tatsächlich komisch, dass Spanien nicht die Probleme Italiens hat.


Diese , von Landegaard für D gewünschte Aufnahmepolitik soll dann für Griechenland , Italien und eventuell Spanien eben nicht gelten ?
Die Länder werden Ihen Vorschlag mit Begeisterung aufnehmen ,


Vielleicht halten Sie sich an das, was ich schreibe und wischen sich mal den Schaum vom Mund. Lesen Sie überhaupt, was ich schreibe?

Ich favorisiere noch immer die von Nahal angesprochenen Quoten, stelle aber fest, dass diese Idee gescheitert ist. Aber tun wir mal so, als käme das noch so. Die zugewiesenen Aufnahmen werden noch immer unterhalb der Zahl derer liegen, die da in Griechenland oder Italien ankommen. Deswegen muss man dafür sorgen, dass das nicht mehr so ist. Gerade in Italien, Griechenland, Mazedonien, etc.

Das ist aber schon Quatsch, weil es die Quote nicht gibt. Oder denken Sie, die EU wird sich noch auf eine einigen? Und wenn nicht, was tun wir dann?



zuletzt bearbeitet 23.08.2015 23:50 | nach oben springen

#41

RE: Flüchtlinge

in Politik 24.08.2015 00:20
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von ghassan im Beitrag #30
Zitat von Leto_II. im Beitrag #29
Bedingt, denn es fliegen die Brandsätze meist dort, wo das Problem eher klein ist, dort, wo die Kommunen tatsächlich stark belastet sind, eher weniger. Ihrer Logik folgend müsste gerade der Ruhrpott/Ost brennen, tut er aber nicht.

Warten Sie es ab. Im beschaulichen Remchingen mitten im schönen Baden Württemberg brannte auch schon ein Flüchtlingsheim.
Das ist kein Ostdeutsches Phänomen mehr, obwohl die rechte Brut dort anscheinend offener agieren kann.


Hier gehen dann aber nicht die Linken auf die Strasse, sondern die "bürgerliche Mitte". Die Rechte ist in Dortmund stark vertreten, bekommt aber kein Bein an die Erde. Ein Brandanschlag lässt sich kaum verhindern, ob es Applaus gibt, ist die Frage.


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#42

RE: Flüchtlinge

in Politik 24.08.2015 00:37
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #32
Zitat von Leto_II. im Beitrag #29
Zitat von ghassan im Beitrag #28

Natürlich hat das die Politik zu regeln, ja.
Der Brandsätze schmeissende Mob ist eine logische Folge der politischen Fehlern.



Bedingt, denn es fliegen die Brandsätze meist dort, wo das Problem eher klein ist, dort, wo die Kommunen tatsächlich stark belastet sind, eher weniger. Ihrer Logik folgend müsste gerade der Ruhrpott/Ost brennen, tut er aber nicht.


Hatten wir das nicht bereits ein paar Mal? Im Ruhrpott/Ost sind bereits die Fetzen geflogen, eine Anpassung fand mehr oder weniger gut statt und nun sind die Dinge, wie sie sind. Kein leuchtendes Beispiel gelungener Integration und vor allem keine Werbungen für Zuwanderung dort, wo es noch keine gab. Hier in meiner Spießergegend, verkehrsberuhigte Neubauidylle, da fallen Menschen mit anderer Hautfarbe richtig auf, da machen sich die Leute Sorgen um die Grundstückspreise. All das passiert in Ruhrpott/Ost nicht. Dort, wo "das Problem eher klein" ist, sind dafür die Ängste groß. Damit dann irgendwie auch die Probleme, hm?


Sorry, das ist Quatsch, Dortmund besteht nicht nur aus dem Dortmunder Norden und auch im Süden gibt es Auffanglager in Turnhallen, ein Jugendheim für Unbegleitet Jugendliche wird wird bei den "Geldsäcken" aufgemacht. Kirchhörde und Hohesyburg können es mit jeder Spiessergegend aufnehmen, die Dorstfelder Nazis werden da trotzdem nicht willkommen sein.


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#43

RE: Flüchtlinge

in Politik 24.08.2015 01:50
von Landegaard | 16.204 Beiträge | 23896 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #42
Zitat von Landegaard im Beitrag #32
Zitat von Leto_II. im Beitrag #29
Zitat von ghassan im Beitrag #28

Natürlich hat das die Politik zu regeln, ja.
Der Brandsätze schmeissende Mob ist eine logische Folge der politischen Fehlern.



Bedingt, denn es fliegen die Brandsätze meist dort, wo das Problem eher klein ist, dort, wo die Kommunen tatsächlich stark belastet sind, eher weniger. Ihrer Logik folgend müsste gerade der Ruhrpott/Ost brennen, tut er aber nicht.


Hatten wir das nicht bereits ein paar Mal? Im Ruhrpott/Ost sind bereits die Fetzen geflogen, eine Anpassung fand mehr oder weniger gut statt und nun sind die Dinge, wie sie sind. Kein leuchtendes Beispiel gelungener Integration und vor allem keine Werbungen für Zuwanderung dort, wo es noch keine gab. Hier in meiner Spießergegend, verkehrsberuhigte Neubauidylle, da fallen Menschen mit anderer Hautfarbe richtig auf, da machen sich die Leute Sorgen um die Grundstückspreise. All das passiert in Ruhrpott/Ost nicht. Dort, wo "das Problem eher klein" ist, sind dafür die Ängste groß. Damit dann irgendwie auch die Probleme, hm?


Sorry, das ist Quatsch, Dortmund besteht nicht nur aus dem Dortmunder Norden und auch im Süden gibt es Auffanglager in Turnhallen, ein Jugendheim für Unbegleitet Jugendliche wird wird bei den "Geldsäcken" aufgemacht. Kirchhörde und Hohesyburg können es mit jeder Spiessergegend aufnehmen, die Dorstfelder Nazis werden da trotzdem nicht willkommen sein.


Ich kenne mich in Dortmund nicht so gut aus wie Sie, insofern kann ich nicht widersprechen. Ich kann von meinem Umfeld sprechen und da ist es kein Quatsch. Integration jedenfalls funktioniert deutlich seltener, als der SPON wahrhaben will.

Wir brauchen auch nicht von den Nazis zu sprechen, die sind und bleiben hierzulande eine irrelevante Minderheit, auch wenn sie gerade viel Krach machen. Das Problem sind diejenigen, die Angst haben und zwar ganz konkrete. Und ich halte Ihren Ansatz, die sollten mal den Rand halten, bis denn die Verhältnisse sind, wie im Dortmunder Norden, schlicht für ignorant. Es ist ja genau das, was nicht gewollt ist. Und genau in dem Moment, wo nur geplant ist, in diese Richtung zu gehen, ist mit Widerstand zu rechnen. Deshalb halte ich es für falsch, davon zu reden, dass diejenigen ja nix zu meckern haben, wo keine bis wenige Flüchtlinge sind.



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#44

RE: Flüchtlinge

in Politik 24.08.2015 08:42
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #43
Zitat von Leto_II. im Beitrag #42
Zitat von Landegaard im Beitrag #32
Zitat von Leto_II. im Beitrag #29
Zitat von ghassan im Beitrag #28

Natürlich hat das die Politik zu regeln, ja.
Der Brandsätze schmeissende Mob ist eine logische Folge der politischen Fehlern.



Bedingt, denn es fliegen die Brandsätze meist dort, wo das Problem eher klein ist, dort, wo die Kommunen tatsächlich stark belastet sind, eher weniger. Ihrer Logik folgend müsste gerade der Ruhrpott/Ost brennen, tut er aber nicht.


Hatten wir das nicht bereits ein paar Mal? Im Ruhrpott/Ost sind bereits die Fetzen geflogen, eine Anpassung fand mehr oder weniger gut statt und nun sind die Dinge, wie sie sind. Kein leuchtendes Beispiel gelungener Integration und vor allem keine Werbungen für Zuwanderung dort, wo es noch keine gab. Hier in meiner Spießergegend, verkehrsberuhigte Neubauidylle, da fallen Menschen mit anderer Hautfarbe richtig auf, da machen sich die Leute Sorgen um die Grundstückspreise. All das passiert in Ruhrpott/Ost nicht. Dort, wo "das Problem eher klein" ist, sind dafür die Ängste groß. Damit dann irgendwie auch die Probleme, hm?


Sorry, das ist Quatsch, Dortmund besteht nicht nur aus dem Dortmunder Norden und auch im Süden gibt es Auffanglager in Turnhallen, ein Jugendheim für Unbegleitet Jugendliche wird wird bei den "Geldsäcken" aufgemacht. Kirchhörde und Hohesyburg können es mit jeder Spiessergegend aufnehmen, die Dorstfelder Nazis werden da trotzdem nicht willkommen sein.


Ich kenne mich in Dortmund nicht so gut aus wie Sie, insofern kann ich nicht widersprechen. Ich kann von meinem Umfeld sprechen und da ist es kein Quatsch. Integration jedenfalls funktioniert deutlich seltener, als der SPON wahrhaben will.

Wir brauchen auch nicht von den Nazis zu sprechen, die sind und bleiben hierzulande eine irrelevante Minderheit, auch wenn sie gerade viel Krach machen. Das Problem sind diejenigen, die Angst haben und zwar ganz konkrete. Und ich halte Ihren Ansatz, die sollten mal den Rand halten, bis denn die Verhältnisse sind, wie im Dortmunder Norden, schlicht für ignorant. Es ist ja genau das, was nicht gewollt ist. Und genau in dem Moment, wo nur geplant ist, in diese Richtung zu gehen, ist mit Widerstand zu rechnen. Deshalb halte ich es für falsch, davon zu reden, dass diejenigen ja nix zu meckern haben, wo keine bis wenige Flüchtlinge sind.



Menschen, die Angst haben vor Andersaussehenden und die dann lieber nicht bei sich sehen wollen, sind weltfremd.
Die, die Widerstand leisten, weil solche "eingemeindet" werden müssen, sind für mich auf jeden Fall schon auf der Nazistrasse. Die Welt hat sich verändert, die immer währende Dorfgemeinschaft gibt es fast nicht mehr. Ein Anspruch darauf besteht nicht, wer internationale Waren konsumieren will, wird sich damit abfinden müssen.

Der Dortmunder Norden ist nicht Nazigebiet, sondern Problemviertel, Heimat für viele Hartz4ler aufgrund von alter Bausubstanz, niedrigen Mieten usw.
Ein Freital, Heidenau oder Pegidaland ist der Dortmunder Norden nicht.
Für den Ruhrpott geht das auch schlecht, besteht der doch bereits seit dem Beginn des letzten Jahrhunders auch aus Zuwanderern, Einwanderern, Flüchtlingen und sonstigen Ausländern.
Die Industrie des Ruhrpotts war nicht nur für Eisen und Stahl ein guter Schmelztiegel.

Die Dortmunder Nazis haben eine gute Bürgerschaft aus allen möglichen Kulturen gegen sich. So laut sie - die Nazis - auch werden, die Bürger sind lauter und immer in der Überzahl bei jedem Marsch, auch im Dortmunder Norden.



zuletzt bearbeitet 24.08.2015 08:47 | nach oben springen

#45

RE: Flüchtlinge

in Politik 24.08.2015 09:32
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #43
Zitat von Leto_II. im Beitrag #42
Zitat von Landegaard im Beitrag #32
Zitat von Leto_II. im Beitrag #29
Zitat von ghassan im Beitrag #28

Natürlich hat das die Politik zu regeln, ja.
Der Brandsätze schmeissende Mob ist eine logische Folge der politischen Fehlern.



Bedingt, denn es fliegen die Brandsätze meist dort, wo das Problem eher klein ist, dort, wo die Kommunen tatsächlich stark belastet sind, eher weniger. Ihrer Logik folgend müsste gerade der Ruhrpott/Ost brennen, tut er aber nicht.


Hatten wir das nicht bereits ein paar Mal? Im Ruhrpott/Ost sind bereits die Fetzen geflogen, eine Anpassung fand mehr oder weniger gut statt und nun sind die Dinge, wie sie sind. Kein leuchtendes Beispiel gelungener Integration und vor allem keine Werbungen für Zuwanderung dort, wo es noch keine gab. Hier in meiner Spießergegend, verkehrsberuhigte Neubauidylle, da fallen Menschen mit anderer Hautfarbe richtig auf, da machen sich die Leute Sorgen um die Grundstückspreise. All das passiert in Ruhrpott/Ost nicht. Dort, wo "das Problem eher klein" ist, sind dafür die Ängste groß. Damit dann irgendwie auch die Probleme, hm?


Sorry, das ist Quatsch, Dortmund besteht nicht nur aus dem Dortmunder Norden und auch im Süden gibt es Auffanglager in Turnhallen, ein Jugendheim für Unbegleitet Jugendliche wird wird bei den "Geldsäcken" aufgemacht. Kirchhörde und Hohesyburg können es mit jeder Spiessergegend aufnehmen, die Dorstfelder Nazis werden da trotzdem nicht willkommen sein.


Ich kenne mich in Dortmund nicht so gut aus wie Sie, insofern kann ich nicht widersprechen. Ich kann von meinem Umfeld sprechen und da ist es kein Quatsch. Integration jedenfalls funktioniert deutlich seltener, als der SPON wahrhaben will.

Wir brauchen auch nicht von den Nazis zu sprechen, die sind und bleiben hierzulande eine irrelevante Minderheit, auch wenn sie gerade viel Krach machen. Das Problem sind diejenigen, die Angst haben und zwar ganz konkrete. Und ich halte Ihren Ansatz, die sollten mal den Rand halten, bis denn die Verhältnisse sind, wie im Dortmunder Norden, schlicht für ignorant. Es ist ja genau das, was nicht gewollt ist. Und genau in dem Moment, wo nur geplant ist, in diese Richtung zu gehen, ist mit Widerstand zu rechnen. Deshalb halte ich es für falsch, davon zu reden, dass diejenigen ja nix zu meckern haben, wo keine bis wenige Flüchtlinge sind.


ghassan:
"Natürlich hat das die Politik zu regeln, ja.
Der Brandsätze schmeissende Mob ist eine logische Folge der politischen Fehlern."

Leto:
"Bedingt, denn es fliegen die Brandsätze meist dort, wo das Problem eher klein ist, dort, wo die Kommunen tatsächlich stark belastet sind, eher weniger. Ihrer Logik folgend müsste gerade der Ruhrpott/Ost brennen, tut er aber nicht."

Ich denke, das alles nur an der Politik festzumachen, ist etwas sehr einfach.

Ein provisorischen Auffanglager ist vor allen provisorisch, ein Flughafen ist bezüglich der Grundstückspreise deutlich nachhaltiger. Grundstückspreise "aufm" sächsischen Land sind wg. Demographie perspektivisch eigentlich kein Thema.

Ich schrieb nicht, dass es überall werden soll, wie im Dortmunder Norden, sondern, dass es auch im hiesigen Spiesseridyll auch nicht knallt. Ein rechter Mob, obwohl hier gut organisiert, kriegte dort kein Bein an die Erde.

Nebenbei glaube ich nicht, dass die hiesige Lokalpolitik zu den besten der Republik gehört...:)


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#46

RE: Flüchtlinge

in Politik 24.08.2015 09:48
von nahal | 18.909 Beiträge | 21735 Punkte

Asyl steht jedem Verfolgten oder Bedrohtem zu, ohne Wenn und Aber.
Hier werden aber die Begriffe und vor allem die Absichten(Erwartungen) verfäscht und vermischt:
Asyl ist ein zeitlich begrenzter Anspruch, der dann endet, wenn die Bedrohungslage nicht mehr vorhanden ist.
Das ist aber nicht die Erwartung und die Absicht der meisten Asylbegehrender.
Wie hinlänglich bekannt, ist die Erwartung und die Absicht dieser Menschen, in deren überwältigender Mehrheit, die Suche nach einem besseren Leben.
Das, an sich, ist nicht zu kritisieren und ist mehr als verständlich.
Ergo:
Das ist kein Asyl sondern Einwanderung.
Einwanderungsbegehren ist aber kein rechtlicher Anspruch sondern fällt in die alleinige Kompetenz des Einwanderungslandes, der dieses nach eigenen Maßgaben zu regeln hat.

Bevor man sich in emotionsgeladenen Argumentationen versteift, sollte man diese grundsätzliche Unterscheidung zu Gemüte führen.


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#47

RE: Flüchtlinge

in Politik 24.08.2015 10:37
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #46
Asyl steht jedem Verfolgten oder Bedrohtem zu, ohne Wenn und Aber.
Hier werden aber die Begriffe und vor allem die Absichten(Erwartungen) verfäscht und vermischt:
Asyl ist ein zeitlich begrenzter Anspruch, der dann endet, wenn die Bedrohungslage nicht mehr vorhanden ist.
Das ist aber nicht die Erwartung und die Absicht der meisten Asylbegehrender.
Wie hinlänglich bekannt, ist die Erwartung und die Absicht dieser Menschen, in deren überwältigender Mehrheit, die Suche nach einem besseren Leben.
Das, an sich, ist nicht zu kritisieren und ist mehr als verständlich.
Ergo:
Das ist kein Asyl sondern Einwanderung.
Einwanderungsbegehren ist aber kein rechtlicher Anspruch sondern fällt in die alleinige Kompetenz des Einwanderungslandes, der dieses nach eigenen Maßgaben zu regeln hat.

Bevor man sich in emotionsgeladenen Argumentationen versteift, sollte man diese grundsätzliche Unterscheidung zu Gemüte führen.


Grundsätzlich bin ich da bei Dir, im Detail wird es aber schon schwieriger. Das Humanitäre Völkerrecht sichert das "Nackte Überleben", das GG geht weiter und sichert ein Leben in Menschenwürde, wozu auch eine Langfristperspektive gehören muss, die dann auch wieder durch Rechtssicherheit und Bestandsschutz gesichert gehört. "Meinen" persischen Zahnarzt, der seinerzeit wg. Plastikschüsseln von seine Eltern ausser Landes geschafft wurde, täte ich heute nicht mehr zurückschicken wollen, auch als ungelernten Staplerfahrer nicht. Sein Lebensmittelpunkt ist hier. Menschen lassen sich nicht auf unbestimmte Zeit einfach parken und dann reseten.


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#48

RE: Flüchtlinge

in Politik 24.08.2015 10:37
von guylux (gelöscht)
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Zitat von Landegaard im Beitrag #40
Zitat von guylux im Beitrag #37
Zitat von Landegaard im Beitrag #35
Zitat von guylux im Beitrag #34
Zitat von nahal im Beitrag #25
Zitat von Landegaard im Beitrag #24
....: Grundsätzlich ist das Dilemma bei der Flüchtlingsfrage, dass es schlicht mehr Flüchtlinge, und sogar sehr berechtigte und in jeder Form zu bemitleidende Flüchtlinge gibt, als Europa, bzw. deren Gesellschaften verkraften kann.




1)
Flüchtling ist jeder Mensch, der aus einem Kriegsgebiet entkommt oder aus eine Land flieht, wo Terror, Willkür, Rechtsunsicherheit oder eine sonstige Verfolgung herrscht.
Dieser Mensch hat ein recht, aufgenommen zu werden.
2)
In dem Moment, wo dieser Flüchtling ein Land erreicht hat, wo diese Zustände nicht mehr herrschen und wo dieser solche Verfolgungen nicht mehr befürchten muss, dann besteht kein Anspruch mehr, in ein anderes Land Schutz zu erhalten.

Das ist etwas ganz anderes, als wenn sich Staaten über eine Lastenverteilung einigen und sich bereit erklären, organisiert, Flüchtlinge aus einem "sicheren" Land aufzunehmen.
3)
Ergo:
Alle Flüchtlinge, die nach Deutschland ankommen, sind keine Flüchtlinge gemäß der Genfer Konvention, sondern Menschen die, aus welchem Grunde auch immer, es vorziehen, lieber in Deutschland als zB in der Türkei oder Mazedonien zu sein.
4)
Deutschland, sowie alle anderen nicht angrenzenden Staaten sollen sich verbindlich bereit erklären eine definierte Anzahl Flüchtlinge aus
den überlastenden Staaten aufzunehmen und gleichzeitig einen finanzielle Unterstützung für diese Länder zu leisten.
5)
Diese zu definierende Anzahl muss berücksichtigen, wie viel Menschen so unterschiedlicher Kultur das Land verkraften kann, ohne dabei sich von den schnulzenden Schweigers sich in die rechte Ecke zu drängen.

Wenn Pkt. 5 nicht beachtet wird, werden wir noch ein blaues Wunder erleben.


Damit verlegen Sie das Problem auf die an Krisengebiete angrenzenden EU -Länder , vor allem Griechenland und Italien .
Die müssen alle nehmen die kommen ohne sich auf Ihren schönen Paragraphen 5 berufen zu können .
Wie Sie selbst sagen , diese Länder werden ein blaues Wunder erleben , sollten die anderen Staaten Paragraph 4 eher restriktiv auslegen . Und so wie Ich das Forum lese wird das wohl so sein und ist auch so gewünscht .



Da Sie im Deuten eine Pfeiffe sind, nochmal zum Mitschreiben: gewünscht ist bei den Teilen des Forums, so sie Landegaard heißen, eine Aufnahmepolitik, die die vorhandene Bevölkerung und Infrastruktur nicht überfordert. Sollte sich daraus ergeben, Menschen den Zugang zu verweigern, dann ist das eben so.

Tatsächlich komisch, dass Spanien nicht die Probleme Italiens hat.


Diese , von Landegaard für D gewünschte Aufnahmepolitik soll dann für Griechenland , Italien und eventuell Spanien eben nicht gelten ?
Die Länder werden Ihen Vorschlag mit Begeisterung aufnehmen ,


Vielleicht halten Sie sich an das, was ich schreibe und wischen sich mal den Schaum vom Mund. Lesen Sie überhaupt, was ich schreibe?

Ich favorisiere noch immer die von Nahal angesprochenen Quoten, stelle aber fest, dass diese Idee gescheitert ist. Aber tun wir mal so, als käme das noch so. Die zugewiesenen Aufnahmen werden noch immer unterhalb der Zahl derer liegen, die da in Griechenland oder Italien ankommen. Deswegen muss man dafür sorgen, dass das nicht mehr so ist. Gerade in Italien, Griechenland, Mazedonien, etc.

Das ist aber schon Quatsch, weil es die Quote nicht gibt. Oder denken Sie, die EU wird sich noch auf eine einigen? Und wenn nicht, was tun wir dann?

Wenn jemand schreibt " sollte sich daraus ergeben , Menschen den Zugang zu verweigern , dann ist das eben so " darf doch die Frage erlaubt sein wo diejenigen , denen der Zugang verweigert wurde denn bleiben sollen . In Luft werden die sich wohl nich auflösen .


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#49

RE: Flüchtlinge

in Politik 24.08.2015 10:51
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von guylux im Beitrag #48
Zitat von Landegaard im Beitrag #40
Zitat von guylux im Beitrag #37
Zitat von Landegaard im Beitrag #35
Zitat von guylux im Beitrag #34
Zitat von nahal im Beitrag #25
Zitat von Landegaard im Beitrag #24
....: Grundsätzlich ist das Dilemma bei der Flüchtlingsfrage, dass es schlicht mehr Flüchtlinge, und sogar sehr berechtigte und in jeder Form zu bemitleidende Flüchtlinge gibt, als Europa, bzw. deren Gesellschaften verkraften kann.




1)
Flüchtling ist jeder Mensch, der aus einem Kriegsgebiet entkommt oder aus eine Land flieht, wo Terror, Willkür, Rechtsunsicherheit oder eine sonstige Verfolgung herrscht.
Dieser Mensch hat ein recht, aufgenommen zu werden.
2)
In dem Moment, wo dieser Flüchtling ein Land erreicht hat, wo diese Zustände nicht mehr herrschen und wo dieser solche Verfolgungen nicht mehr befürchten muss, dann besteht kein Anspruch mehr, in ein anderes Land Schutz zu erhalten.

Das ist etwas ganz anderes, als wenn sich Staaten über eine Lastenverteilung einigen und sich bereit erklären, organisiert, Flüchtlinge aus einem "sicheren" Land aufzunehmen.
3)
Ergo:
Alle Flüchtlinge, die nach Deutschland ankommen, sind keine Flüchtlinge gemäß der Genfer Konvention, sondern Menschen die, aus welchem Grunde auch immer, es vorziehen, lieber in Deutschland als zB in der Türkei oder Mazedonien zu sein.
4)
Deutschland, sowie alle anderen nicht angrenzenden Staaten sollen sich verbindlich bereit erklären eine definierte Anzahl Flüchtlinge aus
den überlastenden Staaten aufzunehmen und gleichzeitig einen finanzielle Unterstützung für diese Länder zu leisten.
5)
Diese zu definierende Anzahl muss berücksichtigen, wie viel Menschen so unterschiedlicher Kultur das Land verkraften kann, ohne dabei sich von den schnulzenden Schweigers sich in die rechte Ecke zu drängen.

Wenn Pkt. 5 nicht beachtet wird, werden wir noch ein blaues Wunder erleben.


Damit verlegen Sie das Problem auf die an Krisengebiete angrenzenden EU -Länder , vor allem Griechenland und Italien .
Die müssen alle nehmen die kommen ohne sich auf Ihren schönen Paragraphen 5 berufen zu können .
Wie Sie selbst sagen , diese Länder werden ein blaues Wunder erleben , sollten die anderen Staaten Paragraph 4 eher restriktiv auslegen . Und so wie Ich das Forum lese wird das wohl so sein und ist auch so gewünscht .



Da Sie im Deuten eine Pfeiffe sind, nochmal zum Mitschreiben: gewünscht ist bei den Teilen des Forums, so sie Landegaard heißen, eine Aufnahmepolitik, die die vorhandene Bevölkerung und Infrastruktur nicht überfordert. Sollte sich daraus ergeben, Menschen den Zugang zu verweigern, dann ist das eben so.

Tatsächlich komisch, dass Spanien nicht die Probleme Italiens hat.


Diese , von Landegaard für D gewünschte Aufnahmepolitik soll dann für Griechenland , Italien und eventuell Spanien eben nicht gelten ?
Die Länder werden Ihen Vorschlag mit Begeisterung aufnehmen ,


Vielleicht halten Sie sich an das, was ich schreibe und wischen sich mal den Schaum vom Mund. Lesen Sie überhaupt, was ich schreibe?

Ich favorisiere noch immer die von Nahal angesprochenen Quoten, stelle aber fest, dass diese Idee gescheitert ist. Aber tun wir mal so, als käme das noch so. Die zugewiesenen Aufnahmen werden noch immer unterhalb der Zahl derer liegen, die da in Griechenland oder Italien ankommen. Deswegen muss man dafür sorgen, dass das nicht mehr so ist. Gerade in Italien, Griechenland, Mazedonien, etc.

Das ist aber schon Quatsch, weil es die Quote nicht gibt. Oder denken Sie, die EU wird sich noch auf eine einigen? Und wenn nicht, was tun wir dann?

Wenn jemand schreibt " sollte sich daraus ergeben , Menschen den Zugang zu verweigern , dann ist das eben so " darf doch die Frage erlaubt sein wo diejenigen , denen der Zugang verweigert wurde denn bleiben sollen . In Luft werden die sich wohl nich auflösen .


Sind wir rechtlich verpflichtet, das zu unserem Problem zu machen?


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#50

RE: Flüchtlinge

in Politik 24.08.2015 10:51
von nahal | 18.909 Beiträge | 21735 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #47
Zitat von nahal im Beitrag #46
Asyl steht jedem Verfolgten oder Bedrohtem zu, ohne Wenn und Aber.
Hier werden aber die Begriffe und vor allem die Absichten(Erwartungen) verfäscht und vermischt:
Asyl ist ein zeitlich begrenzter Anspruch, der dann endet, wenn die Bedrohungslage nicht mehr vorhanden ist.
Das ist aber nicht die Erwartung und die Absicht der meisten Asylbegehrender.
Wie hinlänglich bekannt, ist die Erwartung und die Absicht dieser Menschen, in deren überwältigender Mehrheit, die Suche nach einem besseren Leben.
Das, an sich, ist nicht zu kritisieren und ist mehr als verständlich.
Ergo:
Das ist kein Asyl sondern Einwanderung.
Einwanderungsbegehren ist aber kein rechtlicher Anspruch sondern fällt in die alleinige Kompetenz des Einwanderungslandes, der dieses nach eigenen Maßgaben zu regeln hat.

Bevor man sich in emotionsgeladenen Argumentationen versteift, sollte man diese grundsätzliche Unterscheidung zu Gemüte führen.


Grundsätzlich bin ich da bei Dir, im Detail wird es aber schon schwieriger. Das Humanitäre Völkerrecht sichert das "Nackte Überleben", das GG geht weiter und sichert ein Leben in Menschenwürde, wozu auch eine Langfristperspektive gehören muss, die dann auch wieder durch Rechtssicherheit und Bestandsschutz gesichert gehört. "Meinen" persischen Zahnarzt, der seinerzeit wg. Plastikschüsseln von seine Eltern ausser Landes geschafft wurde, täte ich heute nicht mehr zurückschicken wollen, auch als ungelernten Staplerfahrer nicht. Sein Lebensmittelpunkt ist hier. Menschen lassen sich nicht auf unbestimmte Zeit einfach parken und dann reseten.


Zwei Begriffe:
1."Nackte Überleben"
2."ein Leben in Menschenwürde"

diese sind wichtig, bedürfen aber einer Definition.

zu 1.
dieses ist gewährleistet, wenn der Flüchtling das erste sichere land erreicht hat.
Als Asylsuchender hat er keinen weiteren Anspruch auf "ein besseres Leben" in einem anderen Land
zu 2.
sollte man aus Deutschland behaupten, in der Türkei, Mazedonien, Griechenland, Serbien haben die Menschen kein "Leben in Menschenwürde" ?


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