#26

RE: Nante

in Foristen 08.06.2010 19:42
von Ronald.Z | 1.625 Beiträge

Zitat Nante:
"Der Beißreflex ist demzufolge befehlsgemäß auszusetzen...)"

Jawoll!!


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#27

RE: Nante

in Foristen 08.06.2010 19:58
von Ronald.Z | 1.625 Beiträge


Zitat von: NAHAL 
Expresis verbi wurde keine Garnatie ausgesprochen, unter anderem auch, weil das gegen den Maastricht-Vertrag gewesen wäre.
De facto aber bestand eine Garantie, die auch ausgeübt wurde (siehe das Rettungspaket für Griechenland -22 MRD€ ubnd anschleissend das €-Rettungspaket - 750MRD€)
Insoweit lagen die Ratings-Agenturen goldrichtig.

Was anders habe ich auch nicht geschrieben, Sie haben hier nur die gesetzteren Worte gewählt.

Wobei wir das -so glaube ich- unterschiedlich einordnen.

Die von Ihnen benannte "de facto-Garantie" bestand mitnichten , diese wurde erst im Nachhinein herbeierpresst.
Die kurzfristigen negativen Auswirkungen auf das Bank- und vor allem auf das (kapitalgedeckete Renten-)Versicherungssystem wurden hervorragend und strategisch gut geplant instrumentalisiert um die europäischen Regierungen zu erpressen.

Fraglich ist hier nur, ob nicht der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben wurde, d.h. ob es nicht langfristig besser gewesen wäre, das derzeitige System in einem partiellen, nicht wirklich für die EU bedeutenden Markt an die Wand zu fahren und anschließend europaweit zu entflechten und zu entschlacken.

Darauf wurde zugunsten eine kurzfristigen Lageberuhigung verzichtet. Und jetzt mal ehrlich, glauben Sie etwa, dass es für das bestehende System der Finanzmärkte, welche die Geldmenge durch den Handel von Derivaten auf Derivate auf (...) Derivate bis in den Orbit aufblähen eine langfristige Perspektive gibt?

Zumindest für mich stellt sich die derzeitige Lage wie ein Schneeballsystem dar, welchem durch einen imbezilen Erben/Verwalters eines großen, unverdienten Vermögens nochmal eine ordentliche Geldspritze zugeflossen ist.


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#28

RE: Nante

in Foristen 08.06.2010 20:02
von NAHAL (gelöscht)
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Zitat von: Ronald.Z 
Die von Ihnen benannte "de facto-Garantie" bestand mitnichten , diese wurde erst im Nachhinein herbeierpresst.

Sorry, aber eine "de facto Garantie" erweist sich immer nur im Nachhinein.
Wir sprachen hier allein über die Rating-Agenturen, die dieses "im Nachhinein" richtig beurteilt haben.



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#29

RE: Nante

in Foristen 08.06.2010 21:04
von Ronald.Z | 1.625 Beiträge


Zitat von: NAHAL 
Sorry, aber eine "de facto Garantie" erweist sich immer nur im Nachhinein.
Wir sprachen hier allein über die Rating-Agenturen, die dieses "im Nachhinein" richtig beurteilt haben.


Leider.

Man könnte aber auch sagen, dass die Rating-Agenturen die Lage nicht nur richtig beurteilt (besser wäre: "drauf gewettet"), sondern als objektiver "Beobachter/Bewerter" der Märkte das gewünschte Verhalten der betroffenen Regierungen "befördert haben".


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#30

RE: Nante

in Foristen 03.05.2012 19:13
von Helmut Pirkl | 1.975 Beiträge


Zitat von: GeorgeF
03.06.2010 00:13 #9826

Nun ja, die Ratings der US-Rating-Agenturen kann man ja wohl angesichts deren Ratings von diversem Schrott als "Triple A" getrost als zu Recht unter Verschiss geraten betrachten. Klar haben die ihre Dependancen weltweit, sie deshalb aber als international - mit dem Unterton nicht US-Banken-hörig - zu betrachten ist allerdings der Besitzverhältnisse ein Witz.
Es wird Zeit, dass die EU ihre eigenen Rating-Agenturen bildet. Hermes ist da gar kein schlechter Vorschlag.

Wir brauchen Banken, die entweder genossenschaftlich organisiert, oder in öffentlicher Hand sind. Darüber rangiert eine selbständige öffentlich-rechtliche vom Staat überwachte Zentralbank, welche dafür garantiert, dass nicht mehr Geld im Umlauf ist, als reale Werte gegenüber stehen. Vor diesem Hintergrund bedarf es keiner Rating-Agenturen.


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#31

RE: Nante

in Foristen 03.05.2012 20:03
von ente (gelöscht)
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Zitat von: Helmut Pirkl
03.05.2012 19:13 #117641

Wir brauchen Banken, die entweder genossenschaftlich organisiert, oder in öffentlicher Hand sind. Darüber rangiert eine selbständige öffentlich-rechtliche vom Staat überwachte Zentralbank, welche dafür garantiert, dass nicht mehr Geld im Umlauf ist, als reale Werte gegenüber stehen. Vor diesem Hintergrund bedarf es keiner Rating-Agenturen.

Dann müsste aber eine ganze Menge "Geld" aus dem Markt genommen werden. Dies werden sich die "Besitzer" nicht gefallen lassen wollen.

Deshalb steuert die Welt auch wieder auf Hass, Krieg und Vernichtung zu, bzw steckt mittendrin. Die Gier ist ein Hund...


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#32

Währungsreform

in Foristen 04.05.2012 09:54
von Helmut Pirkl | 1.975 Beiträge


Zitat von: ente
03.05.2012 20:03 #117646

Dann müsste aber eine ganze Menge "Geld" aus dem Markt genommen werden. Dies werden sich die "Besitzer" nicht gefallen lassen wollen.

Das kann nur durch eine Währungsreform geschehen. Eine solche ist dringend geboten. Die Verschuldung in Deutschland beim Bund, den Ländern, Kommunen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen sind nicht mehr zu tilgen und wachsen zunehmend. Diese Gemeinwesen verfügen selbst über keinerlei Bargeld mehr. Sie können nur noch durch Überziehungskredite (Kassenkredite) ihre Aufgaben erfüllen, da ihre Ausgaben die Einnahmen bei weitem überschreiten.

In Deutschland muss der Staat heute jeden achten Euro, den er durch Steuern einnimmt, für Schuldzinsen ausgeben; der Bund sogar jeden fünften (2010 rund 38,2 Milliarden Euro; Stand 1. April 2010). Dieses Geld fehlt an anderer Stelle, um die eigentlichen Aufgaben zu erfüllen. Erhöhen sich die Zinsen mittelfristig um nur einen Prozentpunkt, steigen die Zinskosten allein des Bundes um rund 10 Milliarden Euro pro Jahr.

Die Zurückführung der Überschuldung des Staates ist daher nur noch durch eine Währungsreform möglich.

Zitat von: ente
Deshalb steuert die Welt auch wieder auf Hass, Krieg und Vernichtung zu, bzw steckt mittendrin. Die Gier ist ein Hund...

Die Alternative zu Krieg ist einzig und allein eine Währungsreform, um die Überschuldung abzubauen. Ebenfalls ist es geboten, der Zinsknechtschaft einen Riegel vorzuschieben. Sie allein ist die Wurzel allen Übels.



zuletzt bearbeitet 04.05.2012 10:55 | nach oben springen

#33

RE: Währungsreform

in Foristen 04.05.2012 18:28
von ente (gelöscht)
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Die Zinsknechtschaft ist wirklich ein Problem unter Vielen. Ein gewaltiges und unrechtes dazu.

Nun, es bleibt dem zuzuschauen und seine eigenen Schlüsse zu ziehen.


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#34

RE: Währungsreform

in Foristen 10.05.2012 11:25
von Helmut Pirkl | 1.975 Beiträge


Zitat von: ente
04.05.2012 18:28 #117826
Die Zinsknechtschaft ist wirklich ein Problem unter Vielen. Ein gewaltiges und unrechtes dazu.

Nun, es bleibt dem zuzuschauen und seine eigenen Schlüsse zu ziehen.


Nachdem Sklaven nicht mehr benötigt werden, weil Roboter ihre Dienste übernommen haben. sind es nun die Zinsen, welche die gesamte Menschheit zu Sklaven machen wollen, derweil Politiker einigen wenigen kraft Gesetzes das Privileg überlassen haben, Geld nach eigenen Gusto aus dem nichts zu schöpfen und gegen Zinsen den Staaten zur Verfügung zu stellen. Darüber wacht außerdem noch ein Imperium, das seine Währung in Umlauf bringt und sie mit geopolitischen Maßnahmen bei militärischer Unterstützung anderen Staaten aufzwingt.


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#35

RE: Währungsreform

in Foristen 10.05.2012 19:09
von ente (gelöscht)
avatar


Zitat von: Helmut Pirkl
10.05.2012 11:25 #118796

Nachdem Sklaven nicht mehr benötigt werden, weil Roboter ihre Dienste übernommen haben. sind es nun die Zinsen, welche die gesamte Menschheit zu Sklaven machen wollen, derweil Politiker einigen wenigen kraft Gesetzes das Privileg überlassen haben, Geld nach eigenen Gusto aus dem nichts zu schöpfen und gegen Zinsen den Staaten zur Verfügung zu stellen. Darüber wacht außerdem noch ein Imperium, das seine Währung in Umlauf bringt und sie mit geopolitischen Maßnahmen bei militärischer Unterstützung anderen Staaten aufzwingt.

Ich denke, daß es langsam begrifflich wird, daß diese Welt einen anderen Weg einschlagen möchte, wenn nicht sogar muss.
Deswegen wird ja auch rumgehampelt, übrigens auch auf dem Rücken der Griechen.


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#36

RE: Währungsreform

in Foristen 11.05.2012 04:53
von primatologe | 8.476 Beiträge


Zitat von: Helmut Pirkl
10.05.2012 11:25 #118796

Nachdem Sklaven nicht mehr benötigt werden, weil Roboter ihre Dienste übernommen haben. sind es nun die Zinsen, welche die gesamte Menschheit zu Sklaven machen wollen, derweil Politiker einigen wenigen kraft Gesetzes das Privileg überlassen haben, Geld nach eigenen Gusto aus dem nichts zu schöpfen und gegen Zinsen den Staaten zur Verfügung zu stellen. Darüber wacht außerdem noch ein Imperium, das seine Währung in Umlauf bringt und sie mit geopolitischen Maßnahmen bei militärischer Unterstützung anderen Staaten aufzwingt.


Sagen Sie doch mal konkret wie die neue Weltordnung aussehen soll.
Nur kritisieren ist langweilig, konstruktiv sein macht mehr Spass.


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#37

RE: Währungsreform

in Foristen 11.05.2012 10:03
von Helmut Pirkl | 1.975 Beiträge


Zitat von: primatologe
11.05.2012 04:53 #119012


Sagen Sie doch mal konkret wie die neue Weltordnung aussehen soll.
Nur kritisieren ist langweilig, konstruktiv sein macht mehr Spass.

Das wissen die Auguren anscheinend selber noch nicht so recht. Die sind nämlich vordergründig darauf aus, auf diesem Weg dorthin ihren Profit machen zu können. Was sie zum Schluss davon haben, sollten sie ihr Ziel tatsächlich erreichen, kann ich mir nicht gut vorstellen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Weltordnung

http://www.wahrheitssuche.org/neueweltordnung.html

http://www.propagandafront.de/157520/wir...r-zunehmen.html


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#38

RE: Währungsreform

in Foristen 11.05.2012 10:18
von primatologe | 8.476 Beiträge


Zitat von: Helmut Pirkl
11.05.2012 10:03 #119030

Das wissen die Auguren anscheinend selber noch nicht so recht. Die sind nämlich vordergründig darauf aus, ...

Ne, mich interessiert wie SIE sich eine neue Ordnung wünschen.


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#39

RE: Währungsreform

in Foristen 11.05.2012 12:13
von Helmut Pirkl | 1.975 Beiträge


Zitat von: primatologe
11.05.2012 10:18 #119035

Ne, mich interessiert wie SIE sich eine neue Ordnung wünschen.

Ich wünsche mir Souveränität des deutschen Volkes, einen Friedensvertrages, den Abzug aller fremden Truppen und eine vom Volk selber in Freiheit beschlossene Verfassung. Wenn dies in allen anderen Staaten auf demokratischer Grundlage gegeben ist, genügt mir das als Ordnungsprinzip.

So stelle ich mir auch ein vereintes Europa vor. Aber nicht so wie es derzeit der Fall ist, wo mehr oder weniger Oligarchen und Banker aus Übersee das Sagen haben.


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