#576

RE: Prokon

in Wirtschaft 30.04.2014 10:24
von Maga-neu | 20.258 Beiträge | 37085 Punkte

Zitat von Willie im Beitrag #573
...Man kann gut und gern eine Menge an Amerika kritisieren, aber heute kennt kaum noch ein Deutscher die Realität in Amerika, die Mythen kennt er dafür umso besser:

Dass Kreationismus in den Schulen gelehrt wird zum Beispiel (verfassungsrechtlich verboten); dass 80 Prozent aller Amerikaner nur Fox News gucken (Einschaltquoten: zwei Millionen Zuschauer bei einer Gesamtbevölkerung von 300 Millionen); dass 40 Prozent aller Amerikaner unter der Armutsgrenze leben (es sind 15 Prozent – in Deutschland sind es 13 Prozent); oder dass die USA unter der Last des Schuldenberges kurz vor dem Kollaps stehen (die Schulden betragen heute nur noch 4,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Zum Vergleich: Frankreichs Schulden betragen 4,3 Prozent seines BIPs.)

Ich kenne gebildete, intellektuelle Autoren, die glauben, dass George W. Bush selbst für die Anschläge vom 11. September verantwortlich war. Ebenso in den Bush-Jahren verriet mir der ehemalige Redakteur einer großen Zeitung: "Es gibt so eine Theorie, dass George W. Bush den Osama bin Laden schon gefunden hat, aber er hält ihn solange versteckt, bis er ihn für seine Wiederwahl benutzen kann – und ehrlich gesagt halte ich das für möglich."

Mitten in einem unglaublichen Wohlstand, mitten in einem Land, das reicher und erfolgreicher ist als 99 Prozent aller Länder der Welt, leben die Deutschen geistig in einer künstlichen Kinowelt aus Monstern, die alle nur das eine wollen: ihnen an den Kragen. Kein Wunder, dass das Land ein fruchtbarer Boden für Verschwörungstheorien geworden ist – und für potentielle extremistische Bewegungen, die nur auf den richtigen Funken warten.

http://www.zeit.de/politik/2014-04/deuts...tenbank/seite-2
Tschuldigung, Willie, aber der Artikel ist Bullshit. (Übrigens: Du beklagst dich über Vorurteile, Klischees und Ressentiments gegen die USA, bedienst aber selbst solche gegen die orthodoxe und die katholische Kirche, die du in die Nähe von Scientology rückst. Dabei kann man natürlich die katholische Kirche kritisieren. Anlässe dafür gibt es genug. Hier z. B.

http://www.amazon.de/Der-blockierte-Ries...lockierte+riese)

Zurück zum Text: Die erste Seite hast du ja geflissentlich nicht mit zitiert: "Hansen: Nein, ich würde Verschwörungstheorien und Feindbilder suchen, die so allgemein akzeptiert sind, dass eine Mehrheit sich darauf einigen kann, ohne zweimal nachzudenken zu müssen. Ich kenne auch drei: den Kapitalismus, das Bankenwesen und Amerika." Die meisten Menschen haben genug von einem System, das nicht kapitalistisch, sondern einfach nur verantwortungslos ist, in dem Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden. DAS ist berechtigte Kritik an den Banken und der Politik.

Hansen: "Das ist eine außergewöhnliche kognitive Leistung, die nur in Deutschland möglich ist." Bullshit. Der Autor kennt offensichtlich nur Deutschland, vielleicht noch Großbritannien und die Niederlande. In Italien gibt es die "dietrologia", die Wissenschaft von dem dahinter. In Südeuropa, Osteuropa, Lateinamerika gedeihen VT. Von der islamischen Welt ganz zu schweigen. Man vergisst bei dem Gerede von VT, dass diese nur deswegen existieren, weil es gelegentlich auch wirkliche Verschwörungen gibt.

Hansen: "Erst Hitler hat es geschafft, dem Volk eine Theorie zu servieren, auf die sich alle einigen konnten: Die Juden mit ihren internationalen Banken seien Schuld.
Heute braucht man die Juden dafür nicht mehr. Die Banken sind von sich aus gewissenlos genug, und amerikanische Banken erst recht." Hitlerplatte, die viermillionstesiebenhundertachtundfünfzigtausenddreihundertachtundsiebzigste...

Hansen: "oder dass die USA unter der Last des Schuldenberges kurz vor dem Kollaps stehen (die Schulden betragen heute nur noch 4,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Zum Vergleich: Frankreichs Schulden betragen 4,3 Prozent seines BIPs.)" Das ist die JÄHRLICHE Neuverschuldung. Die Schulden sind in beiden Fällen höher und betragen fast die Gesamtsumme des BIP. Wir machen uns inzwischen ernste Sorgen um Frankreich, das in die Situation schlittert, in der sich Italien bereits befindet. Bei den Schulden sind allerdings auch andere Kriterien zu berücksichtigen, z. B., wie hoch die Auslandsverschuldung ist, wie es um die Verschuldung der Privathaushalte steht - da liegen die USA weit vor Frankreich -, wie es um die Ressourcen bestellt ist.

Die USA sind in meinen Augen ein zutiefst gespaltenes Land, kulturell, ideologisch, sozial und wirtschaftlich. Diese Spaltungen erhöhen die Neigung, international "aktiv" zu sein. (Hier müssten die Europäer vernünftiger werden und nicht immer, wenn sich eine US-Regierung mal klugerweise zurückhält, sofort amerikanischen Isolationismus wittern. Überhaupt mache ich unseren Politikern den Vorwurf viel zu großer Willfährigkeit gegenüber den USA. In Deutschland hat das historische Gründe, ebenso in Großbritannien, Italien ist in seiner Außenpolitik immer mit dem (vermeintlich) Stärksten marschiert, in Frankreich hat es mit einer unfähige "classe politique" zu tun, deren bester Ausdruck der "flamby" ist. Das ist allerdings ein europäisches Problem, kein amerikanisches.


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#577

RE: Prokon

in Wirtschaft 10.06.2014 21:55
von Hans Bergman | 15.212 Beiträge | 25218 Punkte

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...r-a-974383.html

Wieder einer weniger von den ehrbaren (Familien-)Unternehmern, die noch auskömmliche Löhne bezahlten, bevor nichtsnutzige, größenwahnsinnige Manager die Firmen samt Mitarbeiter ausbeuteten.



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#578

Karstadt

in Wirtschaft 08.07.2014 08:10
von Hans Bergman | 15.212 Beiträge | 25218 Punkte

Manche sehen das sicher als clevere Geschäftemacherei. Vermutlich ist das alles auch rechtlich nicht anfechtbar.
Ich nenne solche Leute trotzdem widerliche Aasgeier. In Wahrheit sind sie Betrüger und Diebe:

Berggruen hat die einst börsennotierte Warenhauskette zu einer Geheim-GmbH umbauen lassen, an deren Ende ein Briefkasten irgendwo in der Karibik steht. Investiert hat Berggruen in den vergangenen Jahren so gut wie nichts.
Karstadt zahlt sogar drauf: Jahr für Jahr muss das Unternehmen Nutzungsgebühren in Millionenhöhe für die Markenrechte der Handelskette an Berggruen abführen, denn die hält dieser Investor. Frisches Geld, das Karstadt dringend zur Sanierung der Filialen braucht, verweigert Berggruen konsequent.


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ka...aeter-1.2034387



zuletzt bearbeitet 08.07.2014 08:12 | nach oben springen

#579

RE: Karstadt

in Wirtschaft 08.07.2014 09:56
von Leto_II. | 20.248 Beiträge | 25613 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #578
Manche sehen das sicher als clevere Geschäftemacherei. Vermutlich ist das alles auch rechtlich nicht anfechtbar.
Ich nenne solche Leute trotzdem widerliche Aasgeier. In Wahrheit sind sie Betrüger und Diebe:

Berggruen hat die einst börsennotierte Warenhauskette zu einer Geheim-GmbH umbauen lassen, an deren Ende ein Briefkasten irgendwo in der Karibik steht. Investiert hat Berggruen in den vergangenen Jahren so gut wie nichts.
Karstadt zahlt sogar drauf: Jahr für Jahr muss das Unternehmen Nutzungsgebühren in Millionenhöhe für die Markenrechte der Handelskette an Berggruen abführen, denn die hält dieser Investor. Frisches Geld, das Karstadt dringend zur Sanierung der Filialen braucht, verweigert Berggruen konsequent.


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ka...aeter-1.2034387




Ich fand witzig, dass Karstadt hier im Mai einen Weihnachtssonderverkauf gestartet hat. Das sagte mir dann, dass die Liquidität ein Problem ist.


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#580

RE: Karstadt

in Wirtschaft 06.08.2014 22:56
von Hans Bergman | 15.212 Beiträge | 25218 Punkte

Findige Pharmafirmen verkaufen Pille für 700 Euro/Stck.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...f-a-984738.html

Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Wie sagte ein kongenialer US-Präsident so schön: Den Afrikanern ein Aids-Medikament zu günstigeren Konditionen anzubieten, weil sie sich die sonst nicht leisten können, entspricht nicht den Normen der freien Marktwirtschaft.



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#581

RE: Karstadt

in Wirtschaft 06.08.2014 23:10
von Maga-neu | 20.258 Beiträge | 37085 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Findige Pharmafirmen verkaufen Pille für 700 Euro/Stck.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...f-a-984738.html

Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Wie sagte ein kongenialer US-Präsident so schön: Den Afrikanern ein Aids-Medikament zu günstigeren Konditionen anzubieten, weil sie sich die sonst nicht leisten können, entspricht nicht den Normen der freien Marktwirtschaft.

Zum Kotzen.


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#582

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 00:03
von Leto_II. | 20.248 Beiträge | 25613 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Findige Pharmafirmen verkaufen Pille für 700 Euro/Stck.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...f-a-984738.html

Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Wie sagte ein kongenialer US-Präsident so schön: Den Afrikanern ein Aids-Medikament zu günstigeren Konditionen anzubieten, weil sie sich die sonst nicht leisten können, entspricht nicht den Normen der freien Marktwirtschaft.



Ich weiss ja nicht, ob es jemandem aufgefallen ist, gegen Ebola wird ein neues, nicht zugelassenes Medikament erprobt und zeitgleiche wird vom IWF oder der Weltbank Kohle locker gemacht, ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Grundsätzlich hat der Entdecker begrenzt Zeit, sein neues Medikament zu amortisieren, und auch einen berechtigten Gewinn einzustreichen, bis Generika auf den Markt kommen. Das Risiko ist auch recht hoch. Mehr staatliche Forschung wäre vielleicht nicht schlecht. An Hep-C hat man sich lange die Zähne ausgebissen, das war bestimmt nicht billig.


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#583

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 08:38
von Landegaard | 15.858 Beiträge | 20436 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #582
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Findige Pharmafirmen verkaufen Pille für 700 Euro/Stck.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...f-a-984738.html

Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Wie sagte ein kongenialer US-Präsident so schön: Den Afrikanern ein Aids-Medikament zu günstigeren Konditionen anzubieten, weil sie sich die sonst nicht leisten können, entspricht nicht den Normen der freien Marktwirtschaft.



Ich weiss ja nicht, ob es jemandem aufgefallen ist, gegen Ebola wird ein neues, nicht zugelassenes Medikament erprobt und zeitgleiche wird vom IWF oder der Weltbank Kohle locker gemacht, ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Grundsätzlich hat der Entdecker begrenzt Zeit, sein neues Medikament zu amortisieren, und auch einen berechtigten Gewinn einzustreichen, bis Generika auf den Markt kommen. Das Risiko ist auch recht hoch. Mehr staatliche Forschung wäre vielleicht nicht schlecht. An Hep-C hat man sich lange die Zähne ausgebissen, das war bestimmt nicht billig.


Dazu steht ja was im Artikel.

"Pharmafirmen argumentieren oft, sie müssten mit erfolgreichen Medikamenten auch zahlreiche erfolglose Forschungsprojekte finanzieren. Doch Becker-Brüser lässt das im Fall Sovaldi nicht gelten. Er verweist auf die Geschäftszahlen von Gilead: Seit 2007 hat der Konzern in jedem Jahr eine operative Umsatzendite von 40 bis 50 Prozent erzielt (Gruß an Guylux :) ) - obwohl in dieser Zeit auch die Entwicklungskosten für Sovaldi anfielen"


Das mit der begrenzten Zeit ist richtig. Wenn diese Zeitspanne wenige Monate beträgt. Wir wissen es nicht, weil Gilead die Entwicklungskosten nicht offen liegt. Das Problem ist, dass es keinen Maßstab gibt, was eine "angemessene" Rendite ist. Niemand hindert Gilead, Mondpreise zu fordern, man kann da nur auf eine gewisse moralische Selbstbeschränkung hoffen.

Nun befinden wir uns in einer Zeit, in der US-Investoren wie blöd Pharmafirmen kaufen und aus Gewinngründen zunächst mal die Forschungsabteilungen schließen. Unterm Strich ein Garant, dass keine neuen Medikamente mehr das Licht der Welt erblicken werden. Vielleicht ist es da sogar sinnvoll, dass hier der Beweis angetreten wird, dass die Entwicklung eines neuen Medikaments vielleicht NOCH höhere Gewinne versprechen. Es ist aber wieder mal eine Sozialgemeinschaft, an der sich da bedient wird.

Die ganze Entwicklung ist eine Aufforderung, sich mehr um eine öffentliche Forschung zu kümmern. Das halte ich immer dann für geboten, wenn ein gesellschaftliches Interesse ins Hintertreffen gegenüber Gewinnabsichten von Privatanlegern fällt.

Übrigends fand SPON viele bewundernde Worte für das Geschäftsmodell dieser Investorgruppe, die nach dem Kauf von Pharmaunternehmen die Entwicklungsabteilungen schließt :)



zuletzt bearbeitet 07.08.2014 08:39 | nach oben springen

#584

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 09:29
von Leto_II. | 20.248 Beiträge | 25613 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #583
Zitat von Leto_II. im Beitrag #582
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Findige Pharmafirmen verkaufen Pille für 700 Euro/Stck.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...f-a-984738.html

Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Wie sagte ein kongenialer US-Präsident so schön: Den Afrikanern ein Aids-Medikament zu günstigeren Konditionen anzubieten, weil sie sich die sonst nicht leisten können, entspricht nicht den Normen der freien Marktwirtschaft.



Ich weiss ja nicht, ob es jemandem aufgefallen ist, gegen Ebola wird ein neues, nicht zugelassenes Medikament erprobt und zeitgleiche wird vom IWF oder der Weltbank Kohle locker gemacht, ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Grundsätzlich hat der Entdecker begrenzt Zeit, sein neues Medikament zu amortisieren, und auch einen berechtigten Gewinn einzustreichen, bis Generika auf den Markt kommen. Das Risiko ist auch recht hoch. Mehr staatliche Forschung wäre vielleicht nicht schlecht. An Hep-C hat man sich lange die Zähne ausgebissen, das war bestimmt nicht billig.


Dazu steht ja was im Artikel.

"Pharmafirmen argumentieren oft, sie müssten mit erfolgreichen Medikamenten auch zahlreiche erfolglose Forschungsprojekte finanzieren. Doch Becker-Brüser lässt das im Fall Sovaldi nicht gelten. Er verweist auf die Geschäftszahlen von Gilead: Seit 2007 hat der Konzern in jedem Jahr eine operative Umsatzendite von 40 bis 50 Prozent erzielt (Gruß an Guylux :) ) - obwohl in dieser Zeit auch die Entwicklungskosten für Sovaldi anfielen"


Das mit der begrenzten Zeit ist richtig. Wenn diese Zeitspanne wenige Monate beträgt. Wir wissen es nicht, weil Gilead die Entwicklungskosten nicht offen liegt. Das Problem ist, dass es keinen Maßstab gibt, was eine "angemessene" Rendite ist. Niemand hindert Gilead, Mondpreise zu fordern, man kann da nur auf eine gewisse moralische Selbstbeschränkung hoffen.

Nun befinden wir uns in einer Zeit, in der US-Investoren wie blöd Pharmafirmen kaufen und aus Gewinngründen zunächst mal die Forschungsabteilungen schließen. Unterm Strich ein Garant, dass keine neuen Medikamente mehr das Licht der Welt erblicken werden. Vielleicht ist es da sogar sinnvoll, dass hier der Beweis angetreten wird, dass die Entwicklung eines neuen Medikaments vielleicht NOCH höhere Gewinne versprechen. Es ist aber wieder mal eine Sozialgemeinschaft, an der sich da bedient wird.

Die ganze Entwicklung ist eine Aufforderung, sich mehr um eine öffentliche Forschung zu kümmern. Das halte ich immer dann für geboten, wenn ein gesellschaftliches Interesse ins Hintertreffen gegenüber Gewinnabsichten von Privatanlegern fällt.

Übrigends fand SPON viele bewundernde Worte für das Geschäftsmodell dieser Investorgruppe, die nach dem Kauf von Pharmaunternehmen die Entwicklungsabteilungen schließt :)


Man könnte fast meinen, der Artikel sei eine versteckte Werbung für ein Invest, richtig. :)


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#585

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 09:37
von Hans Bergman | 15.212 Beiträge | 25218 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #583
...Übrigends fand SPON viele bewundernde Worte für das Geschäftsmodell dieser Investorgruppe, die nach dem Kauf von Pharmaunternehmen die Entwicklungsabteilungen schließt :)
Sind schließlich auch recht findige Leute, diese Investoren. Das wird entsprechend honoriert... ;)



zuletzt bearbeitet 07.08.2014 10:13 | nach oben springen

#586

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 10:04
von Maga-neu | 20.258 Beiträge | 37085 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #583
Übrigends fand SPON viele bewundernde Worte für das Geschäftsmodell dieser Investorgruppe, die nach dem Kauf von Pharmaunternehmen die Entwicklungsabteilungen schließt :)
Bei der Ausrichtung des SPON wundert mich nichts mehr.


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#587

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 10:19
von Maga-neu | 20.258 Beiträge | 37085 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Ich weiß, dass ich hier ein paar harte Dinge geschrieben habe, aber mein Mitleid erstreckt sich nur auf die Opfer der Terroristen, die Christen, die Jesiden, die Kurden, die Schiiten und die Sunniten, die mit dem Terrorregime nicht einverstanden sind. In der Wahl der Mittel, dieses "Kalifat" zum Ende zu bringen, wäre ich nicht zimperlich.


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#588

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 10:58
von Leto_II. | 20.248 Beiträge | 25613 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #587
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Ich weiß, dass ich hier ein paar harte Dinge geschrieben habe, aber mein Mitleid erstreckt sich nur auf die Opfer der Terroristen, die Christen, die Jesiden, die Kurden, die Schiiten und die Sunniten, die mit dem Terrorregime nicht einverstanden sind. In der Wahl der Mittel, dieses "Kalifat" zum Ende zu bringen, wäre ich nicht zimperlich.



Der Irak kauft sich jedenfalls einen supergeilen Flammenwerfer, Metallbrand, ein Höllenfeuer ist nicht dagegen. Der Irak scheint eine grosse offene Feldschlacht zu erwarten, urban sollte man das Ding eher nicht einsetzen.


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#589

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 11:53
von Maga-neu | 20.258 Beiträge | 37085 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #588
Zitat von Maga-neu im Beitrag #587
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Ich weiß, dass ich hier ein paar harte Dinge geschrieben habe, aber mein Mitleid erstreckt sich nur auf die Opfer der Terroristen, die Christen, die Jesiden, die Kurden, die Schiiten und die Sunniten, die mit dem Terrorregime nicht einverstanden sind. In der Wahl der Mittel, dieses "Kalifat" zum Ende zu bringen, wäre ich nicht zimperlich.



Der Irak kauft sich jedenfalls einen supergeilen Flammenwerfer, Metallbrand, ein Höllenfeuer ist nicht dagegen. Der Irak scheint eine grosse offene Feldschlacht zu erwarten, urban sollte man das Ding eher nicht einsetzen.
Ich bin zurückhaltend mit Wörtern wie Genozid - im Fall des Kosovo habe ich dieses Wort explizit abgelehnt -, aber was wir im Irak erleben, ist zumindest der Versuch eines Genozids. Was geschieht, um den bedrängten Menschen zu helfen? Und was geschieht auch mit jenen Dunkelmännern in Saudi-Arabien, in Katar, in Kuwait, in den Emiraten, die sich als Sponsoren des Terrors betätigen? Welcher Druck wird auf die Regierungen dieser Länder ausgeübt, um die Mittelüberweisung an die IS zu unterbinden?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/is...r-a-984873.html

Die Amerikaner haben dem Irak diese Scheiße eingebrockt, sie stünden eigentlich in der Pflicht, etwas zu tun.



zuletzt bearbeitet 07.08.2014 12:03 | nach oben springen

#590

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 12:07
von Hans Bergman | 15.212 Beiträge | 25218 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #587
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Ich weiß, dass ich hier ein paar harte Dinge geschrieben habe, aber mein Mitleid erstreckt sich nur auf die Opfer der Terroristen, die Christen, die Jesiden, die Kurden, die Schiiten und die Sunniten, die mit dem Terrorregime nicht einverstanden sind. In der Wahl der Mittel, dieses "Kalifat" zum Ende zu bringen, wäre ich nicht zimperlich.

Bei den Dreien, die ich hauptsächlich damit meinte, bist du jedenfalls nicht dabei. Dräng dich also nicht überall rein! :))
Ich würde selbst ja auch Israel ein hartes und gar nicht zimperliches Vorgehen gegen die Hamas einräumen; wenn es denn um Verteidigung ginge - und nicht um die Absicherung des Diebesgutes und der Aufrechterhaltung der Unterdrückung und der Vertreibung.



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#591

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 12:17
von Maga-neu | 20.258 Beiträge | 37085 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #590
Zitat von Maga-neu im Beitrag #587
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Ich weiß, dass ich hier ein paar harte Dinge geschrieben habe, aber mein Mitleid erstreckt sich nur auf die Opfer der Terroristen, die Christen, die Jesiden, die Kurden, die Schiiten und die Sunniten, die mit dem Terrorregime nicht einverstanden sind. In der Wahl der Mittel, dieses "Kalifat" zum Ende zu bringen, wäre ich nicht zimperlich.

Bei den Dreien, die ich hauptsächlich damit meinte, bist du jedenfalls nicht dabei. Dräng dich also nicht überall rein! :))

Ist wohl meine Selbstüberschätzung. Immerhin kann man anhand einer einzigen Frage erkennen, ob man ein Narzisst ist. ;-)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...r-a-984588.html

Ich glaube, ich werde auch so einen Psychotest entwickeln. Frage: Sind Sie dumm?
Antwort a) ja.
Antwort b) Verstehe die Frage nicht.



zuletzt bearbeitet 07.08.2014 12:17 | nach oben springen

#592

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 12:36
von Leto_II. | 20.248 Beiträge | 25613 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #589
Zitat von Leto_II. im Beitrag #588
Zitat von Maga-neu im Beitrag #587
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Ich weiß, dass ich hier ein paar harte Dinge geschrieben habe, aber mein Mitleid erstreckt sich nur auf die Opfer der Terroristen, die Christen, die Jesiden, die Kurden, die Schiiten und die Sunniten, die mit dem Terrorregime nicht einverstanden sind. In der Wahl der Mittel, dieses "Kalifat" zum Ende zu bringen, wäre ich nicht zimperlich.



Der Irak kauft sich jedenfalls einen supergeilen Flammenwerfer, Metallbrand, ein Höllenfeuer ist nicht dagegen. Der Irak scheint eine grosse offene Feldschlacht zu erwarten, urban sollte man das Ding eher nicht einsetzen.
Ich bin zurückhaltend mit Wörtern wie Genozid - im Fall des Kosovo habe ich dieses Wort explizit abgelehnt -, aber was wir im Irak erleben, ist zumindest der Versuch eines Genozids. Was geschieht, um den bedrängten Menschen zu helfen? Und was geschieht auch mit jenen Dunkelmännern in Saudi-Arabien, in Katar, in Kuwait, in den Emiraten, die sich als Sponsoren des Terrors betätigen? Welcher Druck wird auf die Regierungen dieser Länder ausgeübt, um die Mittelüberweisung an die IS zu unterbinden?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/is...r-a-984873.html

Die Amerikaner haben dem Irak diese Scheiße eingebrockt, sie stünden eigentlich in der Pflicht, etwas zu tun.



Im schlimmsten Fall ist IS mittlerweile Selbstläufer und die Zustimmung soll gar nicht mal niedrig sein. Sollten die ihren Scheiss tatsächlich glauben, wird man die wohl ausrotten müssen und die werden jede Menge mitnehmen. Gespannt bin ich auf die Sprengung der Kaaba. Naja, eher "wissenschaftliche Neugier", erleben will ich das nicht wirklich. Wenn sich eine Religion einen ihrer Kristallisationspunkte nimmt, bin ich auf die Reaktionen gespannt. An der Scheisse haben viele gerührt, auch und gerade die umliegenden Staaten.


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#593

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 12:55
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #589
Zitat von Leto_II. im Beitrag #588
Zitat von Maga-neu im Beitrag #587
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Ich weiß, dass ich hier ein paar harte Dinge geschrieben habe, aber mein Mitleid erstreckt sich nur auf die Opfer der Terroristen, die Christen, die Jesiden, die Kurden, die Schiiten und die Sunniten, die mit dem Terrorregime nicht einverstanden sind. In der Wahl der Mittel, dieses "Kalifat" zum Ende zu bringen, wäre ich nicht zimperlich.



Der Irak kauft sich jedenfalls einen supergeilen Flammenwerfer, Metallbrand, ein Höllenfeuer ist nicht dagegen. Der Irak scheint eine grosse offene Feldschlacht zu erwarten, urban sollte man das Ding eher nicht einsetzen.
Ich bin zurückhaltend mit Wörtern wie Genozid - im Fall des Kosovo habe ich dieses Wort explizit abgelehnt -, aber was wir im Irak erleben, ist zumindest der Versuch eines Genozids. Was geschieht, um den bedrängten Menschen zu helfen? Und was geschieht auch mit jenen Dunkelmännern in Saudi-Arabien, in Katar, in Kuwait, in den Emiraten, die sich als Sponsoren des Terrors betätigen? Welcher Druck wird auf die Regierungen dieser Länder ausgeübt, um die Mittelüberweisung an die IS zu unterbinden?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/is...r-a-984873.html

Die Amerikaner haben dem Irak diese Scheiße eingebrockt, sie stünden eigentlich in der Pflicht, etwas zu tun.




Es geschieht nichts, um dieses Drama zu verhindern.
Ganz im Gegenteil, es läuft wie einst von den Erfindern der Neuen Welt Ordnung geplant. Wahrscheinlich noch besser, müssen sie den dreckigen Job nicht persönlich machen.
Regionen destabilisieren, Ethnien aufeinanderhetzen..............
Das ehemalige Jugoslawien war die Generalprobe. Nicht umsonst hat man es dort Land für Land nacheinaner gemacht. So konnte man Schwachstellen gut studieren.

Zur Augenwischerei wird ein Fass in der Ukraine aufgemacht, Russland als der neue Feind aufgebaut. Auch dort werden die Ethnien gegeneinander gehetzt, wie ebenso in Nah Ost.
http://www.reutlinger-friedensgruppe.de/nachher.jpg



zuletzt bearbeitet 07.08.2014 13:06 | nach oben springen

#594

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 12:59
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #590
Zitat von Maga-neu im Beitrag #587
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Ich weiß, dass ich hier ein paar harte Dinge geschrieben habe, aber mein Mitleid erstreckt sich nur auf die Opfer der Terroristen, die Christen, die Jesiden, die Kurden, die Schiiten und die Sunniten, die mit dem Terrorregime nicht einverstanden sind. In der Wahl der Mittel, dieses "Kalifat" zum Ende zu bringen, wäre ich nicht zimperlich.

Bei den Dreien, die ich hauptsächlich damit meinte, bist du jedenfalls nicht dabei. Dräng dich also nicht überall rein! :))
Ich würde selbst ja auch Israel ein hartes und gar nicht zimperliches Vorgehen gegen die Hamas einräumen; wenn es denn um Verteidigung ginge - und nicht um die Absicherung des Diebesgutes und der Aufrechterhaltung der Unterdrückung und der Vertreibung.



Nicht nur, dass es nicht um Verteidigung geht, es wird schon wieder ganz offen über den nächsten Krieg gegen den Libanon geschwärmt.

Zitat
Using Gaza lessons to prepare for next Hezbollah war
Sober reflection indicates that the capabilities the army displayed against Hamas will need an upgrade if better results are to be obtained in Lebanon. .....................


http://www.haaretz.com/news/diplomacy-de...remium-1.609331


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#595

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 13:37
von Leto_II. | 20.248 Beiträge | 25613 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #594
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #590
Zitat von Maga-neu im Beitrag #587
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Ich weiß, dass ich hier ein paar harte Dinge geschrieben habe, aber mein Mitleid erstreckt sich nur auf die Opfer der Terroristen, die Christen, die Jesiden, die Kurden, die Schiiten und die Sunniten, die mit dem Terrorregime nicht einverstanden sind. In der Wahl der Mittel, dieses "Kalifat" zum Ende zu bringen, wäre ich nicht zimperlich.

Bei den Dreien, die ich hauptsächlich damit meinte, bist du jedenfalls nicht dabei. Dräng dich also nicht überall rein! :))
Ich würde selbst ja auch Israel ein hartes und gar nicht zimperliches Vorgehen gegen die Hamas einräumen; wenn es denn um Verteidigung ginge - und nicht um die Absicherung des Diebesgutes und der Aufrechterhaltung der Unterdrückung und der Vertreibung.



Nicht nur, dass es nicht um Verteidigung geht, es wird schon wieder ganz offen über den nächsten Krieg gegen den Libanon geschwärmt.

Zitat
Using Gaza lessons to prepare for next Hezbollah war
Sober reflection indicates that the capabilities the army displayed against Hamas will need an upgrade if better results are to be obtained in Lebanon. .....................


http://www.haaretz.com/news/diplomacy-de...remium-1.609331



Ob ein weiterer Libanonfeldzug nochmal ein Hisbollahkrieg würde, bliebe abzuwarten (Man beachte den doppelten Konjunktiv.), es könnte auch IS werden, oder gar nicht. Eine Einsatzreflxion dürfte wohl das normalste auf der Welt sein.


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#596

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 13:48
von Landegaard | 15.858 Beiträge | 20436 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #593
Zur Augenwischerei wird ein Fass in der Ukraine aufgemacht, Russland als der neue Feind aufgebaut. Auch dort werden die Ethnien gegeneinander gehetzt, wie ebenso in Nah Ost.
http://www.reutlinger-friedensgruppe.de/nachher.jpg



Sie haben schon mitbekommen, dass es Russland war, die das Fass in der Ukraine aufgemacht haben?



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#597

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 14:14
von Maga-neu | 20.258 Beiträge | 37085 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #593
Zitat von Maga-neu im Beitrag #589
Zitat von Leto_II. im Beitrag #588
Zitat von Maga-neu im Beitrag #587
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Ich weiß, dass ich hier ein paar harte Dinge geschrieben habe, aber mein Mitleid erstreckt sich nur auf die Opfer der Terroristen, die Christen, die Jesiden, die Kurden, die Schiiten und die Sunniten, die mit dem Terrorregime nicht einverstanden sind. In der Wahl der Mittel, dieses "Kalifat" zum Ende zu bringen, wäre ich nicht zimperlich.



Der Irak kauft sich jedenfalls einen supergeilen Flammenwerfer, Metallbrand, ein Höllenfeuer ist nicht dagegen. Der Irak scheint eine grosse offene Feldschlacht zu erwarten, urban sollte man das Ding eher nicht einsetzen.
Ich bin zurückhaltend mit Wörtern wie Genozid - im Fall des Kosovo habe ich dieses Wort explizit abgelehnt -, aber was wir im Irak erleben, ist zumindest der Versuch eines Genozids. Was geschieht, um den bedrängten Menschen zu helfen? Und was geschieht auch mit jenen Dunkelmännern in Saudi-Arabien, in Katar, in Kuwait, in den Emiraten, die sich als Sponsoren des Terrors betätigen? Welcher Druck wird auf die Regierungen dieser Länder ausgeübt, um die Mittelüberweisung an die IS zu unterbinden?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/is...r-a-984873.html

Die Amerikaner haben dem Irak diese Scheiße eingebrockt, sie stünden eigentlich in der Pflicht, etwas zu tun.




Es geschieht nichts, um dieses Drama zu verhindern.
Ganz im Gegenteil, es läuft wie einst von den Erfindern der Neuen Welt Ordnung geplant. Wahrscheinlich noch besser, müssen sie den dreckigen Job nicht persönlich machen.
Regionen destabilisieren, Ethnien aufeinanderhetzen..............
Das ehemalige Jugoslawien war die Generalprobe. Nicht umsonst hat man es dort Land für Land nacheinaner gemacht. So konnte man Schwachstellen gut studieren.

Zur Augenwischerei wird ein Fass in der Ukraine aufgemacht, Russland als der neue Feind aufgebaut. Auch dort werden die Ethnien gegeneinander gehetzt, wie ebenso in Nah Ost.
http://www.reutlinger-friedensgruppe.de/nachher.jpg

Das wiederum ist mir zu einfach. Obama glaubt, nicht alle Konflikte militärisch lösen zu können, und damit hat er recht. Nur, ausgerechnet hier die Probe aufs Exempel zu machen, ist falsch. Es sei denn, die US-Administration sieht zu, wie alles schlimmer wird, um den ungeliebten Maliki abzuservieren...


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#598

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 14:23
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #596
Zitat von Lea S. im Beitrag #593
Zur Augenwischerei wird ein Fass in der Ukraine aufgemacht, Russland als der neue Feind aufgebaut. Auch dort werden die Ethnien gegeneinander gehetzt, wie ebenso in Nah Ost.
http://www.reutlinger-friedensgruppe.de/nachher.jpg



Sie haben schon mitbekommen, dass es Russland war, die das Fass in der Ukraine aufgemacht haben?



Wirklich?
In meinen Augen haben nicht die Russen den Putsch auf dem Maidan zu verantworten. Ich sehe noch die USA dort Schnittchen verteilen. Nein, so einfach ist es nicht.



zuletzt bearbeitet 07.08.2014 14:23 | nach oben springen

#599

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 14:24
von Leto_II. | 20.248 Beiträge | 25613 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #597
Zitat von Lea S. im Beitrag #593
Zitat von Maga-neu im Beitrag #589
Zitat von Leto_II. im Beitrag #588
Zitat von Maga-neu im Beitrag #587
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Ich weiß, dass ich hier ein paar harte Dinge geschrieben habe, aber mein Mitleid erstreckt sich nur auf die Opfer der Terroristen, die Christen, die Jesiden, die Kurden, die Schiiten und die Sunniten, die mit dem Terrorregime nicht einverstanden sind. In der Wahl der Mittel, dieses "Kalifat" zum Ende zu bringen, wäre ich nicht zimperlich.



Der Irak kauft sich jedenfalls einen supergeilen Flammenwerfer, Metallbrand, ein Höllenfeuer ist nicht dagegen. Der Irak scheint eine grosse offene Feldschlacht zu erwarten, urban sollte man das Ding eher nicht einsetzen.
Ich bin zurückhaltend mit Wörtern wie Genozid - im Fall des Kosovo habe ich dieses Wort explizit abgelehnt -, aber was wir im Irak erleben, ist zumindest der Versuch eines Genozids. Was geschieht, um den bedrängten Menschen zu helfen? Und was geschieht auch mit jenen Dunkelmännern in Saudi-Arabien, in Katar, in Kuwait, in den Emiraten, die sich als Sponsoren des Terrors betätigen? Welcher Druck wird auf die Regierungen dieser Länder ausgeübt, um die Mittelüberweisung an die IS zu unterbinden?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/is...r-a-984873.html

Die Amerikaner haben dem Irak diese Scheiße eingebrockt, sie stünden eigentlich in der Pflicht, etwas zu tun.




Es geschieht nichts, um dieses Drama zu verhindern.
Ganz im Gegenteil, es läuft wie einst von den Erfindern der Neuen Welt Ordnung geplant. Wahrscheinlich noch besser, müssen sie den dreckigen Job nicht persönlich machen.
Regionen destabilisieren, Ethnien aufeinanderhetzen..............
Das ehemalige Jugoslawien war die Generalprobe. Nicht umsonst hat man es dort Land für Land nacheinaner gemacht. So konnte man Schwachstellen gut studieren.

Zur Augenwischerei wird ein Fass in der Ukraine aufgemacht, Russland als der neue Feind aufgebaut. Auch dort werden die Ethnien gegeneinander gehetzt, wie ebenso in Nah Ost.
http://www.reutlinger-friedensgruppe.de/nachher.jpg

Das wiederum ist mir zu einfach. Obama glaubt, nicht alle Konflikte militärisch lösen zu können, und damit hat er recht. Nur, ausgerechnet hier die Probe aufs Exempel zu machen, ist falsch. Es sei denn, die US-Administration sieht zu, wie alles schlimmer wird, um den ungeliebten Maliki abzuservieren...



Das wird ein sehr schmutziger Krieg werden. Wer will sich einen solchen schon ans Bein binden?


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#600

RE: Karstadt

in Wirtschaft 07.08.2014 14:27
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #597
Zitat von Lea S. im Beitrag #593
Zitat von Maga-neu im Beitrag #589
Zitat von Leto_II. im Beitrag #588
Zitat von Maga-neu im Beitrag #587
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #580
Charakterlich dürften die etwa auf dem Niveau von ein paar ähnlich gesinnten hier im Forum operieren (Marianengraben etwa).

Ich weiß, dass ich hier ein paar harte Dinge geschrieben habe, aber mein Mitleid erstreckt sich nur auf die Opfer der Terroristen, die Christen, die Jesiden, die Kurden, die Schiiten und die Sunniten, die mit dem Terrorregime nicht einverstanden sind. In der Wahl der Mittel, dieses "Kalifat" zum Ende zu bringen, wäre ich nicht zimperlich.



Der Irak kauft sich jedenfalls einen supergeilen Flammenwerfer, Metallbrand, ein Höllenfeuer ist nicht dagegen. Der Irak scheint eine grosse offene Feldschlacht zu erwarten, urban sollte man das Ding eher nicht einsetzen.
Ich bin zurückhaltend mit Wörtern wie Genozid - im Fall des Kosovo habe ich dieses Wort explizit abgelehnt -, aber was wir im Irak erleben, ist zumindest der Versuch eines Genozids. Was geschieht, um den bedrängten Menschen zu helfen? Und was geschieht auch mit jenen Dunkelmännern in Saudi-Arabien, in Katar, in Kuwait, in den Emiraten, die sich als Sponsoren des Terrors betätigen? Welcher Druck wird auf die Regierungen dieser Länder ausgeübt, um die Mittelüberweisung an die IS zu unterbinden?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/is...r-a-984873.html

Die Amerikaner haben dem Irak diese Scheiße eingebrockt, sie stünden eigentlich in der Pflicht, etwas zu tun.




Es geschieht nichts, um dieses Drama zu verhindern.
Ganz im Gegenteil, es läuft wie einst von den Erfindern der Neuen Welt Ordnung geplant. Wahrscheinlich noch besser, müssen sie den dreckigen Job nicht persönlich machen.
Regionen destabilisieren, Ethnien aufeinanderhetzen..............
Das ehemalige Jugoslawien war die Generalprobe. Nicht umsonst hat man es dort Land für Land nacheinaner gemacht. So konnte man Schwachstellen gut studieren.

Zur Augenwischerei wird ein Fass in der Ukraine aufgemacht, Russland als der neue Feind aufgebaut. Auch dort werden die Ethnien gegeneinander gehetzt, wie ebenso in Nah Ost.
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Das wiederum ist mir zu einfach. Obama glaubt, nicht alle Konflikte militärisch lösen zu können, und damit hat er recht. Nur, ausgerechnet hier die Probe aufs Exempel zu machen, ist falsch. Es sei denn, die US-Administration sieht zu, wie alles schlimmer wird, um den ungeliebten Maliki abzuservieren...



Selbstverständlich ist es nicht so einfach. Wäre es das, würde es nicht bereits mehr als ein Jahrzehnt andauern und sich immer weiter hochschaukeln.
Ich bezweifele mittlerweile, ob es wirklich Obama ist, der die Fäden zieht.


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