#4601

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 02:04
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: FrieFie
06.04.2012 01:59 #113053


Yeah, und er ist der Einzige, der die Mechanismen eines Krieges begriffen hat und ausspricht?
Über die Folgen konnte man in der geschmähten mainstream-Presse in den letzten Jahren und Monaten ausreichend nachlesen. Welches Tabu will Grass denn da brechen?
Und über die FOLGEN habe ich nun schon mehrfach geschrieben, unter anderem den Zusammenschluss der arabischen Staaten oder zumindest der Terrorgruppen.
Glaubt Grass ernsthaft, in Israel mache sich kein Politiker Gedanken über die FOLGEN?
Derartige Blind- und Blödheit zu unterstellen, das ist in der Tat schon ziemlich diskriminierend.
Nichtmal den Pakistanis trauen wir derartiges zu ....



Was stört Dich wirklich daran, dass Grass diesen Artikel geschrieben hat?
Was ist falsch daran?

Zitat
Kommentar: Friedenspreis statt Schelte für Günther Grass http://tagesschau.de/multimedia/politiki...audio86524.html




Wenn sich in Israel wirklich jemand ernsthaft Gedanken machen würde über Krieg und Frieden und wie die restliche Welt das sieht, wäre es heute nicht so wie es ist.
Die israelischen Politiker machen sich alleine um eines Gedanken, sich selbst und wie sie noch mehr Land besetzen können um ihr Eretz Israel zu erreichen.
Die Menschen, auch die eigenen, sind vielen ganz egal. Das Land ist es was man will um die letzten 2000 Jahre wieder einzuholen.
Dafür werden nicht nur die Nichtjuden geopfert.



zuletzt bearbeitet 06.04.2012 02:18 | nach oben springen

#4602

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 09:11
von Hans Bergman | 15.227 Beiträge | 25368 Punkte


Zitat von: FrieFie
06.04.2012 01:59 #113053
...Glaubt Grass ernsthaft, in Israel mache sich kein Politiker Gedanken über die FOLGEN?
Derartige Blind- und Blödheit zu unterstellen, das ist in der Tat schon ziemlich diskriminierend.
Nichtmal den Pakistanis trauen wir derartiges zu ....

Die Pakistanis weiten auch nicht gegen alle Regeln der Weltgemeinschaft auf Kosten eines anderen Volkes ihr Staatsgebiet aus.
Und die Muslime weltweit unterstützen es deshalb auch nicht darin.

Diese Kombination ist eine rein jüdische Spezialität. Blind- und Blödheit ist es vielleicht nicht, Aggressivität und Rücksichtslosigkeit, ja. Seit über vier Jahrzehnten bestens dokumentiert und bewiesen. Deshalb traut man denen auch ALLES zu.
"Wenn wir angegriffen werden, dann werden wir die Welt mit in den Abgrund reissen!"

Man könnte HEUTE in Israel beschließen, den Siedlungsbau zu beenden. Man tut es NICHT! Das Gegenteil wird beschlossen. Deshalb kann man denen auch ALLES zutrauen.



zuletzt bearbeitet 06.04.2012 09:13 | nach oben springen

#4603

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 09:26
von Hans Bergman | 15.227 Beiträge | 25368 Punkte


Zitat von: FrieFie
06.04.2012 01:01 #113036


Hans, ich habe mich eindeutig und unmissverständlich zur Siedlungspolitik geäussert und werde das nicht auf Abruf und jederzeit mechanisch wiederholen. Merke es Dir einfach....

Zum aktuellen Plan Israels, die illegalen Siedlungen weiter auszuweiten, kam von Dir und den anderen Siedlungsfreunden nicht ein einziges Wort.

Zu Kritik an Insrael, wegen seiner verantwortungslosen Vorbereitung und Planung eines Krieges gegen den Iran gibt es Diffamierungen und Beschimpfungen gegen den Kritiker en masse.

Das ist der Unterschied. Ich verstehe es aber, denn wenn meine eigenen Verwandten oder Freunde verlogene Diebe wären - gleichwohl würde ich zu ihnen stehen.
Ich würde dann wohl auch ähnlich argumentieren, und verdrehen und beschönigen und verharmlosen und rechtfertigen und mich verbiegen und mich drehen und mich wenden und Kopfstände machen...
Ich verstehe es. Immerhin.


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#4604

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 10:24
von nahal | 18.783 Beiträge | 20475 Punkte


Zitat von: Landegaard
05.04.2012 22:06 #112984


Alle Optionen heißt alle Optionen. Im Falle Israels ist die atomare eine, ganz einfach, weil Israel über diese Option verfügt. Egal, wir sind uns einig, Israel wird keinen atomaren Erstschlag durchführen. Grass indes lässt dieses Verständnis zu und hier verstehe ich Nahals Ansatz, auch wenn ich ihm widerspreche, wenn er sagt, Israel habe dieses Recht nie reklamiert.


Es ist amüsant, diese Diskussion zu verfolgen.

Was widesprechen Sie?
Es ist doch eindeutig, dass Grass, bewußt, einen sehr emotionalen Begriff (Erstschlag) mißbraucht hat.

Es ist eindeutig, dass Grass Tatsachen bewußt auslässt (nicht nur Israel, auch die USA, F, GB und sogar D haben auf die "militärische Option" nicht verzichtet). Die Selektion Israels (ich erlaube mir auch einen unzulässigen Begriff) zeigt zusätzlich, wo der Wind herweht.

Und es ist eindeutig, dass Grass, durch die Behauptung seines aufgezwungenen Schweigerns, antisemitische Klischees, bewußt bedient.
Dabei bleibt nur die Frage, ob er ein Antisemit ist oder ob er nur solcher Klischees bedient.



zuletzt bearbeitet 06.04.2012 11:05 | nach oben springen

#4605

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 10:37
von Nante | 7.680 Beiträge | 9594 Punkte

Broder liest hier mit:

Nante am 04.04.: Damit wird eine spezifische westdeutsche Debatte befeuert,............................
Grass ist '45 und '68, ist Helmut Schmidt, Nachrüstung und VW Käfer. Er bewegt sich auf den ausgelatschten Pfaden der alten Bundesrepublik.
Ja, man kann die Brodersche Haltung annehmen, vor allen Dingen, wenn Grass plötzlich "endlich" mal was sagen will.


Broder am 06.04.: Der letzte Rest der Bonner Republik
Grass ist nicht nur ein überschätzter Literat, er ist eine sozialdemokratische Endmoräne, der letzte Rest der Bonner Republik, in der vor allem Autoritäten gefragt waren, weit mehr als heute auf der Berliner Bühne.


Irgendwie sollte mir Broder das Plagiat bezahlen, am besten mit einem Gelage....)


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#4606

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 11:09
von nahal | 18.783 Beiträge | 20475 Punkte


Zitat von: Nante
06.04.2012 01:32 #113044

Nicht ganz. Es ist eben eine Definitionsfrage. nahal meinte wohl unter Erstschlag den massiven Einsatz und hat sich diese Unterstellung verbeten. Und ich finde auch, zurecht, wenn man von seiner Definition ausgeht.




Habe ich das?

Erstschlag impliziert Zweitschlag.
Es mach nur Sinn, wenn man einen atomaren meint.
Es gibt Erstschlag- und Zweitschlagfähigkeit.
Der Schreiberling verwechselt hier auch Äpfeln mit Birnen:
Die U-Boote bewirken die Zweitschlagfähigkeit.

Ich kaufe Grass nicht ab, dass er das nicht weiß.
Er ist ein bewußter, böswilliger Hetzer.


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#4607

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 11:22
von werner thurner | 3.915 Beiträge | 3915 Punkte


Zitat von: antoine
06.04.2012 00:59 #113035





Für sein "Was gesagt werden muss" - Gedicht, gebührt Günter Grass der Friedensnobelpreis!





So ist es.

"Der Autor wiederholte seine Kritik an der Drohung Israels, einen Präventivschlag gegen den Iran zu führen. "Das ist das Aufkündigen des diplomatischen Verhaltens, das uns unter anderem über sechs Jahrzehnte Frieden in Europa garantiert hat: So lange geredet wird, wird nicht geschossen." Einmal mehr warnte Grass vor einem israelischen Angriff auf eine iranische Atomanlage. Das könne zu einem atomaren GAU führen. "Es wäre die Ausweitung eines Konflikts in einer ohnehin instabilen Region und äußerst gemeingefährlich."

und was schreibt SPON dann (im Widerspruch zur 1.) Erklärung in SPON zu Herrn Sydow):

"Am Mittwoch hatte Günter Grass in der "Süddeutschen Zeitung" das Gedicht "Was gesagt werden muss" veröffentlicht. Darin behauptete der Literaturnobelpreisträger unter anderem "Die Atommacht Israel gefährdet den Weltfrieden". Er unterstellte Israel, einen nuklearen Erstschlag gegen Iran zu planen, der "das iranische Volk auslöschen" könnte. Er selbst habe angesichts dessen "zu lange" geschwiegen - nicht ohne Grund: "Das Verdikt 'Antisemitismus'" sei geläufig."

So sieht Diffamierungs Journalismus aus.

Heute in SPON
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,826045,00.html



zuletzt bearbeitet 06.04.2012 11:22 | nach oben springen

#4608

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 11:27
von werner thurner | 3.915 Beiträge | 3915 Punkte


Zitat von: nahal
06.04.2012 11:09 #113061


Habe ich das?

Erstschlag impliziert Zweitschlag.


Falsch, wie wir gestern hier breit diskutiert haben , kann im Rahmen der sog. Nuklear Strategie ein Erstschlag nur gegen eine Nuklearmacht geführt werden.

Da Iran nachgewiesenermassen keine Nuklearmacht ist, kann da gar kein Erstschlag im Sinne der Nuklearstrategie geführt werden.

Erstschlag im Gedicht von Grass ist also als konventioneller Erstschlag gemeint und zu deuten, Israel nimmt sich das "behauptete Recht heraus" schlägt (gemäss seinen Drohungen) als erster zu.

Oder halten Sie einen atomaren (Erst)Schlag gegen Iran für möglich?



zuletzt bearbeitet 06.04.2012 11:30 | nach oben springen

#4609

Grass als Friedenstaube vor der aufgehenden Sonne der Versöhnung.

in Politik 06.04.2012 12:08
von Helmut Pirkl | 1.975 Beiträge | 1975 Punkte


Zitat von: nahal
06.04.2012 11:09 #113061

Erstschlag impliziert Zweitschlag. Es mach nur Sinn, wenn man einen atomaren meint.
Es gibt Erstschlag- und Zweitschlagfähigkeit. Der Schreiberling verwechselt hier auch Äpfeln mit Birnen: Die U-Boote bewirken die Zweitschlagfähigkeit. Ich kaufe Grass nicht ab, dass er das nicht weiß. Er ist ein bewußter, böswilliger Hetzer.

Israel ist im Besitz von hunderten atomarer Waffen und regt sich darüber auf, wenn auch de Iran danach strebt. Bleibt ihm doch bei seiner bedrohten Lage gar nichts anders übrig, als auch danach zu greifen, will er nicht ebenso wie Afghanistan, Iran, Libyen und vielleicht auch noch Syrien der Geopolitik USraels erfolglos ausgeliefert sein.

Grass hat aufgrund von Fakten die Lage in NO in aller Klarheit in wenigen Sätzen eindeutig beschrieben. Dazu gehört Mut und Zivilcourage, die man bei unseren Medien und Politikern in dieser Hinsicht vermisst. Grass ist ein aufrechter großer Deutscher, dem es allein schon aus seiner Vergangenheit heraus widerstrebt zu hetzen, was er immer wieder zu beweisen versucht. Dass er fähig ist, komplexe Vorgänge kunstvoll zu analysieren und allgemeinverständlich zu beschreiben hat er in seinem langen Leben immer wieder bewiesen. Dafür spricht allein schon der ihm verliehene Literaturnobelpreis Bände.

Grass hat in Sachen Iran den Stein ins Rollen gebracht. Er hat endlich einmal gesagt, was weltweit nach Möglichkeit verschwiegen wird, ganz abgesehen von denjenigen, die das Sagen haben, die reden eher noch zu.

Noch nicht ein­ge­schaltet hat sich Bun­des­prä­si­dent Joa­chim Gauck und der UN-​Sicherheitsrat. Man kann gespannt darauf sein, wie man dort das Gedicht beurteilt. Totschweigen können die es nicht, dafür ist es zu aktuell und verlangt nach Antworten von kompetenter Stelle.

Grass hat mit seinem Gedicht in ein Wespennest gestochen. Die Mainstream-Medien haben sich schon einhellig gegen ihn verschworen. Grass hat einen schwer zugänglichen Weg eingeschlagen und dabei eine große Last auf sich genommen, obwohl er nur ganz vorsichtig an der Wahrheit gekratzt hat. Grass ist einer der wenigen großen Deutschen mit Zivilcourage. Ich bin mir sogar sicher, dass er mit seinem Gedicht einen großen Teil an einer Abwendung des Überfalls auf den Iran beigetragen hat.

Es ist schon verwunderlich, wie ein so einfaches Gedicht in Prosa die Welt aufhorchen lässt. Grass erscheint mir als Friedenstaube vor der aufgehenden Sonne der Versöhnung.


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#4610

RE: Grass als Friedenstaube vor der aufgehenden Sonne der Versöhnung.

in Politik 06.04.2012 12:16
von werner thurner | 3.915 Beiträge | 3915 Punkte


Zitat von: Helmut Pirkl
06.04.2012 12:08 #113064


Es ist schon verwunderlich, wie ein so einfaches Gedicht in Prosa die Welt aufhorchen lässt. Grass erscheint mir als Friedenstaube vor der aufgehenden Sonne der Versöhnung.



Stimme voll mit Ihnen und Ihrer Einschätzung überein. Das mit der Versöhnung sehe ich allerdings noch nicht. Zuviel Unvernunft, religiöser Wahn und Hass (auf beiden Seiten).


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#4611

RE: Grass als Friedenstaube vor der aufgehenden Sonne der Versöhnung.

in Politik 06.04.2012 12:32
von Helmut Pirkl | 1.975 Beiträge | 1975 Punkte


Zitat von: werner thurner
06.04.2012 12:16 #113065


Stimme voll mit Ihnen und Ihrer Einschätzung überein. Das mit der Versöhnung sehe ich allerdings noch nicht. Zuviel Unvernunft, religiöser Wahn und Hass (auf beiden Seiten).

Auch ich bin der Meinung, dass die Fronten weltweit noch viel zu verhärtet sind, als dass man schon von Versöhnung reden könnte. Aber es muss doch einmal einer den Anfang dazu machen. Und da bin ich der Meinung, dass Grass mir wie eine Friedenstaube erscheint, die vor der Aufgehenden Sonne kläglich versucht, das Streben nach Krieg und Vernichtung zurück zu drängen. Ich hoffe, dass daraus eine Bewegung wird, welche das Verhalten der Mächtigen verändern könnte.


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#4612

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 13:05
von Hans Bergman | 15.227 Beiträge | 25368 Punkte


Zitat von: nahal
06.04.2012 10:24 #113057


Es ist amüsant, diese Diskussion zu verfolgen.
...

Glaube ich. Wenn man gleichzeitig zu den kriminellen Planungen Israels zustimmend schweigt und sieht, wie die Diskussion über den Aufklärer die Taten der frechen Diebe in den Hintergrund drängt.
Da kann man sich schon amüsieren drüber.


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#4613

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 13:09
von Hans Bergman | 15.227 Beiträge | 25368 Punkte


Zitat von: werner thurner
06.04.2012 11:22 #113062
....
So sieht Diffamierungs Journalismus aus.

Heute in SPON
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,826045,00.html

So sieht es eben aus, wenn ganz kleine Geister glauben, sich an einem großen Geist messen zu müssen.
Ich verstehe das aber. Sie hoffen dadurch, Aufmerksamkeit zu erlangen.
Dumm nur, dass jeder kleine Wicht das jetzt versucht.


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#4614

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 13:14
von Hans Bergman | 15.227 Beiträge | 25368 Punkte


Zitat von: nahal
06.04.2012 11:09 #113061
...Er ist ein bewußter, böswilliger Hetzer.

Dem stimme ich sogar zu, wenn die ganze Wahrheit auf den Tisch kommt: er hetzt gegen freche Lügner und Diebe, die in ihrer verbohrten Gewalttätigkeit den Weltfrieden gefährden.

Die wirklich böswilligen Hetzer allerdings sind die Anwälte dieser Lügner und Diebe.


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#4615

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 13:57
von Maga-neu
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[Eingabe Username]Lea S.[zusatz]
06.04.2012 02:04 #113054
[/zusatz][Username Eingabe][Eingabe Text]


Was stört Dich wirklich daran, dass Grass diesen Artikel geschrieben hat?
Was ist falsch daran?

[quote] Kommentar: Friedenspreis statt Schelte für Günther Grass http://tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio86524.html [/quote]


Wenn sich in Israel wirklich jemand ernsthaft Gedanken machen würde über Krieg und Frieden und wie die restliche Welt das sieht, wäre es heute nicht so wie es ist.
Die israelischen Politiker machen sich alleine um eines Gedanken, sich selbst und wie sie noch mehr Land besetzen können um ihr Eretz Israel zu erreichen.
Die Menschen, auch die eigenen, sind vielen ganz egal. Das Land ist es was man will um die letzten 2000 Jahre wieder einzuholen.
Dafür werden nicht nur die Nichtjuden geopfert.[Text Eingabe][Ende Zitat]

Israel haeete sich keinen besseren "Gegensprecher" als Grass wuenschen koennen, denn Grass hat sich in jeder politischen Frage geirrt. Und eine moralische Instanz ist er auch nicht gewesen, wobei er das auch nicht fuer sich reklamiert hat. In der Frage der U-Boote hat er allerdings nicht unrecht, denn die Region braucht nicht mehr Waffen, sondern mehr Frieden und mehr Friedensbereitschaft.

Ausserdem waere es schoen gewesen, die ZEIT, die bessere Liberalitaet fuer sich beansprucht, haette seine Zeilen abgedruckt, da sie den neokonservativen Kommentaren eines Josef Joffe ja auch Raum einraeumt. Dann haette Bernd Ulrich oder ein anderer Journalist dazu durchaus kritisch Stellung nehmen koennen.


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#4616

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 16:47
von werner thurner | 3.915 Beiträge | 3915 Punkte


Zitat von: Maga-neu
06.04.2012 13:57 #113073


Israel haeete sich keinen besseren "Gegensprecher" als Grass wuenschen koennen, denn Grass hat sich in jeder politischen Frage geirrt.

Wie wäre es den Text von Grass in der Sache zu kritisieren statt (wie der mainstream) Brunnenvergiftung mit Falschbeahuptungen zu betreiben?


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#4617

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 17:26
von guylux (gelöscht)
avatar


Zitat von: nahal
06.04.2012 11:09 #113061


Habe ich das?

Erstschlag impliziert Zweitschlag.
Es mach nur Sinn, wenn man einen atomaren meint.
Es gibt Erstschlag- und Zweitschlagfähigkeit.
Der Schreiberling verwechselt hier auch Äpfeln mit Birnen:
Die U-Boote bewirken die Zweitschlagfähigkeit.

Ich kaufe Grass nicht ab, dass er das nicht weiß.
Er ist ein bewußter, böswilliger Hetzer.

Erstschlag impliziert erst mal gar nichts , sondern nur dass jemand als 1. zuschlägt.
Und das ist genau was Israel seit Monaten , wenn nicht seit Jahren androht .
Einige nenne es pietätvoll " Präventivschlag " was aber an der Definition per se nichts ändert . Und ob der atomar ist oder nicht ist , es ist immer ein "Erstschlag " .
Wer hier Schreiberling ist , Äpfel mit Birnen vergleicht und "hetzt" ist Ansichtssache .


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#4618

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 18:59
von nahal | 18.783 Beiträge | 20475 Punkte


Zitat von: guylux
06.04.2012 17:26 #113093

Erstschlag impliziert erst mal gar nichts , sondern nur dass jemand als 1. zuschlägt.
Und das ist genau was Israel seit Monaten , wenn nicht seit Jahren androht .
Einige nenne es pietätvoll " Präventivschlag " was aber an der Definition per se nichts ändert . Und ob der atomar ist oder nicht ist , es ist immer ein "Erstschlag " .
Wer hier Schreiberling ist , Äpfel mit Birnen vergleicht und "hetzt" ist Ansichtssache .



Ja, ist meine Ansicht.
Was Sie über "jemand als 1. zuschlägt" schreiben,ist, höfflich gesagt, bull-shit.

Hier, damit Sie sehen, wer alles so außer Israel vom "Erstschlag" redet, ohne vom Schreiberling geehrt zu werden:

"Obama told Erdogan that the Iranians must understand that time is running out on a solution for the Tehran nuclear problem and that they must take advantage of the negotiations that will begin with the six world powers on April 13."
http://www.haaretz.com/news/middle-east/...n-iran-1.423057

Verstehen Sie, guylux, ´time is running out´, oder wollen Sie auch eine linguistische Diskussion anfangen?



zuletzt bearbeitet 06.04.2012 19:02 | nach oben springen

#4619

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 21:18
von Landegaard | 15.877 Beiträge | 20626 Punkte


Zitat von: FrieFie
06.04.2012 01:40 #113048
[i]Grass' Hinübergleiten von der Fiktion zur Science Fiction sei "erbärmlich" und "geschmacklos", sagte der israelische Außenamtssprecher Jigal Palmor. Der israelische Gesandte in Berlin, Emmanuel Nahshon, meinte in einer Reaktion, es gehöre zur europäischen Tradition, "die Juden vor dem Pessach-Fest des Ritualmords anzuklagen. Früher waren es christliche Kinder, deren Blut die Juden angeblich zur Herstellung der Mazzen verwendeten, heute ist es das iranische Volk, das der jüdische Staat angeblich auslöschen will." Israel sei der einzige Staat der Welt, dessen Existenzrecht öffentlich in Frage gestellt

Was ist das denn für ein Haufen Blôdsinn? Grass hat Israels Existenzrecht nicht in Frage gestellt. Da versucht aber jemand, mal ganz schnell die Abkürzung Richtung Keule zu nehmen. Lächerlich



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#4620

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 21:34
von werner thurner | 3.915 Beiträge | 3915 Punkte


Zitat von: nahal
06.04.2012 18:59 #113107


Verstehen Sie, guylux, ´time is running out´, oder wollen Sie auch eine linguistische Diskussion anfangen?

Das würde den Zionisten so in den Kram passen.
"Time is running out", dass ihr endlich euren Religions-und Siedlerwahn zurücksteckt, Friedenmit den Nachbarn schliesst und euch dabei hinter die Grüne Linie begebt, die Gaza Blockade aufhebt und euch benehmt wie sich Mitmenschen benehmen sollten.

Gleichzeitg sollte diese Region (kontrolliert)und darüberhinaus die gesamte Welt denuklearisiert werden, weil die Zahl der Fanatiker nicht nur in dieser Region und damit die Selbstzerstörung der Menschheit leider steigt.



zuletzt bearbeitet 06.04.2012 22:23 | nach oben springen

#4621

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 22:07
von Hans Bergman | 15.227 Beiträge | 25368 Punkte


Zitat von: nahal
06.04.2012 18:59 #113107
...Verstehen Sie, guylux, ´time is running out´, oder wollen Sie auch eine linguistische Diskussion anfangen?

Time is running out für die Wirksamkeit von Antisemitismusvorwürfen. Time is running out für Israel, wenn es nicht mit den illegalen Siedlungen aufhört.


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#4622

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 22:10
von Hans Bergman | 15.227 Beiträge | 25368 Punkte


Zitat von: guylux
06.04.2012 17:26 #113093

Erstschlag impliziert erst mal gar nichts , sondern nur dass jemand als 1. zuschlägt.
Und das ist genau was Israel seit Monaten , wenn nicht seit Jahren androht .
Einige nenne es pietätvoll " Präventivschlag " was aber an der Definition per se nichts ändert . Und ob der atomar ist oder nicht ist , es ist immer ein "Erstschlag " .
Wer hier Schreiberling ist , Äpfel mit Birnen vergleicht und "hetzt" ist Ansichtssache .

Nicht einmal so ein besonnener und vernünftiger Beitrag kann die Hetzer davon abbringen, einseitig zu urteilen. Schon klar, Israel wurde kritisiert. Das geht in Deutschland gar nicht.
Die fünfte Kolonne der Siedler ist mitten unter uns.


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#4623

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 22:44
von guylux (gelöscht)
avatar


Zitat von: nahal
06.04.2012 18:59 #113107



Ja, ist meine Ansicht.
Was Sie über "jemand als 1. zuschlägt" schreiben,ist, höfflich gesagt, bull-shit.

Hier, damit Sie sehen, wer alles so außer Israel vom "Erstschlag" redet, ohne vom Schreiberling geehrt zu werden:

"Obama told Erdogan that the Iranians must understand that time is running out on a solution for the Tehran nuclear problem and that they must take advantage of the negotiations that will begin with the six world powers on April 13."
http://www.haaretz.com/news/middle-east/...n-iran-1.423057

Verstehen Sie, guylux, ´time is running out´, oder wollen Sie auch eine linguistische Diskussion anfangen?

Komisch , Sie zitieren Obama nur wenn es Ihnen passt . Normalerweise ist er für Sie ja ein Lügner , ein Unfähiger , ein Maulheld usw.
"Time is running out" bedeutet laut meinen Englisch Kenntnissen nicht dasselbe wie "time has run-out " , soviel zur Linguistik !


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#4624

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 23:14
von nahal | 18.783 Beiträge | 20475 Punkte


Zitat von: guylux
06.04.2012 22:44 #113135

Komisch , Sie zitieren Obama nur wenn es Ihnen passt . Normalerweise ist er für Sie ja ein Lügner , ein Unfähiger , ein Maulheld usw.
"Time is running out" bedeutet laut meinen Englisch Kenntnissen nicht dasselbe wie "time has run-out " , soviel zur Linguistik !



Sorry, Sie überschlagen sich im Unsinn:
Ich zitiere Obama ween "es mir passt", im Positiven wie im Negativen.
Ihre Englisch Kenntnisse reichen offensichtlich nicht aus, um Sinn zu verstehen.
Es geht dabei weniger um "Linguistik", sondern um Verstand.
Niemand hat gesagt, "time has run out", nicht Obama, nicht Cameron, nicht Sarkozy.
Nicht mal Netanjahu hat das gesagt, auch wenn Idioten das implizieren.
Dass Sie sich zu solchen Idioten gesellen , die so etwas implizieren, müssen Sie selber verantworten.

Ich hatte Sie bisher nicht auf der selben niedrigen Stuffe wie Bergmann oder wt betrachtet. Sie machen aber Fortschritte.



zuletzt bearbeitet 06.04.2012 23:16 | nach oben springen

#4625

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 06.04.2012 23:17
von Hans Bergman | 15.227 Beiträge | 25368 Punkte

.
Wenigstens gibt es hier auch noch Ehrenmänner wie die Augsteins, die in Deutschland schon immer für ein Stück Liberalität und Offenheit gut waren und Verlogenheit immer verabscheuten:

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...,826163,00.html

"Mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" liegt Günter Grass richtig: Er holt Deutschland aus dem Schatten der Worte von Kanzlerin Merkel, die Sicherheit Israels gehöre zur deutschen "Staatsräson". Und der Schriftsteller kritisiert zu Recht, dass Israel der Welt eine Logik des Ultimatums aufdrängt.
Info

Ein großes Gedicht ist das nicht. Und eine brillante politische Analyse ist es auch nicht. Aber die knappen Zeilen, die Günter Grass unter der Überschrift "Was gesagt werden muss" veröffentlicht hat, werden einmal zu seinen wirkmächtigsten Worten zählen. Sie bezeichnen eine Zäsur. Es ist dieser eine Satz, hinter den wir künftig nicht mehr zurückkommen: "Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden." Dieser Satz hat einen Aufschrei ausgelöst. Weil er richtig ist. Und weil ein Deutscher ihn sagt, ein Schriftsteller, ein Nobelpreisträger, weil Günter Grass ihn sagt. Darin liegt ein Einschnitt. Dafür muss man Grass danken. Er hat es auf sich genommen, diesen Satz für uns alle auszusprechen. Ein überfälliges Gespräch hat begonnen.

Es ist ein Gespräch über Israel. Und darüber, dass Israel einen Krieg gegen Iran vorbereitet, dessen Führer Mahmud Ahmadinedschad Israel bedroht, es als Schandfleck bezeichnet, der beseitigt werden müsse. Israel, ein Land das seit Jahren von Feinden umgeben ist, die zum Teil noch immer dem Staat sein Existenzrecht absprechen - und das unabhängig von dessen Politik.

Es ist ein Krieg, der die Welt in den Abgrund stürzen kann. Wenn ein Deutscher davon spricht, muss so ein Gespräch auch von Deutschland handeln, und von der deutschen Verantwortung. Es gibt da Gesetzmäßigkeiten.
Grass wusste, dass man ihn als Antisemit beschimpfen würde. Das ist das geläufige Risiko eines deutschen Israel-Kritikers.
"Politisch korrekten Antisemitismus" hat ihm auch gleich Mathias Döpfner vorgeworfen, Chef des Springer Verlags, der sich im Besitz der Deutungshoheit über das deutsch-israelische Verhältnis wähnt. Und auch, dass man ihm gleich einen Platz im Reha-Zentrum deutsche Geschichte zuweisen würde, Abteilung Walser, Flur für geriatrische Flakhelfer, auch damit musste Grass rechnen.

Aber Grass ist weder Antisemit noch ein deutscher Geschichtszombie. Grass ist Realist. Er prangert das nukleare Potential Israels an, das "keiner Prüfung zugänglich ist". Er beklagt die deutsche Rüstungspolitik, die ein weiteres nuklearwaffenfähiges U-Boot nach Israel liefert. Und er wendet sich voll Überdruss von der "Heuchelei des Westens" ab, die - das muss er gar nicht ausführen - seit jeher Richtschnur unseres Handelns im Nahen Osten ist, von Algerien bis Afghanistan.

Grass schreibt auch Unfug. Er schwurbelt sich was zurecht: dass er lange schwieg und jetzt nicht mehr schweigt - "gealtert und mit letzter Tinte" - und dass sich nun viele mit ihm vom Schweigen befreien mögen, das ist alles nicht so toll formuliert. Er spinnt sich auch was zurecht: Die Auslöschung des iranischen Volks, vor der er warnt, steht nicht auf der israelischen Agenda. Dieser Text hätte besser gegen Angriffe gewappnet werden können. Aber darum tut er nicht weniger not.

Es muss uns nämlich endlich einer aus dem Schatten der Worte Angela Merkels holen, die sie im Jahr 2008 in Jerusalem gesprochen hat. Sie sagte damals, die Sicherheit Israels gehöre zur deutschen "Staatsräson". Und damit es keine Missverständnisse gebe, fügte sie hinzu: "Wenn das so ist, dann dürfen das in der Stunde der Bewährung keine leeren Worte bleiben."

Helmut Schmidt hat dazu gesagt, für Israels Sicherheit mitverantwortlich zu sein, sei eine "gefühlsmäßig verständliche, aber törichte Auffassung, die sehr ernsthafte Konsequenzen haben könnte." Wenn es zum Krieg zwischen Israel und Iran käme, "dann hätten nach dieser Auffassung die deutschen Soldaten mitzukämpfen". Die Israelis halten Deutschland seitdem neben den USA für das einzige Land, auf das sie sich verlassen können.

Mit der ganzen Rückendeckung aus den USA, wo ein Präsident sich vor den Wahlen immer noch die Unterstützung der jüdischen Lobbygruppen sichern muss, und aus Deutschland, wo Geschichtsbewältigung inzwischen eine militärische Komponente hat, führt die Regierung Netanjahu die ganze Welt am Gängelband eines anschwellenden Kriegsgesangs: "Netanjahus Israel hat die globale Agenda auf eine Weise bestimmt wie kein kleiner Staat je zuvor", schreibt die israelische Zeitung "Haaretz". Vom Ölpreis bis zum Terrorismus - die Welt hat Gründe genug, einen israelisch-iranischen Krieg zu fürchten.

Niemand behauptet, dass Iran eine Atombombe besitzt. Niemand weiß, ob Iran an einer solchen Bombe arbeitet. Im Gegenteil: Die Amerikaner gehen davon aus, Teheran habe sein Atomwaffenprogramm im Jahr 2003 eingestellt. Das interessiert die Israelis nicht. Es geht ihnen inzwischen nicht mehr nur darum, eine iranische Atombombe zu verhindern. Es geht ihnen darum, zu verhindern, nicht mehr verhindern zu können, dass die Iraner eine solche Bombe bauen könnten. Sie wollen sich nicht mit dem Problem herumschlagen, das die USA seinerzeit mit dem Irak hatten: Die glaubten nämlich noch, sie müssten beweisen, dass ihr Gegner über Massenvernichtungswaffen verfügte. Solche Beweise waren im Irak nicht zu finden - ebensowenig wie solche Waffen. Also fälschten die Amerikaner die Beweise.

Israel hat der Welt eine Logik des Ultimatums aufgedrängt: Es will gar nicht beweisen, dass Iran eine Bombe hat. Es will nicht einmal beweisen, dass Iran eine Bombe baut. Die israelische Doktrin lautet einfach, dass Teheran die "Zone der Immunität" nicht erreichen dürfe. Israel droht darum mit einem Angriff, bevor die Iraner ihre Atomanlagen so tief im Granit versenken können, dass auch die größten bunkerbrechenden Bomben der Amerikaner sie nicht mehr erreichen.

Israel spielt mit Iran eine Pokerpartie, bei der beide gewinnen, solange es nicht zum Krieg kommt. Den "Irren aus Teheran" nennt der Boulevard den iranischen Präsidenten. Aber Ahmadinedschad ist nicht irre. Er will sein Amt behalten und unterdrückt deshalb die Opposition: Die Massenproteste gegen sein Regime vor drei Jahren ließ er blutig niederschlagen, viele Oppositionspolitiker einsperren.

Ahmadinedschad hält die Welt bewusst im Unklaren über seine nuklearen Absichten. Er profitiert von dieser strategischen Zweideutigkeit ebenso wie die Israelis von ihren Kriegsdrohungen profitieren. Beide Länder helfen sich gegenseitig, ihren Einfluss weit über ihr eigentliches Maß hinaus zu vergrößern. Auf eine perverse Weise befinden sie sich in einer wechselseitigen Abhängigkeit. Das bliebe ihre eigene Sache, hätten sie nicht die ganze Welt als Geisel genommen. Es ist an der Zeit, wie Grass schreibt, darauf zu bestehen, "dass eine unbehinderte und permanente Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch eine internationale Instanz von den Regierungen beider Länder zugelassen wird".

Iran steht bereits durch eine Fülle von Sanktionen unter Druck. Jetzt muss endlich auch auf Israel Druck ausgeübt werden. Wohlgemerkt: Wer das sagt, versucht nicht, "die Schuld der Deutschen zu relativieren, indem er die Juden zu Tätern macht", wie Döpfner sagt. Hier geht es nämlich nicht um die Geschichte Deutschlands. Sondern um die Gegenwart der Welt.



zuletzt bearbeitet 06.04.2012 23:18 | nach oben springen

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