#6601

RE: Iran auf dem Weg in die Pleite?

in Politik 04.10.2012 08:56
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

y

Zitat
October 03, 2012 - Europe Weighs More Sanctions as Iran’s Currency Plummets

The U.K., France and Germany are pressing for new sanctions to bring Iran’s economy to its knees and curb its nuclear ambitions, according to several European diplomats, as rioting over the country’s tumbling currency suggests the existing sanctions are taking a toll.

Ahead of the next EU foreign ministers’ meeting Oct. 15 in Luxembourg, European diplomats and finance officials are discussing proposals to tighten the vise on Iran in the energy, finance, trade and transportation sectors, ......

http://www.businessweek.com/news/2012-10...rrency-plummets



Mahmoud Ahmadinejad's cameraman defects to US

Iran has suffered an embarrassing security setback after a cameraman who came to New York as part of President Mahmoud Ahmadinejad's official United Nations entourage defected and applied for asylum.
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnew...ects-to-US.html


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#6602

RE: Epic disaster for Iran

in Politik 05.10.2012 20:29
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

y

Defecting Iranian cameraman brings CIA priceless film of secret nuclear sites

http://www.debka.com/article/22412/Defec...t-nuclear-sites-


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#6603

RE: IT-Tranfer trotz Sanktionen

in Politik 09.10.2012 23:07
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

---
<<Netzwerkausrüstung: Cisco Systems bricht mit ZTE - Cicsco-Systeme an den Iran verkauft?>>
http://www.it-times.de/news/nachricht/da...-iran-verkauft/


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#6604

Neue Experten-Studie / Bestätigung

in Politik 11.10.2012 01:50
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

[...]

<Rechnung mit vielen Unbekannten>

"Zum anderen basiert die Berechnung, an deren Ende die zwei bis vier Monate stehen, auf zahlreichen Annahmen, die zum Teil nur wenig gesichert sind - etwa wie effizient die iranischen Anlagen zur Uran-Anreicherung arbeiten, wie schnell der Vorrat an niedrig angereichertem Uran (LEU) wachsen wird und wie viel waffenfähiges Material die Iraner haben wollen. Wollte das Land so schnell wie möglich genug Stoff für eine Bombe zusammenhaben, müsste es einen Großteil seines LEU-Vorrats verbrauchen. Wollte es Material für mehrere Waffen produzieren, wäre mehr Zeit notwendig.

Zudem halten es die Isis-Experten offenbar für unmöglich, dass Iran die Weltgemeinschaft damit überraschen könnte, genügend Uran für eine Atomwaffe auf 90 Prozent anzureichern. Ein solcher sogenannter Breakout "könnte der Internationalen Atomenergiebehörde und den USA nicht entgehen", heißt es. Die notwendigen Vorbereitungen würden lange genug dauern, um ein solches Unterfangen für Teheran enorm riskant zu machen. "Ein Breakout Irans innerhalb des nächsten Jahres ist deshalb unwahrscheinlich", bilanziert Isis.

Das gelte allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Israel keinen Militärschlag gegen Iran unternehme. Die Isis-Autoren reihen sich damit in die lange Liste jener Experten ein, die glauben, dass eine solche Aktion die Iraner nur für kurze Zeit bremsen und das Regime danach umso entschlossener nach der Bombe streben würde.

Die beste Strategie, Iran von Atomwaffen abzuhalten, sei deshalb zu verhindern, dass das Land ausreichende Mengen nuklearen Materials bekomme. Denn auch wenn es technisch schwierig sei, einen Sprengkopf zu bauen: Ein solches Vorhaben sei wesentlich schwieriger zu entdecken als die Anreicherung von Uran. Sollte Iran also eines Tages genug Spaltmaterial besitzen, würde die Welt womöglich erst von der Existenz einer vollständigen Waffe erfahren, "wenn Iran sie unterirdisch zündet oder ihre Existenz auf andere Art bekanntgibt"."

http://www.spiegel.de/wissenschaft/techn...91.html#ref=rss


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#6605

Schwierige Finanzlage

in Politik 11.10.2012 01:58
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

...
Ein guter Leser-Kommentar zum folgenden SPON-Artikel:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/ir...07.html#ref=rss


eulenspiegel_neu 09.10.2012

"Hier spielt sich ein Lehrstück ab, wie man die einfachen Bürger durch die sogenannte Weltgemeinschaft für die Regierungspoltik bestraft und verarmen läßt. Als ob das Volk seine Führer so einfach ersetzen könnte. Israel soll erst einmal seine Atomwaffen bekannt geben und warum soll denn der Iran keine A-Waffen haben? Wenn selbst Pakistan die Welt in Schutt und Asche legen kann und sich niemand aufregt, dass die USA diesen Leuten beim Bau der A-Waffen geholfen haben, warum regt sich die Welt dann über den Iran auf? Die Verlogenheit der westlichen Politik, die man im Zusammenhang mit der kriegslüsternen israelischen Regierung sehen muß, sollte endlich in die Köpfe der Bevölkerung eingang finden. Die vom Westen und Israel initiierte Inflationspolitik für den Iran ist mehr als skandalös ..."


zuletzt bearbeitet 11.10.2012 01:59 | nach oben springen

#6606

Kompromissbereitschaft

in Politik 14.10.2012 15:59
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

---
<<Iran signalisiert im Atomstreit Gesprächsbereitschaft>>
13.10.2012 13:33 Uhr

"Der Iran hat im Atomstreit mit dem Westen seine Kompromissbereitschaft bei der umstrittenen Anreicherung von Uran erneuert.Die iranischen Unterhändler seien gesprächsbereit, wenn der Iran Garantien erhalte, dass auf 20 Prozent angereichertes Uran für den Forschungsreaktor in Teheran aus dem Ausland geliefert werde, sagte Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast nach Angaben des Fernsehsenders Press-TV am Samstag."
http://www.kn-online.de/In-Ausland/Polit...chsbereitschaft


zuletzt bearbeitet 14.10.2012 16:00 | nach oben springen

#6607

abermals verschärfte Sanktionen

in Politik 19.10.2012 00:42
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

---
16.10.2012 12:54:02

<<Iran: Neue EU-Sanktionen sind 'aussichtslos'>>

TEHERAN (dpa-AFX) - Der Iran hat die jüngsten EU-Sanktionen als "aussichtslos" beurteilt. "Dieser Druck ist unlogisch, unmenschlich und ohne jede Richtlinie, daher ist er aussichtslos und stärkt vielmehr die Solidarität der Nation", sagte Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast am Dienstag in Teheran. Mit ihrem "hartnäckigen und auf Fehlkalkulationen basierenden" Verhalten würden diese Staaten sich von einer annehmbaren Lösung entfernen und "letzten Endes nichts erreichen".

Im Streit um das Atomprogramm Teherans hatte die EU am Montag den Druck erhöht und neue Sanktionen beschlossen, um Teheran zu substanziellen Verhandlungen zu bewegen. Von solchen Verhandlungen erhofft die EU Garantien dafür, dass der Iran nicht an einer Atombombe arbeitet. Die neuen Sanktionen treffen vor allem den Finanz- und Handelssektor. Unter anderem wird der gesamte Zahlungsverkehr zwischen europäischen und iranischen Banken verboten.

Die USA haben die neuen EU-Sanktionen gegen Teheran als "bedeutende Strafmaßnahmen" begrüßt. Sie verstärkten die internationalen Bemühungen, Druck auf die iranische Regierung auszuüben und sie zu isolieren, um sie zur Zusammenarbeit mit der Atomenergiebehörde IAEA zu bewegen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney./fmb/ch/DP/he

http://www.boersen-zeitung.de/index.php?...en&dpaid=550658


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#6608

RE: abermals verschärfte Sanktionen

in Politik 19.10.2012 10:24
von sayada.b. | 8.424 Beiträge | 11880 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
19.10.2012 00:42 #141897
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16.10.2012 12:54:02

&lt;&lt;Iran: Neue EU-Sanktionen sind 'aussichtslos'>>

TEHERAN (dpa-AFX) - Der Iran hat die jüngsten EU-Sanktionen als "aussichtslos" beurteilt. "Dieser Druck ist unlogisch, unmenschlich und ohne jede Richtlinie, daher ist er aussichtslos und stärkt vielmehr die Solidarität der Nation", sagte Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast am Dienstag in Teheran. Mit ihrem "hartnäckigen und auf Fehlkalkulationen basierenden" Verhalten würden diese Staaten sich von einer annehmbaren Lösung entfernen und "letzten Endes nichts erreichen".



Jaja, was sollen die Herren auch weiter sagen? Das die Bevölkerung immer unzufriedener wird? Das diese es möglicherweise auch auf verfehlte Politik zurückführt, was ihnen augenblicklich widerfährt? NIEMALS würde das Regime so etwas zugeben!
Erinnert mich mal wieder an die DDR, da wurde auch von gar nicht so wenigen Genossen argumentiert, dass Schokolade dick macht, Farbfernsehen für die Augen eh schädlich sei und kein Mensch Orangen wirklich brauche... Kann man so sehen, genutzt hat es am Ende wenig. Wird es im Iran hoffentlich auch nicht.


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#6609

RE: abermals verschärfte Sanktionen

in Politik 21.10.2012 23:07
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

<<USA einigen sich angeblich auf bilaterale Gespräche mit Teheran>>

21.10.2012, 19:58
Von Reymer Klüver, Washington

"Präsident Obama will Teheran doch noch auf friedlichem Weg vom Bau einer Atombombe abhalten. Wie amerikanische Medien berichten, haben die USA bilaterale Gespräche mit Iran vereinbart. Das Weiße Haus dementiert jedoch. Den republikanischen Herausforderer Romney könnte ein solcher Schritt in Bedrängnis bringen."

"Die USA sind offenbar entschlossen, Iran vom Bau einer Atombombe doch noch auf friedlichem Weg abzubringen. Nach einem Bericht der New York Times haben sich die US-Regierung und Teheran auf die Aufnahme direkter bilateraler Verhandlungen nach der US-Wahl Anfang November geeinigt. Das wäre ein diplomatischer Durchbruch für Präsident Barack Obama.

Das Weiße Haus bemühte sich öffentlich um Zurückhaltung. Es bestätigte nur, dass die USA grundsätzlich zu direkten Gesprächen bereit seien. Eine Vereinbarung gebe es nicht. Aber auch der US-Fernsehsender NBC bestätigte, dass es Geheimverhandlungen zwischen beiden Seiten über die Aufnahme offizieller Gespräche gegeben habe.

Die New York Times berichtete dagegen unter Berufung auf anonyme Regierungsquellen und eine "kleine Gruppe von Diplomaten", dass sich die US-Seite mit hochrangigen iranischen Vertretern auf die Gespräche geeinigt habe. Allerdings sei nicht klar, ob Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei die Verhandlungen gebilligt habe. Die Iraner hätten darauf bestanden, die direkten Gespräche erst nach der Präsidentschaftswahl am 6. November beginnen zu lassen, wenn klar sei, ob Obama weiter im Amt bleibe. Die US-Seite möchte die Gespräche auf die iranische Atomrüstung beschränken. Die Iraner wollten die Gespräche auf den Bürgerkrieg in Syrien, das ebenfalls von Unruhen zerrissene Bahrain und andere Streitfragen ausweiten.
...
<Verhandlungen wären ein Erfolg für Obama>

NBC berichtete, dass das Weiße Haus "nicht glücklich" sei über das Bekanntwerden der Pläne. Tatsächlich dürfte der Zeitpunkt nicht ganz zufällig sein: An diesem Montag treffen Obama und sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney zu ihrer dritten und letzten Fernsehdebatte aufeinander. Zentrales Thema dieser Diskussionsrunde soll die Außenpolitik sein. Romney hat Obamas Iran-Politik als zu nachgiebig und erfolglos kritisiert. Sollten die Verhandlungen zustande kommen, könnte Obama immerhin auf einen Anfangserfolg seiner Bemühungen verweisen, Iran ohne den Einsatz von Waffen vom Bau einer Atombombe abzuhalten.

Zudem rückt die Aussicht auf direkte Verhandlungen Romney in eine schwierige Position. Sollte er die Initiative ablehnen, könnte man ihm vorhalten, dass er bereit sei, die USA in einen weiteren Krieg zu verwickeln, ohne alle diplomatischen Bemühungen vorher auszuschöpfen. "Das wäre undenkbar", zitiert die New York Times den einflussreichen ehemaligen US-Diplomaten Nicholas Burns, der unter der Regierung des Republikaners George W. Bush mit den Iranern verhandelt hatte."

http://www.sueddeutsche.de/politik/atomp...ran-1.1502398-2


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#6610

Traurig: Sanktionen gegen Banken verschlechtern Medikamenten-Versorgung

in Politik 26.10.2012 17:12
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

[...]
"Iranische Medien berichten seit Wochen darüber, wie Medikamente immer knapper und teurer werden. Betroffen sind neben Krebs- und MS-Kranken auch Patienten mit chronischen Leiden wie Diabetes, Mittelmeeranämie und Niereninsuffizienz. Das Handelsfachblatt "Tejaratnews" hat vergangene Woche eine Liste mit 50 importierten Medikamenten veröffentlicht, die derzeit aufgrund der Sanktionen knapp sind, darunter sogar Antibiotika. Apotheken, die sich auf Arzneien für chronische und schwere Krankheiten spezialisiert haben, hätten bereits rationalisiert, heißt es. Sie fürchten laut dem Fachblatt, dass die Betroffenen sonst Medikamente horten und damit die Lage noch verschärfen.

Der Gesundheitssektor ist eigentlich nicht direkt von den Sanktionen betroffen: Medikamente und Geräte dürfen weiter importiert werden. Doch da die maßgeblichen iranischen Banken unter Sanktionen stehen, haben Importeure medizinischer Güter kaum mehr Möglichkeiten, den Kauf von wichtigen Arzneien abzuwickeln. Außerdem leidet der Iran infolge der Sanktionen unter Devisenknappheit und einer enorm hohen Inflation. Eine iranische Nachrichtenagentur schreibt, die Preise für importierte Arzneien seien um bis zu 80 Prozent gestiegen. Der persische Dienst der BBC berichtet, dass der Preis für ein Medikament, dass nach der Chemotherapie gespritzt werden muss, von umgerechnet 60 Dollar auf über 1300 Dollar gestiegen sei. "Als Patient würde ich lieber sterben, als meine Familie damit zu belasten", zitiert der Sender eine iranische Quelle."[...]
http://www.ftd.de/politik/international/...mpaign=/politik

Die Sanktionen müssen zwingend dahingehend revidiert werden, dass die Zivilbevölkerung nicht weiter darunter leidet - und zwar schnellstens.

Der Unmut der Bevölkerung richtet sich mittlerweile nicht nur gegen das verhasste eigene Regime, sondern auch gegen die Verhänger dieser auch von der inner-iranischen Opposition oft als ungerecht und umenschlich empfundenen Sanktionen.



zuletzt bearbeitet 26.10.2012 18:01 | nach oben springen

#6611

Geplanter Iran-Besuch deutscher Abgeordneter unter Beschuss

in Politik 26.10.2012 17:16
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

<<Abgeordnete ernten Kritik für geplanten Iran-Besuch>>
24.10.2012, 18:41 Uhr
"exklusiv: Drei Bundestagsabgeordnete wollen in den Iran reisen, um die bilateralen Kontakte zu stärken. Doch schon vor der Abreise hagelt es Kritik von allen Seiten. Dabei geht es auch um die diplomatischen Beziehungen zu den USA."
http://www.handelsblatt.com/politik/inte...ch/7297224.html

Klar, die Bundesregierung will es sich natürlich nicht beim "Großen Bruder" unbeliebt machen - und beim "kleinen Bruder" schon gar nicht.



zuletzt bearbeitet 26.10.2012 17:17 | nach oben springen

#6612

RE: Traurig: Sanktionen gegen Banken verschlechtern Medikamenten-Versorgung

in Politik 26.10.2012 17:35
von Leto_II. | 20.242 Beiträge | 25553 Punkte

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #6610
[...]
"Iranische Medien berichten seit Wochen darüber, wie Medikamente immer knapper und teurer werden. Betroffen sind neben Krebs- und MS-Kranken auch Patienten mit chronischen Leiden wie Diabetes, Mittelmeeranämie und Niereninsuffizienz. Das Handelsfachblatt "Tejaratnews" hat vergangene Woche eine Liste mit 50 importierten Medikamenten veröffentlicht, die derzeit aufgrund der Sanktionen knapp sind, darunter sogar Antibiotika. Apotheken, die sich auf Arzneien für chronische und schwere Krankheiten spezialisiert haben, hätten bereits rationalisiert, heißt es. Sie fürchten laut dem Fachblatt, dass die Betroffenen sonst Medikamente horten und damit die Lage noch verschärfen.

Der Gesundheitssektor ist eigentlich nicht direkt von den Sanktionen betroffen: Medikamente und Geräte dürfen weiter importiert werden. Doch da die maßgeblichen iranischen Banken unter Sanktionen stehen, haben Importeure medizinischer Güter kaum mehr Möglichkeiten, den Kauf von wichtigen Arzneien abzuwickeln. Außerdem leidet der Iran infolge der Sanktionen unter Devisenknappheit und einer enorm hohen Inflation. Eine iranische Nachrichtenagentur schreibt, die Preise für importierte Arzneien seien um bis zu 80 Prozent gestiegen. Der persische Dienst der BBC berichtet, dass der Preis für ein Medikament, dass nach der Chemotherapie gespritzt werden muss, von umgerechnet 60 Dollar auf über 1300 Dollar gestiegen sei. "Als Patient würde ich lieber sterben, als meine Familie damit zu belasten", zitiert der Sender eine iranische Quelle."[...]
http://www.ftd.de/politik/international/...mpaign=/politik

Die Sanktionen müssen zwingend dahingehend revisiert werden, dass die Zivilbevölkerung nicht weiter darunter leidet - und zwar schnellstens.

Der Unmut der Bevölkerung richtet sich mittlerweile nicht nur an das verhasste eigene Regime, sondern auch an die Verhänger dieser auch von der inner-iranischen Opposition oft als ungerecht und umenschlich empfundenen Sanktionen.



M.W. gibt es für solche Transaktionen die Möglichkeit, Sondergenehmigungen zu beantragen. Es könnte also durchaus bestehen, die Simmung zu lenken.


***Dumpfbacken beharren stur auf ihrem Standpunkt bis in den Untergang und mag er auch noch so falsch sein.***


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#6613

RE: Traurig: Sanktionen gegen Banken verschlechtern Medikamenten-Versorgung

in Politik 26.10.2012 17:47
von Leto_II. | 20.242 Beiträge | 25553 Punkte

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #6610
[...]
"Iranische Medien berichten seit Wochen darüber, wie Medikamente immer knapper und teurer werden. Betroffen sind neben Krebs- und MS-Kranken auch Patienten mit chronischen Leiden wie Diabetes, Mittelmeeranämie und Niereninsuffizienz. Das Handelsfachblatt "Tejaratnews" hat vergangene Woche eine Liste mit 50 importierten Medikamenten veröffentlicht, die derzeit aufgrund der Sanktionen knapp sind, darunter sogar Antibiotika. Apotheken, die sich auf Arzneien für chronische und schwere Krankheiten spezialisiert haben, hätten bereits rationalisiert, heißt es. Sie fürchten laut dem Fachblatt, dass die Betroffenen sonst Medikamente horten und damit die Lage noch verschärfen.

Der Gesundheitssektor ist eigentlich nicht direkt von den Sanktionen betroffen: Medikamente und Geräte dürfen weiter importiert werden. Doch da die maßgeblichen iranischen Banken unter Sanktionen stehen, haben Importeure medizinischer Güter kaum mehr Möglichkeiten, den Kauf von wichtigen Arzneien abzuwickeln. Außerdem leidet der Iran infolge der Sanktionen unter Devisenknappheit und einer enorm hohen Inflation. Eine iranische Nachrichtenagentur schreibt, die Preise für importierte Arzneien seien um bis zu 80 Prozent gestiegen. Der persische Dienst der BBC berichtet, dass der Preis für ein Medikament, dass nach der Chemotherapie gespritzt werden muss, von umgerechnet 60 Dollar auf über 1300 Dollar gestiegen sei. "Als Patient würde ich lieber sterben, als meine Familie damit zu belasten", zitiert der Sender eine iranische Quelle."[...]
http://www.ftd.de/politik/international/...mpaign=/politik

Die Sanktionen müssen zwingend dahingehend revisiert werden, dass die Zivilbevölkerung nicht weiter darunter leidet - und zwar schnellstens.

Der Unmut der Bevölkerung richtet sich mittlerweile nicht nur an das verhasste eigene Regime, sondern auch an die Verhänger dieser auch von der inner-iranischen Opposition oft als ungerecht und umenschlich empfundenen Sanktionen.



M.W. gibt es für solche Transaktionen die Möglichkeit, Sondergenehmigungen zu beantragen. Es könnte also durchaus die Möglichkeit bestehen, dass die Stimmung gelenkt werden soll.


***Dumpfbacken beharren stur auf ihrem Standpunkt bis in den Untergang und mag er auch noch so falsch sein.***


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#6614

RE: Geplanter Iran-Besuch deutscher Abgeordneter unter Beschuss

in Politik 26.10.2012 17:58
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #6611
<<Abgeordnete ernten Kritik für geplanten Iran-Besuch>>
24.10.2012, 18:41 Uhr
"exklusiv: Drei Bundestagsabgeordnete wollen in den Iran reisen, um die bilateralen Kontakte zu stärken. Doch schon vor der Abreise hagelt es Kritik von allen Seiten. Dabei geht es auch um die diplomatischen Beziehungen zu den USA."
http://www.handelsblatt.com/politik/inte...ch/7297224.html

Klar, die Bundesregierung will es sich natürlich nicht beim "Großen Bruder" unbeliebt machen - und beim "kleinen Bruder" schon gar nicht.




Dieser Dieter Graumann sollte nie weder nach Israel reisen bevor nicht ein unabhängiger palästinensischer Staat entstanden ist. Seine "Kritik" passt haatgenau auf die israelische Politik

Zitat
Und Kritik kommt auch aus Deutschland: Die geplante Reise sei „schauderhaft falsch“ sagte Dieter Graumann Handelsblatt Online, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Ausgerechnet jetzt ein Regime zu besuchen,

das Iran (Israel )offen mit der Vernichtung drohe und außerdem die im Lande ansässige (eigene) Bevölkerung brutal unterdrücke und Oppositionelle ermorde


sei, so Graumann, „ein ganz besonders dreistes Stück der politischen und moralischen Verirrung.“

Kriegshetzer auf der Lohnliste der Zionisten.


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#6615

RE: Traurig: Sanktionen gegen Banken verschlechtern Medikamenten-Versorgung

in Politik 26.10.2012 23:25
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #6610
[...]
"Iranische Medien berichten seit Wochen darüber, wie Medikamente immer knapper und teurer werden. Betroffen sind neben Krebs- und MS-Kranken auch Patienten mit chronischen Leiden wie Diabetes, Mittelmeeranämie und Niereninsuffizienz. Das Handelsfachblatt "Tejaratnews" hat vergangene Woche eine Liste mit 50 importierten Medikamenten veröffentlicht, die derzeit aufgrund der Sanktionen knapp sind, darunter sogar Antibiotika. Apotheken, die sich auf Arzneien für chronische und schwere Krankheiten spezialisiert haben, hätten bereits rationalisiert, heißt es. Sie fürchten laut dem Fachblatt, dass die Betroffenen sonst Medikamente horten und damit die Lage noch verschärfen.

Der Gesundheitssektor ist eigentlich nicht direkt von den Sanktionen betroffen: Medikamente und Geräte dürfen weiter importiert werden. Doch da die maßgeblichen iranischen Banken unter Sanktionen stehen, haben Importeure medizinischer Güter kaum mehr Möglichkeiten, den Kauf von wichtigen Arzneien abzuwickeln. Außerdem leidet der Iran infolge der Sanktionen unter Devisenknappheit und einer enorm hohen Inflation. Eine iranische Nachrichtenagentur schreibt, die Preise für importierte Arzneien seien um bis zu 80 Prozent gestiegen. Der persische Dienst der BBC berichtet, dass der Preis für ein Medikament, dass nach der Chemotherapie gespritzt werden muss, von umgerechnet 60 Dollar auf über 1300 Dollar gestiegen sei. "Als Patient würde ich lieber sterben, als meine Familie damit zu belasten", zitiert der Sender eine iranische Quelle."[...]
http://www.ftd.de/politik/international/...mpaign=/politik

Die Sanktionen müssen zwingend dahingehend revidiert werden, dass die Zivilbevölkerung nicht weiter darunter leidet - und zwar schnellstens.

Der Unmut der Bevölkerung richtet sich mittlerweile nicht nur gegen das verhasste eigene Regime, sondern auch gegen die Verhänger dieser auch von der inner-iranischen Opposition oft als ungerecht und umenschlich empfundenen Sanktionen.



Den Pakistanis wurde von ihrem Präsidenten einst empfohlen Gras zu fressen, damit die Atombombe gebaut werden kann und die Iraner müssen aus dem gleichen Grund ins Gras beißen, schuld sind dann natürlich immer fremde Mächte.

26.10.2012 - Einer der beiden augenfälligsten Aspekte sind rasant steigende türkische Goldexporte in den Iran in Höhe von derzeit mehr als zwei Milliarden Dollar pro Monat, Tendenz steigend.
http://www.welt.de/politik/ausland/artic...l-mit-Iran.html

Mit dem vielen Gold ließen sich alle benötigten Medikamente beschaffen, aber .......................


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#6616

RE: Traurig: Sanktionen gegen Banken verschlechtern Medikamenten-Versorgung

in Politik 26.10.2012 23:26
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #6615
Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #6610
[...]
"Iranische Medien berichten seit Wochen darüber, wie Medikamente immer knapper und teurer werden. Betroffen sind neben Krebs- und MS-Kranken auch Patienten mit chronischen Leiden wie Diabetes, Mittelmeeranämie und Niereninsuffizienz. Das Handelsfachblatt "Tejaratnews" hat vergangene Woche eine Liste mit 50 importierten Medikamenten veröffentlicht, die derzeit aufgrund der Sanktionen knapp sind, darunter sogar Antibiotika. Apotheken, die sich auf Arzneien für chronische und schwere Krankheiten spezialisiert haben, hätten bereits rationalisiert, heißt es. Sie fürchten laut dem Fachblatt, dass die Betroffenen sonst Medikamente horten und damit die Lage noch verschärfen.

Der Gesundheitssektor ist eigentlich nicht direkt von den Sanktionen betroffen: Medikamente und Geräte dürfen weiter importiert werden. Doch da die maßgeblichen iranischen Banken unter Sanktionen stehen, haben Importeure medizinischer Güter kaum mehr Möglichkeiten, den Kauf von wichtigen Arzneien abzuwickeln. Außerdem leidet der Iran infolge der Sanktionen unter Devisenknappheit und einer enorm hohen Inflation. Eine iranische Nachrichtenagentur schreibt, die Preise für importierte Arzneien seien um bis zu 80 Prozent gestiegen. Der persische Dienst der BBC berichtet, dass der Preis für ein Medikament, dass nach der Chemotherapie gespritzt werden muss, von umgerechnet 60 Dollar auf über 1300 Dollar gestiegen sei. "Als Patient würde ich lieber sterben, als meine Familie damit zu belasten", zitiert der Sender eine iranische Quelle."[...]
http://www.ftd.de/politik/international/...mpaign=/politik

Die Sanktionen müssen zwingend dahingehend revidiert werden, dass die Zivilbevölkerung nicht weiter darunter leidet - und zwar schnellstens.

Der Unmut der Bevölkerung richtet sich mittlerweile nicht nur gegen das verhasste eigene Regime, sondern auch gegen die Verhänger dieser auch von der inner-iranischen Opposition oft als ungerecht und umenschlich empfundenen Sanktionen.



Den Pakistanis wurde von ihrem Präsidenten einst empfohlen Gras zu fressen, damit die Atombombe gebaut werden kann und die Iraner müssen aus dem gleichen Grund ins Gras beißen, schuld sind dann natürlich immer fremde Mächte.

26.10.2012 - Einer der beiden augenfälligsten Aspekte sind rasant steigende türkische Goldexporte in den Iran in Höhe von derzeit mehr als zwei Milliarden Dollar pro Monat, Tendenz steigend.
http://www.welt.de/politik/ausland/artic...l-mit-Iran.html

Mit dem vielen Gold ließen sich alle benötigten Medikamente beschaffen, aber .......................



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#6617

RE: Traurig: Sanktionen gegen Banken verschlechtern Medikamenten-Versorgung

in Politik 27.10.2012 09:28
von Leto_II. | 20.242 Beiträge | 25553 Punkte

Viel interessanter:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ir...n-a-863625.html

Gilt natürlich nur für einen Präventivschlag.


***Dumpfbacken beharren stur auf ihrem Standpunkt bis in den Untergang und mag er auch noch so falsch sein.***


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#6618

RE: Geplanter Iran-Besuch deutscher Abgeordneter unter Beschuss

in Politik 27.10.2012 13:51
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #6611
<<Abgeordnete ernten Kritik für geplanten Iran-Besuch>>
24.10.2012, 18:41 Uhr
"exklusiv: Drei Bundestagsabgeordnete wollen in den Iran reisen, um die bilateralen Kontakte zu stärken. Doch schon vor der Abreise hagelt es Kritik von allen Seiten. Dabei geht es auch um die diplomatischen Beziehungen zu den USA."
http://www.handelsblatt.com/politik/inte...ch/7297224.html

Klar, die Bundesregierung will es sich natürlich nicht beim "Großen Bruder" unbeliebt machen - und beim "kleinen Bruder" schon gar nicht.


BRUSSELS: Iran has cancelled a European Parliament delegation visit to Tehran after the group asked to meet two Iranian activists awarded a top EU rights prize, a parliament spokeswoman said on Saturday.

http://www.dailystar.com.lb/News/Middle-...-cancelled.ashx



zuletzt bearbeitet 27.10.2012 13:51 | nach oben springen

#6619

GB verweigert USA Nutzung von Militärbasen für eventuellen Angriff auf Iran

in Politik 27.10.2012 20:45
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #6617
Viel interessanter:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ir...n-a-863625.html

Gilt natürlich nur für einen Präventivschlag.


Ja, hatte ich schon mitbekommen, aber vergessen zu verlinken. :)

Respekt vor dieser völkerrechtsmäßig korrekten Entscheidung des US-Verbündeten Großbritannien!



zuletzt bearbeitet 27.10.2012 20:46 | nach oben springen

#6620

Weitere Bank im Visier der US-Ermittler

in Politik 30.10.2012 16:45
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

<<Wegen Iran-Geschäften: Deutsche Bank im Visier von US-Ermittlern>>
30.10.2012, 15:29 Uhr

"Wegen möglicher Verstöße gegen Iran-Sanktionen ist die Deutsche Bank ins Blickfeld von US-Behörden geraten. Es besteht die Sorge, dass der Iran mit transferierten Geldern sein Atom- und Raketenprogramm finanziert."
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...rn/7323008.html



zuletzt bearbeitet 30.10.2012 16:45 | nach oben springen

#6621

RE: Weitere Bank im Visier der US-Ermittler

in Politik 30.10.2012 16:59
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

<<Nach Panne: Iran pumpt wieder Gas in die Türkei>>
http://de.rian.ru/business/20121030/264837585.html


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#6622

Indien uneinig mit USA

in Politik 30.10.2012 18:42
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

<<Iran und Afghanistan Reibungspunkte mit den USA>>
[...]
"Zu den Reibungspunkten zwischen den USA und Indien gehört die Iran-Politik. Indien hat traditionell gute Beziehungen zum Iran und bezieht zum Unmut der USA von dort weiter Öl. Obgleich Delhi Irans Atomprogramm ablehnt, hält es die harte Linie der USA gegen Teheran und die Sanktionen des Westens eher für kontraproduktiv und setzt auf die Überzeugungskraft stiller Diplomatie.

Ein weiterer Fokus ist die Afghanistan-Politik. Washington drängt Delhi, eine größere Rolle am Hindukusch zu spielen. Für Delhi ist dies ein Balanceakt. Einerseits will es nicht in einen Stellvertreterkrieg mit Pakistan rutschen. Andererseits fürchtet es, dass Afghanistan wieder den Taliban in die Hände fällt. (Christine Möllhoff, DER STANDARD, 30.10.2012)"

http://derstandard.at/1350259709214/Iran...kte-mit-den-USA


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#6623

RE: Indien uneinig mit USA

in Politik 04.11.2012 13:33
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat

Sunday 4 November 2012 - Iran suspends uranium enrichment

Move intended as gesture of goodwill before negotiations with US over nuclear programme begin next week

http://www.guardian.co.uk/world/2012/nov...nium-enrichment


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#6624

RE: Indien uneinig mit USA

in Politik 04.11.2012 18:31
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #6623

Zitat

Sunday 4 November 2012 - Iran suspends uranium enrichment

Move intended as gesture of goodwill before negotiations with US over nuclear programme begin next week

http://www.guardian.co.uk/world/2012/nov...nium-enrichment



Ja, eine "Geste des Guten Willens" ist per se eine feine Sache und sollte entsprechend belohnt werden.


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#6625

RE: Indien uneinig mit USA

in Politik 04.11.2012 21:46
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #6624
Zitat von mbockstette im Beitrag #6623

Zitat

Sunday 4 November 2012 - Iran suspends uranium enrichment

Move intended as gesture of goodwill before negotiations with US over nuclear programme begin next week

http://www.guardian.co.uk/world/2012/nov...nium-enrichment



Ja, eine "Geste des Guten Willens" ist per se eine feine Sache und sollte entsprechend belohnt werden.




Iran denies suspending uranium enrichment

Move reported as gesture of goodwill before negotiations with US over nuclear programme next week was down to 'misquote'
http://www.guardian.co.uk/world/2012/nov...nium-enrichment


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