#901

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 17:58
von Leto_II. | 20.240 Beiträge | 25533 Punkte


Zitat von: Lea S.
23.01.2011 16:03 #51493

1.
Das mit dem "ins Meer treiben" kann man in Gaza ja sehr gut sehen. Erst hat man die Menschen in den Gazastreifen getrieben, dann zugemacht und der einzige Ausweg wäre dann ins Wasser zu gehen. Dort warten aber auch die Scharfschützen.
2.
Wer treibt also wen wohin, zumal das Meer ja auch mal der Assuan-Staudamm sein kann, den Israel gedroht hat, zu bombardieren um die Ägypter zu ersäufen.


1.Du machst es Dir, wie immer, zu einfach.

2.Das war nicht Israel, das war eine Einzelmeinung.


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#902

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 18:01
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: Leto_II.
23.01.2011 17:55 #51499


Das ist so nicht ganz richtig der Besatzer darf sich schon so einiges aneignen, nur ebennicht zur zivilen Nutzung.

Zivile Nutzung ist ja aber genau was hier passiert !


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#903

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 18:02
von Leto_II. | 20.240 Beiträge | 25533 Punkte


Zitat von: guylux
23.01.2011 18:01 #51502

Zivile Nutzung ist ja aber genau was hier passiert !


Habe ich was anderes geschrieben?


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#904

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 18:07
von tbn | 4.131 Beiträge | 4131 Punkte


Zitat von: Leto_II.
23.01.2011 17:58 #51500




2.Das war nicht Israel, das war eine Einzelmeinung.

Die Einzelmeinung eines Mannes, der dannach zum Aussenminister gewählt wurde.

Aber wieso kam der Einwand nicht als George dieses Zitat fäschlicherweise dem "Iran" zuschrieb?
Es war ja wohl kaum der Iran, sondern eine Einzelmeinung, die sagte Israel müsse von der Landkarte verschwinden.


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#905

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 18:07
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: Leto_II.
23.01.2011 18:02 #51503


Habe ich was anderes geschrieben?

Nein , aber da Sie es für nötig gefunden haben etwas klar zu stellen , habe Ich mir das Gleiche erlaubt !


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#906

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 18:11
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: Leto_II.
23.01.2011 17:49 #51497


1.Betrachten Sie mal die Geschichte, denken Sie sich die Besatzung weg und Israelische Ballungszentren sind im Spannungsfall nicht im Hinterland sondern direkt Front.

2.Der Golan ist auch strategische Besetung, genau wie dras West Joradanland und ehemals Sinai.

1. Und so wie Israel siedelt , sind die Siedlungen dann auch bald an der Front . Und dann muss wieder strategisch etwas besetzt werden !
2. Wenn Ich Sie recht verstehe ist eben alles was Israel tut strategisch , dann ist es eben strategisches Unrecht !


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#907

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 18:20
von Leto_II. | 20.240 Beiträge | 25533 Punkte


Zitat von: guylux
23.01.2011 18:11 #51506

1. Und so wie Israel siedelt , sind die Siedlungen dann auch bald an der Front . Und dann muss wieder strategisch etwas besetzt werden !
2. Wenn Ich Sie recht verstehe ist eben alles was Israel tut strategisch , dann ist es eben strategisches Unrecht !


Ich habe auch nicht geschrieben, dass das rechtens ist, es hat aber seine Ursache darin, das eben diese lieben Nachbarn versucht haben, dieses kleine Land im Sturm zu erobern.
Die Strategie dagegen ist die Schaffung räumlicher Tiefe.


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#908

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 18:22
von Leto_II. | 20.240 Beiträge | 25533 Punkte


Zitat von: RagnarLodbrok
23.01.2011 18:07 #51504

Die Einzelmeinung eines Mannes, der dannach zum Aussenminister gewählt wurde.

Aber wieso kam der Einwand nicht als George dieses Zitat fäschlicherweise dem "Iran" zuschrieb?
Es war ja wohl kaum der Iran, sondern eine Einzelmeinung, die sagte Israel müsse von der Landkarte verschwinden.


Ein Minister bestimmt nicht die Richtlinien der Politik.


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#909

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 19:13
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: GeorgeF
21.01.2011 16:05 #51228

Hmmm, die Region des Golf-Kooperationsrates ist meiner geografischen Kenntnis nach zunächst der Golf und die angrenzenden Staaten. Hat das Regime in Teheran dem freudig erregt zugestimmt und seine Nuklearanlagen der IAEA uneingeschränkt zugänglich gemacht?


Den Ahnungslosen zu mimen, hilft nicht wirklich.

Die GCC beschäftigt sich eben nicht nur mit sich selbst, sondern mit den Belangen der gesamten Region, die da wäre "the Middle-East", eine Bezeichnung, die im Deutschen den Nahen- und den Mittler-Osten umfasst. Hat man euch das damals bei der NATO nicht beigebracht?

Fakt ist: Der "Golfkooperationsrat" (GCC, übrigens allesamt arabische Golf-Staaten, also exklusive Iran) hat zum ersten mal offen und direkt ISRAELS Nuklear-Arsenal angesprochen, weil es diesen Staaten nun einmal ebenfalls ein Dorn im Auge ist. Das iranische Atomprogramm zwar auch, aber die GCC plädiert für eine friedliche Lösung. Eine realistische Lösung bestünde in einer "atomwaffenfreien Zone", so die GCC. Und hierzu muß logischwerweise zunächst derjenige den ersten Schritt machen, der Atomwaffen besitzt, nicht der, der diese möglicherweise anstrebt. Die Arabischen Golfstaaten haben diese Logik inzwischen wohl begriffen, andere leider noch nicht.

Zitat
["In a draft final communique, the leaders said they were following with concern the developments of the Iranian nuclear file, reiterating importance of solving conflicts peacefully and clearing the Middle East from weapons of mass destruction (WMD) and nuclear arms, including the Persian Gulf region.

They welcomed international efforts, namely those by the P5+1 group (UN Security Council permanent members plus Germany) to addressing the Iranian nuclear file peacefully.

The GCC leaders affirmed the rights of the regional countries to using the nuclear energy for peaceful methods within regulations of the International Atomic Energy Agency (IAEA)."


http://www.english.globalarabnetwork.com...ear-crisis.html




Zitat von: GeorgeF
21.01.2011 16:05 #51228

Die in Wikileaks dokumentierten Infos aus den Golfstaaten zeigen allerdings sehr deutlich, vom wem sich die südlichen Golf-Anrainer realiter bedroht sehen. Welche konkrete Bedrohung ist Israel gegenüber diesen Staaten?


In der Politik zählen nur die offiziellen Statementes - z.B. die öffentliche Forderung des Golfkooperationsrates nach einer atomwaffenfreien Region. Geplänkel mit Diplomaten in gemütlicher Runde bei ein oder mehrere Gläser Whisky haben noch nie gezählt und zählen weiterhin nicht.

Übrigens hat die GCC neben Israels Nuklearwaffen, die für ein regionales Nuklear-Wettrüsten verantwortlich zeichen - und Irans mögliche Ambitionen darauf zu reagieren und ein Gleichgewicht der Kräfte zu schaffen - auch einen Zusammenhang zu einem weiteren regionalen Problem erkannt und offen angesprochen:

Zitat
"The Israelis are to blame for the halt of negotiations due to their "illegitimate" settlement policies and their "dangerous" consequences."
http://www.english.globalarabnetwork.com...ear-crisis.html



zuletzt bearbeitet 23.01.2011 19:16 | nach oben springen

#910

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 19:26
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: GeorgeF
21.01.2011 16:34 #51237
Indogermane schrieb:
"Interessant!

Um Deine Aussage ("revolutionäres System durch konsequente Weiterentwicklung") korrekt beurteilen zu können, fehlt zum hierfür notwendigen Vergleich allerdings noch die Information, wie der Vorläufer funktioniert hat bzw. welche Lösungen es vorher dafür gab(?)"

Bis zur Einführung der dv-gestützten Verkehrsplanung wurden Aufmarschpläne manuell erarbeitet, eine hochkomplexe Aufgabe bei 8 beteiligten Nationen, ca. 1 Mio Mann und der aus historischen Gründen chaotischen Friedensstationierung. Dazu war der Gesamtaufmarsch sowohl stufenweise als auch "in einemZuge" = 48 Std plus 10 - 14 Tage für die Nachführung von 12 US- und britischen Reserve-Divisionen im See, Luft- und Landtransport. Werkzeuge: Papierkarten (morphologische und diverse Spezialkarten), Millimeterpapier (mehrere qm-grosse Teile), Berge von Handbüchern, Rechenschieber und Bleistift. So hat schon Moltke (erfolgreich) gearbeitet. Zeitbedarf zum Erstellen eines (!) Aufmarschplanes war 2 Jahre, Änderungen führten zu aufwändigen Detailplanungen. Diese konventionellen Werkzeuge wurden durch eben die vektorisierte Datenbank der Verkehrsnetze ersetzt, die sämtliche relevanten Faktoren enthielt (die Datenaufnahme hatte ca. 10 Jahre gedauert und etwa 100 ständig daran arbeitende wehrpflichtige Abiturienten). In Verbindung mit gesondert entwickelten Routensuchprogrammen und C als Programmsprache war es dann möglich einen solchen Aufmarschplan binnen Wochen komplett zu erstellen. Wichtiger noch aber: Es konnten mehrere Varianten entwickelt und sogar noch während eines laufenden Aufmarsches auf lokale Störungen zeitnah reagiert werden. 1981 habe ich die erste Planübung zum Thema durchgeführt, 1982-82 erfolgten dann die ersten Life-Tests.
Nun war DV für die BW/Nato ja nichts Neues. Seit 1962 war zB. die DV gestützte Logistik Schritt für Schritt (top-down) eingeführt (mein eigentliches Spezialgebiet). Seit den 70er Jahren wurde das uralte Thema mathematisch gestützter Planübungen (in Preussen seit Friedrich II) federführend durch die IABG in Ottobrunn per DV und damals noch auf Grossrechnern umgesetzt. Also war auch das "revolutionäre" Verkehrsplanungssystem nicht mer als eine evolutionäre Entwicklung.


Interessant und erstaunlich zugleich..., Danke für die Info.

Hat der Warschauer-Pakt (zumindest am Ende) ebenfalls auf eine (ebenbürtige?) DV-gestützte Verkehrs- bzw. Aufmarschplanung zurückgreifen können?


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#911

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 19:37
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: GeorgeF
21.01.2011 16:39 #51242

Nein. Der Iran gibt mit seiner nuklearen Aufrüstung lediglich einen Vorwandt für zB Israel, sich zur Beibehaltung seiner Nuklearrüstung berechtigt zu sehen.


Netter Versuch! :-)

1.) Das würde im Umkehrschluss bedeuten, Israel würde auf seine Atomwaffen freiwillig verzichten(!), diese also allesamt verschrotten(!), wenn Iran nicht nuklear aufrüstet, was äußerst unwahrscheinlich ist. Iran ist ja nicht der einzige potenzielle Gegner Israels. Zudem existiert zwischen Israel und meherern Arabischen Staaten immer noch kein Friedensvertrag.

2.) Dass der Iran nukleare Aufrüstung betreibt, ist außerdem reine Spekulation und sollte/darf nicht als Fakt vorausgesetzt werden. Das ist zwar exakt die israelische Sichtweise (warum wundert mich das jetzt nicht?), aber es zählt die Sichtweise der Weltgemeinschaft auf Basis von Fakten.



zuletzt bearbeitet 23.01.2011 19:38 | nach oben springen

#912

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 19:40
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Hans Bergman
21.01.2011 16:44 #51245

Na, dass man dieses Israel auch immer zu solchen Sachen nötigt, das finde ich jetzt schon sehr unfair vom Iran.


:-))


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#913

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 19:57
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte

von Indo:

Ja, von weniger schlechten zu einem ganz schlechten. Dachtest Du etwa, ich würde dies anders sehen? Meine Position gegenüber dem Iran habe ich schon GeorgeF auf Anfrage bereits erläutert.

Nein, das weiß ich doch längst. Dich dauert das System dort und genau das kann ich verstehen. Ich lebe hier schon immer, aber ich kann mir die Gefühle desjenigen lebhaft vorstellen, der seine Heimat verlassen mußte.


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#914

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 20:11
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Lea S.
21.01.2011 18:01 #51265

Das ist aber ein besonders gutes Beispiel für die vorausschauende Politik in Israel. Schon 30 Jahre früher zu wissen, zu was man später genötigt wird, wirklich erstaunlich!


Vergessen wir nicht: Die Israeliten hatten bei ihrem Eroberungsfeldszug gegen "ihr versprochenes Land" Kanaan einst wohl auch vorausgesehen, dass die Mauern Jerichos am 7. Tag nach der Umkreisung "einstürzen" bzw. "sich öffnen werden"... (Dank der Prostituierten Rahab, die neuesten Erkenntnissen zufolge in Wahrheit jede Nacht heimlich Kämpfer durch ihr Fenster eingeschleust haben soll, die dann auf ein Tompetensignal hin die Torwachen überwältigt und das Tor geöffnet haben*)!

*Quelle: Discovery Channel


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#915

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 20:14
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Nante
23.01.2011 19:57 #51522
von Indo:

Ja, von weniger schlechten zu einem ganz schlechten. Dachtest Du etwa, ich würde dies anders sehen? Meine Position gegenüber dem Iran habe ich schon GeorgeF auf Anfrage bereits erläutert.

Nein, das weiß ich doch längst. Dich dauert das System dort und genau das kann ich verstehen. Ich lebe hier schon immer, aber ich kann mir die Gefühle desjenigen lebhaft vorstellen, der seine Heimat verlassen mußte.


Wir mußten nicht, wir taten es freiwillig. Besser war es aber in jedem Fall. Als von den religiösen Fanatikern verhasste westliche Ausländer wäre das Leben dort für meine Mutter und für mich schwierig geworden.


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#916

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 20:17
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: GeorgeF
21.01.2011 18:21 #51272

Ich auch nicht. Es gibt da ja auch noch die explizit "Islamische Bombe" - in Pakistan.


Sie kann Israel aber nicht erreichen.
Außerdem ist Pakistan, ebenso wie Israel, Verbündeter der USA.
Eher hat wohl der Iran die pak. Bombe zu fürchten - jedenfalls momentan.


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#917

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 20:28
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: GeorgeF
22.01.2011 00:31 #51326

Liebe Sayada, "eventuell" ist ja ein schönes Wort. Dummerweise aber fällt bei der Anreicherung von Uran ab einer bestimmten Stufe mehr und mehr Plutonium an - eben der Bombenstoff. Und das fällt eben nicht eventuell an, sondern zwangsläufig, weshalb die IAEA so scharf auf die Kontrolle der Anreicherungsprozesse ist. Wenn also die Bonzen im Iran immer wieder lauthals betonen, sie wollten Uran nur zu friedlichen Zwecken anreichern, warum lassen sie dann die IAEA nicht die Anreicherung kontrollieren? So wird "eventuell" zu einem massiven und wohl begründeten Verdacht. Wer derart versteckt und vernebelt, hat etwas zu verbergen - und offensichtlich nichts Gutes!


Warum verschwegist Du, dass hierfür ein Anreicherungsgrad von über 90% benötigt wird, dass der Iran gemäß IAEA-Inspektoren lediglich bis 20%
anreichert?!

Selbst wenn Du recht hättest: Welchen Vorteil hätten die Mullahs, wenn sie "die Bombe" entwickeln und damit Israel nuklear angreifen würden?

Selbst nach jüngster Einschätzung des Mossad benötigt der Iran zum Bau einer Atombombe noch mindestens 4 Jahre... Und ein Jahr zuvor, also 2014, stehen bereits die nächsten Wahlen an. Warten wir doch einfach mal die innenpolitische Entwicklung ab. Aber auch die Jahre 2000, 2004 und 2008 wurden schon als "Bombenjahre" genannt...! Und? Nada!

Bewahren wir also Ruhe, gehen von FAKTEN, nicht von Spekulationen aus, und verbreiten nicht unnötig propagandistisch ausschlachtbare Panik, die bekanntermaßen nur gewissen radikalen Kräften in Israel und in den USA zu Gute kommen würde.



zuletzt bearbeitet 23.01.2011 20:51 | nach oben springen

#918

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 20:48
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte

In anderthalb Stunden kann man sich die iranische Gefahr genüßlich im Fernsehen angucken. Die einzige Entschuldigung für so einen Film ist die Vorlage eines infantilen Comics....


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#919

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 20:49
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: sayada.b.
22.01.2011 13:10 #51348

Heh, ich hab ja auch nur diesen einen Satz unterschreiben wollen! Den Rest von Leas Worten jedoch nicht... Und das "eventuell" galt in meinen Augen für jeden Staat! Und ich weiß, was die Uran-Anreicherung bedeutet. Angeblich wird ja im Iran zu gering angereichert, um das Material für Waffen verwenden zu können. Aber nix genaues weiß man nicht, schon klar...


Richtig. Und solange es keine eindeutigen Beweise (nicht Indizien!) gibt, ist der Angeklagte unschuldig. Das sollte auch im Falle von Staaten gelten dürfen.

Die Anreicherungsanlage in Natanz steht übrigens unter Kontrolle der IAEA-Inspektoren.

Zitat
"Im Sommer 2003 installierte Kameras und Messgeräte ermöglichen es den IAEO-Inspektoren, die beachtlichen Fortschritte in der Urananreicherungsanlage von Natanz zu kontrollieren. Ihre Erkenntnisse deckten sich zumeist mit den Verlautbarungen der Iraner, die zu Beginn dieses Jahres 8000 Zentrifugen in Natanz installiert hatten, von denen nur die Hälfte in Betrieb waren."
http://www.badische-zeitung.de/kommentar...--34602579.html




Zitat von: sayada.b.
22.01.2011 13:10 #51348

Und dass man den Mullahs nicht weiter trauen kann, als man sie sehen kann - darin unterscheidet sich meine Meinung deutlich von der des Indogermanen. Damit meine ich nicht, er wäre in irgend einer Weise für die derzeitigen Machthaber im Iran! Wie könnte er? Seine Familie leidet schließlich auch unter diesem Regime... Jedoch würde seine Familie auch unter einem Angriff bzw. Krieg leiden! Weshalb er eben massiv gegen solche Aktionen angeht und somit mitunter nicht nur als Nationalist, sondern auch als Unterstützer der Mullahs gesehen wird. Dem ist aber nicht so!!!
Müßte man doch eigentlich verstehen können, dies Misere des Indos!!!
...


Merci! :)


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#920

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 20:53
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Nante
23.01.2011 20:48 #51531
In anderthalb Stunden kann man sich die iranische Gefahr genüßlich im Fernsehen angucken. Die einzige Entschuldigung für so einen Film ist die Vorlage eines infantilen Comics....


Auf welchem Sender?


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#921

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 20:54
von sayada.b. | 8.424 Beiträge | 11880 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
23.01.2011 20:14 #51525


Wir mußten nicht, wir taten es freiwillig. Besser war es aber in jedem Fall. Als von den religiösen Fanatikern verhasste westliche Ausländer wäre das Leben dort für meine Mutter und für mich schwierig geworden.


Nunja, was man unter "freiwillig" versteht, das ist anscheinend verschieden. Ohne die Islamische Revolution wäre Deine Familie wohl dort geblieben. Oder?

:) Muß ich jetzt den Mullahs dankbar sein? Ohoh... *grübel*


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#922

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 21:02
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
23.01.2011 20:53 #51533


Auf welchem Sender?

Na "300" auf Pro 7. Man kann Comics, die an sich schon den Ruch des zweifelhaften haben, ja nun halbwegs menschenfreundlich wie in "Asterix" gestalten, oder gleich die schwarz-weiß-Schiene für Doofe bedienen....


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#923

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 22:22
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte

Sorry, aber der GCC hat mit keinem Wort die israelischen Nuklearwaffen erwähnt, jedoch explizit mögliche Bombenbauerei im Iran - wie Dein Zitat unmissverständlich zeigt.
Und die Bedmerkungen des GCC zur Palästinafrage lassen auch keinerlei Bezug zu den israelischen Bomben erkennen.



zuletzt bearbeitet 23.01.2011 22:24 | nach oben springen

#924

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 22:23
von guylux (gelöscht)
avatar


Zitat von: Leto_II.
23.01.2011 18:20 #51509


Ich habe auch nicht geschrieben, dass das rechtens ist, es hat aber seine Ursache darin, das eben diese lieben Nachbarn versucht haben, dieses kleine Land im Sturm zu erobern.

Diese Eroberungsversuche sind aber schon etliche Jährchen her . Wie lange sollen die denn noch als Rechtfertigung für Siedlungen dienen ?


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#925

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 22:26
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: RagnarLodbrok
23.01.2011 18:07 #51504

Die Einzelmeinung eines Mannes, der dannach zum Aussenminister gewählt wurde.

Aber wieso kam der Einwand nicht als George dieses Zitat fäschlicherweise dem "Iran" zuschrieb?
Es war ja wohl kaum der Iran, sondern eine Einzelmeinung, die sagte Israel müsse von der Landkarte verschwinden.

Ich sehe da schon einen Unterschied ob ein Ahmadinedschad als Staatschef oder ein Herr Liebermann als Parteichef solche Idiotien von sich gibt .


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