#926

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 22:45
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
23.01.2011 19:26 #51518


Interessant und erstaunlich zugleich..., Danke für die Info.

Hat der Warschauer-Pakt (zumindest am Ende) ebenfalls auf eine (ebenbürtige?) DV-gestützte Verkehrs- bzw. Aufmarschplanung zurückgreifen können?

Nur in Ansätzen. Die Rote Armee hat zum Einen darauf gesetzt, mit den präsenten Kräften - die nach Zahl den ad hoc verfügbaren Kräfte der Nato überlegen waren - jederzeit begegnen zu können und deshalb eine sehr hoher Präsenz und Einsatzbereitschaft gehabt. Sodann hat die Rote Armee bei dem jährlichen Austausch ihres Personals die Verstärkung ihrer Truppen geübt - weshalb wiederum genau dieser Personalaustausch, der im Land-, Luft- und Seeverkehr erfolgte, von uns jedesmal sehr genau per Luftaufklärung - SLAR konnte bis über 300 km in den Osten sehen plus Staellietenbeobachtung <- beobachtet wurde.
Für die Nachführung stärkerer Kräfte war die SU auf schlichte Eisenbahnfahrpläne und Kapazitäten der Spurwechselzone der wenigen Strecken angewiesen. Die konnten wir unsererseits einach errechnen.
Nein, die Truppen des Warschauer Paktes waren auf Grund ihrer Militärdoktrin nicht darauf angewiesen, flexible Aufmarschpläne zu entwickeln. Jede Einheit hatte ihren festgelegten Marschlan bis zu Grenze samt vorgegebenen Zielen.
Bemerkung am Rande: "Deutrans", die staatliche und vollständig in der Hand der Stasi befindliche Spedition hat versucht, die Strassen- und Brückendaten in der BRD zu erkunden. Die Typen kurvten bei ihren Speditiosaufträgen ständig auf abenteuerlichen Routen umher, ganz offensichtlich zur Erkundung. Wir haben diesem Triben zugesehen, da es bei der Anzahl der Brücken in der BRD und der ständigen Änderungen ein hoffnungsloses Unterfangen war. Ich habe damals nur verhindert, dass das Land Niedersachsen einen Atlas mit allen Daten zur Befahrbarkeit von Strassen und Brücken für Schwerguttransporte herausgibt.



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#927

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 23:00
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
23.01.2011 19:37 #51519


Netter Versuch! :-)

1.) Das würde im Umkehrschluss bedeuten, Israel würde auf seine Atomwaffen freiwillig verzichten(!), diese also allesamt verschrotten(!), wenn Iran nicht nuklear aufrüstet, was äußerst unwahrscheinlich ist. Iran ist ja nicht der einzige potenzielle Gegner Israels. Zudem existiert zwischen Israel und meherern Arabischen Staaten immer noch kein Friedensvertrag.

2.) Dass der Iran nukleare Aufrüstung betreibt, ist außerdem reine Spekulation und sollte/darf nicht als Fakt vorausgesetzt werden. Das ist zwar exakt die israelische Sichtweise (warum wundert mich das jetzt nicht?), aber es zählt die Sichtweise der Weltgemeinschaft auf Basis von Fakten.


1. Zu kurz gesprungen. Israel wird so lange seine Nuklearwaffen nicht verschrotten, bis nicht sichergestellt ist, dass es keinen koordinierten Angriff der arabischen Staaten auf Isral geben wird. Und solange die Mullahs die Juden öffentlich als Affen und Schweine bezeichnen ist diese Möglichkeit nicht ausgeschlossen. Es geht nicht um enzelne potentielle Gegner Israels, es geht um den religiös begründeten Antagonismus gegen Israel.
2. Die vielbeschworene Weltgemeinschaft allerdings sieht sich auf Grund der Analysen der IAEA veranlasst, Sanktionen gegen den Iran zu verhängen - dass nämlich die Verschleierungspolitik des Mullah-Regimes a)im Widerspruch zum von Iran unterzeichnetenNon-Proliferationsabkommen steht und b) Iran jede Unterstützung zur Entwicklung ziviler Nukleaprojekte - zB Lieferung von Brennstäben aus Russland - strikt ablehnt.
Es ist also nicht die Sichtweise Israels, sonder die der UN-Behörde IAEA. Und wie "israelkritisch" die UN ist, muss ich Dir ja nicht erklären.



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#928

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 23:02
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
23.01.2011 20:11 #51524


Vergessen wir nicht: Die Israeliten hatten bei ihrem Eroberungsfeldszug gegen "ihr versprochenes Land" Kanaan einst wohl auch vorausgesehen, dass die Mauern Jerichos am 7. Tag nach der Umkreisung "einstürzen" bzw. "sich öffnen werden"... (Dank der Prostituierten Rahab, die neuesten Erkenntnissen zufolge in Wahrheit jede Nacht heimlich Kämpfer durch ihr Fenster eingeschleust haben soll, die dann auf ein Tompetensignal hin die Torwachen überwältigt und das Tor geöffnet haben*)!

*Quelle: Discovery Channel

Falsch! Die Posaunen von Jericho haben in d-moll geblasen und das hat Alles demo(l)liert.



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#929

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 23:09
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte


Zitat von: GeorgeF
23.01.2011 22:45 #51551

Nur in Ansätzen.

Darf ich dazu etwas mit Hilfe eines in meinem Besitz befindlichen Buches dazu beitragen? Es trifft nicht den Kern der Frage, bietet aber einen Einblick in die Stand der Führung der vereinten Streitkräfte.
Zwei eingescannte Seiten; aber nur bei Interesse.


Zitat von: GeorgeF
23.01.2011 22:45 #51551

Bemerkung am Rande: "Deutrans", die staatliche und vollständig in der Hand der Stasi befindliche Spedition hat versucht, ......

Dazu möchte ich auch etwas sagen: Fachlich angeleitet wurde Deutrans vom MAH, es hatte schließlich seine Aufgaben zu erfüllen, inhaltlich wurde es wohl von der entsprechenden Struktur des ZK geführt; die "Nebentätigkeiten" wurden vom Bereich BKK koordiniert.


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#930

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 23:21
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte

Nante schrieb:
"Darf ich dazu etwas mit Hilfe eines in meinem Besitz befindlichen Buches dazu beitragen? Es trifft nicht den Kern der Frage, bietet aber einen Einblick in die Stand der Führung der vereinten Streitkräfte.
Zwei eingescannte Seiten; aber nur bei Interesse."

Klar doch, interessiert mich immer.



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#931

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 23:33
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte

Nante schrieb:
"Dazu möchte ich auch etwas sagen: Fachlich angeleitet wurde Deutrans vom MAH, es hatte schließlich seine Aufgaben zu erfüllen, inhaltlich wurde es wohl von der entsprechenden Struktur des ZK geführt; die "Nebentätigkeiten" wurden vom Bereich BKK koordiniert."

Aber gewiss doch fuhren die im Auftrag des Aussenhandelsministeriums in die BRD. Merkwürdigerweise waren sie jedoch in den seltensten Fällen und entgegen allen ökonomischen und speditionellen Regeln auf direktem Wege unterwegs.
Ein Lkw meiner Transportkompanie hat so einen Deutrans-Sattelschlepper mal auf einer abelegenen Route hinterrücks und eindeutig selbstschuldig gerammt. Mein braver Soldat bestand auf Unfallaufnahme durch Polizei und Feldjäger und die Deutrans-Jungs haben verzweifelt versucht, das abzubiegen - na warum wohl?
Ein guter Freund aus Hamburg - Spediteur und Oberst d.R. - hat im Dezember 1989 die erste deutsch-deutsche GmbH mit der Deutrans Rostock gegründet. Die Leute der dortigen Deutrans bekannten sich freimütig, ObE oder IM im von mir genannten Sinne der Auslandsaufklärung gewesen zu sein. Die GmbH ist unter Anleitung meines Freundes zu einem florierenden Unternehmen geworden.



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#932

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 23:37
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte


Zitat von: GeorgeF
23.01.2011 23:33 #51561

Aber gewiss doch fuhren die im Auftrag des Aussenhandelsministeriums in die BRD. Merkwürdigerweise waren sie jedoch in den seltensten Fällen und entgegen allen ökonomischen und speditionellen Regeln auf direktem Wege unterwegs.

Wir haben uns jetzt nicht widersprochen....


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#933

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 23:43
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte

Hier die Quellenangabe: Die militärische Sicherheit der DDR im Kalten Krieg, Aufsatz von Generalmajor a.D. Schubert und Oberst a.D. Kampe:

http://www.8-mb.de/buch_nva_seiten_194-195.jpg

Nicht das Schutzbauwerk erscheint mir interessant, sondern das Schema der Nachrichtenverbindungen auf der linken Seite.


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#934

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 23.01.2011 23:52
von FrieFie | 7.321 Beiträge | 7298 Punkte


Zitat von: GeorgeF
23.01.2011 22:45 #51551

Ich habe damals nur verhindert, dass das Land Niedersachsen einen Atlas mit allen Daten zur Befahrbarkeit von Strassen und Brücken für Schwerguttransporte herausgibt.

Jaja, solcherlei Geheimsikrämertum führt dazu, dass sich reihenweise Wanderer in Griechenland verlaufen, weil es kaum vernünftige Wanderkarten gibt - die Türken könnten sie ja nutzen ... und wohin schlechte Karten noch führen können, sieht man hier:
http://searchengineland.com/nicaragua-ra...ogle-maps-54885
da hat doch so ein nicaraguanischer Offizier einfach in Google geschaut, wo die Grenze verläuft, und ist versehentlich in Costa Rica einmarschiert!


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#935

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 00:04
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte

Dasselbe Buch, Autor des Beitrages Generalmajor a.D. Deim:

http://www.8-mb.de/nva_strategie_0002.jpg

Damit möchte ich es aber bewenden lassen, will schließlich keinen langweilen. Es soll für die Zivilisten unter uns nur mal einen Blick in die gar nicht ferne Vergangenheit gestatten, auch in das Vokabular und die Denkweise jener Zeit.


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#936

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 00:08
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: FrieFie
23.01.2011 23:52 #51564

Jaja, solcherlei Geheimsikrämertum führt dazu, dass sich reihenweise Wanderer in Griechenland verlaufen, weil es kaum vernünftige Wanderkarten gibt - die Türken könnten sie ja nutzen ... und wohin schlechte Karten noch führen können, sieht man hier:
http://searchengineland.com/nicaragua-ra...ogle-maps-54885
da hat doch so ein nicaraguanischer Offizier einfach in Google geschaut, wo die Grenze verläuft, und ist versehentlich in Costa Rica einmarschiert!

Jaja - und ich habe in den Wäldern Mittelschwedens bei einer Wanderung dort 1955 eine Woche lang von Haferflocken mit Wasser und wenig Zucker gelebt, denn die längst veralteten Karten waren zwar präzise, die eingezeichneten Bauerhöfe jedoch nur noch Ruinen. Die auf meiner Reise durch den Orient im Irak der Syrien erhältlichen Karten waren dermassen falsch und irreführend, dass ich mich nur noch auf die Luftfahrtkarten 1.: 1.000.000 verlassen konnte.
Klar, Karten waren schon seit Jahrhunderten machtpolitische Insrumente.
Ich liebe gute Karten!



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#937

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 00:09
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte


Zitat von: FrieFie
23.01.2011 23:52 #51564

Jaja, solcherlei Geheimsikrämertum führt dazu, dass sich reihenweise Wanderer in Griechenland verlaufen, weil es kaum vernünftige Wanderkarten gibt - die Türken könnten sie ja nutzen ...

Davon können wir auch Lieder singen.... Da bogen Straßen ab, Wege verschwanden und ganze Gegenden waren quasi nicht existent.

War schlecht für Wanderer und Pilzesammler....


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#938

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 00:30
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Nante
24.01.2011 00:09 #51569

Davon können wir auch Lieder singen.... Da bogen Straßen ab, Wege verschwanden und ganze Gegenden waren quasi nicht existent.

War schlecht für Wanderer und Pilzesammler....

Siehste, unsere Karten 1:50.000 waren schlicht schön, zuverlässig und vollständig. Selbst auf den ADAC-Atlas 1:200.000 konnte man sich verlassen.
Und was hat die ganze Kartenfälscherei im Osten genutzt? Nix, gar nix. Spätestens ab dem Ende der 70er gab es präzise Satellitenaufnahmen...kosteten damals für den zivilen Gebrauch 5 US$ pro Blatt und mein Schwigervater - Geophysiker - hat sich damals schon reichlich damit eingedeckt, während arme GeographInnen in der DDR immer noch damit beschäftigt waren, Karten zu fälschen.



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#939

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 00:32
von BerSie (gelöscht)
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Zitat von: GeorgeF
24.01.2011 00:08 #51568

Jaja - und ich habe in den Wäldern Mittelschwedens bei einer Wanderung dort 1955 eine Woche lang von Haferflocken mit Wasser und wenig Zucker gelebt, denn die längst veralteten Karten waren zwar präzise, die eingezeichneten Bauerhöfe jedoch nur noch Ruinen. Die auf meiner Reise durch den Orient im Irak der Syrien erhältlichen Karten waren dermassen falsch und irreführend, dass ich mich nur noch auf die Luftfahrtkarten 1.: 1.000.000 verlassen konnte.
Klar, Karten waren schon seit Jahrhunderten machtpolitische Insrumente.
Ich liebe gute Karten!

Ich kaufe immer "Den Atlas der Globalisierung"!
http://www.buch.de/shop/home/rubrikartik...l?ProvID=271803


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#940

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 00:45
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: BerSie
24.01.2011 00:32 #51574

Ich kaufe immer "Den Atlas der Globalisierung"!
http://www.buch.de/shop/home/rubrikartik...l?ProvID=271803

Karten sind grundsätzlich und immer Interpretationen der Realität - auf ihre Weise eben auch Kunstwerke. Insofern sind Werke wie der "Atlas der Globalisierung" auch immer als Interpretation zu verstehen, also mit der notwendigen Vorsicht zu geniessen - und dem Bewusstsein, dass hinter allen solchen Werken politische Interessen stehen.



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#941

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 00:55
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte


Zitat von: GeorgeF
24.01.2011 00:30 #51573

Und was hat die ganze Kartenfälscherei im Osten genutzt? Nix, gar nix.

War doch bloß für die Verteidigung....


Zitat von: GeorgeF
24.01.2011 00:30 #51573

Spätestens ab dem Ende der 70er gab es präzise Satellitenaufnahmen....

Hättet Ihr doch gar nicht gebraucht, bei soviel Friedenswillen. Hättest schon vor zwanzig Jahren mit mir in die Pilze gekonnt...


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#942

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 01:05
von BerSie (gelöscht)
avatar


Zitat von: GeorgeF
24.01.2011 00:45 #51576

Karten sind grundsätzlich und immer Interpretationen der Realität - auf ihre Weise eben auch Kunstwerke. Insofern sind Werke wie der "Atlas der Globalisierung" auch immer als Interpretation zu verstehen, also mit der notwendigen Vorsicht zu geniessen - und dem Bewusstsein, dass hinter allen solchen Werken politische Interessen stehen.

Selbstverständlich, aber das mit der Realität ist so eine Sache!;)
Ich denke, Karten sind (auch) Vereinfachungen, um etwas anschaulich zu machen...


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#943

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 01:10
von BerSie (gelöscht)
avatar

Mit offenen Karten!
Sendungen auf arte:
http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen...karten/392.html



zuletzt bearbeitet 24.01.2011 01:10 | nach oben springen

#944

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 01:29
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: GeorgeF
23.01.2011 22:22 #51547
Sorry, aber der GCC hat mit keinem Wort die israelischen Nuklearwaffen erwähnt, jedoch explizit mögliche Bombenbauerei im Iran - wie Dein Zitat unmissverständlich zeigt.
Und die Bedmerkungen des GCC zur Palästinafrage lassen auch keinerlei Bezug zu den israelischen Bomben erkennen.


Mein Zitat? Na worauf sollte sich "nuclar arms" in dem Satz "clearing the Middle East from weapons of mass destruction (WMD) and nuclear arms" sonst beziehen, als auf die existierenden Nuklearwaffen in israelischer Hand?! Wer außer Israel hat denn in "Middle-East" sonst noch Nuklearwaffen? Hier ist Logik gefragt, nicht die blinde Verteidigung Israels.

So langsam glaube ich, ich diskutiere hier mit nahal...!! ;)

Glaubst Du der israelischen Zeitung "Haaretz" etwa auch nicht?

Zitat

"Gulf summit raps Israel, not Iran on nuclear weapons issue"

"U.S.-allied Gulf Arab leaders called on Monday for a nuclear weapons-free Middle East, but focused its concerns only on Israel, not Iran, despite having voiced alarm at Tehran's nuclear ambitions during their two-day meeting.

In a final statement, the six-nation Gulf Cooperation Council (GCC) focused on Israel's failure to join the nuclear Non-Proliferation Treaty (NPT), which Iran has signed."
[...]


http://www.haaretz.com/news/gulf-summit-...-issue-1.176959



zuletzt bearbeitet 24.01.2011 01:39 | nach oben springen

#945

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 06:37
von tbn | 4.131 Beiträge | 4131 Punkte


Zitat von: guylux
23.01.2011 22:26 #51549

Ich sehe da schon einen Unterschied ob ein Ahmadinedschad als Staatschef oder ein Herr Liebermann als Parteichef solche Idiotien von sich gibt .


Sicherlich gibt es Unterschiede. Dennoch sollte man die Dummheiten des Einen nicht aus Propagandazwecken dem Anderen unterschieben.
Man sollte auch nicht die Sprüche des Einen verharmlosen und verschweigen, während man die Sprüche des Anderen ständig zitiert.

Ein Unterschied ist auch, dass der Eine nachdem er solche Sprüche vom Stappel gelassen hat, frei gewählt wurde, während der Andere nur durch gefälschte Wahlen dahin kam, wo er jetzt ist.
Letzlich sind beides dumme Extremisten. In keinem Fall jedoch sollten solche Hetzreden ein Grund bieten einen Krieg vom Zaun zu brechen.



zuletzt bearbeitet 24.01.2011 06:38 | nach oben springen

#946

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 11:44
von Leto_II. | 20.240 Beiträge | 25533 Punkte


Zitat von: guylux
23.01.2011 22:23 #51548

Wie lange sollen die denn noch als Rechtfertigung für Siedlungen dienen ?


Wo rechtfertige ich die Siedlungen?


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#947

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 14:23
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
24.01.2011 01:29 #51585


Mein Zitat? Na worauf sollte sich "nuclar arms" in dem Satz "clearing the Middle East from weapons of mass destruction (WMD) and nuclear arms" sonst beziehen, als auf die existierenden Nuklearwaffen in israelischer Hand?! Wer außer Israel hat denn in "Middle-East" sonst noch Nuklearwaffen? Hier ist Logik gefragt, nicht die blinde Verteidigung Israels.

So langsam glaube ich, ich diskutiere hier mit nahal...!! ;)

Glaubst Du der israelischen Zeitung "Haaretz" etwa auch nicht?

Zitat

"Gulf summit raps Israel, not Iran on nuclear weapons issue"

"U.S.-allied Gulf Arab leaders called on Monday for a nuclear weapons-free Middle East, but focused its concerns only on Israel, not Iran, despite having voiced alarm at Tehran's nuclear ambitions during their two-day meeting.

In a final statement, the six-nation Gulf Cooperation Council (GCC) focused on Israel's failure to join the nuclear Non-Proliferation Treaty (NPT), which Iran has signed."
[...]


http://www.haaretz.com/news/gulf-summit-...-issue-1.176959


Na schön, der Punkt geht an Dich. Bleibt die Frage, warum den GCC die pakistanishen Bomben nicht interessiert haben - schliesslich liegt Pak. eben auch in unmittelbarer Nachbarschaft zum Golf. Pakistans Raketen aben genug Reichweite, den gesamten Golf abzudecken. Und Iran hat den NPT zwar unterzeichnet, das Regime hält sich aber nicht dran - laut IAEA.



zuletzt bearbeitet 24.01.2011 14:26 | nach oben springen

#948

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 24.01.2011 20:40
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: Divara
23.01.2011 08:06 #51473


So einfach ist die Sache nicht. Die Siedlungen sind nicht einfach nur geraubtes Land. Wem hätte man es geraubt? Einem Palästinenserstaat, der erst noch gegründet werden muss? Dessen Grenzen erst noch in Verhandlungen festgelegt werden müssen? Solange dies nicht geschehen ist, sind die Siedlungen – Obama zum Trotz – nicht illegal. Das Gebiet in der Westbank war bis 1949 von Jordanien besetzt, und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass die Jordanier es zurückhaben möchten. Im Gegenteil. „Palästinenser“ als Volksgruppe gab es 1949 noch nicht, dieser Name und das damit zusammenhängende Nationalgefühl entstanden erst nach dem Krieg von 1967.
...........

Nach ihrer Argumentation wäre die Aufteilung Polens durch Hitler und Stalin ebenso rechtens gewesen. Da gabs auch einige die sich eines eigenen Staates nicht bewusst waren (weil Polen schon einmal ganz verschwunden war).

Dazu eine kleine Anekdote: Nach der Wende war ich oft beruflich in Polen und habe mit polnischen Freunden das Land etwas bereisen dürfen. Weil die Ortsschilder fast handgemalt aussahen, und nur den Ortsnamen enthielten, habe ich in einer entlegenen Gegend mal gefragt zu welchem Regierungsbezirk denn der Ort gehöre. Die Angesprochenen sahen mich fragend an und man übersetzte mir: "Regierungsbezirk? Wir sind katholisch".



zuletzt bearbeitet 24.01.2011 20:43 | nach oben springen

#949

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 25.01.2011 00:23
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: primatologe
24.01.2011 20:40 #51704

Nach ihrer Argumentation wäre die Aufteilung Polens durch Hitler und Stalin ebenso rechtens gewesen. Da gabs auch einige die sich eines eigenen Staates nicht bewusst waren (weil Polen schon einmal ganz verschwunden war).

Dazu eine kleine Anekdote: Nach der Wende war ich oft beruflich in Polen und habe mit polnischen Freunden das Land etwas bereisen dürfen. Weil die Ortsschilder fast handgemalt aussahen, und nur den Ortsnamen enthielten, habe ich in einer entlegenen Gegend mal gefragt zu welchem Regierungsbezirk denn der Ort gehöre. Die Angesprochenen sahen mich fragend an und man übersetzte mir: "Regierungsbezirk? Wir sind katholisch".


Hmm, und was hat das jetzt mit Iran zu tun?


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#950

RE: Militärschlag keine Option

in Politik 25.01.2011 14:57
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
25.01.2011 00:23 #51729


Hmm, und was hat das jetzt mit Iran zu tun?

OK, das kommt davon, wenn man von Stöckchen auf Hölzchen kommt,
oder von Arschbacken auf Kuchen backen.



zuletzt bearbeitet 25.01.2011 14:58 | nach oben springen

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