#10601

RE: Atomgespräche

in Politik 19.07.2015 13:14
von Landegaard | 15.854 Beiträge | 20396 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?



Man sollte das palästinensische Problem auf die Art lösen, wie man im 2. Weltkrieg das japanische löste. Auch von ihm.



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#10602

RE: Atomgespräche

in Politik 19.07.2015 13:23
von Joachim Baum | 1.197 Beiträge | 1147 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #10601
Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?



Man sollte das palästinensische Problem auf die Art lösen, wie man im 2. Weltkrieg das japanische löste. Auch von ihm.

Die Ausreden ... äh ... Erklärungen dazu liegen doch schon in der Schublade: Das ist das Recht der freien Meinungsäußerung des Privatmannes Lieberman!
(Noch Fragen Kienzle?)


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#10603

RE: Atomgespräche

in Politik 19.07.2015 15:53
von Landegaard | 15.854 Beiträge | 20396 Punkte

Zitat von Joachim Baum im Beitrag #10602
Zitat von Landegaard im Beitrag #10601
Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?



Man sollte das palästinensische Problem auf die Art lösen, wie man im 2. Weltkrieg das japanische löste. Auch von ihm.

Die Ausreden ... äh ... Erklärungen dazu liegen doch schon in der Schublade: Das ist das Recht der freien Meinungsäußerung des Privatmannes Lieberman!
(Noch Fragen Kienzle?)


Das ist insofern schwierig, als dass er es nicht als Privatmann sagt. Und selbst wenn, kann irgendein Iraner das ähnlich gekonnt aus dem Hut zaubern als Argument, das sollte Einfluss auf die Politik des jeweiligen Landes haben. Beides geht allerdings nicht zusammen.



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#10604

RE: Atomgespräche

in Politik 19.07.2015 18:25
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?


Ach, mein lieber_man. Jetzt ist klar, warum sich die Herrscher des Irans seit 1978 der Vernichtung Israels verschrieben haben.



zuletzt bearbeitet 19.07.2015 18:35 | nach oben springen

#10605

RE: Atomgespräche

in Politik 19.07.2015 18:33
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #10603
Zitat von Joachim Baum im Beitrag #10602
Zitat von Landegaard im Beitrag #10601
Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?



Man sollte das palästinensische Problem auf die Art lösen, wie man im 2. Weltkrieg das japanische löste. Auch von ihm.

Die Ausreden ... äh ... Erklärungen dazu liegen doch schon in der Schublade: Das ist das Recht der freien Meinungsäußerung des Privatmannes Lieberman!
(Noch Fragen Kienzle?)


Das ist insofern schwierig, als dass er es nicht als Privatmann sagt. Und selbst wenn, kann irgendein Iraner das ähnlich gekonnt aus dem Hut zaubern als Argument, das sollte Einfluss auf die Politik des jeweiligen Landes haben. Beides geht allerdings nicht zusammen.


Der Eine sagt das als Privatmann, der Andere als Parteichef und/oder Minister und im Iran ist es Staatsdoktrin. Der Unterschied zwischen Privatier und Politiker ist viel kleiner als der zwischen einem Politiker und einer Staatsdoktrin. Aber was soll´s?


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#10606

RE: Atomgespräche

in Politik 19.07.2015 21:52
von Indo_HS | 2.101 Beiträge | 3256 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #10597
Zitat von Indo_HS im Beitrag #10590
Sind schließlich alle Drei irrelevant, genau so wie alle anderen Hetzer und "Teufel an die Wand" Maler.


Der Iran ist irrelevant? Hetzen tun da viele und wenn die nicht einmal paranoid sind, macht es das doch wohl eher schlimmer. Dann sind das einfach nur Hetzer.

""Teufel an die Wand" Maler." ist natürlich klasse, wenn es um des "Kleinen und den Grossen Satan" geht. Hat Deine Verdrängung/Verdrehung auch ein Ziffer? Du hetzt für Hetzer gegen Hetzer, letztere sind wenigstens krank, geh mal in Dich.

Hetzer beider Seiten sind nun nach der Beilegung des Atomstreits irrelevant geworden, richtig.Und so meinte ich das auch.
"Teufel an die Wand Maler" gibt es allerdings nur auf der einen Seite. Aber das weißt du und das muss muss ich nicht extra betonen. Genauso wenig, wie du mir die Worte verdrehen oder geflissentlich falsch verstehen musst.



zuletzt bearbeitet 19.07.2015 21:53 | nach oben springen

#10607

RE: Atomgespräche

in Politik 19.07.2015 22:01
von Leto_II. | 20.242 Beiträge | 25553 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #10599
Zitat von Leto_II. im Beitrag #10597
Zitat von Indo_HS im Beitrag #10590
Sind schließlich alle Drei irrelevant, genau so wie alle anderen Hetzer und "Teufel an die Wand" Maler.


Der Iran ist irrelevant? Hetzen tun da viele und wenn die nicht einmal paranoid sind, macht es das doch wohl eher schlimmer. Dann sind das einfach nur Hetzer.

""Teufel an die Wand" Maler." ist natürlich klasse, wenn es um des "Kleinen und den Grossen Satan" geht. Hat Deine Verdrängung/Verdrehung auch ein Ziffer? Du hetzt für Hetzer gegen Hetzer, letztere sind wenigstens krank, geh mal in Dich.



Jämmerlicher Versuch !


Kappes, ein jeder hetzt dort aus Kalkül für seine Galerie.


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#10608

RE: Atomgespräche

in Politik 19.07.2015 22:09
von Leto_II. | 20.242 Beiträge | 25553 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #10606
Zitat von Leto_II. im Beitrag #10597
Zitat von Indo_HS im Beitrag #10590
Sind schließlich alle Drei irrelevant, genau so wie alle anderen Hetzer und "Teufel an die Wand" Maler.


Der Iran ist irrelevant? Hetzen tun da viele und wenn die nicht einmal paranoid sind, macht es das doch wohl eher schlimmer. Dann sind das einfach nur Hetzer.

""Teufel an die Wand" Maler." ist natürlich klasse, wenn es um des "Kleinen und den Grossen Satan" geht. Hat Deine Verdrängung/Verdrehung auch ein Ziffer? Du hetzt für Hetzer gegen Hetzer, letztere sind wenigstens krank, geh mal in Dich.

Hetzer beider Seiten sind nun nach der Beilegung des Atomstreits irrelevant geworden, richtig.Und so meinte ich das auch.
"Teufel an die Wand Maler" gibt es allerdings nur auf der einen Seite. Aber das weißt du und das muss muss ich nicht extra betonen. Genauso wenig, wie du mir die Worte verdrehen oder geflissentlich falsch verstehen musst.


Klar, der andere braucht nicht malen, der kanns ja knipsen.:)

Der Vertrag steht noch nicht und so er in den USA nur "geduldet" wird, wäre es schleunigst Zeit für Vertrauensbildung.


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#10609

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 10:24
von Landegaard | 15.854 Beiträge | 20396 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #10605
Zitat von Landegaard im Beitrag #10603
Zitat von Joachim Baum im Beitrag #10602
Zitat von Landegaard im Beitrag #10601
Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?



Man sollte das palästinensische Problem auf die Art lösen, wie man im 2. Weltkrieg das japanische löste. Auch von ihm.

Die Ausreden ... äh ... Erklärungen dazu liegen doch schon in der Schublade: Das ist das Recht der freien Meinungsäußerung des Privatmannes Lieberman!
(Noch Fragen Kienzle?)


Das ist insofern schwierig, als dass er es nicht als Privatmann sagt. Und selbst wenn, kann irgendein Iraner das ähnlich gekonnt aus dem Hut zaubern als Argument, das sollte Einfluss auf die Politik des jeweiligen Landes haben. Beides geht allerdings nicht zusammen.


Der Eine sagt das als Privatmann, der Andere als Parteichef und/oder Minister und im Iran ist es Staatsdoktrin. Der Unterschied zwischen Privatier und Politiker ist viel kleiner als der zwischen einem Politiker und einer Staatsdoktrin. Aber was soll´s?


Lese ich da gerade, dass es egal ist, was Minister so von sich geben? Aha. :)

Bleiben wir mal beim Wesentlichen, nämlich das entgegen dieser Staatsdoktrin eine Vereinbarung zwischen dem Iran und der USA stattgefunden hat. Ich habe von Dir eigentlich noch nichts dazu gelesen, ausser, dass Du irgendwelche Leute zitierst und Dich dann über die Inhalte echauffierst. Und das in der unglücklichen Lage, dass derartige Poltereien aus Jerusalem ebenso kommen. Wie wäre es denn, wenn da einfach mal alle die Fresse halten und schauen, als wie tragfähig sich diese Vereinbarung erweist?

Letztlich ist diese Vereinbarung im Interesse Israels, soll sie doch verhindern, dass neben Israel noch andere Mächte vor Ort über Atomwaffen verfügen. Und ich bin wieder bei meiner Frage, was denn die Alternative sein soll, wenn Dir diese Vereinbarung nicht passt. Ich bin gespannt, mal dazu was zu hören.



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#10610

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 10:41
von nahal | 18.780 Beiträge | 20445 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #10609
Zitat von mbockstette im Beitrag #10605
Zitat von Landegaard im Beitrag #10603
Zitat von Joachim Baum im Beitrag #10602
Zitat von Landegaard im Beitrag #10601
Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?



Man sollte das palästinensische Problem auf die Art lösen, wie man im 2. Weltkrieg das japanische löste. Auch von ihm.

Die Ausreden ... äh ... Erklärungen dazu liegen doch schon in der Schublade: Das ist das Recht der freien Meinungsäußerung des Privatmannes Lieberman!
(Noch Fragen Kienzle?)


Das ist insofern schwierig, als dass er es nicht als Privatmann sagt. Und selbst wenn, kann irgendein Iraner das ähnlich gekonnt aus dem Hut zaubern als Argument, das sollte Einfluss auf die Politik des jeweiligen Landes haben. Beides geht allerdings nicht zusammen.


Der Eine sagt das als Privatmann, der Andere als Parteichef und/oder Minister und im Iran ist es Staatsdoktrin. Der Unterschied zwischen Privatier und Politiker ist viel kleiner als der zwischen einem Politiker und einer Staatsdoktrin. Aber was soll´s?


Lese ich da gerade, dass es egal ist, was Minister so von sich geben? Aha. :)

Bleiben wir mal beim Wesentlichen, nämlich das entgegen dieser Staatsdoktrin eine Vereinbarung zwischen dem Iran und der USA stattgefunden hat. Ich habe von Dir eigentlich noch nichts dazu gelesen, ausser, dass Du irgendwelche Leute zitierst und Dich dann über die Inhalte echauffierst. Und das in der unglücklichen Lage, dass derartige Poltereien aus Jerusalem ebenso kommen. Wie wäre es denn, wenn da einfach mal alle die Fresse halten und schauen, als wie tragfähig sich diese Vereinbarung erweist?

Letztlich ist diese Vereinbarung im Interesse Israels, soll sie doch verhindern, dass neben Israel noch andere Mächte vor Ort über Atomwaffen verfügen. Und ich bin wieder bei meiner Frage, was denn die Alternative sein soll, wenn Dir diese Vereinbarung nicht passt. Ich bin gespannt, mal dazu was zu hören.


Echauffieren ist tatsächlich nicht angebracht.
Aber sich darüber Gedanken zu machen, was dieses Deal bringt ist nicht nur angebracht sondern auch zwingend notwendig.

1)Was dieses Deal mit Sicherheit bringt ist ein Finanzregen für Iran.
-sollte dies zum überwiegenden Teil zugunsten der iranischen Bevölkerung verwendet werden, wäre das positiv.
-sollte dies, auch nur zum Teil, zum weiteren Ausrüsten der Kräfte, die Instabilität im arabischen Raum bringen und zur Unterstützung der Terroristen (Hamas, Hezbollah), wäre das negativ zu betrachten

2)Dieses Deal bringt mit Sicherheit eine große Unruhe im sunnitischen Raum, egal wie Iran sich im Verlauf der nächsten Jahre verhalten wird.

3) Was dieses Deal auch mit Sicherheit bringt, ist eine Stabilisierung des Mullahregimes

4) Dass sich die demokratischen Verhandler die Unterschrift darunter gesetzt haben, ohne auf eine Anerkennung der Existenz Israels zu bestehen, ist eine Sauerei.

Sie wollen eine Alternative, Landegaard?

Kein Deal ohne:
-Beseitigung ALLER Zentrifugen mit gleichzeitiger Zusicherung der Lieferung aller Materialien für zivile Atomprograme
-Inspektionen jederzeit und überall
-Anerkennung der Existenz Israels

Ich schätze, der Druck auf die Mullahs, ein Deal zu unterschreiben war größer als der Druck auf die westlichen Staaten.


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#10611

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 11:31
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #10610
Zitat von Landegaard im Beitrag #10609
Zitat von mbockstette im Beitrag #10605
Zitat von Landegaard im Beitrag #10603
Zitat von Joachim Baum im Beitrag #10602
Zitat von Landegaard im Beitrag #10601
Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?



Man sollte das palästinensische Problem auf die Art lösen, wie man im 2. Weltkrieg das japanische löste. Auch von ihm.

Die Ausreden ... äh ... Erklärungen dazu liegen doch schon in der Schublade: Das ist das Recht der freien Meinungsäußerung des Privatmannes Lieberman!
(Noch Fragen Kienzle?)


Das ist insofern schwierig, als dass er es nicht als Privatmann sagt. Und selbst wenn, kann irgendein Iraner das ähnlich gekonnt aus dem Hut zaubern als Argument, das sollte Einfluss auf die Politik des jeweiligen Landes haben. Beides geht allerdings nicht zusammen.


Der Eine sagt das als Privatmann, der Andere als Parteichef und/oder Minister und im Iran ist es Staatsdoktrin. Der Unterschied zwischen Privatier und Politiker ist viel kleiner als der zwischen einem Politiker und einer Staatsdoktrin. Aber was soll´s?


Lese ich da gerade, dass es egal ist, was Minister so von sich geben? Aha. :)

Bleiben wir mal beim Wesentlichen, nämlich das entgegen dieser Staatsdoktrin eine Vereinbarung zwischen dem Iran und der USA stattgefunden hat. Ich habe von Dir eigentlich noch nichts dazu gelesen, ausser, dass Du irgendwelche Leute zitierst und Dich dann über die Inhalte echauffierst. Und das in der unglücklichen Lage, dass derartige Poltereien aus Jerusalem ebenso kommen. Wie wäre es denn, wenn da einfach mal alle die Fresse halten und schauen, als wie tragfähig sich diese Vereinbarung erweist?

Letztlich ist diese Vereinbarung im Interesse Israels, soll sie doch verhindern, dass neben Israel noch andere Mächte vor Ort über Atomwaffen verfügen. Und ich bin wieder bei meiner Frage, was denn die Alternative sein soll, wenn Dir diese Vereinbarung nicht passt. Ich bin gespannt, mal dazu was zu hören.


Echauffieren ist tatsächlich nicht angebracht.
Aber sich darüber Gedanken zu machen, was dieses Deal bringt ist nicht nur angebracht sondern auch zwingend notwendig.

1)Was dieses Deal mit Sicherheit bringt ist ein Finanzregen für Iran.
-sollte dies zum überwiegenden Teil zugunsten der iranischen Bevölkerung verwendet werden, wäre das positiv.
-sollte dies, auch nur zum Teil, zum weiteren Ausrüsten der Kräfte, die Instabilität im arabischen Raum bringen und zur Unterstützung der Terroristen (Hamas, Hezbollah), wäre das negativ zu betrachten

2)Dieses Deal bringt mit Sicherheit eine große Unruhe im sunnitischen Raum, egal wie Iran sich im Verlauf der nächsten Jahre verhalten wird.

3) Was dieses Deal auch mit Sicherheit bringt, ist eine Stabilisierung des Mullahregimes

4) Dass sich die demokratischen Verhandler die Unterschrift darunter gesetzt haben, ohne auf eine Anerkennung der Existenz Israels zu bestehen, ist eine Sauerei.

Sie wollen eine Alternative, Landegaard?

Kein Deal ohne:
-Beseitigung ALLER Zentrifugen mit gleichzeitiger Zusicherung der Lieferung aller Materialien für zivile Atomprograme
-Inspektionen jederzeit und überall
-Anerkennung der Existenz Israels

Ich schätze, der Druck auf die Mullahs, ein Deal zu unterschreiben war größer als der Druck auf die westlichen Staaten.








Das würde für die Welt bedeuten:
Kein Deal mit Israel (über was auch immer) ohne

- Beseitigung aller illegalen Siedlungen
- freien Zugang für jedermann in die Palästinensergebiete
- Anerkennung der Existenz Palästinas gemäss UNO Verlangens

Schluss mit dem Herumeiern und Bitten doch den Siedlungsbau zu unterlassen, Schluss mit dem Drohen von Sanktionen (Boykott) falls nicht.


Nur wer als Staat selbst ohne UN-Resolutionen ist sollte mit Steinen werfen.


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#10612

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 13:52
von guylux (gelöscht)
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Zitat von nahal im Beitrag #10610
Zitat von Landegaard im Beitrag #10609
Zitat von mbockstette im Beitrag #10605
Zitat von Landegaard im Beitrag #10603
Zitat von Joachim Baum im Beitrag #10602
Zitat von Landegaard im Beitrag #10601
Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?



Man sollte das palästinensische Problem auf die Art lösen, wie man im 2. Weltkrieg das japanische löste. Auch von ihm.

Die Ausreden ... äh ... Erklärungen dazu liegen doch schon in der Schublade: Das ist das Recht der freien Meinungsäußerung des Privatmannes Lieberman!
(Noch Fragen Kienzle?)


Das ist insofern schwierig, als dass er es nicht als Privatmann sagt. Und selbst wenn, kann irgendein Iraner das ähnlich gekonnt aus dem Hut zaubern als Argument, das sollte Einfluss auf die Politik des jeweiligen Landes haben. Beides geht allerdings nicht zusammen.


Der Eine sagt das als Privatmann, der Andere als Parteichef und/oder Minister und im Iran ist es Staatsdoktrin. Der Unterschied zwischen Privatier und Politiker ist viel kleiner als der zwischen einem Politiker und einer Staatsdoktrin. Aber was soll´s?


Lese ich da gerade, dass es egal ist, was Minister so von sich geben? Aha. :)

Bleiben wir mal beim Wesentlichen, nämlich das entgegen dieser Staatsdoktrin eine Vereinbarung zwischen dem Iran und der USA stattgefunden hat. Ich habe von Dir eigentlich noch nichts dazu gelesen, ausser, dass Du irgendwelche Leute zitierst und Dich dann über die Inhalte echauffierst. Und das in der unglücklichen Lage, dass derartige Poltereien aus Jerusalem ebenso kommen. Wie wäre es denn, wenn da einfach mal alle die Fresse halten und schauen, als wie tragfähig sich diese Vereinbarung erweist?

Letztlich ist diese Vereinbarung im Interesse Israels, soll sie doch verhindern, dass neben Israel noch andere Mächte vor Ort über Atomwaffen verfügen. Und ich bin wieder bei meiner Frage, was denn die Alternative sein soll, wenn Dir diese Vereinbarung nicht passt. Ich bin gespannt, mal dazu was zu hören.


Echauffieren ist tatsächlich nicht angebracht.
Aber sich darüber Gedanken zu machen, was dieses Deal bringt ist nicht nur angebracht sondern auch zwingend notwendig.

1)Was dieses Deal mit Sicherheit bringt ist ein Finanzregen für Iran.
-sollte dies zum überwiegenden Teil zugunsten der iranischen Bevölkerung verwendet werden, wäre das positiv.
-sollte dies, auch nur zum Teil, zum weiteren Ausrüsten der Kräfte, die Instabilität im arabischen Raum bringen und zur Unterstützung der Terroristen (Hamas, Hezbollah), wäre das negativ zu betrachten

2)Dieses Deal bringt mit Sicherheit eine große Unruhe im sunnitischen Raum, egal wie Iran sich im Verlauf der nächsten Jahre verhalten wird.

3) Was dieses Deal auch mit Sicherheit bringt, ist eine Stabilisierung des Mullahregimes

4) Dass sich die demokratischen Verhandler die Unterschrift darunter gesetzt haben, ohne auf eine Anerkennung der Existenz Israels zu bestehen, ist eine Sauerei.

Sie wollen eine Alternative, Landegaard?

Kein Deal ohne:
-Beseitigung ALLER Zentrifugen mit gleichzeitiger Zusicherung der Lieferung aller Materialien für zivile Atomprograme
-Inspektionen jederzeit und überall
-Anerkennung der Existenz Israels

Ich schätze, der Druck auf die Mullahs, ein Deal zu unterschreiben war größer als der Druck auf die westlichen Staaten.






Man kann sich aber auch den Ursprung des Konfliktes vor Augen fûhren :
Zweck der Wirtschaftsanktionen gegen den Iran war einzig und allein das Verhindern respektive Erschweren des Iran eine Atombombe zu bauen . Das dieser Zweck jetzt erreicht ist , ist das Aufheben der Sanktionen die einzige logische Konsequenz ..
Dass der Iran das Existenzrecht Israels bestreitet ist in meinen Augen falsch , aber bestreitet nicht Israel genauso das Existenzrecht Palestinas ?
Ein Staat welcher seit fast 50 Jahren eine gnadenlose Besatzung durchführt , druch Siedlungsbau auf beseztem Gebiet permanent gegen das Völkererch verstösst , durch eine Blockade etwa 1.7 Millionen Menschen in einem Freiluftgefängniss einsperrt , selbst Atomwaffen besitzt , hâtte allen Grund , den Ball flach zu halten und erst einmal mit sich selber ins Reine zu kommen anstatt dauernd mit dem Finger auf andere zu zeigen.
So wie sich Bibi jetzt echauffiert , ist es klar , dass es gar nicht um die Atommacht Iran geht sondern um die Vorherrschaft im NO .


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#10613

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 14:30
von Leto_II. | 20.242 Beiträge | 25553 Punkte

Zitat von guylux im Beitrag #10612
Zitat von nahal im Beitrag #10610
Zitat von Landegaard im Beitrag #10609
Zitat von mbockstette im Beitrag #10605
Zitat von Landegaard im Beitrag #10603
Zitat von Joachim Baum im Beitrag #10602
Zitat von Landegaard im Beitrag #10601
Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?



Man sollte das palästinensische Problem auf die Art lösen, wie man im 2. Weltkrieg das japanische löste. Auch von ihm.

Die Ausreden ... äh ... Erklärungen dazu liegen doch schon in der Schublade: Das ist das Recht der freien Meinungsäußerung des Privatmannes Lieberman!
(Noch Fragen Kienzle?)


Das ist insofern schwierig, als dass er es nicht als Privatmann sagt. Und selbst wenn, kann irgendein Iraner das ähnlich gekonnt aus dem Hut zaubern als Argument, das sollte Einfluss auf die Politik des jeweiligen Landes haben. Beides geht allerdings nicht zusammen.


Der Eine sagt das als Privatmann, der Andere als Parteichef und/oder Minister und im Iran ist es Staatsdoktrin. Der Unterschied zwischen Privatier und Politiker ist viel kleiner als der zwischen einem Politiker und einer Staatsdoktrin. Aber was soll´s?


Lese ich da gerade, dass es egal ist, was Minister so von sich geben? Aha. :)

Bleiben wir mal beim Wesentlichen, nämlich das entgegen dieser Staatsdoktrin eine Vereinbarung zwischen dem Iran und der USA stattgefunden hat. Ich habe von Dir eigentlich noch nichts dazu gelesen, ausser, dass Du irgendwelche Leute zitierst und Dich dann über die Inhalte echauffierst. Und das in der unglücklichen Lage, dass derartige Poltereien aus Jerusalem ebenso kommen. Wie wäre es denn, wenn da einfach mal alle die Fresse halten und schauen, als wie tragfähig sich diese Vereinbarung erweist?

Letztlich ist diese Vereinbarung im Interesse Israels, soll sie doch verhindern, dass neben Israel noch andere Mächte vor Ort über Atomwaffen verfügen. Und ich bin wieder bei meiner Frage, was denn die Alternative sein soll, wenn Dir diese Vereinbarung nicht passt. Ich bin gespannt, mal dazu was zu hören.


Echauffieren ist tatsächlich nicht angebracht.
Aber sich darüber Gedanken zu machen, was dieses Deal bringt ist nicht nur angebracht sondern auch zwingend notwendig.

1)Was dieses Deal mit Sicherheit bringt ist ein Finanzregen für Iran.
-sollte dies zum überwiegenden Teil zugunsten der iranischen Bevölkerung verwendet werden, wäre das positiv.
-sollte dies, auch nur zum Teil, zum weiteren Ausrüsten der Kräfte, die Instabilität im arabischen Raum bringen und zur Unterstützung der Terroristen (Hamas, Hezbollah), wäre das negativ zu betrachten

2)Dieses Deal bringt mit Sicherheit eine große Unruhe im sunnitischen Raum, egal wie Iran sich im Verlauf der nächsten Jahre verhalten wird.

3) Was dieses Deal auch mit Sicherheit bringt, ist eine Stabilisierung des Mullahregimes

4) Dass sich die demokratischen Verhandler die Unterschrift darunter gesetzt haben, ohne auf eine Anerkennung der Existenz Israels zu bestehen, ist eine Sauerei.

Sie wollen eine Alternative, Landegaard?

Kein Deal ohne:
-Beseitigung ALLER Zentrifugen mit gleichzeitiger Zusicherung der Lieferung aller Materialien für zivile Atomprograme
-Inspektionen jederzeit und überall
-Anerkennung der Existenz Israels

Ich schätze, der Druck auf die Mullahs, ein Deal zu unterschreiben war größer als der Druck auf die westlichen Staaten.






Man kann sich aber auch den Ursprung des Konfliktes vor Augen fûhren :
Zweck der Wirtschaftsanktionen gegen den Iran war einzig und allein das Verhindern respektive Erschweren des Iran eine Atombombe zu bauen . Das dieser Zweck jetzt erreicht ist , ist das Aufheben der Sanktionen die einzige logische Konsequenz ..
Dass der Iran das Existenzrecht Israels bestreitet ist in meinen Augen falsch , aber bestreitet nicht Israel genauso das Existenzrecht Palestinas ?
Ein Staat welcher seit fast 50 Jahren eine gnadenlose Besatzung durchführt , druch Siedlungsbau auf beseztem Gebiet permanent gegen das Völkererch verstösst , durch eine Blockade etwa 1.7 Millionen Menschen in einem Freiluftgefängniss einsperrt , selbst Atomwaffen besitzt , hâtte allen Grund , den Ball flach zu halten und erst einmal mit sich selber ins Reine zu kommen anstatt dauernd mit dem Finger auf andere zu zeigen.
So wie sich Bibi jetzt echauffiert , ist es klar , dass es gar nicht um die Atommacht Iran geht sondern um die Vorherrschaft im NO .



"Vorherrschaft" klingt immer klasse. Da steckt aber "Herrschaft" drin und die hatte Israel nie. Allenfalls kann die Lage (militärisch) beherrschbar sein, da ist man jetzt im Grossen einen Schritt weiter. Im Kleinen wird es aber umso spannender, was aber weniger unmittelbar am Iran liegt.


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#10614

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 14:40
von nahal | 18.780 Beiträge | 20445 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #10613
Zitat von guylux im Beitrag #10612
Zitat von nahal im Beitrag #10610
Zitat von Landegaard im Beitrag #10609
Zitat von mbockstette im Beitrag #10605
Zitat von Landegaard im Beitrag #10603
Zitat von Joachim Baum im Beitrag #10602
Zitat von Landegaard im Beitrag #10601
Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?



Man sollte das palästinensische Problem auf die Art lösen, wie man im 2. Weltkrieg das japanische löste. Auch von ihm.

Die Ausreden ... äh ... Erklärungen dazu liegen doch schon in der Schublade: Das ist das Recht der freien Meinungsäußerung des Privatmannes Lieberman!
(Noch Fragen Kienzle?)


Das ist insofern schwierig, als dass er es nicht als Privatmann sagt. Und selbst wenn, kann irgendein Iraner das ähnlich gekonnt aus dem Hut zaubern als Argument, das sollte Einfluss auf die Politik des jeweiligen Landes haben. Beides geht allerdings nicht zusammen.


Der Eine sagt das als Privatmann, der Andere als Parteichef und/oder Minister und im Iran ist es Staatsdoktrin. Der Unterschied zwischen Privatier und Politiker ist viel kleiner als der zwischen einem Politiker und einer Staatsdoktrin. Aber was soll´s?


Lese ich da gerade, dass es egal ist, was Minister so von sich geben? Aha. :)

Bleiben wir mal beim Wesentlichen, nämlich das entgegen dieser Staatsdoktrin eine Vereinbarung zwischen dem Iran und der USA stattgefunden hat. Ich habe von Dir eigentlich noch nichts dazu gelesen, ausser, dass Du irgendwelche Leute zitierst und Dich dann über die Inhalte echauffierst. Und das in der unglücklichen Lage, dass derartige Poltereien aus Jerusalem ebenso kommen. Wie wäre es denn, wenn da einfach mal alle die Fresse halten und schauen, als wie tragfähig sich diese Vereinbarung erweist?

Letztlich ist diese Vereinbarung im Interesse Israels, soll sie doch verhindern, dass neben Israel noch andere Mächte vor Ort über Atomwaffen verfügen. Und ich bin wieder bei meiner Frage, was denn die Alternative sein soll, wenn Dir diese Vereinbarung nicht passt. Ich bin gespannt, mal dazu was zu hören.


Echauffieren ist tatsächlich nicht angebracht.
Aber sich darüber Gedanken zu machen, was dieses Deal bringt ist nicht nur angebracht sondern auch zwingend notwendig.

1)Was dieses Deal mit Sicherheit bringt ist ein Finanzregen für Iran.
-sollte dies zum überwiegenden Teil zugunsten der iranischen Bevölkerung verwendet werden, wäre das positiv.
-sollte dies, auch nur zum Teil, zum weiteren Ausrüsten der Kräfte, die Instabilität im arabischen Raum bringen und zur Unterstützung der Terroristen (Hamas, Hezbollah), wäre das negativ zu betrachten

2)Dieses Deal bringt mit Sicherheit eine große Unruhe im sunnitischen Raum, egal wie Iran sich im Verlauf der nächsten Jahre verhalten wird.

3) Was dieses Deal auch mit Sicherheit bringt, ist eine Stabilisierung des Mullahregimes

4) Dass sich die demokratischen Verhandler die Unterschrift darunter gesetzt haben, ohne auf eine Anerkennung der Existenz Israels zu bestehen, ist eine Sauerei.

Sie wollen eine Alternative, Landegaard?

Kein Deal ohne:
-Beseitigung ALLER Zentrifugen mit gleichzeitiger Zusicherung der Lieferung aller Materialien für zivile Atomprograme
-Inspektionen jederzeit und überall
-Anerkennung der Existenz Israels

Ich schätze, der Druck auf die Mullahs, ein Deal zu unterschreiben war größer als der Druck auf die westlichen Staaten.






Man kann sich aber auch den Ursprung des Konfliktes vor Augen fûhren :
Zweck der Wirtschaftsanktionen gegen den Iran war einzig und allein das Verhindern respektive Erschweren des Iran eine Atombombe zu bauen . Das dieser Zweck jetzt erreicht ist , ist das Aufheben der Sanktionen die einzige logische Konsequenz ..
Dass der Iran das Existenzrecht Israels bestreitet ist in meinen Augen falsch , aber bestreitet nicht Israel genauso das Existenzrecht Palestinas ?
Ein Staat welcher seit fast 50 Jahren eine gnadenlose Besatzung durchführt , druch Siedlungsbau auf beseztem Gebiet permanent gegen das Völkererch verstösst , durch eine Blockade etwa 1.7 Millionen Menschen in einem Freiluftgefängniss einsperrt , selbst Atomwaffen besitzt , hâtte allen Grund , den Ball flach zu halten und erst einmal mit sich selber ins Reine zu kommen anstatt dauernd mit dem Finger auf andere zu zeigen.
So wie sich Bibi jetzt echauffiert , ist es klar , dass es gar nicht um die Atommacht Iran geht sondern um die Vorherrschaft im NO .



"Vorherrschaft" klingt immer klasse. Da steckt aber "Herrschaft" drin und die hatte Israel nie. Allenfalls kann die Lage (militärisch) beherrschbar sein, da ist man jetzt im Grossen einen Schritt weiter. Im Kleinen wird es aber umso spannender, was aber weniger unmittelbar am Iran liegt.


Erklär mal guylux was "mittelbar" bedeutet.



zuletzt bearbeitet 20.07.2015 14:40 | nach oben springen

#10615

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 15:05
von guylux (gelöscht)
avatar

Zitat von Leto_II. im Beitrag #10613
Zitat von guylux im Beitrag #10612
Zitat von nahal im Beitrag #10610
Zitat von Landegaard im Beitrag #10609
Zitat von mbockstette im Beitrag #10605
Zitat von Landegaard im Beitrag #10603
Zitat von Joachim Baum im Beitrag #10602
Zitat von Landegaard im Beitrag #10601
Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?



Man sollte das palästinensische Problem auf die Art lösen, wie man im 2. Weltkrieg das japanische löste. Auch von ihm.

Die Ausreden ... äh ... Erklärungen dazu liegen doch schon in der Schublade: Das ist das Recht der freien Meinungsäußerung des Privatmannes Lieberman!
(Noch Fragen Kienzle?)


Das ist insofern schwierig, als dass er es nicht als Privatmann sagt. Und selbst wenn, kann irgendein Iraner das ähnlich gekonnt aus dem Hut zaubern als Argument, das sollte Einfluss auf die Politik des jeweiligen Landes haben. Beides geht allerdings nicht zusammen.


Der Eine sagt das als Privatmann, der Andere als Parteichef und/oder Minister und im Iran ist es Staatsdoktrin. Der Unterschied zwischen Privatier und Politiker ist viel kleiner als der zwischen einem Politiker und einer Staatsdoktrin. Aber was soll´s?


Lese ich da gerade, dass es egal ist, was Minister so von sich geben? Aha. :)

Bleiben wir mal beim Wesentlichen, nämlich das entgegen dieser Staatsdoktrin eine Vereinbarung zwischen dem Iran und der USA stattgefunden hat. Ich habe von Dir eigentlich noch nichts dazu gelesen, ausser, dass Du irgendwelche Leute zitierst und Dich dann über die Inhalte echauffierst. Und das in der unglücklichen Lage, dass derartige Poltereien aus Jerusalem ebenso kommen. Wie wäre es denn, wenn da einfach mal alle die Fresse halten und schauen, als wie tragfähig sich diese Vereinbarung erweist?

Letztlich ist diese Vereinbarung im Interesse Israels, soll sie doch verhindern, dass neben Israel noch andere Mächte vor Ort über Atomwaffen verfügen. Und ich bin wieder bei meiner Frage, was denn die Alternative sein soll, wenn Dir diese Vereinbarung nicht passt. Ich bin gespannt, mal dazu was zu hören.


Echauffieren ist tatsächlich nicht angebracht.
Aber sich darüber Gedanken zu machen, was dieses Deal bringt ist nicht nur angebracht sondern auch zwingend notwendig.

1)Was dieses Deal mit Sicherheit bringt ist ein Finanzregen für Iran.
-sollte dies zum überwiegenden Teil zugunsten der iranischen Bevölkerung verwendet werden, wäre das positiv.
-sollte dies, auch nur zum Teil, zum weiteren Ausrüsten der Kräfte, die Instabilität im arabischen Raum bringen und zur Unterstützung der Terroristen (Hamas, Hezbollah), wäre das negativ zu betrachten

2)Dieses Deal bringt mit Sicherheit eine große Unruhe im sunnitischen Raum, egal wie Iran sich im Verlauf der nächsten Jahre verhalten wird.

3) Was dieses Deal auch mit Sicherheit bringt, ist eine Stabilisierung des Mullahregimes

4) Dass sich die demokratischen Verhandler die Unterschrift darunter gesetzt haben, ohne auf eine Anerkennung der Existenz Israels zu bestehen, ist eine Sauerei.

Sie wollen eine Alternative, Landegaard?

Kein Deal ohne:
-Beseitigung ALLER Zentrifugen mit gleichzeitiger Zusicherung der Lieferung aller Materialien für zivile Atomprograme
-Inspektionen jederzeit und überall
-Anerkennung der Existenz Israels

Ich schätze, der Druck auf die Mullahs, ein Deal zu unterschreiben war größer als der Druck auf die westlichen Staaten.






Man kann sich aber auch den Ursprung des Konfliktes vor Augen fûhren :
Zweck der Wirtschaftsanktionen gegen den Iran war einzig und allein das Verhindern respektive Erschweren des Iran eine Atombombe zu bauen . Das dieser Zweck jetzt erreicht ist , ist das Aufheben der Sanktionen die einzige logische Konsequenz ..
Dass der Iran das Existenzrecht Israels bestreitet ist in meinen Augen falsch , aber bestreitet nicht Israel genauso das Existenzrecht Palestinas ?
Ein Staat welcher seit fast 50 Jahren eine gnadenlose Besatzung durchführt , druch Siedlungsbau auf beseztem Gebiet permanent gegen das Völkererch verstösst , durch eine Blockade etwa 1.7 Millionen Menschen in einem Freiluftgefängniss einsperrt , selbst Atomwaffen besitzt , hâtte allen Grund , den Ball flach zu halten und erst einmal mit sich selber ins Reine zu kommen anstatt dauernd mit dem Finger auf andere zu zeigen.
So wie sich Bibi jetzt echauffiert , ist es klar , dass es gar nicht um die Atommacht Iran geht sondern um die Vorherrschaft im NO .



"Vorherrschaft" klingt immer klasse. Da steckt aber "Herrschaft" drin und die hatte Israel nie. Allenfalls kann die Lage (militärisch) beherrschbar sein, da ist man jetzt im Grossen einen Schritt weiter. Im Kleinen wird es aber umso spannender, was aber weniger unmittelbar am Iran liegt.

Richtig , Vorherrschaft im NO hatte Israel nie , der Iran aber auch nicht . Der kriegt sie jetzt auch nicht , wird aber ein wichtigerer Spieler .
Ob das gut ist sei dahingestellt , dazu beigetragen hat aber Israel selbst ..


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#10616

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 15:29
von Leto_II. | 20.242 Beiträge | 25553 Punkte

Zitat von guylux im Beitrag #10615
Der kriegt sie jetzt auch nicht , wird aber ein wichtigerer Spieler .



An diese Prognose wage ich mich noch nicht ran, denn es ist noch nicht abzusehen, wie chaotisch es rund um den Iran noch wird. U.U. sind dort bald alle vor allem mit sich selbst und ihrem unmittelbaren Überleben beschäftigt.


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#10617

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 15:34
von Landegaard | 15.854 Beiträge | 20396 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #10610
Zitat von Landegaard im Beitrag #10609
Zitat von mbockstette im Beitrag #10605
Zitat von Landegaard im Beitrag #10603
Zitat von Joachim Baum im Beitrag #10602
Zitat von Landegaard im Beitrag #10601
Zitat von Maga-neu im Beitrag #10600
Zitat von mbockstette im Beitrag #10586
Was hat Lieberman denn von sich gegeben?
Vielleicht so etwas wie den Assuan-Staudamm bombardieren oder aus Gaza einen großen Parkplatz machen, 350 Gefangene an der tiefsten Stelle des Toten Meeres ertränken?



Man sollte das palästinensische Problem auf die Art lösen, wie man im 2. Weltkrieg das japanische löste. Auch von ihm.

Die Ausreden ... äh ... Erklärungen dazu liegen doch schon in der Schublade: Das ist das Recht der freien Meinungsäußerung des Privatmannes Lieberman!
(Noch Fragen Kienzle?)


Das ist insofern schwierig, als dass er es nicht als Privatmann sagt. Und selbst wenn, kann irgendein Iraner das ähnlich gekonnt aus dem Hut zaubern als Argument, das sollte Einfluss auf die Politik des jeweiligen Landes haben. Beides geht allerdings nicht zusammen.


Der Eine sagt das als Privatmann, der Andere als Parteichef und/oder Minister und im Iran ist es Staatsdoktrin. Der Unterschied zwischen Privatier und Politiker ist viel kleiner als der zwischen einem Politiker und einer Staatsdoktrin. Aber was soll´s?


Lese ich da gerade, dass es egal ist, was Minister so von sich geben? Aha. :)

Bleiben wir mal beim Wesentlichen, nämlich das entgegen dieser Staatsdoktrin eine Vereinbarung zwischen dem Iran und der USA stattgefunden hat. Ich habe von Dir eigentlich noch nichts dazu gelesen, ausser, dass Du irgendwelche Leute zitierst und Dich dann über die Inhalte echauffierst. Und das in der unglücklichen Lage, dass derartige Poltereien aus Jerusalem ebenso kommen. Wie wäre es denn, wenn da einfach mal alle die Fresse halten und schauen, als wie tragfähig sich diese Vereinbarung erweist?

Letztlich ist diese Vereinbarung im Interesse Israels, soll sie doch verhindern, dass neben Israel noch andere Mächte vor Ort über Atomwaffen verfügen. Und ich bin wieder bei meiner Frage, was denn die Alternative sein soll, wenn Dir diese Vereinbarung nicht passt. Ich bin gespannt, mal dazu was zu hören.


Echauffieren ist tatsächlich nicht angebracht.
Aber sich darüber Gedanken zu machen, was dieses Deal bringt ist nicht nur angebracht sondern auch zwingend notwendig.


Sicher, dann sollten wir das aber auch tun und nicht per copy/paste die seit Jahren auf der Festplatte schlummernden Zitate rausrotzen, sondern tatsächlich das Hirn anschmeißen. Das ist ja im Wesentlichen meine Frage seit 3 Replys.

Zitat von nahal im Beitrag #10610

1)Was dieses Deal mit Sicherheit bringt ist ein Finanzregen für Iran.
-sollte dies zum überwiegenden Teil zugunsten der iranischen Bevölkerung verwendet werden, wäre das positiv.
-sollte dies, auch nur zum Teil, zum weiteren Ausrüsten der Kräfte, die Instabilität im arabischen Raum bringen und zur Unterstützung der Terroristen (Hamas, Hezbollah), wäre das negativ zu betrachten.


1. Davon gehe ich auch aus.
- Sehe ich auch so. Irgendwie wird die Bevölkerung davon profitieren.
- das wird wohl auch passieren. Iran ist militärisch momentan ziemlich engagiert, das will finanziert sein. Ich habe keine gute Idee, wie damit umzugehen ist. Einerseits lässt sich eine Mittelverwendung dem Iran nicht vorschreiben und ist auch nicht Teil der Vereinbarung, andererseits ist es natürlich doof, wenn von einem Abkommen zwischen der USA und dem Iran die militärischen Gegner Israels aufgerüstet werden.

Ich tendiere aber dazu, dieses Problem nicht als Teil des Deals zu sehen, der den Iran davon abhalten soll, Atomwaffen zu bekommen. Nur daran ist das Abkommen zu messen und nicht mit einer Rundumsorglosverpflichtung für Israel. Wer das will, will m.E. auch keinen Deal mit dem Iran. Der ist dann aber nach wie vor gebeten, eine Alternative vorzuschlagen.

Zitat von nahal im Beitrag #10610

2)Dieses Deal bringt mit Sicherheit eine große Unruhe im sunnitischen Raum, egal wie Iran sich im Verlauf der nächsten Jahre verhalten wird.

3) Was dieses Deal auch mit Sicherheit bringt, ist eine Stabilisierung des Mullahregimes

4) Dass sich die demokratischen Verhandler die Unterschrift darunter gesetzt haben, ohne auf eine Anerkennung der Existenz Israels zu bestehen, ist eine Sauerei.



2) egal, Unruhe haben Sie da in jedem Fall, da können wir alle machen, was wir wollen. Die Sunniten finden es gerade tolerabel, was der IS treibt.

3) Das Mullah-System IST stabil, insofern bringt eine weitere Stabilisierung keinen Schaden.

4) Finde ich nicht. Man kann nicht alles haben. Wichtigster Aspekt ist es, den Iran von der Atombombe fernzuhalten. Gelingt das, ist das Wesentliche erreicht, es bleibt der Status Quo. Und der hat bisher weder Israel von der Landkarte gefegt, noch zu einen Krieg mit dem Iran geführt.

Zitat von nahal im Beitrag #10610

Sie wollen eine Alternative, Landegaard?

Kein Deal ohne:
-Beseitigung ALLER Zentrifugen mit gleichzeitiger Zusicherung der Lieferung aller Materialien für zivile Atomprograme
-Inspektionen jederzeit und überall
-Anerkennung der Existenz Israels

Ich schätze, der Druck auf die Mullahs, ein Deal zu unterschreiben war größer als der Druck auf die westlichen Staaten.



Ich halte das für keine Alternative, da muss ja am Ende eine Unterschrift vom Iran drunter. Und die wird es nicht geben.

- Dass der Iran nicht auf die Zentrifugen verzichtet, ist mir einleuchtend. Eine Zusicherung zur Lieferung können Sie in die Tonne treten, wenn ein Konfliktfall da ist. Dadurch macht sich Iran erpressbar. Und dazu hat er keinen Grund.
- das wäre eine tolle Sache, ich verstehe auch nicht, warum das nicht Teil der Vereinbarung ist.
- hat m.E. nichts hiermit zu tun und ist eine Sache zwischen Israel und Iran. Wenn der Iran tatsächlich zeigt, dass er das Papier der Vereinbarung wert ist, wird die Zeit kommen, wo bilateral darüber verhandelt werden kann.



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#10618

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 15:40
von nahal | 18.780 Beiträge | 20445 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #10617

- das wäre eine tolle Sache, ich verstehe auch nicht, warum das nicht Teil der Vereinbarung ist.
- hat m.E. nichts hiermit zu tun und ist eine Sache zwischen Israel und Iran. Wenn der Iran tatsächlich zeigt, dass er das Papier der Vereinbarung wert ist, wird die Zeit kommen, wo bilateral darüber verhandelt werden kann.


1)
Sie verstehen es nicht?
Dass der Iran darauf fest bestanden habe soll Ihnen wenigstens zu denken geben.
2)
Der Iran (die Mullahs) wollen das nicht, die erklären das jeden Tag.
Alleinige Sache zwischen Israel und Iran?
Damit klären Sie den Weg für einen militärischen Alleingang Israels, wenn es nötig sein sollte.


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#10619

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 15:41
von Landegaard | 15.854 Beiträge | 20396 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #10616
Zitat von guylux im Beitrag #10615
Der kriegt sie jetzt auch nicht , wird aber ein wichtigerer Spieler .



An diese Prognose wage ich mich noch nicht ran, denn es ist noch nicht abzusehen, wie chaotisch es rund um den Iran noch wird. U.U. sind dort bald alle vor allem mit sich selbst und ihrem unmittelbaren Überleben beschäftigt.


Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass der Iran einem IS-Treiben so tiefenentspannt zuschaut, wie das im Irak passiert ist.



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#10620

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 15:46
von Landegaard | 15.854 Beiträge | 20396 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #10618
Zitat von Landegaard im Beitrag #10617

- das wäre eine tolle Sache, ich verstehe auch nicht, warum das nicht Teil der Vereinbarung ist.
- hat m.E. nichts hiermit zu tun und ist eine Sache zwischen Israel und Iran. Wenn der Iran tatsächlich zeigt, dass er das Papier der Vereinbarung wert ist, wird die Zeit kommen, wo bilateral darüber verhandelt werden kann.


1)
Sie verstehen es nicht?
Dass der Iran darauf fest bestanden habe soll Ihnen wenigstens zu denken geben.
2)
Der Iran (die Mullahs) wollen das nicht, die erklären das jeden Tag.
Alleinige Sache zwischen Israel und Iran?
Damit klären Sie den Weg für einen militärischen Alleingang Israels, wenn es nötig sein sollte.


1) nein, verstehe ich nicht. Zu denken gibt mir das natürlich, aber völlig unabhängig von der Vereinbarung, über die wir hier sprechen. Deswegen hat für mich auch die Verhinderung einer atomaren Bewaffnung Priorität. Den ohne iranische Atomwaffen kann es Israel letztlich egal sein, was der Iran dazu für eine Meinung hat.
2.) Naja, das ist ja ohnehin die Alternative, die Jerusalem bevorzugt. Der einzige Grund, warum Israel noch keinen militärischen Alleingang gemacht hat ist m.E. dass Israel die Folgen dessen für nicht beherrschbar hält. Sie etwa?



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#10621

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 15:48
von Leto_II. | 20.242 Beiträge | 25553 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #10619
Zitat von Leto_II. im Beitrag #10616
Zitat von guylux im Beitrag #10615
Der kriegt sie jetzt auch nicht , wird aber ein wichtigerer Spieler .



An diese Prognose wage ich mich noch nicht ran, denn es ist noch nicht abzusehen, wie chaotisch es rund um den Iran noch wird. U.U. sind dort bald alle vor allem mit sich selbst und ihrem unmittelbaren Überleben beschäftigt.


Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass der Iran einem IS-Treiben so tiefenentspannt zuschaut, wie das im Irak passiert ist.

Pakistanische und afghanische Taliban zieht es zum IS, wenn da nicht mal eine Einkreisung stattfindet...:)
Fragt sich halt, wie nachhaltig dieser Trend ist.

MBO hofft immer wieder auf Ägypten, die Nachrichten von dort deuten aber auch auf eine mögliche baldige "Mit-sich-selbst-Beschäftigung" hin.


nach oben springen

#10622

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 15:49
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #10619
Zitat von Leto_II. im Beitrag #10616
Zitat von guylux im Beitrag #10615
Der kriegt sie jetzt auch nicht , wird aber ein wichtigerer Spieler .



An diese Prognose wage ich mich noch nicht ran, denn es ist noch nicht abzusehen, wie chaotisch es rund um den Iran noch wird. U.U. sind dort bald alle vor allem mit sich selbst und ihrem unmittelbaren Überleben beschäftigt.


Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass der Iran einem IS-Treiben so tiefenentspannt zuschaut, wie das im Irak passiert ist.


"Tief entspannt zuschaut wie im Irak"? Ein echter Brüller. Im Irak ist der Iran knietief verwickelt, genau so wie in Syrien.

Iran’s involvement in Iraq and Syria has become akin to U.S. involvement in Afghanistan and Iraq

Zitat von mbockstette im Beitrag RE: Jemen-Konflikt


Is Iran worried about IS on its border?

Brig. Gen. Ahmad Reza Pourdastan, commander of the Iranian army's ground forces, attended a closed-door session of the Iranian parliament May 24 and warned the members about the Islamic State (IS) threat.

“Today, the terrorist and takfiri forces are near our borders," he said. "A year ago this time, it came down from general staff headquarters that [IS] forces are in Jalawla and Saadiya and their next step would be Khanaqin, and then Iran. The takfiri terrorists of [IS] had recruited supporters and had planned a series of explosions and terrorist activities inside Iran until [IS] forces could reach the borders. However, their plots were unfolded by the Ministry of Intelligence."

He went on to say that five brigades were sent to fight against IS and Iran's infantry and helicopters penetrated into Iraq.

This is the first time that a high-ranking military official of Iran has officially commented on the IS presence near Iranian borders, or that IS is planning to attack Iran. There are usually reports of conflict between the Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC) and IS forces in the media. Now, however, it has become clear that Iran’s army has been fighting IS during the last few months. It's a rare event for the military forces of the Islamic Republic to enter Iraq without informing the United Nations. By acknowledging that five brigades were sent to fight IS, Pourdastan has acknowledged that more than 30,000 military personnel of Iran have been involved.

Four days before the general’s comments, Iran's Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei said, “I have heard that some, not all but some, of the weak-minded officials of the Persian Gulf region are trying to bring proxy wars close to the Iranian borders. They should know that if they cause mischief, the Islamic Republic’s reaction will be very harsh.”

Intelligence Minister Seyed Mahmoud Alawi said, “Supporters of a terrorist jihadist group were trying to poison the food of a committee in Tehran and there were also two bombing plots planned for last year’s Quds Day rallies in the cities of Zahedan and Shiraz. They had also taken an international swordsman hostage in Zahedan for a while. We started an operation against a group known as Ansar Al Furqan in south east of the country during which a certain individual named Abu Hafs was arrested alongside a group of suicide attackers.”

After reviewing these statements made by the senior military and security officials in the country, it becomes clear that the possibility of IS attacking Iran has increased. Unlike last year, when the Iranian officials sounded confident, this year, Interior Minister Abdolreza Rahmani Fazli warned that if IS comes within 40 kilometer (25 miles) of Iran’s borders, Iran will officially engage them.

So why have the Iranian officials started to worry about IS entering Iran? Possible reasons include:

• IS is determined to overthrow Iran, which they refer to as the Safavid state.

• IS military victories in different provinces of Iraq in the past few months.

• The existence of high military, social and religious potentials in the border provinces of Iran such as Kurdistan, Sistan and Baluchistan, Khuzestan and Kermanshah.

• The Iranian army's ground forces’ lack of proper weaponry. (Pourdastan had asked the Iranian parliament members to allocate a budget for the army to buy new tanks and helicopters.)

The reality is that when Abu Bakr al-Baghdadi declared an Islamic Caliphate in Iraq and Syria, warning bells started ringing in Tehran.

Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/original...l#ixzz3cfl4fCsl



zuletzt bearbeitet 20.07.2015 16:26 | nach oben springen

#10623

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 15:57
von nahal | 18.780 Beiträge | 20445 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #10620
Zitat von nahal im Beitrag #10618
Zitat von Landegaard im Beitrag #10617

- das wäre eine tolle Sache, ich verstehe auch nicht, warum das nicht Teil der Vereinbarung ist.
- hat m.E. nichts hiermit zu tun und ist eine Sache zwischen Israel und Iran. Wenn der Iran tatsächlich zeigt, dass er das Papier der Vereinbarung wert ist, wird die Zeit kommen, wo bilateral darüber verhandelt werden kann.


1)
Sie verstehen es nicht?
Dass der Iran darauf fest bestanden habe soll Ihnen wenigstens zu denken geben.
2)
Der Iran (die Mullahs) wollen das nicht, die erklären das jeden Tag.
Alleinige Sache zwischen Israel und Iran?
Damit klären Sie den Weg für einen militärischen Alleingang Israels, wenn es nötig sein sollte.


1) nein, verstehe ich nicht. Zu denken gibt mir das natürlich, aber völlig unabhängig von der Vereinbarung, über die wir hier sprechen. Deswegen hat für mich auch die Verhinderung einer atomaren Bewaffnung Priorität. Den ohne iranische Atomwaffen kann es Israel letztlich egal sein, was der Iran dazu für eine Meinung hat.
2.) Naja, das ist ja ohnehin die Alternative, die Jerusalem bevorzugt. Der einzige Grund, warum Israel noch keinen militärischen Alleingang gemacht hat ist m.E. dass Israel die Folgen dessen für nicht beherrschbar hält. Sie etwa?


1)
Ja, die Verhinderung einer atomaren Bewaffnung Irans hat Priorität.
Das Problem, dem Sie offensichtlich nicht genügend Beachtung schenken ist die tatsache, dass durch Das Vorhandensein der Zentrifugen der Iran die Möglichkeit hat, jedderzeit die Bewaffnung zu schaffen.
Erschwerend kommt hinzu, dass durch die wischi-waschi Kontrollregelung, dies kaum zu überprüfen sein wird.
2)
Das Israel diese Alternative bevorzugt ist ein Märchen dem Sie auch nacheifern.
Die Folgen sind immer weniger beherrschbar, je weiter Zeit läuft. 2004 war es leichter, 2008 schwieriger, heute noch schwieriger, in 5 Jahren noch schwieriger.


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#10624

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 16:09
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #10609
Letztlich ist diese Vereinbarung im Interesse Israels, soll sie doch verhindern, dass neben Israel noch andere Mächte vor Ort über Atomwaffen verfügen. Und ich bin wieder bei meiner Frage, was denn die Alternative sein soll, wenn Dir diese Vereinbarung nicht passt. Ich bin gespannt, mal dazu was zu hören.


Ja, diese Vereinbarung ist in der Tat insgesamt von Vorteil und damit auch für Israel. Meinen Segen haben ich schon unmittelbar nach Unterzeichnung des Abkommens von Lausanne, am 2. April 2015, gespendet. Dass es überhaupt dazu gekommen ist, das ist auch dem unermüdlichen Drängen Israels zu verdanken.

Nahal hat schon ganz richtig auf die zu befürchtenden Nachteile für die Region hingewiesen, so sollen z.B. die speziellen Sanktionen gegen die Al Quds Brigaden und deren Kommandeur Qasem Soleimani aufgehoben und die blockierten Vermögen der Revolutionswächter ("IRGC") freigegeben werden.


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#10625

RE: Atomgespräche

in Politik 20.07.2015 16:11
von nahal | 18.780 Beiträge | 20445 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #10624
Zitat von Landegaard im Beitrag #10609
Letztlich ist diese Vereinbarung im Interesse Israels, soll sie doch verhindern, dass neben Israel noch andere Mächte vor Ort über Atomwaffen verfügen. Und ich bin wieder bei meiner Frage, was denn die Alternative sein soll, wenn Dir diese Vereinbarung nicht passt. Ich bin gespannt, mal dazu was zu hören.


Ja, diese Vereinbarung ist in der Tat insgesamt von Vorteil und damit auch für Israel. Meinen Segen haben ich schon unmittelbar nach Unterzeichnung des Abkommens von Lausanne, am 2. April 2015, gespendet. Dass es überhaupt dazu gekommen ist, das ist auch dem unermüdlichen Drängen Israels zu verdanken.

Nahal hat schon ganz richtig auf die zu befürchtenden Nachteile für die Region hingewiesen, so sollen z.B. die speziellen Sanktionen gegen die Al Quds Brigaden und deren Kommandeur Qasem Soleimani aufgehoben und die blockierten Vermögen der Revolutionswächter ("IRGC") freigegeben werden.




mb,
Wir müssen mit Erstaunen feststellen, dass Landegaard inzwischen ein Anhänger der "altenativlos-Haltung" geworden ist. :-)


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