#6226

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 10:34
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: BerSie 
Nun gut, dann danke für die Belehrung!
Ist sowieso wohl langsam etwas veraltet, Menschen nach Nationalitäten zu sortieren... "Nation" ist aber prima und nützlich als Erregungsgemeinschaft, wenn "man" z.B. Kriege führen will.

Oder "Fußballkriege". Ich habe selten eine solche Aufwallung nationaler Gefühle wie gestern vor dem Spanienspiel erlebt. Ansonsten bin ich gegen Verwischungen. Es gibt so etwas wie ein Staatsvolk und das sind eben nicht alle in dem Land lebenden Menschen. (Sollte man gelegentlich auch Herrn Wulff mitteilen.) Nur darf es eben keine ethnischen Diskriminierungen in der Frage der Einbürgerung geben - und eine doppelte Staatsbürgerschaft wäre auch nicht das Ende der Welt. Ich habe zwei Staatsbürgerschaften, und wären meine Eltern länger an einem bestimmten Ort wohnen geblieben, hätte ich auch noch eine dritte. Macht aber nichts, da es allesamt EU-Staatsbürgerschaften gewesen wären.

Hier wäre an Israel die Frage zu stellen, um zum Thema zurückzukommen, ob in den israelischen Personalausweisen noch länger andere Nationalitäten (Jude, etc.) als Vermerk notiert werden sollten, und ob das Kriterium nicht einfach (israelisch, nicht-israelisch) sein sollte - wie in fast jedem "westlichen" Land.



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#6227

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 10:42
von nahal
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Zitat von: Maga 
Hier wäre an Israel die Frage zu stellen, um zum Thema zurückzukommen, ob in den israelischen Personalausweisen noch länger andere Nationalitäten (Jude, etc.) als Vermerk notiert werden sollten, und ob das Kriterium nicht einfach (israelisch, nicht-israelisch) sein sollte - wie in fast jedem "westlichen" Land.


Fast jede Frage ist berechtigt und leicht zu stellen. Mit der Antwort ist es etwas mühseliger, da es an einigen Informationen mangeln könnte.
Hier, zB:
1) Die PA-Eintragung ist eine Überbleibsel des osmanischen Reiches und, in Folge, des britischen Mandates.
2) Es sind nicht unbedingt die Juden, die einer Abschaffung der Eintragung ablehnend gegenüberstehen. Es sind, in diesem Falle, die anderen Gruppen, die die Abschaffung ablehnen. Die statistische Gruppenzugehörigkeit ist mit einer Reihe von "Vorteilen" verbunden ist, die zum "Schutze" von Minderheiten erlassen wurden. So zB Schulen und deren Sprachorientierung.


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#6228

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 11:01
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: nahal 
Fast jede Frage ist berechtigt und leicht zu stellen. Mit der Antwort ist es etwas mühseliger, da es an einigen Informationen mangeln könnte.
Hier, zB:
1) Die PA-Eintragung ist eine Überbleibsel des osmanischen Reiches und, in Folge, des britischen Mandates.
2) Es sind nicht unbedingt die Juden, die einer Abschaffung der Eintragung ablehnend gegenüberstehen. Es sind, in diesem Falle, die anderen Gruppen, die die Abschaffung ablehnen. Die statistische Gruppenzugehörigkeit ist mit einer Reihe von "Vorteilen" verbunden ist, die zum "Schutze" von Minderheiten erlassen wurden. So zB Schulen und deren Sprachorientierung.

Okay, das Osmanische Reich ist vergangen und auch das Britische Empire mit seinen Resten wie Gibraltar und den Falklands (Malvinas) ist ein Schatten seiner selbst.
Ich habe ja auch keine Vorwürfe gegenüber einer bestimmte Ethnie erhoben, aber ich bin dieser Art von "Privilegierungen", auch wenn sie Minderheiten betreffen, eher skeptisch gegenüber eingestellt. Wenn die Staatssprache in Israel Neuhebräisch ist, wird an den Schulen eben Neuhebräisch gelehrt, und wer diese Sprache nicht beherrscht, ist im Wirtschaftsleben und im öffentlichen Leben ohnehin benachteiligt. Und Arabisch kann auch in den Familien gesprochen werden.



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#6229

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 11:21
von nahal
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Zitat von: Maga 
Okay, das Osmanische Reich ist vergangen und auch das Britische Empire mit seinen Resten wie Gibraltar und den Falklands (Malvinas) ist ein Schatten seiner selbst.
Ich habe ja auch keine Vorwürfe gegenüber einer bestimmte Ethnie erhoben, aber ich bin dieser Art von "Privilegierungen", auch wenn sie Minderheiten betreffen, eher skeptisch gegenüber eingestellt. Wenn die Staatssprache in Israel Neuhebräisch ist, wird an den Schulen eben Neuhebräisch gelehrt, und wer diese Sprache nicht beherrscht, ist im Wirtschaftsleben und im öffentlichen Leben ohnehin benachteiligt. Und Arabisch kann auch in den Familien gesprochen werden.


Wunderbar. Sag es den arabischen Vertretungen in Israel. Die werden Dir ein Liedchen singen.


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#6230

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 11:29
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: nahal 
Wunderbar. Sag es den arabischen Vertretungen in Israel. Die werden Dir ein Liedchen singen.

Dann sollte man sie nicht fragen. :-)

Hier ein Witz zur Sprache:

Mujbar was trying to get a job in India.

The Personnel Manager said: "Mujbar, you have passed all the tests, except one. Unless you pass it, you cannot qualify for this job."

Mujbar said: "I am ready."

The manager said: "Make a sentence using the words yellow, pink and green."

Mujbar said: "Mister Manager, I am ready."

The manager said: "Go ahead."

Mujbar said: "The telephone goes green, green. And I pink it up, and say, Yellow, this is Mujbar."

Mujbar now works at a call center.

No doubt you have spoken to him. I know I have.

:-)))



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#6231

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 11:36
von nahal
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Zitat von: Maga 
Dann sollte man sie nicht fragen. :-)


Das Geschrei der UNHCR wäre ohrenbetäubend.


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#6232

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 11:44
von SPON-Forist
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Zitat von: Maga 
Dann sollte man sie nicht fragen. :-)
Hier ein Witz zur Sprache:
Mujbar was trying to get a job in India.
The Personnel Manager said: "Mujbar, you have passed all the tests, except one. Unless you pass it, you cannot qualify for this job."
Mujbar said: "I am ready."
The manager said: "Make a sentence using the words yellow, pink and green."
Mujbar said: "Mister Manager, I am ready."
The manager said: "Go ahead."
Mujbar said: "The telephone goes green, green. And I pink it up, and say, Yellow, this is Mujbar."
Mujbar now works at a call center.
No doubt you have spoken to him. I know I have.
:-)))


Statt India - Israel, statt Mujbar - Mosche, und Du bist ein Antisemit.
Was bist Du jetzt?


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#6233

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 12:33
von GeorgeF (gelöscht)
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Gestern aus versehen im falschen Strang geschrieben:
Nante schrieb:
"Unsere Eide kamen sich irgendwie ins Gehege. Da Sie Ihren Eid auf das gesamte deutsche Volk schworen und ich auf eine Teilmenge haben Sie kraft Eidesformel mich irgendwie mit eingeschlossen.....
Danke, war ein schönes Gefühl:)


Zitat von: GeorgeF
Der Eid wird auch nicht auf eine imaginäre Fahne abgelegt, sondern auf definierte Rechte und Freiheiten. Da können Sie mäkeln soviel Sie wollen.
Und wie lautete der Eid der NVA? (Nur mal so als Anregung zum Nachdenken)

Zitat von Nante
Sie hätten deutlicher machen können, daß Ihnen das Wortteil -Fahnen- nicht gefällt. Und den Eid der NVA kenne ich natürlich, aber mein Eid sah etwas anders aus.
Der Begriff Fahneneid hatte eben auch eine Transformation durchgemacht: Im Mittelalter schwor man auf die Fahne als Zeichen der landesherrschaftlichen Hoheit oder z.B. später im 30-jährigen Krieg auf die Fahne des jeweiligen Söldnerhaufens.
Die Eidformeln änderten sich, der Begriff aber blieb."

GeorgeF
O ja, der Eid der Soldaten (und Beamten) der BW kommt mit dem der NVA natürlich "ins Gehege". Auf Seiten der BW bezieht sich der Eid allein auf die Rechtsgrundsätze der Verfassung, auf Seiten der NVA wird absoluter Gehorsam gegenüber der Partei und den Vorgestzten gefordert. Liest man die beiden Eidesformeln nebeneinander, wird deutlich, dass sich der Eid der NVA in bester Tradition des Eides der Wehrmacht befindet - die Person des Führers nur ersetzt durch die Partei und Gehorsam als unhinterfragbar gefordert. Von Ermahnungen an Recht und Gerechtigkeit ist da keine Rede.
Und eben entlang den Implikationen eines solchen Eides können die Leute im MfNV keine freie und unabhängige Forchung betrieben haben, sie waren an den Gehorsam gegenüber der Partei gebunden.


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#6234

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 13:44
von Rezensent
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Zitat von: primatologe 
Meine Erfahrung ist die:
Juden arbeiten geschäftlich gern im Graubereich, wenn unter die die Oberfläche schaut, fasst man schnell in Watte oder in Schei... . (Das machen andere zwar auch hin und wieder, aber andere die irgendetwas "auch" machen, machen hauptsächlich was anderes, das ist ein wichtiger Unterschied.)
Echten Antisemitismus gibt es genauso wenig und genauso viel wie echtes Antihugenottentum oder echten Antiamerikanismus, oder sonst was. Ohne relevante Hintergründe ist das alles vorübergehend und verflüchtigt sich schnell.

Damals hieß es: Die Juden sind unser Unglück.


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#6235

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 15:33
von Landegaard
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Zitat von: Türke 
Die brauche ich nicht mir zu erschließen,


Dann verstehe ich nicht, warum Sie nachfragen, als würden Sie.


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#6236

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 15:42
von Landegaard
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Zitat von:  
Der Vergleich, den er mit seiner Frage anstrebt, ist etwas grauzonig:
Es gibt sehr viele Juden ohne Migrationshintergrund.


Natürlich gibt es die, wie es auch Vollidioten unter ihnen gibt. Das ist alles Normalität und mich beschäftigt eher die Frage, wie man durch gezielte Nachfragen den Eindruck erwecken kann, als sei es anders.

Wobei wir bei der Grauzone bei einem anderen Foristen sind.


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#6237

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 17:22
von NI (gelöscht)
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Zitat von: SPON-Forist 
Statt India - Israel, statt Mujbar - Mosche, und Du bist ein Antisemit.


Nein, nur jemand der einen Witz nicht erzählen kann.


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#6238

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 17:27
von NI (gelöscht)
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Zitat von: Rezensent 
Damals hieß es: Die Juden sind unser Unglück.


In Wirklichkeit waren es immer schon Idioten wie der Primatologe.



zuletzt bearbeitet 08.07.2010 17:28 | nach oben springen

#6239

Willie

in Politik 08.07.2010 17:32
von Willie | 17.906 Beiträge | 32598 Punkte


Zitat von: NI 
In Wirklichkeit waren es immer schon Idioten wie der Primatologe.

Nicht nur Idioten. Es waren auch ruecksichtslose Opportunisten dabei, die um die Idotie genau wussten, aber sich persoenlicher Vorteile und Nutzen wegen die Gelegenheit nicht entgehen liessen, die Idiotie zu stuetzen. Mit vollem Wissen um die Idiotie.


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#6240

RE: Willie

in Politik 08.07.2010 17:45
von NI (gelöscht)
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Zitat von: Willie 
Nicht nur Idioten. Es waren auch ruecksichtslose Opportunisten dabei, die um die Idotie genau wussten, aber sich persoenlicher Vorteile und Nutzen wegen die Gelegenheit nicht entgehen liessen, die Idiotie zu stuetzen. Mit vollem Wissen um die Idiotie.


Auch das.


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#6241

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 18:35
von semipermeabel (gelöscht)
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Zitat von: primatologe 
In solchen Erhebungen werden die Juden immer ausgespart, da würde ich mir mehr Transparenz wünschen.
Mehr Transparenz wird aber auch von den jüdischen Gemeinden verhindert, die sich selbst um "ihre" Leute kümmern wollen. Deswegen werden Hilfsgelder gleich an die jüdischen Gemeinden überwiesen, ein Riesenfehler der zu weiteren Vorurteilen führt.

Nach welcher Transparenz suchen Sie?
Dass sich jüdische Gemeinden in einem Land wie Deutschland zunächst um ihre Mitglieder kümmern ist völlig richtig.
Das würde ich als Christ in einem nicht überwiegend christlich geprägten Land von meiner Gemeinde auch erwarten.
Was meinen Sie mit "Hilfsgeldern"?


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#6242

Es ist keine Mißachtung von mir,

in Politik 08.07.2010 20:08
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte


Zitat von: semipermeabel 
Den Bericht habe ich gesehen und fand ihn leider in der Mediathek nicht wieder.
Gut, dass ich mir ein paar Notizen gemacht habe.

daß ich Ihnen noch nicht geantwortet habe. Es stapeln sich noch einige Sachen auf meinem Schreibtisch.
Und gestern, naja, ... Herr Löw wird sich einiges anhören müssen.


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#6243

Schade, irgendwie verpaßt:

in Politik 08.07.2010 20:14
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte


Zitat von: Maga 
Zum Thema: Gestern kam nach dem Spanienspiel ein Beitrag, in dem auch die Beziehungen zwischen der DDR und radikalen Palästinenserorganisationen behandelt wurden. Es ging um den Tod des Chefterroristen Wadi Haddad Ende der 1970er Jahre, und ich habe mir Fragen zu den sehr mysteriösen Todesumständen von Y. Arafat gestellt. Nicht dass ich jemandem einen Vorwurf machen würde; die Welt wird durch manche Aktionen nicht schlechter...

Bei welchem Sender und wann gesendet? Vielleicht gibt es ja einen stream.


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#6244

RE: Schade, irgendwie verpaßt:

in Politik 08.07.2010 20:16
von semipermeabel (gelöscht)
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Zitat von: Nante 
Bei welchem Sender und wann gesendet? Vielleicht gibt es ja einen stream.

ARD, 22:45 " Tödliche Schokolade"


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#6245

RE: Schade, irgendwie verpaßt:

in Politik 08.07.2010 20:19
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte


Zitat von: semipermeabel 
ARD, 22:45 " Tödliche Schokolade"

Ich kann mich dunkel erinnern. Das habe ich es bestimmt ausgeblendet, weil der Titel so sehr nach Boulevard klang.
Schade.


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#6246

RE: Schade, irgendwie verpaßt:

in Politik 08.07.2010 20:24
von semipermeabel (gelöscht)
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Zitat von: Nante 
Ich kann mich dunkel erinnern. Das habe ich es bestimmt ausgeblendet, weil der Titel so sehr nach Boulevard klang.
Schade.

http://www.finanznachrichten.de/nachrich...-ersten-007.htm


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#6247

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 20:36
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: SPON-Forist 
Statt India - Israel, statt Mujbar - Mosche, und Du bist ein Antisemit.
Was bist Du jetzt?

Kennen wir uns? Sind wir per Du? Ich glaube nicht...

Wenn Mosche "green" und "ring", "pink" und "pick", "yellow" und "hello" verwechseln würde, wäre es eben Mosche.
Ich glaube, man versucht mir jetzt krampfhaft irgendwelche "positiven Diskriminierungen" anzudichten.
Außerdem glaube ich nicht, dass es viele Call-Center in Israel gibt. Wenn ich falsch liege, wird nahal mich korrigieren. :-)



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#6248

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 20:41
von Bulgakow
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Zitat von: Maga 
Wenn ich falsch liege, wird nahal mich korrigieren. :-)

Die nahal wird das anders begründen als Sie hoffen.


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#6249

RE: An Konrad Weiss

in Politik 08.07.2010 20:46
von Willie | 17.906 Beiträge | 32598 Punkte


Zitat von: Maga 
Kennen wir uns? Sind wir per Du? Ich glaube nicht...
Wenn Mosche "green" und "ring", "pink" und "pick", "yellow" und "hello" verwechseln würde, wäre es eben Mosche.
Ich glaube, man versucht mir jetzt krampfhaft irgendwelche "positiven Diskriminierungen" anzudichten.
Außerdem glaube ich nicht, dass es viele Call-Center in Israel gibt. Wenn ich falsch liege, wird nahal mich korrigieren. :-)

Es war ein Witz, der sich auf typisch indisch/pakistanische Ausdruckfehler gruendet. Immer ein gefaehrliche Sache.
Es mag spasshaft akzeptabel sein, wenn so "Betroffene" Witze ueber sich selbst machen, aber es wird haeufig von denselbigen Leuten als verletzend empfunden, wenn ein Aussenstehender es tut. Der Unterschied zwischen "ueber sich selber lachen" oder "wenn andere ueber einen lachen".
Nicht anders ist es mit juedischen, irischen, polnischen, deutschen, katholischen etc. Witzen.
Es gibt eine ausgepraegte jiddische Witzkultur ueber juedische Ausdrucks- und Verhaltensweisen, Nahal weiss davon. Es gibt sogar Katholiken hier im Forum, die nicht ungern mal einen ueber das "katholisch sein" loslassen.
Dieselben Leute koennen aber ganz anders empfinden, wenn ein aehnlicher Witz von aussen kommt. Menschen eben.



zuletzt bearbeitet 08.07.2010 21:10 | nach oben springen

#6250

Ich lese nochmal nach,

in Politik 08.07.2010 21:29
von Nante | 7.679 Beiträge | 9584 Punkte


Zitat von: GeorgeF Gestern aus versehen im falschen Strang geschrieben:
Nante Auf Seiten der BW bezieht sich der Eid allein auf die Rechtsgrundsätze der Verfassung, auf Seiten der NVA wird absoluter Gehorsam gegenüber der Partei und den Vorgestzten gefordert. Liest man die beiden Eidesformeln nebeneinander, wird deutlich, dass sich der Eid der NVA in bester Tradition des Eides der Wehrmacht befindet - die Person des Führers nur ersetzt durch die Partei und Gehorsam als unhinterfragbar gefordert. Von Ermahnungen an Recht und Gerechtigkeit ist da keine Rede.
Und eben entlang den Implikationen eines solchen Eides können die Leute im MfNV keine freie und unabhängige Forchung betrieben haben, sie waren an den Gehorsam gegenüber der Partei gebunden.

Das bestreite ich. Aber heute werde ich nicht mehr argunentativ tätig werden. Ich habe eben nicht nur Chauffeurdienst zu leisten oder die Jacht mit leichter Hand durch die Alster zu steuern.


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