#26

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 11.06.2015 09:08
von nahal | 18.909 Beiträge | 21735 Punkte

Zitat von Nante im Beitrag #23
Zitat von nahal im Beitrag #6

so ein Quatsch, Nante!
Von mir ist keine Toleranz gegenüber den Wahabiten zu lesen.
Tatsache ist, dass bis zu ISIS, die Sunniten keine Expansionsbestrebungen sichtbar waren, von den Schiiten aber deutliche.
Was von mir zulegen war, war dass die beiden sich gerne gegenseitig die Köppe abschlagen sollen.


Du hast Deine Entgegnung kultursensibel angefangen:) Ist aber nicht schlimm...

Ich glaubte vor kurzer Zeit, innerhalb von zwei Wochen, eine israelische Quelle gelesen zu haben, die demonstrativ die gute Zusammenarbeit mit Riad pries (über die Gebühr lobte). Leider habe ich das Thema und den Beitrag nur überflogen - ich kann jetzt nicht nennen, wo ich das gelesen habe.

Daß Du keine Illusionen hegst, hatte ich eigentlich erwartet.



Finde ich toll, dass Du "eine israelische Quelle" mit dem von "nahal" Geschriebenen gleichsetzt. Ist zu viel der Ehre.


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#27

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 11.06.2015 12:05
von Nante | 7.776 Beiträge | 10554 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #26
Finde ich toll, dass Du "eine israelische Quelle" mit dem von "nahal" Geschriebenen gleichsetzt. Ist zu viel der Ehre.

Keine falsche Bescheidenheit. Ich halte in der Tat Deine und Michaels Meinung im außenpolitischen Kontext für repräsentativ. Ich habe schon desöfteren gelesen, daß Israels (jüdische) öffentliche Meinung angesichts der Nachbarn ziemlich homogen ist.

Innenpolitisch sehe ich das angesichts der sozialen Spreizung nicht so.


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#28

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 11.06.2015 13:31
von nahal | 18.909 Beiträge | 21735 Punkte

Zitat von Nante im Beitrag #27
Zitat von nahal im Beitrag #26
Finde ich toll, dass Du "eine israelische Quelle" mit dem von "nahal" Geschriebenen gleichsetzt. Ist zu viel der Ehre.

Keine falsche Bescheidenheit. Ich halte in der Tat Deine und Michaels Meinung im außenpolitischen Kontext für repräsentativ. Ich habe schon desöfteren gelesen, daß Israels (jüdische) öffentliche Meinung angesichts der Nachbarn ziemlich homogen ist.

Innenpolitisch sehe ich das angesichts der sozialen Spreizung nicht so.



OK, dann sind wir uns einig, dass ich nie "tolerant" gegenüber den Wahabiten war und Du nur so etwas angenommen hast....fälschlicherweise.


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#29

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 11.06.2015 14:30
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von Nante im Beitrag #23
Zitat von nahal im Beitrag #6

so ein Quatsch, Nante!
Von mir ist keine Toleranz gegenüber den Wahabiten zu lesen.
Tatsache ist, dass bis zu ISIS, die Sunniten keine Expansionsbestrebungen sichtbar waren, von den Schiiten aber deutliche.
Was von mir zulegen war, war dass die beiden sich gerne gegenseitig die Köppe abschlagen sollen.


Du hast Deine Entgegnung kultursensibel angefangen:) Ist aber nicht schlimm...

Ich glaubte vor kurzer Zeit, innerhalb von zwei Wochen, eine israelische Quelle gelesen zu haben, die demonstrativ die gute Zusammenarbeit mit Riad pries (über die Gebühr lobte). Leider habe ich das Thema und den Beitrag nur überflogen - ich kann jetzt nicht nennen, wo ich das gelesen habe.

Daß Du keine Illusionen hegst, hatte ich eigentlich erwartet.


Weder die israelische Quelle noch ich haben die gute Zusammenarbeit mit Riad demonstrativ gepriesen. Denn von einer praktischen Zusammenarbeit kann nicht gesprochen werden, da nicht existent. Was aber hervorzuheben war ist, dass in Punkto iranischer Atomwaffenentwicklung und iranischer Einmischung in Syrien, dem Irak, im Libanon und im Jemen zwischen Saudi Arabien sprich - dem Kooperationsrat der Arabischen Staaten des Golfes (6 Staaten) und der Mehrheit der Staaten der Arabischen Liga (22 Staaten) bis hin zur Organisation für Islamische Zusammenarbeit (56 Staaten) und Israel eine gemeinsame Wahrnehmung und Einschätzung der Absichten Teherans vorliegt. Und dabei handelt es sich nicht etwa um eine Illusion sondern um einen bemerkenswerten gemeinschaftlichen politischen Nenner von historischem Format.



zuletzt bearbeitet 11.06.2015 14:32 | nach oben springen

#30

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 11.06.2015 14:47
von Indo_HS | 2.165 Beiträge | 3896 Punkte

Zitat von ghassan im Beitrag #21
Zitat von nahal im Beitrag #17
Indo,
Du brauchst nicht deine Blödheit ständig unter Beweis zu stellen, das ist Allgemeingut

SIe sind hier tatsächlich der Forentroll. Sind Sie der Grund, wieso hier nur gefühlte drei Foristen schreiben obwohl die Zensurfreiheit eigentlich mehr Interessenten anlocken sollte?
Als Allgemeinwissen dürfte inzwischen wohl gelten, dass der IS die gefährlichste und erfolgreichste islamistische Terrororganisation ist.
Ferner ist die Aussage, dass der IS von Saudi Arabien finanziert und von der Türkei geduldet wurde, nachweisbar richtig.
Ob sich daran etwas geändert hat bleibt zu bewzweifeln, denn der IS sorgt dafür, dass zwei der regionalen Konkurrenten von SA außer Gefecht gesetzt sind.
Wer gegen den Iran wettert und vor der IS salutiert, den kann und sollte man nicht ernst nehmen. Vor allem dann nicht wenn er sonst nichts als dumpfe Beleidungen zu bieten hat.

Eine gute Analyse!


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#31

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 11.06.2015 15:15
von Indo_HS | 2.165 Beiträge | 3896 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #20
Zitat von nahal im Beitrag #17
Zitat von Indo_HS im Beitrag #11
Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Das steht doch ganz klar viel eher im Zusammenhang mit dem offensichtlich all zu tief sitzenden Antipathie (bis hin zum blindem Hass) dieser beiden einseitig pro-israelischen & anti-schiitischen Foristen gegen alles Schiitische bzw alles Iranische, würde ich sagen ..., obwohl die Schiiten ja -- dank den letztendlich auch von den Saudis und auch mit freundlicher Unterstützung der Türkei ins Leben gerufene barbarisch-wahabitisch-djihadistische "IS" -- wie nun (außer natürlich den Netanjahu-Anhängern und vielleicht auch ein paar US-Neoclowns) inzwischen eigentlich nun wirklich jeder wissen müßte, ja die "Good Guys" sind - wie sie inzwischen bekanntlich auch in US-Regierungskreisen genannt werden.

Jeder auch nur halbwegs rational und nicht-einseitig denkende Mensch mit einem gesunden Differenzierungsvermögen müsste inzwischen ganz klar erkannt haben, dass der größte Feind des Westens als auch des Ostens eben diese aus Ost und West stammenden, durch negative Strömungen aus Ost und West fehlgeleiteten mittelalterlichen Islam-Verunglimpfer sind, die seit Monaten nicht nur von den USA und ein paar ihrer Verbündeter, sondern auch von Iran sowie von den irakischen, syrischen, libanesischen und sicherlich auch von den jemenitischen Schiiten, sowohl in Irak als auch in Syrien (und bald hoffentlich auch in Afrika) bekämpft werden.


Indo,
Du brauchst nicht deine Blödheit ständig unter Beweis zu stellen, das ist Allgemeingut


>> Zur allgemeinen Info:
Der allseits bekannte und stets einäugige Netanjahu-Sympathisant, Provokateur, Iran-Hasser, Rabulist und Beleidiger nahaI, der offenbar nicht mehr ganz Herr seiner Sinne zu sein scheint, steht bei Indo_HS auf der Ignorier-Liste, bis er sich für seine unverhältnismässig heftige Ungezogenheiten (Beleidigung der Verwandtschaft!) endlich bei ihm entschuldigt hat. <<


Korrekterweise muß es natürlich "allseits BERÜCHTIGT" heißen ...

P. S.: Und natürlich kann man einen Foristen bzw. dessen Beiträge nur dann ignorieren, wenn man seinen geistigen Unrat ausreichend lange mitverfolgt hat, was (auch) in diesem Fall fürwahr der Fall ist. Ob dieser getroffene ungezogene Troll, der in diesem Forum bewußt oder unbewußt nachweislich mehrere Foristen vertrieben hat, das allerdings nachvollziehen, aus seinen Fehlern lernen und sein Verhalten bessern kann, bleibt allerdings auch weiterhin stark zu bezweifeln, da dieser einäugige Narzist schon in der Vergangenheit bewiesen hat, dass er nicht zu der hierfür nötigen Selbstkritik im Stande ist. Sei's drum.



zuletzt bearbeitet 11.06.2015 15:23 | nach oben springen

#32

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 11.06.2015 22:58
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #14
Zitat von mbockstette im Beitrag #12
Zitat von Indo_HS im Beitrag #10
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Zitat von Indo_HS im Beitrag #3
Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/


Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


"Zusagen, falls ...", ja, ne, schon klar :-)


On March 27, Prime Minister Nawaz Sharif told a high-level official meeting in Islamabad that "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

http://www.dw.de/saudi-arabia-seeks-paki...lict/a-18363925

Die "territoriale Integrität" und Souveränität des Aggressors Saudiarabien ist weder bedroht, noch steht diese zur Debatte, sondern die des JEMEN.
Also nur kalte Luft aus Pakistan.


Kalte Luft aus Pakistan? Nein! Die pakistanische Haltung ist eindeutig: "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

Genau so eindeutig wie diese "klate Luft" aus der Türkei?

What are Turkish troops going to do in Qatar?

Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/original...l#ixzz3cmzsbyic


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#33

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 11.06.2015 23:13
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #32
Zitat von Indo_HS im Beitrag #14
Zitat von mbockstette im Beitrag #12
Zitat von Indo_HS im Beitrag #10
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Zitat von Indo_HS im Beitrag #3
Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/


Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


"Zusagen, falls ...", ja, ne, schon klar :-)


On March 27, Prime Minister Nawaz Sharif told a high-level official meeting in Islamabad that "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

http://www.dw.de/saudi-arabia-seeks-paki...lict/a-18363925

Die "territoriale Integrität" und Souveränität des Aggressors Saudiarabien ist weder bedroht, noch steht diese zur Debatte, sondern die des JEMEN.
Also nur kalte Luft aus Pakistan.


Kalte Luft aus Pakistan? Nein! Die pakistanische Haltung ist eindeutig: "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

Genau so eindeutig wie diese "klate Luft" aus der Türkei?

What are Turkish troops going to do in Qatar?

Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/original...l#ixzz3cmzsbyic





Die Türkei könnte vorläufig durchaus mit sich selbst beschäftigt sein, je nach Regierungsbildung könnte Erdogan tatsächlich so mächtig werden, wie Gauck.


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#34

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 11.06.2015 23:41
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #33
Zitat von mbockstette im Beitrag #32
Zitat von Indo_HS im Beitrag #14
Zitat von mbockstette im Beitrag #12
Zitat von Indo_HS im Beitrag #10
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Zitat von Indo_HS im Beitrag #3
Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/


Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


"Zusagen, falls ...", ja, ne, schon klar :-)


On March 27, Prime Minister Nawaz Sharif told a high-level official meeting in Islamabad that "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

http://www.dw.de/saudi-arabia-seeks-paki...lict/a-18363925

Die "territoriale Integrität" und Souveränität des Aggressors Saudiarabien ist weder bedroht, noch steht diese zur Debatte, sondern die des JEMEN.
Also nur kalte Luft aus Pakistan.


Kalte Luft aus Pakistan? Nein! Die pakistanische Haltung ist eindeutig: "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

Genau so eindeutig wie diese "klate Luft" aus der Türkei?

What are Turkish troops going to do in Qatar?

Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/original...l#ixzz3cmzsbyic


1. Die Türkei könnte vorläufig durchaus mit sich selbst beschäftigt sein,

2. je nach Regierungsbildung könnte Erdogan tatsächlich so mächtig werden, wie Gauck.


1. Dem ist so. Demokratisch gewählt haben die Türken, jetzt müssen die Gewählten allerdings unter Beweis stellen, dass sie auch im Stande sind die Regeln der Demokratie umzusetzen und da sehe ich sehr viel Beschäftigungsbedarf.

2. Wenn das Projekt schief läuft und an fehlender Befähigung zu Kompromissen scheitert, dann könnte tatsächlich das Militär wieder mächtig werden.


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#35

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 11.06.2015 23:58
von Maga-neu | 21.156 Beiträge | 46065 Punkte

Vor rund 220 Jahren hat ein weiser Mann einmal Folgendes geschrieben:

"The great rule of conduct for us in regard to foreign nations is in extending our commercial relations, to have with them as little political connection as possible. So far as we have already formed engagements, let them be fulfilled with perfect good faith. Here let us stop. Europe has a set of primary interests which to us have none; or a very remote relation. Hence she must be engaged in frequent controversies, the causes of which are essentially foreign to our concerns. Hence, therefore, it must be unwise in us to implicate ourselves by artificial ties in the ordinary vicissitudes of her politics, or the ordinary combinations and collisions of her friendships or enmities. Our detached and distant situation invites and enables us to pursue a different course."

Ich empfehle dies als Handlungsmaxime für den Nahen Osten, in dessen Streitigkeiten und Wirren wir uns nicht verwickeln lassen sollten. Handelsbeziehungen ja, auch mit Regimen, die wir verabscheuen, aber auf keinen Fall engere politische oder militärische Beziehungen. Ich empfehle außerdem, weitgehende Distanz auch zu Ländern zu halten, die aufgrund ihrer Bündniszugehörigkeit oder einer allgemeinen Befindlichkeit als "westlich" gelten, durch die wir aber in diese widerwärtigen Feindschaften und Streitigkeiten hineingezogen werden.



zuletzt bearbeitet 12.06.2015 00:00 | nach oben springen

#36

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 12.06.2015 00:17
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Wahabitentoleranz? Ich darf doch bitten. Es ist der Iran, der zeitgleich an vier Fronten in Arabien in Bürgerkriege bzw. Stellvertreter-Kriege aktiv verwickelt ist. Iran orchestriert hybride Kriege auf der gesamten arabischen Halbinsel, von Aden im Süden, über Bagdad im Osten bis nach Aleppo im Norden sowie in Latakia und dem Gazastreifen ganz im Westen.

Ich habe gewiss mehr als ausreichend mein Bedauern über die rückständigen Bedingungen und die außergewöhnliche Gewaltbereitschaft in Arabien zum Ausdruck gebracht. Aber genau in diese Lücke haut der Iran und umterminiert die arabischen Staaten nach Kräften. Das ist doch alles bekannt, oder etwa nicht?


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#37

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 12.06.2015 00:30
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #35
Vor rund 220 Jahren hat ein weiser Mann einmal Folgendes geschrieben:

"The great rule of conduct for us in regard to foreign nations is in extending our commercial relations, to have with them as little political connection as possible. So far as we have already formed engagements, let them be fulfilled with perfect good faith. Here let us stop. Europe has a set of primary interests which to us have none; or a very remote relation. Hence she must be engaged in frequent controversies, the causes of which are essentially foreign to our concerns. Hence, therefore, it must be unwise in us to implicate ourselves by artificial ties in the ordinary vicissitudes of her politics, or the ordinary combinations and collisions of her friendships or enmities. Our detached and distant situation invites and enables us to pursue a different course."

Ich empfehle dies als Handlungsmaxime für den Nahen Osten, in dessen Streitigkeiten und Wirren wir uns nicht verwickeln lassen sollten. Handelsbeziehungen ja, auch mit Regimen, die wir verabscheuen, aber auf keinen Fall engere politische oder militärische Beziehungen. Ich empfehle außerdem, weitgehende Distanz auch zu Ländern zu halten, die aufgrund ihrer Bündniszugehörigkeit oder einer allgemeinen Befindlichkeit als "westlich" gelten, durch die wir aber in diese widerwärtigen Feindschaften und Streitigkeiten hineingezogen werden.


Vor 220 Jahren mag das eine probate Vorgehensweise gewesen sein. Heutzutage ist die Welt viel zu vernetzt, sprich, zu engmaschig, um den Malaisen jenseits des Mittelmeers entkommen zu können. Aber von Kriegstreibern innerhalb des europäischen Hauses sollten wir uns distanzieren und unsere Geschäftsinteressen insoweit hinten an stellen.


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#38

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 12.06.2015 09:58
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #34
Zitat von Leto_II. im Beitrag #33
Zitat von mbockstette im Beitrag #32
Zitat von Indo_HS im Beitrag #14
Zitat von mbockstette im Beitrag #12
Zitat von Indo_HS im Beitrag #10
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Zitat von Indo_HS im Beitrag #3
Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/


Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


"Zusagen, falls ...", ja, ne, schon klar :-)


On March 27, Prime Minister Nawaz Sharif told a high-level official meeting in Islamabad that "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

http://www.dw.de/saudi-arabia-seeks-paki...lict/a-18363925

Die "territoriale Integrität" und Souveränität des Aggressors Saudiarabien ist weder bedroht, noch steht diese zur Debatte, sondern die des JEMEN.
Also nur kalte Luft aus Pakistan.


Kalte Luft aus Pakistan? Nein! Die pakistanische Haltung ist eindeutig: "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

Genau so eindeutig wie diese "klate Luft" aus der Türkei?

What are Turkish troops going to do in Qatar?

Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/original...l#ixzz3cmzsbyic


1. Die Türkei könnte vorläufig durchaus mit sich selbst beschäftigt sein,

2. je nach Regierungsbildung könnte Erdogan tatsächlich so mächtig werden, wie Gauck.


1. Dem ist so. Demokratisch gewählt haben die Türken, jetzt müssen die Gewählten allerdings unter Beweis stellen, dass sie auch im Stande sind die Regeln der Demokratie umzusetzen und da sehe ich sehr viel Beschäftigungsbedarf.


Theoretisch könnte die AKP in die Opposition gedrängt werden, das wäre der Brüller.

Zitat von mbockstette im Beitrag #34
2. Wenn das Projekt schief läuft und an fehlender Befähigung zu Kompromissen scheitert, dann könnte tatsächlich das Militär wieder mächtig werden.



Was aber nicht gleichbedeutend mit einer aggressiven und militarisierten Aussenpolitik ist.


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#39

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 12.06.2015 10:22
von nahal | 18.909 Beiträge | 21735 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #38
Zitat von mbockstette im Beitrag #34
Zitat von Leto_II. im Beitrag #33
Zitat von mbockstette im Beitrag #32
Zitat von Indo_HS im Beitrag #14
Zitat von mbockstette im Beitrag #12
Zitat von Indo_HS im Beitrag #10
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Zitat von Indo_HS im Beitrag #3
Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/


Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


"Zusagen, falls ...", ja, ne, schon klar :-)


On March 27, Prime Minister Nawaz Sharif told a high-level official meeting in Islamabad that "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

http://www.dw.de/saudi-arabia-seeks-paki...lict/a-18363925

Die "territoriale Integrität" und Souveränität des Aggressors Saudiarabien ist weder bedroht, noch steht diese zur Debatte, sondern die des JEMEN.
Also nur kalte Luft aus Pakistan.


Kalte Luft aus Pakistan? Nein! Die pakistanische Haltung ist eindeutig: "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

Genau so eindeutig wie diese "klate Luft" aus der Türkei?

What are Turkish troops going to do in Qatar?

Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/original...l#ixzz3cmzsbyic


1. Die Türkei könnte vorläufig durchaus mit sich selbst beschäftigt sein,

2. je nach Regierungsbildung könnte Erdogan tatsächlich so mächtig werden, wie Gauck.


1. Dem ist so. Demokratisch gewählt haben die Türken, jetzt müssen die Gewählten allerdings unter Beweis stellen, dass sie auch im Stande sind die Regeln der Demokratie umzusetzen und da sehe ich sehr viel Beschäftigungsbedarf.


Theoretisch könnte die AKP in die Opposition gedrängt werden, das wäre der Brüller.

Zitat von mbockstette im Beitrag #34
2. Wenn das Projekt schief läuft und an fehlender Befähigung zu Kompromissen scheitert, dann könnte tatsächlich das Militär wieder mächtig werden.



Was aber nicht gleichbedeutend mit einer aggressiven und militarisierten Aussenpolitik ist.


Sogar im Gegenteil, obwohl inzwischen der Sultan auch in der Armee seine Spezis eingesezt hat.


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#40

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 12.06.2015 10:45
von Maga-neu | 21.156 Beiträge | 46065 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #38
Theoretisch könnte die AKP in die Opposition gedrängt werden, das wäre der Brüller.

Was aber nicht gleichbedeutend mit einer aggressiven und militarisierten Aussenpolitik ist.

1. Nur ganz theoretisch, denn es würde eine Koalition der etatistisch-laizistischen CHP - das sind die Typen, die statt Allah Atatürk verehren -, der militant-nationalistischen MHP - hier handelt es sich um die geistigen Nachfahren derjenigen, die die Armenier massakriert hatten - und der kurdisch dominierten, wenngleich sich nicht als "Kurdenpartei" verstehenden HDP voraussetzen. Ich denke, diese Voraussetzungen sind nicht gegeben.

2. Stimmt, die Invasion Zyperns erfolgte unter einer "sozialdemokratischen" Regierung.


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#41

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 12.06.2015 10:48
von Maga-neu | 21.156 Beiträge | 46065 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #37
Vor 220 Jahren mag das eine probate Vorgehensweise gewesen sein. Heutzutage ist die Welt viel zu vernetzt, sprich, zu engmaschig, um den Malaisen jenseits des Mittelmeers entkommen zu können. Aber von Kriegstreibern innerhalb des europäischen Hauses sollten wir uns distanzieren und unsere Geschäftsinteressen insoweit hinten an stellen.




Ach so, dann sollten wir zwar weiterhin enge Beziehungen zu den Exporteuren des geistigen Terrorismus (Wahabismus) unterhalten, aber die Wirtschaftsbeziehungen zu einer europäischen Großmacht mit Atomwaffen abbrechen. Habe ich das richtig verstanden?



zuletzt bearbeitet 12.06.2015 11:27 | nach oben springen

#42

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 12.06.2015 11:10
von Indo_HS | 2.165 Beiträge | 3896 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #32
Zitat von Indo_HS im Beitrag #14
Zitat von mbockstette im Beitrag #12
Zitat von Indo_HS im Beitrag #10
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Zitat von Indo_HS im Beitrag #3
Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/


Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


"Zusagen, falls ...", ja, ne, schon klar :-)


On March 27, Prime Minister Nawaz Sharif told a high-level official meeting in Islamabad that "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

http://www.dw.de/saudi-arabia-seeks-paki...lict/a-18363925

Die "territoriale Integrität" und Souveränität des Aggressors Saudiarabien ist weder bedroht, noch steht diese zur Debatte, sondern die des JEMEN.
Also nur kalte Luft aus Pakistan.


Kalte Luft aus Pakistan? Nein! Die pakistanische Haltung ist eindeutig: "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

Genau so eindeutig wie diese "klate Luft" aus der Türkei?

What are Turkish troops going to do in Qatar?

Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/original...l#ixzz3cmzsbyic


Noch einmal für Sie zum mitschreiben: Die "territoriale Integrität" des Aggressors Saudiarabien ist, wie bereits geschrieben, weder bedroht, noch steht diese zur Debatte.
Sprüche, die diese betreffen, sind daher belanglos - zumindest bis auf weiteres.



zuletzt bearbeitet 12.06.2015 11:11 | nach oben springen

#43

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 12.06.2015 11:27
von Maga-neu | 21.156 Beiträge | 46065 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #42
Zitat von mbockstette im Beitrag #32
Zitat von Indo_HS im Beitrag #14
Zitat von mbockstette im Beitrag #12
Zitat von Indo_HS im Beitrag #10
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Zitat von Indo_HS im Beitrag #3
Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/


Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


"Zusagen, falls ...", ja, ne, schon klar :-)


On March 27, Prime Minister Nawaz Sharif told a high-level official meeting in Islamabad that "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

http://www.dw.de/saudi-arabia-seeks-paki...lict/a-18363925

Die "territoriale Integrität" und Souveränität des Aggressors Saudiarabien ist weder bedroht, noch steht diese zur Debatte, sondern die des JEMEN.
Also nur kalte Luft aus Pakistan.


Kalte Luft aus Pakistan? Nein! Die pakistanische Haltung ist eindeutig: "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

Genau so eindeutig wie diese "klate Luft" aus der Türkei?

What are Turkish troops going to do in Qatar?

Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/original...l#ixzz3cmzsbyic


Noch einmal für Sie zum mitschreiben: Die "territoriale Integrität" des Aggressors Saudiarabien ist, wie bereits geschrieben, weder bedroht, noch steht diese zur Debatte.
Sprüche, die diese betreffen, sind daher belanglos - zumindest bis auf weiteres.

Das ist richtig. btw, what's about Yemen's territorial integrity?


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#44

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 12.06.2015 14:11
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #40
Zitat von Leto_II. im Beitrag #38
Theoretisch könnte die AKP in die Opposition gedrängt werden, das wäre der Brüller.

Was aber nicht gleichbedeutend mit einer aggressiven und militarisierten Aussenpolitik ist.

1. Nur ganz theoretisch, denn es würde eine Koalition der etatistisch-laizistischen CHP - das sind die Typen, die statt Allah Atatürk verehren -, der militant-nationalistischen MHP - hier handelt es sich um die geistigen Nachfahren derjenigen, die die Armenier massakriert hatten - und der kurdisch dominierten, wenngleich sich nicht als "Kurdenpartei" verstehenden HDP voraussetzen. Ich denke, diese Voraussetzungen sind nicht gegeben.

2. Stimmt, die Invasion Zyperns erfolgte unter einer "sozialdemokratischen" Regierung.


1. Erdogan will ein Präsidialsystem, was alle anderen entmachten würde, das schweisst zusammen. Keiner will mit der AKP und Neuwahlen will auch keiner, lassen wir uns überraschen.

2. Ich dachte an Ägypten, da lenkt Krieg von den Geschäften ab.


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#45

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 12.06.2015 15:01
von Indo_HS | 2.165 Beiträge | 3896 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #43
Zitat von Indo_HS im Beitrag #42
Zitat von mbockstette im Beitrag #32
Zitat von Indo_HS im Beitrag #14
Zitat von mbockstette im Beitrag #12
Zitat von Indo_HS im Beitrag #10
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Zitat von Indo_HS im Beitrag #3
Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/


Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


"Zusagen, falls ...", ja, ne, schon klar :-)


On March 27, Prime Minister Nawaz Sharif told a high-level official meeting in Islamabad that "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

http://www.dw.de/saudi-arabia-seeks-paki...lict/a-18363925

Die "territoriale Integrität" und Souveränität des Aggressors Saudiarabien ist weder bedroht, noch steht diese zur Debatte, sondern die des JEMEN.
Also nur kalte Luft aus Pakistan.


Kalte Luft aus Pakistan? Nein! Die pakistanische Haltung ist eindeutig: "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

Genau so eindeutig wie diese "klate Luft" aus der Türkei?

What are Turkish troops going to do in Qatar?

Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/original...l#ixzz3cmzsbyic


Noch einmal für Sie zum mitschreiben: Die "territoriale Integrität" des Aggressors Saudiarabien ist, wie bereits geschrieben, weder bedroht, noch steht diese zur Debatte.
Sprüche, die diese betreffen, sind daher belanglos - zumindest bis auf weiteres.

Das ist richtig. btw, what's about Yemen's territorial integrity?

Genau, die steht viel eher zur Debatte (erwähnte ich bereits im Beitrag davor).


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#46

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 14.06.2015 23:20
von Maga-neu | 21.156 Beiträge | 46065 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #25
Zitat von Indo_HS im Beitrag #20
Zitat von nahal im Beitrag #17
Zitat von Indo_HS im Beitrag #11
Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Das steht doch ganz klar viel eher im Zusammenhang mit dem offensichtlich all zu tief sitzenden Antipathie (bis hin zum blindem Hass) dieser beiden einseitig pro-israelischen & anti-schiitischen Foristen gegen alles Schiitische bzw alles Iranische, würde ich sagen ..., obwohl die Schiiten ja -- dank den letztendlich auch von den Saudis und auch mit freundlicher Unterstützung der Türkei ins Leben gerufene barbarisch-wahabitisch-djihadistische "IS" -- wie nun (außer natürlich den Netanjahu-Anhängern und vielleicht auch ein paar US-Neoclowns) inzwischen eigentlich nun wirklich jeder wissen müßte, ja die "Good Guys" sind - wie sie inzwischen bekanntlich auch in US-Regierungskreisen genannt werden.

Jeder auch nur halbwegs rational und nicht-einseitig denkende Mensch mit einem gesunden Differenzierungsvermögen müsste inzwischen ganz klar erkannt haben, dass der größte Feind des Westens als auch des Ostens eben diese aus Ost und West stammenden, durch negative Strömungen aus Ost und West fehlgeleiteten mittelalterlichen Islam-Verunglimpfer sind, die seit Monaten nicht nur von den USA und ein paar ihrer Verbündeter, sondern auch von Iran sowie von den irakischen, syrischen, libanesischen und sicherlich auch von den jemenitischen Schiiten, sowohl in Irak als auch in Syrien (und bald hoffentlich auch in Afrika) bekämpft werden.


Indo,
Du brauchst nicht deine Blödheit ständig unter Beweis zu stellen, das ist Allgemeingut


>> Zur allgemeinen Info:
Der allseits bekannte und stets einäugige Netanjahu-Sympathisant, Provokateur, Iran-Hasser, Rabulist und Beleidiger nahaI, der offenbar nicht mehr ganz Herr seiner Sinne zu sein scheint, steht bei Indo_HS auf der Ignorier-Liste, bis er sich für seine unverhältnismässig heftige Ungezogenheiten (Beleidigung der Verwandtschaft!) endlich bei ihm entschuldigt hat. <<



Ein weiterer Beweis des von mir vorher gesagten:
Man kann schwer jemanden "ignorieren", wenn man diesem "blinden Hass" vorwirft.


Touché.


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#47

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 15.06.2015 09:43
von nahal | 18.909 Beiträge | 21735 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #46
Zitat von nahal im Beitrag #25
Zitat von Indo_HS im Beitrag #20
Zitat von nahal im Beitrag #17
Zitat von Indo_HS im Beitrag #11
Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Das steht doch ganz klar viel eher im Zusammenhang mit dem offensichtlich all zu tief sitzenden Antipathie (bis hin zum blindem Hass) dieser beiden einseitig pro-israelischen & anti-schiitischen Foristen gegen alles Schiitische bzw alles Iranische, würde ich sagen ..., obwohl die Schiiten ja -- dank den letztendlich auch von den Saudis und auch mit freundlicher Unterstützung der Türkei ins Leben gerufene barbarisch-wahabitisch-djihadistische "IS" -- wie nun (außer natürlich den Netanjahu-Anhängern und vielleicht auch ein paar US-Neoclowns) inzwischen eigentlich nun wirklich jeder wissen müßte, ja die "Good Guys" sind - wie sie inzwischen bekanntlich auch in US-Regierungskreisen genannt werden.

Jeder auch nur halbwegs rational und nicht-einseitig denkende Mensch mit einem gesunden Differenzierungsvermögen müsste inzwischen ganz klar erkannt haben, dass der größte Feind des Westens als auch des Ostens eben diese aus Ost und West stammenden, durch negative Strömungen aus Ost und West fehlgeleiteten mittelalterlichen Islam-Verunglimpfer sind, die seit Monaten nicht nur von den USA und ein paar ihrer Verbündeter, sondern auch von Iran sowie von den irakischen, syrischen, libanesischen und sicherlich auch von den jemenitischen Schiiten, sowohl in Irak als auch in Syrien (und bald hoffentlich auch in Afrika) bekämpft werden.


Indo,
Du brauchst nicht deine Blödheit ständig unter Beweis zu stellen, das ist Allgemeingut


>> Zur allgemeinen Info:
Der allseits bekannte und stets einäugige Netanjahu-Sympathisant, Provokateur, Iran-Hasser, Rabulist und Beleidiger nahaI, der offenbar nicht mehr ganz Herr seiner Sinne zu sein scheint, steht bei Indo_HS auf der Ignorier-Liste, bis er sich für seine unverhältnismässig heftige Ungezogenheiten (Beleidigung der Verwandtschaft!) endlich bei ihm entschuldigt hat. <<



Ein weiterer Beweis des von mir vorher gesagten:
Man kann schwer jemanden "ignorieren", wenn man diesem "blinden Hass" vorwirft.


Touché.



Hilft nichts, der ist "unempfindlich".


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#48

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 15.06.2015 11:21
von Indo_HS | 2.165 Beiträge | 3896 Punkte

<<Jemen: Huthi-Rebellen erobern Provinzstadt>>
14. Juni 2015, 12:53

Sanaa - Kurz vor dem Beginn von Friedensverhandlungen haben die Huthi-Rebellen im Jemen eine wichtige Provinzhauptstadt in ihre Gewalt gebracht. Der vom Iran gestützten Schiiten-Miliz gelang es nach Angaben von Einwohnern am Sonntag, die nahe der Grenze zu Saudi-Arabien gelegene Wüstenstadt al-Hasm einzunehmen.[
Al-Hasm ist Hauptstadt der großen Provinz al-Jawf. Eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition fliegt seit fast drei Monaten Luftangriffe gegen die Huthi.
Am Montag sollen in Genf die Verhandlungen zwischen Vertretern der Huthi und des nach Saudi Arabien geflohenen Präsidenten Abd-Rabbu Mansur Hadi unter UNO-Aufsicht beginnen. Die Ausgangslage der Verhandlungen ist schwierig. Experten erwarten keinen Durchbruch. Der von Saudi-Arabien unterstützte Hadi pocht auf die Umsetzung der UNO-Resolution 2216, nach der sich die Huthi aus den Städten zurückziehen und Hadi als Staatsoberhaupt anerkennen sollen. Die mit dem Iran verbündeten Huthi wollen aber die trotz der Luftangriffe erreichten Bodengewinne nicht wieder aufgeben. (APA, 14.6.2015)
http://derstandard.at/2000017432976/Jeme...nzstadt?ref=rss

Man kann die Luftangriffe der "arabischen Brüder" also schon jetzt getrost für gescheitert erklären.



zuletzt bearbeitet 15.06.2015 11:25 | nach oben springen

#49

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 15.06.2015 11:25
von Indo_HS | 2.165 Beiträge | 3896 Punkte

<<Saudi-Arabien setzt israelische Piloten bei Angriffen auf Jemen ein>>
Juni 14th, 2015 AntizensurDE

Riad (IRIB-News) – Nach Angaben von informierten Kreisen hat Saudi-Arabien bei den Luftangriffen auf den Jemen israelische Piloten eingesetzt. Nachdem die meisten Piloten der verbündeten Länder Saudi-Arabiens sich geweigert hatten, den Jemen militärisch anzugreifen, wandte sich Riad an das israelische Regimel, berichtete IRIB News unter Berufung auf die Webseite Panorama.
http://www.antizensur.de/saudi-arabien-s...-auf-jemen-ein/


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#50

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 15.06.2015 11:27
von Indo_HS | 2.165 Beiträge | 3896 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #46
Zitat von nahal im Beitrag #25
Zitat von Indo_HS im Beitrag #20
Zitat von nahal im Beitrag #17
Zitat von Indo_HS im Beitrag #11
Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Das steht doch ganz klar viel eher im Zusammenhang mit dem offensichtlich all zu tief sitzenden Antipathie (bis hin zum blindem Hass) dieser beiden einseitig pro-israelischen & anti-schiitischen Foristen gegen alles Schiitische bzw alles Iranische, würde ich sagen ..., obwohl die Schiiten ja -- dank den letztendlich auch von den Saudis und auch mit freundlicher Unterstützung der Türkei ins Leben gerufene barbarisch-wahabitisch-djihadistische "IS" -- wie nun (außer natürlich den Netanjahu-Anhängern und vielleicht auch ein paar US-Neoclowns) inzwischen eigentlich nun wirklich jeder wissen müßte, ja die "Good Guys" sind - wie sie inzwischen bekanntlich auch in US-Regierungskreisen genannt werden.

Jeder auch nur halbwegs rational und nicht-einseitig denkende Mensch mit einem gesunden Differenzierungsvermögen müsste inzwischen ganz klar erkannt haben, dass der größte Feind des Westens als auch des Ostens eben diese aus Ost und West stammenden, durch negative Strömungen aus Ost und West fehlgeleiteten mittelalterlichen Islam-Verunglimpfer sind, die seit Monaten nicht nur von den USA und ein paar ihrer Verbündeter, sondern auch von Iran sowie von den irakischen, syrischen, libanesischen und sicherlich auch von den jemenitischen Schiiten, sowohl in Irak als auch in Syrien (und bald hoffentlich auch in Afrika) bekämpft werden.


Indo,
Du brauchst nicht deine Blödheit ständig unter Beweis zu stellen, das ist Allgemeingut


>> Zur allgemeinen Info:
Der allseits bekannte und stets einäugige Netanjahu-Sympathisant, Provokateur, Iran-Hasser, Rabulist und Beleidiger nahaI, der offenbar nicht mehr ganz Herr seiner Sinne zu sein scheint, steht bei Indo_HS auf der Ignorier-Liste, bis er sich für seine unverhältnismässig heftige Ungezogenheiten (Beleidigung der Verwandtschaft!) endlich bei ihm entschuldigt hat. <<



Ein weiterer Beweis des von mir vorher gesagten:
Man kann schwer jemanden "ignorieren", wenn man diesem "blinden Hass" vorwirft.


Touché.


Blödsinn. Schon vor einer Ignorierung müssen logischerweise bereits negative Erfahrungen vorliegen. Und genau die habe ich zusammengefasst.



zuletzt bearbeitet 15.06.2015 11:30 | nach oben springen

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