#101

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 13:11
von Corto | 843 Beiträge | 7260 Punkte

@Maga
May ist kein Leader: mag sein, aber Führerqualitäten waren v.a. vorher notwendig, als die politische Schlacht pro/contra Brexit tobte. Das aber hat Cameron damals versemmelt.
May sprang ja in die Bresche, um den Brexit technisch abzuwickeln und dafür sind eher Diplomatie, Standhaftigkeit und Sitzfleisch erforderlich, Qualitäten also, die May durchaus aufweist.


zuletzt bearbeitet 20.11.2018 13:13 | nach oben springen

#102

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 15:47
von Willie | 19.337 Beiträge | 46908 Punkte

Three out of four Europeans say the euro’s a good thing
A big majority of people in all 19 eurozone countries support the common euro currency and think it’s a good thing for the bloc, an annual Eurobarometer survey found — as first reported by Brussels Playbook.

Ireland, Luxembourg, Slovenia and Spain are the leading euro supporters, with 80 percent or more of respondents saying it’s a “good” thing for their country. Italy, Cyprus, Belgium and France are the least convinced.
Overall, all 19 eurozone countries have a majority in favour of the euro, the survey shows, with 64 percent of the roughly 17,000 people polled saying the euro is good for their nation.

Despite an ongoing row around Rome’s budget, support for the euro in Italy rose by 12 percentage points from a year earlier, with 57 percent of Italians now saying the euro is good for their country.
https://www.politico.eu/article/three-in...ommon-currency/


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#103

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 15:52
von Willie | 19.337 Beiträge | 46908 Punkte

Jacob Rees-Mogg: Now’s the time to get rid of Theresa May
Brexiteer tells fellow Tories that prime minister must be removed from office now.
https://www.politico.eu/article/brexit-d...of-theresa-may/


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#104

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 17:57
von Willie | 19.337 Beiträge | 46908 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #98
Zitat von Willie im Beitrag #82
...Die EU hat in ihrer Struktur null Gemeinsamkeit mit den Regimen von UDSSR und DDR.
Die Gemeinsamkeit ist, dass ein unterschiedlichstes politisches Gebilde nur durch Parolen und egoistische Ziele von wenigen zusammengehalten wird. Und die richten sich im Grunde alle gegen hilflose Bürger.


Klingt fast wie wahr, stimmt nur eben nicht.:-)



zuletzt bearbeitet 20.11.2018 19:23 | nach oben springen

#105

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 19:46
von Willie | 19.337 Beiträge | 46908 Punkte

Boris Johnson “deeply regrets” going down Brexit route close sources reveal
Boris Johnson has admitted he “deeply regrets” going down the Brexit route according to sources close to the former Foreign Secretary.
https://www.thelondoneconomic.com/news/b...F-reveal/07/09/

Uebersetzung:
Boris Johnson "bedauert zutiefst" Brexit-Route -sagen nahestehende Quellen
Boris Johnson hat eingeräumt, dass er nach Angaben von Quellen, die dem früheren Außenminister nahestehen, die Brexit-Route "zutiefst bedauert".

Matt Kelly, Herausgeber von The New European, enthüllte auf Twitter, dass jemand, der Johnson sehr gut kennt, sagte, er wünsche sich jetzt, dass er den anderen Brief geschickt habe.
Die Quelle sagte: "Er weiß, dass er massiv 'fucked up'. Jetzt arbeitet er darann, wie er sich aus dem Schlamassel befreien kann. "

Johnson verfasste zwei Artikel vor dem Brexit-Votum, bevor er Premierminister David Cameron schockierte, indem er enthüllte, dass er für einen Austritt aus der Europäischen Union werben würde.

In dem unveröffentlichten Remain-Back-Artikel, der in einem neuen Buch enthüllt wurde und in der "Sunday Times" veröffentlicht wurde, unterstützte er die Mitgliedschaft in der Freihandelszone.
"Das ist ein Markt vor unserer Haustür, bereit für die weitere Ausbeutung durch britische Firmen", schrieb Johnson.
"Der Mitgliedsbeitrag scheint für all diesen Zugang ziemlich gering.
"Warum sind wir so entschlossen, dem den Rücken zu kehren?"

In einer Kolumne, die vor der Bekanntgabe des Referendums geschrieben wurde, riet Johnson auch den Ministern, Brüssel nicht mehr die Schuld für all unsere Probleme zu geben, und sagte, wenn Großbritannien die EU verlasse, "müssten wir erkennen, dass die meisten unserer Probleme nicht von Brüssel verursacht werden".

Er sagte: "Warum sind wir immer noch, Person für Person, so viel weniger produktiv als die Deutschen? Das ist jetzt eine mehr als hundert Jahre alte Frage, und die Antwort hat nichts mit der EU zu tun. In oder außerhalb der EU müssen wir eine klare Vorstellung davon haben, wie wir in einer globalen Wirtschaft wettbewerbsfähig sein werden. "



zuletzt bearbeitet 20.11.2018 19:49 | nach oben springen

#106

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 20:18
von Maga-neu | 21.156 Beiträge | 46065 Punkte

Zitat von Willie im Beitrag #105
Boris Johnson “deeply regrets” going down Brexit route close sources reveal
Boris Johnson has admitted he “deeply regrets” going down the Brexit route according to sources close to the former Foreign Secretary.
https://www.thelondoneconomic.com/news/b...F-reveal/07/09/

Uebersetzung:
Boris Johnson "bedauert zutiefst" Brexit-Route -sagen nahestehende Quellen
Boris Johnson hat eingeräumt, dass er nach Angaben von Quellen, die dem früheren Außenminister nahestehen, die Brexit-Route "zutiefst bedauert".

Matt Kelly, Herausgeber von The New European, enthüllte auf Twitter, dass jemand, der Johnson sehr gut kennt, sagte, er wünsche sich jetzt, dass er den anderen Brief geschickt habe.
Die Quelle sagte: "Er weiß, dass er massiv 'fucked up'. Jetzt arbeitet er darann, wie er sich aus dem Schlamassel befreien kann. "

Johnson verfasste zwei Artikel vor dem Brexit-Votum, bevor er Premierminister David Cameron schockierte, indem er enthüllte, dass er für einen Austritt aus der Europäischen Union werben würde.

In dem unveröffentlichten Remain-Back-Artikel, der in einem neuen Buch enthüllt wurde und in der "Sunday Times" veröffentlicht wurde, unterstützte er die Mitgliedschaft in der Freihandelszone.
"Das ist ein Markt vor unserer Haustür, bereit für die weitere Ausbeutung durch britische Firmen", schrieb Johnson.
"Der Mitgliedsbeitrag scheint für all diesen Zugang ziemlich gering.
"Warum sind wir so entschlossen, dem den Rücken zu kehren?"

In einer Kolumne, die vor der Bekanntgabe des Referendums geschrieben wurde, riet Johnson auch den Ministern, Brüssel nicht mehr die Schuld für all unsere Probleme zu geben, und sagte, wenn Großbritannien die EU verlasse, "müssten wir erkennen, dass die meisten unserer Probleme nicht von Brüssel verursacht werden".

Er sagte: "Warum sind wir immer noch, Person für Person, so viel weniger produktiv als die Deutschen? Das ist jetzt eine mehr als hundert Jahre alte Frage, und die Antwort hat nichts mit der EU zu tun. In oder außerhalb der EU müssen wir eine klare Vorstellung davon haben, wie wir in einer globalen Wirtschaft wettbewerbsfähig sein werden. "

Diesen Artikel hat er vor fünf Jahren geschrieben. Wenn er sagt, die meisten britischen Probleme würden nicht durch Brüssel verursacht, dann hat er recht: Wie in Deutschland, Italien oder Frankreich ist das Schlamassel meist hausgemacht. (Das heißt nicht, dass Brüssel keine Probleme verursacht.) Wenn er die Idee einer Freihandelszone unterstützt, ist er nicht weit von Farage entfernt, der auch die Idee einer Freihandelszone unterstützt. Die EU ist KEINE Freihandelszone.

Interessanter als das, was er vor langer Zeit geschrieben hat, ist das, was er vor kurzem gesagt hat.
https://www.politico.eu/article/boris-jo...an-is-deranged/

"Former British Foreign Secretary Boris Johnson called Prime Minister Theresa May’s Brexit proposals “entirely preposterous” and “deranged” in his first newspaper interview since quitting the U.K. Cabinet in July." Der frühere britische Außenminister Boris Johnson nannte die Brexit-Vorschläge der Premierministerin Theresa May "völlig absurd" und "geisteskrank" in seinem ersten Zeitungsinterview seit dem Verlassen des Kabinetts im Juli...
Völlig absurd und geisteskrank...

Von den sieben Kandidaten, die möglicherweise Nachfolger Mays werden, scheint mir David Davis die beste Lösung. Kein Hallodri wie Johnson, kein Remainer wie Amber Rudd, kein Opportunist wie Javid.
https://derstandard.at/2000091757324/Die...-beerben-wollen


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#107

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 20:27
von Willie | 19.337 Beiträge | 46908 Punkte

Micheal Heseltine: Boris Johnson waits to see which way the crowd is running before jumping to the front and yelling “follow me”.

https://scontent-ort2-1.xx.fbcdn.net/v/t...901&oe=5C64EE20



zuletzt bearbeitet 20.11.2018 21:08 | nach oben springen

#108

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 20:33
von Hans Bergman | 15.584 Beiträge | 28938 Punkte

Zitat von Willie im Beitrag #104
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #98
Zitat von Willie im Beitrag #82
...Die EU hat in ihrer Struktur null Gemeinsamkeit mit den Regimen von UDSSR und DDR.
Die Gemeinsamkeit ist, dass ein unterschiedlichstes politisches Gebilde nur durch Parolen und egoistische Ziele von wenigen zusammengehalten wird. Und die richten sich im Grunde alle gegen hilflose Bürger.


Klingt fast wie wahr, stimmt nur eben nicht.:-)

Das kann man in Chicago natürlich viel besser beurteilen als hier vor Ort als direkt Betroffener... :-)



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#109

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 20:40
von Willie | 19.337 Beiträge | 46908 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #108
Zitat von Willie im Beitrag #104
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #98
Zitat von Willie im Beitrag #82
...Die EU hat in ihrer Struktur null Gemeinsamkeit mit den Regimen von UDSSR und DDR.
Die Gemeinsamkeit ist, dass ein unterschiedlichstes politisches Gebilde nur durch Parolen und egoistische Ziele von wenigen zusammengehalten wird. Und die richten sich im Grunde alle gegen hilflose Bürger.


Klingt fast wie wahr, stimmt nur eben nicht.:-)

Das kann man in Chicago natürlich viel besser beurteilen als hier vor Ort als direkt Betroffener... :-)

Eigentlich nicht, denn man braucht sich da nur an die Fakten zu halten. Die sagen ueberall dasselbe ueber sich aus. :-)


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#110

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 21:07
von Willie | 19.337 Beiträge | 46908 Punkte

Davis Davis. Sein Tweet von gestern:

David Davis‏@DavidDavisMP
This deal is not what the people voted for. It will tie us to the Customs Union for years to come with no way out. But there is still time to negotiate a Canada+++ deal that delivers on the referendum. So let’s get on with it.

Nur ein paar Kommentare -von seiner twitter Seite- als Reaktion darauf und Kontrast dazu:

‏Two years as Brexit Secretary and your only idea was to put more fucking plus signs after the word Canada.
-James Felton

David have you no shame?!
You promised to get us “the exact same benefits” of EU membership but with none of the costs
You promised to jet off to Berlin the day after the ref and see up a trade deal
GROSSLY incompetent in making those promises
IT WAS YOUR JOB TO KNOW BETTER.
-Reality Bites

You could have stopped after the first sentence. No, he has no shame.
-CoinOperatedWhore

What does +++ mean? #invalidsyntax
-Rob Manser

Davis will go down in history as one of the most incompetent, lazy and ignorant public servants. And there’s stiff competition. The sooner we bring in intelligence tests and assessment entry requirements for MPs the better. A licence is needed to drive, any idiot can be an MP
-BurntPlasticCard

The lie was that he was working to achieve a deal when disruption is his only technique and laziness his only character trait. His aim is no deal chaos exit, creating opportunities for his foreign business connections. No matter the human cost to our country. Despicable Davis.
-Bernie Gunther

Davis has adopted more positions on #Brexit than there are points on a compass. He didn’t turn up to meetings, did not understand the brief and still doesn’t understand the WTO. Rabbi didn’t like what he negotiated. Both promised the undeliverable. Both have harmed the UK.
-Dr.M

Twitter macht manchmal fuer faszinierendes lesen. Denn man hoert directly from "the horses mouth" und Reaktionen darauf.


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#111

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 21:22
von Maga-neu | 21.156 Beiträge | 46065 Punkte

Kommentare unter einem Interview, das Davis gegeben hat. Einer der Blogger wünscht sich sogar Oliver Cromwell zurück - man kann vermuten, dass er Theresa May dasselbe Schicksal wünscht wie Charles I.

Was sagt das aus? Nichts. Genauso wenig wie die Reaktionen unter dem Davis-Tweet.


Dave Fordham
Dave Fordham
vor 3 Tagen (bearbeitet)
Never has a country cried out so hard for the traitor at No. 10 to be removed.
231
Pamela Bennett
Pamela Bennett
vor 2 Tagen
I really feel for David Davis, he was right royally shafted by May and Robbins. Working on a different deal behind his back is a disgraceful way to carry on. For a vicars daughter she is a duplicitous, two faced, lying traitor. Her father must be so proud of her. Not.
134
Thomas Hall
Thomas Hall
vor 2 Tagen (bearbeitet)
Interviewer is biased. May is a liar. Boot her out!!
43
Beth Smith
Beth Smith
vor 2 Tagen
Listen, we don't want a deal. We just want out!!!!!! What part of that don't you understand?!!!!
133
Anon One
Anon One
vor 3 Tagen (bearbeitet)
Let's be clear, brexit will not be delivered via any deal. The UK electorate didn't vote for a deal, they voted to leave the eu. A soft coup is under way by the civil service. There no such thing as a hard exit, there's just leave. The soft and hard brexit narrative was created by remain camp to control the process, narrative and importantly outcome.
167
Seb A
Seb A
vor 2 Tagen
Let’s be honest, all we really want is our independence back with the addition of a trade deal with Germany. No interest in an EU superstate, we can run our country better than Europeans can. Thx👍
48
Xari- 0n
Xari- 0n
vor 3 Tagen
you spelled her name wrong its - treason may
191
Christine Copus
Christine Copus
vor 2 Tagen
WTO rules please.
43
Zouuu Bella
Zouuu Bella
vor 2 Tagen
NO DEAL .... We had enough
37
Marco 1547
Marco 1547
vor 3 Tagen
If May thinks she is getting this through then she is deluded
The troubles in Ireland will look like a playground fight after this shite
109
Soviet Union Jack
Soviet Union Jack
vor 2 Tagen
It's 1649 all over again ... We have Charles the 1st conspiring with foreign powers against his own people. Where is Oliver Cromwell ... and WHERE IS HIS AXEMAN !!! ???
68
kayakhu17
kayakhu17
vor 2 Tagen
Negative news channel again ! Well done David riding above the doom & gloom msm !!!
30
Peter Rumsby
Peter Rumsby
vor 3 Tagen
Treason May is punishing the people for daring to be free, sending a message to all those that dare to oppose the EUSSR that dire consequences await. History will not be kind to those that hand over their countries to the enemy for a seat at the enemies table.
58
Scott Fisher
Scott Fisher
vor 3 Tagen (bearbeitet)
May is a remainer that has been kicking the can down the road. Pm own red lines crossed. Vassal state for uk. Manifestos betrayal and brexit betrayal. We need a brexit leader. Deal breaks up the union this is a crazy deal.
63
The James Channel
The James Channel
vor 2 Tagen
We never had a chance the minute a remainder was voted in as our prime minister, we had Brexit negotiators who have all left because our remainder voting prime minister blocked their ideas of negotiating to make her ideas put forward. She has got rid of almost all the real brexiteers now , made a bad deal knowing it would not get through parliament in the hope that we will eventually stay in the EU
33
Dom Perignon
Dom Perignon
vor 2 Tagen
eu gangsters out means out
26
Malloc
Malloc
vor 3 Tagen
Wonder when the last time Traitors Gate was used for a sitting PM?
93
hugh graeme
hugh graeme
vor 2 Tagen
And I always thought that the Tories hated unions , well they hated them in the 70's under Thatcher...maybe a leader like her would have kicked the European union right in its balls... unlike Teresa May, who appears to rather want to lick them instead...
16
Sticky59
Sticky59
vor 2 Tagen
May had this deal sorted early...then ran the clock down hoping the time would pressure ministers to except it......she betrayed the 17 million people who voted to leave. Canada got a good deal....David Davis could bring this home for us but first we need to get May out....fast !
26
Beth Smith
Beth Smith
vor 2 Tagen
Good man David Davis. Well spoken and giving us some hope.
20
geisiel cesar
geisiel cesar
vor 2 Tagen
May is finished, it’s just a matter of time. I always knew she was working for the EU. During the election she hid aŵay, that was when I knew she would be the next PM. It’s all part of a bigger plan with the EU pulling the strings, May is just a puppet and a liar.
38
Michael Hastie
Michael Hastie
vor 2 Tagen
The unelected PM is a TRAITOR and never to be trusted. She was lousy as Home Secretary and even worst as our unelected PM.
16
SALZOPYRIN
SALZOPYRIN
vor 8 Stunden
So let me get this straight: We pay £8.5 billion a year to be in a club that tells you where to fish, what to farm, who you must let into your country and about 40,000 other things, all so you can be inside its trade barriers which make the World's goods 8% more expensive, and you're still debating whether to leave it or not??Get rid of T May she is a traitor of the highest order with a sociopathic personality disorder. The British people are under no legal obligation to pay the EU any £40 Billion, time to end this farce £40 Billion spent on England would go a long way to rectify the damage caused to this country by EU dictates. Stop this treachery and treason no deal is simply common sense
7
youwhatmate
youwhatmate
vor 3 Tagen
Seems like fate that her name rhymes with Treason.
23
Max Freedom
Max Freedom
vor 2 Tagen
Government sucks. Always and everywhere.

And you know it.
22
Jed Ford
Jed Ford
vor 2 Tagen (bearbeitet)
This woman, Frau Adolphine Merkel, 'without-a-shot-being-fired', has taken up,

where ADOLPH left-off! - Make no-mistake, what she (and her 'Commission/Parliament' gang)
want, (what Adolph-wanted) is to change the 'continent' of Europe into a
COUNTRY called Europe. If PM Theresa May, a 'remainer', well-meaningly, (!)
sells-out to this Merkel-woman and her successors, I don't have to be a
Nostradamus to forecast what lies-ahead. Within 10-15 years of an
irrevocable/irreversible signing-up to what she and her 'Commission'
really-have-in-mind, are, 1/. All 28 existing individual 'countries' will
disappear-from-maps, showing a COUNTRY called Europe. 2/. A single
combined-military and (by whatever name civil-service), will exist. 3/. all
gold stocks presently held by individual-nations, will, (for
convenience'-sake!) be transferred to BERLIN, as will, 4/. the HQ of this 'new
country', because anyone believing that little pipsqueak 'Brussels' has been
anything-other than a smokescreen smoke-and-mirrors 'temporary-illusion' for
their-'real-plans', needs their head testing. 5/. NATO will cease-to-exist. And
6/. Your kids had better start LEARNING-DEUTSCH (for non-linguists 'that's'
German). 7/. 'IF' Britain is still-attached, like an umbilical-cord to-this new
'country', 'driving' WILL be compelled to switch to the 'RIGHT'
side-of-the-road. To all lefty dreamers/'remainers', don't say you
haven't-been/weren't-WARNED.
26
Michael
Michael
vor 2 Tagen
Snot nosed globalist lackey interviewer, was probably bullied as a kid at primary school.
16
Allen Hamilton
Allen Hamilton
vor 1 Tag
Theresa May is becoming a complete #troglodyte she has thrown a spanner in the Works slowing things down concerning #Brexit. originally she was a person that wanted to stay in the #EU and the deal she has presented has been purposely developed to drag things out. she is incompetent and needs to be removed, the problem is nobody wants to take her place because as they are scared of what is coming. If we have an positive and educated Prime Minister that wants to leave things with run much more smoothly.



I purposely believe leaving the #EU is a positive step for the United Kingdom and we need a positive and educated Prime Minister to deal with what is happening. like I said Theresa May is purposely putting a spanner in the Works to slow things down
7
Titan
Titan
vor 1 Tag
DEAL DEAL DEAL, why the hell do you all keep using that word. WE THE PEOPLE VOTED BREXIT we did not vote DEAL. Hard BREXIT and no deals is the only way
7
jhiv3945
jhiv3945
vor 3 Tagen
I want to correct a comment you made - 'the risks of a no deal will certainly rise significantly if you wait until the last minute.' IT IS THE EU WHO ARE WAITING UNTIL THE LAST MINUTE - NOT THE UK! Get it right!
27
Steve Vater
Steve Vater
vor 2 Tagen
BREXIT means BREXIT, no deal better than a bad deal .FFS why arnt these being repeated non stop now to remind traitor may ????
12
paul smith
paul smith
vor 2 Tagen
SO.. Two Brexit Ministers have gone! doesn't that tell you something WHITEHALL is calling the shots! SHAFTED AGAIN!!
9
Contalei
Contalei
vor 2 Tagen
Get rid of her now!!!!
17
Marc Bennet
Marc Bennet
vor 2 Tagen
May is a mentally unsound person in need of medical help. She believes in her ideas with 100% conviction, and no amount of evidence can make her change attitude. She "sincerely" claims we R not in the custom union in perpetuity, yet to leave it the EU 27 MUST agree. --> Medical conclusion: she is mad, literally mad, as she has delusions. Can @t verify whether or not she also hears voices telling her what 2 do? (Again, she is literally mentally deranged)
7
Robert Graffham
Robert Graffham
vor 1 Tag
So those markets are all down over the past year. Well the past year has shown that the Prime Minister will give in more and more to satisfy the EU and appease her own desire to remain! That's surely what the markets are falling on?
5
Jeffrey Holmes
Jeffrey Holmes
vor 2 Tagen
If the Tories do not bring May down their party is over. We voted for her manifesto, UKIP stood down where I live to give the Tories control to take us out. She has openly lied to us all for her entire term and I think she is trying to get us to stay in the EU. She voted remain so she wants us to remain. She is killing democracy and must go.
6
Generalissimo Reply
Generalissimo Reply
vor 3 Tagen
the EU has more to lose than the UK, not the other way around
78
Waylander the Slayer
Waylander the Slayer
vor 3 Tagen
Clearly
Nothing
But
Crap

Libtard interviewer talking out of his arse.....
10
Molhedim
Molhedim
vor 3 Tagen
How can he say that EU does things at the last min when for 2 years they warned this would happen?
12
Dunnlrs
Dunnlrs
vor 2 Tagen
DD should opt for the role as PM.
5


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#112

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 21:27
von Willie | 19.337 Beiträge | 46908 Punkte

David Davis ridiculed over Brexit exchange: 'He backtracked more times than a mountaineer with no map'
'That was then, this is now! Ha, ha, ha, ha!' says Brexit Secretary over trade deal U-turn

The Brexit Secretary has been accused of backtracking “more times than a mountaineer with no map” during an excruciating bout of questioning over trade deal timelines.
At a Brexit Select Committee hearing, chair Hilary Benn urged David Davis to admit he was wrong to say the UK would be able negotiate a free trade area “massively larger than the EU” within two years of exiting the bloc.
But Mr Davis repeatedly shirked the question, laughing throughout the exchange as he claimed the comments were made before he was a minister. He later added: “That was then, this is now.”
The MP for Haltemprice and Howden made the prediction on 11 July 2016. He was appointed to the Brexit Department just two days later.
He said at the time: “I would expect the new Prime Minister, on 9 September 2016, to immediately trigger a large round of global trade deals. I would expect that the negotiation phase of most of them would be concluded within 12 to 24 months.”
Labour MP Chuka Umunna said Mr Davis “must think we are all stupid”, adding the British public should also have the right to change their minds.
https://www.independent.co.uk/news/uk/po...d-a8177881.html

Uebersetzung:
David Davis verspottet über den Brexit-Meinungsaustausch: "Er ist oefters von seinen Aussagen abgewichen als ein Bergsteiger ohne Karte"
"Das war damals, das ist jetzt! Ha, ha, ha, ha! ", sagt Brexit-Sekretär über die Kehrtwende im Handelsabkommen.

Bei einer Anhörung des Brexit-Select-Ausschusses forderte die Vorsitzende Hilary Benn David Davis auf, zuzugeben, dass er falsch lag, zu sagen, dass Großbritannien in der Lage sein würde, innerhalb von zwei Jahren nach dem Ausscheiden aus dem Block eine Freihandelszone auszuhandeln, die "massiv größer als die EU" sei.
Aber Herr Davis hat sich immer wieder der Frage entzogen und während des gesamten Austauschs gelacht, da er behauptete, die Kommentare seien gemacht worden, bevor er Minister war. Später fügte er hinzu: "Das war damals, das ist jetzt".

Der MP für Haltemprice und Howden machte die Vorhersage am 11. Juli 2016. Nur zwei Tage später wurde er in die Brexit-Abteilung berufen.
Er sagte damals: "Ich würde erwarten, dass der neue Ministerpräsident am 9. September 2016 sofort eine große Runde globaler Handelsabkommen auslöst. Ich gehe davon aus, dass die Verhandlungsphase der meisten von ihnen innerhalb von 12 bis 24 Monaten abgeschlossen sein würden. "

Die Labour-Abgeordnete Chuka Umunna sagte, Davis "muss denken, wir sind alle dumm", und fügte hinzu, dass die britische Öffentlichkeit ebenfalls das Recht haben sollte, ihre Meinung zu ändern.



zuletzt bearbeitet 20.11.2018 21:28 | nach oben springen

#113

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 21:43
von Willie | 19.337 Beiträge | 46908 Punkte

Umfrage von GBs beliebtester Morgensendung:

Good Morning Britain@GMB
Should there be a second EU referendum?
8:19 AM - 18 Nov 2018

56% Ja
44% Nein

Und nicht vergessen:
https://pbs.twimg.com/media/DsYd-OiXcAACRy1.jpg
https://pbs.twimg.com/media/DsZs8N6XcAE0YGU.jpg



zuletzt bearbeitet 20.11.2018 22:12 | nach oben springen

#114

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 22:25
von Maga-neu | 21.156 Beiträge | 46065 Punkte

Zitat von Willie im Beitrag #112
Die Labour-Abgeordnete Chuka Umunna sagte, Davis "muss denken, wir sind alle dumm", und fügte hinzu, [b]dass die britische Öffentlichkeit ebenfalls das Recht haben sollte, ihre Meinung zu ändern.
Und wenn das Referendum tatsächlich bezeugen sollte, was alles andere als unstrittig ist, dass die britische Öffentlichkeit die Meinung geändert hat, macht man dann in zwei, drei Jahren wieder ein Referendum, weil sie möglicherweise wieder die Meinung geändert hat - oder hat die Öffentlichkeit dann ein für alle Mal bezeugt, zu "Europa" zu gehören?



zuletzt bearbeitet 20.11.2018 22:25 | nach oben springen

#115

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 22:25
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #100
Zitat von Willie im Beitrag #82
Zitat von Maga-neu im Beitrag #81
Zitat von Willie im Beitrag #78
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #77
Zitat von Maga-neu im Beitrag #74
...Möglicherweise wird das Auseinanderbrechen sehr plötzlich erfolgen, so wie die Implosion des Warschauer Paktes und der Sowjetunion auch sehr plötzlich erfolgte.


Schade, dass ich dazu noch keine Anzeichen erkenne. Aber gut wäre es.


Es waere weder gut noch wird es geschehen.

Auch die UdSSR schien stabil zu sein, und die DDR wurde noch 1988 hier im Westen unter den zehn führenden Industriestaaten genannt.

Die EU hat in ihrer Struktur null Gemeinsamkeit mit den Regimen von UDSSR und DDR.

Hmm, ich will nicht auf Juncker eingehen, der immer mehr wirkt wie Breschnew und Jelzin in ihrer Endphase und der wohl auch ähnliche Probleme hat.
Du kritisierst die Art, wie der Senat gewählt wird, nämlich ungerecht gegenüber großen Staaten wie Kalifornien, aber das EU-Parlament akzeptierst du, obwohl eine maltesische Stimme das Vielfache einer deutschen, französischen oder italienischen wiegt. Das EP, dessen Schlendrian mir bestens bekannt ist, ist auch ein halbiertes Parlament, das nicht einmal aus eigenem Antrieb Gesetze einbringen kann. (Vielleicht auch besser so.) Die EU-Kommission ist mitnichten die Regierung der EU, sondern eine Bürokratie, die versucht, Regierung zu werden. Lange wurde ihr Kommissionspräsident vom Europäischen Rat bestimmt, in dem die Regierungschefs der EU-Mitglieder sitzen und der so etwas wie das Politbüro der EU ist. Er bestimmt die Marschrichtung, wobei nach ganz unterschiedlichen Verfahren abgestimmt wird - je nach Themenbereich. Das ganze System ist ein System der kollektiven Verantwortungslosigkeit - aufgrund der Intransparenz der Entscheidungsfindung. In Großbritannien hatte die Regierung große Vollmachten, so große, dass Thatcher den Greater London Council auflösen konnte (es wäre so, als würde die Bundesregierung den Berliner Senat auflösen). Das war akzeptabel, weil die Regierung abgewählt werden konnte und weil klar war, wer für was verantwortlich war. Das ist in der Räterepublik EU anders. Und ähnlich der DDR, aber nicht der Sowjetunion mit ihrem Einparteiensystem, gibt es im EP eine "Nationale Front" von den Konservativen über die Liberalen, Sozialisten bis zu den Grünen, mit ein paar Außenseitern auf der Rechten und Linken. Und nein, ein europäisches Staatsvolk, das Träger der Souveränität wäre, gibt es nicht.

Apropos Juncker: Le petit gris avec la chaussure noire...
https://www.youtube.com/watch?v=Nq-XPMG4cIY

Hier macht ihn eine freundliche Dame darauf aufmerksam, dass er einen schwarzen und einen braunen Schuh trägt.


Maga, die EU ist genau die Behörde, die die nationalen Regierungen, die legitimen, haben wollten, da liegt das Problem, und das EU-Parlament hat die Macht und Legitimität, die ihm die nationalen Regierungen gegeben habe. Die Verantwortung für die Fehler der EU liegt nicht bei der EU.


Willie gefällt das
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#116

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 22:26
von Maga-neu | 21.156 Beiträge | 46065 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #115
Zitat von Maga-neu im Beitrag #100
Zitat von Willie im Beitrag #82
Zitat von Maga-neu im Beitrag #81
Zitat von Willie im Beitrag #78
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #77
Zitat von Maga-neu im Beitrag #74
...Möglicherweise wird das Auseinanderbrechen sehr plötzlich erfolgen, so wie die Implosion des Warschauer Paktes und der Sowjetunion auch sehr plötzlich erfolgte.


Schade, dass ich dazu noch keine Anzeichen erkenne. Aber gut wäre es.


Es waere weder gut noch wird es geschehen.

Auch die UdSSR schien stabil zu sein, und die DDR wurde noch 1988 hier im Westen unter den zehn führenden Industriestaaten genannt.

Die EU hat in ihrer Struktur null Gemeinsamkeit mit den Regimen von UDSSR und DDR.

Hmm, ich will nicht auf Juncker eingehen, der immer mehr wirkt wie Breschnew und Jelzin in ihrer Endphase und der wohl auch ähnliche Probleme hat.
Du kritisierst die Art, wie der Senat gewählt wird, nämlich ungerecht gegenüber großen Staaten wie Kalifornien, aber das EU-Parlament akzeptierst du, obwohl eine maltesische Stimme das Vielfache einer deutschen, französischen oder italienischen wiegt. Das EP, dessen Schlendrian mir bestens bekannt ist, ist auch ein halbiertes Parlament, das nicht einmal aus eigenem Antrieb Gesetze einbringen kann. (Vielleicht auch besser so.) Die EU-Kommission ist mitnichten die Regierung der EU, sondern eine Bürokratie, die versucht, Regierung zu werden. Lange wurde ihr Kommissionspräsident vom Europäischen Rat bestimmt, in dem die Regierungschefs der EU-Mitglieder sitzen und der so etwas wie das Politbüro der EU ist. Er bestimmt die Marschrichtung, wobei nach ganz unterschiedlichen Verfahren abgestimmt wird - je nach Themenbereich. Das ganze System ist ein System der kollektiven Verantwortungslosigkeit - aufgrund der Intransparenz der Entscheidungsfindung. In Großbritannien hatte die Regierung große Vollmachten, so große, dass Thatcher den Greater London Council auflösen konnte (es wäre so, als würde die Bundesregierung den Berliner Senat auflösen). Das war akzeptabel, weil die Regierung abgewählt werden konnte und weil klar war, wer für was verantwortlich war. Das ist in der Räterepublik EU anders. Und ähnlich der DDR, aber nicht der Sowjetunion mit ihrem Einparteiensystem, gibt es im EP eine "Nationale Front" von den Konservativen über die Liberalen, Sozialisten bis zu den Grünen, mit ein paar Außenseitern auf der Rechten und Linken. Und nein, ein europäisches Staatsvolk, das Träger der Souveränität wäre, gibt es nicht.

Apropos Juncker: Le petit gris avec la chaussure noire...
https://www.youtube.com/watch?v=Nq-XPMG4cIY

Hier macht ihn eine freundliche Dame darauf aufmerksam, dass er einen schwarzen und einen braunen Schuh trägt.


Maga, die EU ist genau die Behörde, die die nationalen Regierungen, die legitimen, haben wollten, da liegt das Problem, und das EU-Parlament hat die Macht und Legitimität, die ihm die nationalen Regierungen gegeben habe. Die Verantwortung für die Fehler der EU liegt nicht bei der EU.
Sicher, aber man soll doch nicht so tun, als sei das alles wunderbar.


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#117

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 22:26
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #114
Zitat von Willie im Beitrag #112
Die Labour-Abgeordnete Chuka Umunna sagte, Davis "muss denken, wir sind alle dumm", und fügte hinzu, [b]dass die britische Öffentlichkeit ebenfalls das Recht haben sollte, ihre Meinung zu ändern.
Und wenn das Referendum tatsächlich bezeugen sollte, was alles andere als unstrittig ist, dass die britische Öffentlichkeit die Meinung geändert hat, macht man dann in zwei, drei Jahren wieder ein Referendum, weil sie möglicherweise wieder die Meinung geändert hat - oder hat die Öffentlichkeit dann ein für alle Mal bezeugt, zu "Europa" zu gehören?


Nennt man das etwa Demokratie?


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#118

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 22:29
von Maga-neu | 21.156 Beiträge | 46065 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #117
Zitat von Maga-neu im Beitrag #114
Zitat von Willie im Beitrag #112
Die Labour-Abgeordnete Chuka Umunna sagte, Davis "muss denken, wir sind alle dumm", und fügte hinzu, [b]dass die britische Öffentlichkeit ebenfalls das Recht haben sollte, ihre Meinung zu ändern.
Und wenn das Referendum tatsächlich bezeugen sollte, was alles andere als unstrittig ist, dass die britische Öffentlichkeit die Meinung geändert hat, macht man dann in zwei, drei Jahren wieder ein Referendum, weil sie möglicherweise wieder die Meinung geändert hat - oder hat die Öffentlichkeit dann ein für alle Mal bezeugt, zu "Europa" zu gehören?


Nennt man das etwa Demokratie?

Nein, Leto, Demokratie á la EU bedeutet, so lange abstimmen zu lassen, bis das Ergebnis stimmt. Falls es nicht stimmt, betont man, dass die Abgehängten, Armen, Alten mit "nein", die Jungen, gut Ausgebildeten, Weltoffenen mit "Ja" gestimmt haben.


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#119

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 22:30
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #116
Zitat von Leto_II. im Beitrag #115
Zitat von Maga-neu im Beitrag #100
Zitat von Willie im Beitrag #82
Zitat von Maga-neu im Beitrag #81
Zitat von Willie im Beitrag #78
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #77
Zitat von Maga-neu im Beitrag #74
...Möglicherweise wird das Auseinanderbrechen sehr plötzlich erfolgen, so wie die Implosion des Warschauer Paktes und der Sowjetunion auch sehr plötzlich erfolgte.


Schade, dass ich dazu noch keine Anzeichen erkenne. Aber gut wäre es.


Es waere weder gut noch wird es geschehen.

Auch die UdSSR schien stabil zu sein, und die DDR wurde noch 1988 hier im Westen unter den zehn führenden Industriestaaten genannt.

Die EU hat in ihrer Struktur null Gemeinsamkeit mit den Regimen von UDSSR und DDR.

Hmm, ich will nicht auf Juncker eingehen, der immer mehr wirkt wie Breschnew und Jelzin in ihrer Endphase und der wohl auch ähnliche Probleme hat.
Du kritisierst die Art, wie der Senat gewählt wird, nämlich ungerecht gegenüber großen Staaten wie Kalifornien, aber das EU-Parlament akzeptierst du, obwohl eine maltesische Stimme das Vielfache einer deutschen, französischen oder italienischen wiegt. Das EP, dessen Schlendrian mir bestens bekannt ist, ist auch ein halbiertes Parlament, das nicht einmal aus eigenem Antrieb Gesetze einbringen kann. (Vielleicht auch besser so.) Die EU-Kommission ist mitnichten die Regierung der EU, sondern eine Bürokratie, die versucht, Regierung zu werden. Lange wurde ihr Kommissionspräsident vom Europäischen Rat bestimmt, in dem die Regierungschefs der EU-Mitglieder sitzen und der so etwas wie das Politbüro der EU ist. Er bestimmt die Marschrichtung, wobei nach ganz unterschiedlichen Verfahren abgestimmt wird - je nach Themenbereich. Das ganze System ist ein System der kollektiven Verantwortungslosigkeit - aufgrund der Intransparenz der Entscheidungsfindung. In Großbritannien hatte die Regierung große Vollmachten, so große, dass Thatcher den Greater London Council auflösen konnte (es wäre so, als würde die Bundesregierung den Berliner Senat auflösen). Das war akzeptabel, weil die Regierung abgewählt werden konnte und weil klar war, wer für was verantwortlich war. Das ist in der Räterepublik EU anders. Und ähnlich der DDR, aber nicht der Sowjetunion mit ihrem Einparteiensystem, gibt es im EP eine "Nationale Front" von den Konservativen über die Liberalen, Sozialisten bis zu den Grünen, mit ein paar Außenseitern auf der Rechten und Linken. Und nein, ein europäisches Staatsvolk, das Träger der Souveränität wäre, gibt es nicht.

Apropos Juncker: Le petit gris avec la chaussure noire...
https://www.youtube.com/watch?v=Nq-XPMG4cIY

Hier macht ihn eine freundliche Dame darauf aufmerksam, dass er einen schwarzen und einen braunen Schuh trägt.


Maga, die EU ist genau die Behörde, die die nationalen Regierungen, die legitimen, haben wollten, da liegt das Problem, und das EU-Parlament hat die Macht und Legitimität, die ihm die nationalen Regierungen gegeben habe. Die Verantwortung für die Fehler der EU liegt nicht bei der EU.
Sicher, aber man soll doch nicht so tun, als sei das alles wunderbar.


Ich sehe die Fehler genau, wie Du.


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#120

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 22:54
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #118
Zitat von Leto_II. im Beitrag #117
Zitat von Maga-neu im Beitrag #114
Zitat von Willie im Beitrag #112
Die Labour-Abgeordnete Chuka Umunna sagte, Davis "muss denken, wir sind alle dumm", und fügte hinzu, [b]dass die britische Öffentlichkeit ebenfalls das Recht haben sollte, ihre Meinung zu ändern.
Und wenn das Referendum tatsächlich bezeugen sollte, was alles andere als unstrittig ist, dass die britische Öffentlichkeit die Meinung geändert hat, macht man dann in zwei, drei Jahren wieder ein Referendum, weil sie möglicherweise wieder die Meinung geändert hat - oder hat die Öffentlichkeit dann ein für alle Mal bezeugt, zu "Europa" zu gehören?


Nennt man das etwa Demokratie?

Nein, Leto, Demokratie á la EU bedeutet, so lange abstimmen zu lassen, bis das Ergebnis stimmt. Falls es nicht stimmt, betont man, dass die Abgehängten, Armen, Alten mit "nein", die Jungen, gut Ausgebildeten, Weltoffenen mit "Ja" gestimmt haben.

Das ist es aber nicht nur, die Brexit-Abstimmung war auch eine Protestwahl, die über das Ziel hinaus geschossen ist. Warum soll der britische Wähler den Fehler nicht korrigieren dürfen? Man könnte ihn ja auch erst drüber abstimmen lassen, nochmal abzustimmen. Nebenbei wird die Neuabstimmung auch tüchtig in der britischen Öffentlichkeit diskutiert, nicht nur in Brüssel, welches da tatsächlich schweigen sollte, obwohl Briten natürlich auch EU-Bürger sind, was manche Briten dann auch tatsächlich so sehen. Es war mal der italienische Wähler, der für Regierungen wählte, die le 3,0 vertraten. Als Doppelstaatler hast Du gar zwei Regierungen am Hals, die da scheisse sind. Du wirst übrigens immer mehr schwarz/weiss, reflektiere Dich mal.


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#121

RE: Brexit

in Politik 20.11.2018 23:48
von Maga-neu | 21.156 Beiträge | 46065 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #120
Zitat von Maga-neu im Beitrag #118
Zitat von Leto_II. im Beitrag #117
Zitat von Maga-neu im Beitrag #114
Zitat von Willie im Beitrag #112
Die Labour-Abgeordnete Chuka Umunna sagte, Davis "muss denken, wir sind alle dumm", und fügte hinzu, [b]dass die britische Öffentlichkeit ebenfalls das Recht haben sollte, ihre Meinung zu ändern.
Und wenn das Referendum tatsächlich bezeugen sollte, was alles andere als unstrittig ist, dass die britische Öffentlichkeit die Meinung geändert hat, macht man dann in zwei, drei Jahren wieder ein Referendum, weil sie möglicherweise wieder die Meinung geändert hat - oder hat die Öffentlichkeit dann ein für alle Mal bezeugt, zu "Europa" zu gehören?


Nennt man das etwa Demokratie?

Nein, Leto, Demokratie á la EU bedeutet, so lange abstimmen zu lassen, bis das Ergebnis stimmt. Falls es nicht stimmt, betont man, dass die Abgehängten, Armen, Alten mit "nein", die Jungen, gut Ausgebildeten, Weltoffenen mit "Ja" gestimmt haben.

Das ist es aber nicht nur, die Brexit-Abstimmung war auch eine Protestwahl, die über das Ziel hinaus geschossen ist. Warum soll der britische Wähler den Fehler nicht korrigieren dürfen? Man könnte ihn ja auch erst drüber abstimmen lassen, nochmal abzustimmen. Nebenbei wird die Neuabstimmung auch tüchtig in der britischen Öffentlichkeit diskutiert, nicht nur in Brüssel, welches da tatsächlich schweigen sollte, obwohl Briten natürlich auch EU-Bürger sind, was manche Briten dann auch tatsächlich so sehen. Es war mal der italienische Wähler, der für Regierungen wählte, die le 3,0 vertraten. Als Doppelstaatler hast Du gar zwei Regierungen am Hals, die da scheisse sind. Du wirst übrigens immer mehr schwarz/weiss, reflektiere Dich mal.

Danke für die Ermahnung. Ich hätte UK lieber in der Union gehabt als außerhalb, aus verschiedenen Gründen. Aber als Demokrat akzeptiere ich das Votum, ich hätte es auch akzeptiert, wenn es anders ausgegangen wäre. Natürlich ist es eine britische Angelegenheit, ob es ein zweites Referendum gibt. Farage glaubt übrigens, noch höher gewinnen zu können als bei dem letzten Referendum. Mit den Regierungen, die scheiße sind, hast du recht, aber im Augenblick scheint mir die deutsche das größere Übel. Der Glaube bestand damals auf italienischer Seite, dass der Euro zu Reformen zwingen würde. Er hat nur zur weiteren Staatsverschuldung mit dieses Mal billigerem Geld "gezwungen".

Was mir übel aufstößt, ist das Exempel, das die EU an den unbotmäßigen Briten statuieren will: Und die journalistischen Helfer stehen schon bereit, die Botschaft den Italienern oder wem auch immer zu verkünden:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...-a-1238999.html


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#122

RE: Brexit

in Politik 21.11.2018 00:23
von Willie | 19.337 Beiträge | 46908 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #121
Zitat von Leto_II. im Beitrag #120
Zitat von Maga-neu im Beitrag #118
Zitat von Leto_II. im Beitrag #117
Zitat von Maga-neu im Beitrag #114
Zitat von Willie im Beitrag #112
Die Labour-Abgeordnete Chuka Umunna sagte, Davis "muss denken, wir sind alle dumm", und fügte hinzu, [b]dass die britische Öffentlichkeit ebenfalls das Recht haben sollte, ihre Meinung zu ändern.
Und wenn das Referendum tatsächlich bezeugen sollte, was alles andere als unstrittig ist, dass die britische Öffentlichkeit die Meinung geändert hat, macht man dann in zwei, drei Jahren wieder ein Referendum, weil sie möglicherweise wieder die Meinung geändert hat - oder hat die Öffentlichkeit dann ein für alle Mal bezeugt, zu "Europa" zu gehören?


Nennt man das etwa Demokratie?

Nein, Leto, Demokratie á la EU bedeutet, so lange abstimmen zu lassen, bis das Ergebnis stimmt. Falls es nicht stimmt, betont man, dass die Abgehängten, Armen, Alten mit "nein", die Jungen, gut Ausgebildeten, Weltoffenen mit "Ja" gestimmt haben.

Das ist es aber nicht nur, die Brexit-Abstimmung war auch eine Protestwahl, die über das Ziel hinaus geschossen ist. Warum soll der britische Wähler den Fehler nicht korrigieren dürfen? Man könnte ihn ja auch erst drüber abstimmen lassen, nochmal abzustimmen. Nebenbei wird die Neuabstimmung auch tüchtig in der britischen Öffentlichkeit diskutiert, nicht nur in Brüssel, welches da tatsächlich schweigen sollte, obwohl Briten natürlich auch EU-Bürger sind, was manche Briten dann auch tatsächlich so sehen. Es war mal der italienische Wähler, der für Regierungen wählte, die le 3,0 vertraten. Als Doppelstaatler hast Du gar zwei Regierungen am Hals, die da scheisse sind. Du wirst übrigens immer mehr schwarz/weiss, reflektiere Dich mal.

Danke für die Ermahnung. Ich hätte UK lieber in der Union gehabt als außerhalb, aus verschiedenen Gründen. Aber als Demokrat akzeptiere ich das Votum, ich hätte es auch akzeptiert, wenn es anders ausgegangen wäre. Natürlich ist es eine britische Angelegenheit, ob es ein zweites Referendum gibt. Farage glaubt übrigens, noch höher gewinnen zu können als bei dem letzten Referendum. Mit den Regierungen, die scheiße sind, hast du recht, aber im Augenblick scheint mir die deutsche das größere Übel. Der Glaube bestand damals auf italienischer Seite, dass der Euro zu Reformen zwingen würde. Er hat nur zur weiteren Staatsverschuldung mit dieses Mal billigerem Geld "gezwungen".

Was mir übel aufstößt, ist das Exempel, das die EU an den unbotmäßigen Briten statuieren will: Und die journalistischen Helfer stehen schon bereit, die Botschaft den Italienern oder wem auch immer zu verkünden:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...-a-1238999.html

Exzellenter Artikel von Spon.


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#123

RE: Brexit

in Politik 21.11.2018 10:11
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #121

Was mir übel aufstößt, ist das Exempel, das die EU an den unbotmäßigen Briten statuieren will: Und die journalistischen Helfer stehen schon bereit, die Botschaft den Italienern oder wem auch immer zu verkünden:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...-a-1238999.html

Die versuchte Rosinenpickerei der Briten übersiehst Du natürlich einfach einmal. Wie vernetzt Europa ist, sieht man hier im Pott sehr schön auf den Autobahnen.


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#124

RE: Brexit

in Politik 21.11.2018 11:04
von Maga-neu | 21.156 Beiträge | 46065 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #123
Zitat von Maga-neu im Beitrag #121

Was mir übel aufstößt, ist das Exempel, das die EU an den unbotmäßigen Briten statuieren will: Und die journalistischen Helfer stehen schon bereit, die Botschaft den Italienern oder wem auch immer zu verkünden:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...-a-1238999.html

Die versuchte Rosinenpickerei der Briten übersiehst Du natürlich einfach einmal. Wie vernetzt Europa ist, sieht man hier im Pott sehr schön auf den Autobahnen.

Hast du mal überlegt, dass die Personenfreizügigkeit (z. B. aus bestimmten Regionen des Balkans) auch nicht in deutschem Interesse ist? Anders als die Blair-Regierung hat die damalige Bundesregierung noch auf Übergangszeiten mit reduzierter Freizügigkeit geachtet. Inzwischen sind die Schleusen ja ganz hochgezogen.

Ich muss sagen, ich bin bei den Deal-Kritikern. Als Brite würde ich keinen Deal diesem Deal gegenüber bevorzugen, der Britannien an die EU anschließt, ohne dass die Briten (wie zuvor) die Möglichkeit haben, auf die Regelungen einzuwirken. Besonders arg im Magen würde mir die Superkompetenz der europäischen Judikative liegen.


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#125

RE: Brexit

in Politik 21.11.2018 12:35
von Leto_II. | 20.630 Beiträge | 29433 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #124
Zitat von Leto_II. im Beitrag #123
Zitat von Maga-neu im Beitrag #121

Was mir übel aufstößt, ist das Exempel, das die EU an den unbotmäßigen Briten statuieren will: Und die journalistischen Helfer stehen schon bereit, die Botschaft den Italienern oder wem auch immer zu verkünden:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...-a-1238999.html

Die versuchte Rosinenpickerei der Briten übersiehst Du natürlich einfach einmal. Wie vernetzt Europa ist, sieht man hier im Pott sehr schön auf den Autobahnen.

Hast du mal überlegt, dass die Personenfreizügigkeit (z. B. aus bestimmten Regionen des Balkans) auch nicht in deutschem Interesse ist? Anders als die Blair-Regierung hat die damalige Bundesregierung noch auf Übergangszeiten mit reduzierter Freizügigkeit geachtet. Inzwischen sind die Schleusen ja ganz hochgezogen.

Ich muss sagen, ich bin bei den Deal-Kritikern. Als Brite würde ich keinen Deal diesem Deal gegenüber bevorzugen, der Britannien an die EU anschließt, ohne dass die Briten (wie zuvor) die Möglichkeit haben, auf die Regelungen einzuwirken. Besonders arg im Magen würde mir die Superkompetenz der europäischen Judikative liegen.

Ich bin meiner Personenfreizügigkeit ganz glücklich, mit der anderer natürlich weniger.:)

Als Brite würde ich gerne neu abstimmen, vielleicht lassen sich ja noch ein paar Engländer umstimmen. Es zwingt GB niemand zu irgendwas.


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