#2251

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 18.11.2011 13:08
von Leto_II. | 20.242 Beiträge | 25553 Punkte


Zitat von: mbockstette
18.11.2011 12:40 #92743



Syrien ist DER letzte Staat in Arabien in dem Russland noch einen Fuß in der Türe hat und der wird Moskau bald empfindlich Schmerzen bereiten. Siehe: #92738


Das eine schliesst das andere nun wirklich nicht aus. Ich würde sensible Sachen jedenfalls aufs Schiff packen. Intern hat Moskau das wahrscheinlich längst abgeschrieben.


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#2252

RE: "in southern and northern Syria"

in Politik 18.11.2011 13:19
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Lea S.
18.11.2011 00:27 #92702


Eine zweite Front würde auch verhindert, wenn die arabischen "Demokratien" selbst die Pufferzone erzwingen. Dazu müssen die "Demokraten-Scheichs" nicht die Türken vorschicken.
Kann es sein, dass man gleichzeitig auch die Türkei beschäftigen und deren Armee binden möchte?


Frau Lea S., so sehr ich Ihren menschlichen Widerwillen gegen jede Art von Krieg auch nachvollziehen kann, so sehr muss ich Ihnen vorhalten, dass Sie die Details der Lage und die Sachverhalte die dem zu Grunde liegen nicht richtig einschätzen können:

Turkey AND Jordan to set up safe zones in Syria: diplomats /Beachten Sie den Plural!

November 18, 2011 - BEIRUT: Turkey and Jordan, backed by Western and Arab powers, are preparing to set up two "safe zones" for civilians inside Syria, diplomats said Friday.

The Western and Arab diplomats told The Daily Star that Syria's two neighbors would press ahead with preparations to establish the two havens if President Bashar Assad did not sign on to an Arab plan aimed at ending a bloody crackdown on anti-regime protesters by Saturday.

The diplomats said an international meeting in Paris would discuss later Friday the details of the plans to see up the zones in southern and northern Syria.

Read more: http://www.dailystar.com.lb/News/Middle-...x#ixzz1e3hGlxBF



zuletzt bearbeitet 18.11.2011 13:20 | nach oben springen

#2253

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 18.11.2011 13:24
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Leto_II.
18.11.2011 13:08 #92750


Das eine schliesst das andere nun wirklich nicht aus. Ich würde sensible Sachen jedenfalls aufs Schiff packen. Intern hat Moskau das wahrscheinlich längst abgeschrieben.



Konkret denken Sie da an was?


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#2254

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 18.11.2011 13:36
von Leto_II. | 20.242 Beiträge | 25553 Punkte


Zitat von: mbockstette
18.11.2011 13:24 #92756



Konkret denken Sie da an was?


Grundsätzlich sicher Telekommunikation und Datenträger, danach kommt es darauf an, was man da so alles eingelagert hat. Die eigene Luftabwehr? Anti-Schiff-Waffen? Da mag einiges sein, was man nicht preisgeben will.

BTW: Kriegsschiff, welcher Art steht da aber nicht.


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#2255

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 18.11.2011 14:35
von guylux (gelöscht)
avatar


Zitat von: mbockstette
18.11.2011 10:53 #92723


Kein Staat im Nahen Osten wünscht sich einen Krieg, auch nicht der Iran

Dann muss man sich aber doch fragen welche Daseinsberechtigung ein " preemptive Strike "
noch hat ?
Der ist doch per Definition , ein Präventivschlag gegen eine zukünftige Attacke , die , wie Sie ja selbst schreiben , nicht anliegt !


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#2256

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 18.11.2011 14:57
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: guylux
18.11.2011 14:35 #92769

Dann muss man sich aber doch fragen welche Daseinsberechtigung ein " preemptive Strike "
noch hat ?
Der ist doch per Definition , ein Präventivschlag gegen eine zukünftige Attacke , die , wie Sie ja selbst schreiben , nicht anliegt !


Wunsch und Wirklichkeit sind in diesem Fall nicht deckungsgleich. Das geht aus meinem Satz, den Sie nur auszugsweise zitieren, hevor:

Kein Staat im Nahen Osten wünscht sich einen Krieg, auch nicht der Iran, nur seine Mischung aus Vernichtungs-Rhetorik, atomarer Aufrüstung und subversiver Einmischung bei seinen arabischen Nachbarn und die Instrumentalisierung des Palästinakonflikts ergeben in der Summe jene Atmosphäre, die einem Krieg den Weg bereiten.


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#2257

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 18.11.2011 15:35
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

Zitat Lea S.:
...
"P.S. Für sayada und HS http://www.youtube.com/watch?v=Kcp396VW7mQ&NR=1
Ma baraya porsidane nam-e goli nashenas tshe safar-ha kardeim................ "


Danke!

"Ey Iran, ey marse porgohar..."
http://www.youtube.com/watch?v=-mqHm6DxK7w&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=QQau1icGYTg&feature=related


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#2258

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 18.11.2011 15:55
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Leto_II.
17.11.2011 22:02 #92666


"Doch Iran soll verlangt haben, dass die Türkei wieder zu einer kooperativen Haltung Assad gegenüber zurückkehrt, was Erdogan offenbar abgelehnt hat, denn Karayilan wurde freigelassen und kehrte in das zentrale PKK Lager im Nordirak zurück."

Wenn da was dran ist, werden die keine Freunde mehr. Das hatte ich hier auch schon verlinkt, Indo hat das entweder übersehen oder übersehen wollen. Ich hatte ihn um Stellungnahme gebeten.


Da gibt es eigentlich nicht viel zu kommentieren. Die Haltung beider Staaten in dieser Frage (Syrien) ist verständlich, da das Assad-Regime für den Iran politisch wichtiger ist, als Syrien für die Türkei oder die Türkei für den Iran. Allerdings hat der Iran Assad ebenfalls zur Mässigung aufgerufen - bisher leider ohne Erfolg. Aber was will man von einem Arabischen Staatsoberhaupt anderes erwarten, der sogar den Forderungen der Arabischen Liga kein Gehör schenkt, was nun zum Rauswurf Syriens gefüht hat.

Dass Karaylian freigelassen wurde und in das zentrale Lager der PKK zurückgekehrt sein soll, ist unbestätigt. Falls das wahr sein sollte, dann wäre es tatsächlich das erste Mal, dass Iran die PKK im Kampf gegen den großen Freund und Wirtschaftspartner Türkei unterstützt. Es würde aber auch ein deutliches Zeichen in Richtung Ankara setzen, dass es nicht die letzte Unterstützung wäre, sollte Türkei eines Tages aktiv in den syrischen Bürgerkrieg eingreifen und auf diese Weise gegen die dortigen Interessen des Iran handeln.

Auf der anderen Seite muß der Iran dann aber vielleicht befürchten, dass Türkei die bisherige gemeinsame Position im Kampf gegen die beiden terrorsitischen bzw. marxistisch-separatistischen Kurden-Organisationen ebenfalls verlässt und seinerseits die Schwesterpartei der PKK, die PEJAK, unterstützt, die sich derzeit im Kampf gegen den Iran befindet. Das kann für die Türkei aber keine sinnvolle Lösung sein, denn dann entstünde tatsächlich ein Konflikt zwischen diesen beiden Regionalmächte, die sich spätestens seit Erdogan als "Brüder" bezeichnen.



zuletzt bearbeitet 18.11.2011 16:07 | nach oben springen

#2259

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 18.11.2011 16:28
von Leto_II. | 20.242 Beiträge | 25553 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
18.11.2011 15:55 #92777


Da gibt es eigentlich nicht viel zu kommentieren. Die Haltung beider Staaten in dieser Frage (Syrien) ist verständlich, da das Assad-Regime für den Iran politisch wichtiger ist, als Syrien für die Türkei oder die Türkei für den Iran. Allerdings hat der Iran Assad ebenfalls zur Mässigung aufgerufen - bisher leider ohne Erfolg. Aber was will man von einem Arabischen Staatsoberhaupt anderes erwarten, der sogar den Forderungen der Arabischen Liga kein Gehör schenkt, was nun zum Rauswurf Syriens gefüht hat.

Dass Karaylian freigelassen wurde und in das zentrale Lager der PKK zurückgekehrt sein soll, ist unbestätigt. Falls das wahr sein sollte, dann wäre es tatsächlich das erste Mal, dass Iran die PKK im Kampf gegen den großen Freund und Wirtschaftspartner Türkei unterstützt. Es würde aber auch ein deutliches Zeichen in Richtung Ankara setzen, dass es nicht die letzte Unterstützung wäre, sollte Türkei eines Tages aktiv in den syrischen Bürgerkrieg eingreifen und auf diese Weise gegen die dortigen Interessen des Iran handeln.

Auf der anderen Seite muß der Iran dann aber vielleicht befürchten, dass Türkei die bisherige gemeinsame Position im Kampf gegen die beiden terrorsitischen bzw. marxistisch-separatistischen Kurden-Organisationen ebenfalls verlässt und seinerseits die Schwesterpartei der PKK, die PEJAK, unterstützt, die sich derzeit im Kampf gegen den Iran befindet. Das kann für die Türkei aber keine sinnvolle Lösung sein, denn dann entstünde tatsächlich ein Konflikt zwischen diesen beiden Regionalmächte, die sich spätestens seit Erdogan als "Brüder" bezeichnen.






Wenn man Karaylian tatsächlich laufen liess, dürfte zumindest ein Bruder ziemlich beleidigt sein, da versteht die Türkei in der Regel überhaupt keinen Spass.


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#2260

RE:

in Politik 18.11.2011 21:29
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
18.11.2011 15:55 #92777


Da gibt es eigentlich nicht viel zu kommentieren. Die Haltung beider Staaten in dieser Frage (Syrien) ist verständlich, da das Assad-Regime für den Iran politisch wichtiger ist, als Syrien für die Türkei oder die Türkei für den Iran. Allerdings hat der Iran Assad ebenfalls zur Mässigung aufgerufen - bisher leider ohne Erfolg. Aber was will man von einem Arabischen Staatsoberhaupt anderes erwarten, der sogar den Forderungen der Arabischen Liga kein Gehör schenkt, was nun zum Rauswurf Syriens gefüht hat.


Dafür ist Syrien aber ganz und gar auf den guten Willen der Türkei angewiesen. Zu einem bei der Stromversorgung und noch viel dringlicher bei der Wasserversorgung. Auf beiden Sektoren kann die Türkei jederzeit Syrien den Hahn zu drehen bzw. die Durchflussmengen willkürlich reduzieren.

Was nun die geforderte Mäßigung im Umgang mit der eigenen Bevölkerung angeht ist der Iran das blühende Beispiel für Syriens Herrscher und das Assad-Regime wird bei der Niederschlagung der Demokratiebewegung vom großen Vorbild Iran auch nach Kräften mit Rat und Tat unterstützt. Insofern unterscheidet sich das arabische Staatsoberhaupt Assad um kein Jota von seinem iranischen Kollegen.

18. November 2011 - Die kriegerischen Planspiele der Türkei gegen Syrien

Früher nannte sich Erdogan und Assad noch liebevoll "Bruder", doch jetzt lässt Türkeis Premier Syriens Diktator fallen. Eine Flugverbotszone ist im Gespräch.

http://www.welt.de/politik/ausland/artic...gen-Syrien.html



zuletzt bearbeitet 18.11.2011 21:30 | nach oben springen

#2261

RE:

in Politik 19.11.2011 12:00
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: mbockstette
18.11.2011 21:29 #92785

.............................

Was nun die geforderte Mäßigung im Umgang mit der eigenen Bevölkerung angeht ist der Iran das blühende Beispiel für Syriens Herrscher und das Assad-Regime wird bei der Niederschlagung der Demokratiebewegung vom großen Vorbild Iran auch nach Kräften mit Rat und Tat unterstützt. Insofern unterscheidet sich das arabische Staatsoberhaupt Assad um kein Jota von seinem iranischen Kollegen. .................






Bei aller Abscheu gegen die iranischen Rattenfänger. Zeigen Sie mir bitte die Tausenden von in den Strassen ermordeten iranischen Revolutionäre.


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#2262

RE:

in Politik 20.11.2011 17:03
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Lea S.
19.11.2011 12:00 #92814


Bei aller Abscheu gegen die iranischen Rattenfänger. Zeigen Sie mir bitte die Tausenden von in den Strassen ermordeten iranischen Revolutionäre.


Nach einem, das ganze Land erfassenden Aufstand gegen das herrschende Regime über acht Monate hinweg wären im Iran nicht weniger Menschen ermordet, verhaftet und verschleppt, als das jetzt in Syrien der Fall ist. An dem Tag, an dem die iranischen Oppositionellen die gleiche Opferbereitschaft aufbringen wie die Demonstranten in Syrien, an dem Tag geht auch im Iran das große Sterben auf den Straßen los. Hegen Sie an dieser These etwa irgendwelche Zweifel?

Und die Zahl der Opfer, welche die Islamische Revolution im Iran seit ihrem Machtantritt schon gefordert hat, diese Zahl übersteigt 3.500 um das zehnfache und mehr.


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#2263

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 20.11.2011 18:29
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Maga-neu
18.11.2011 08:29 #92705

Die Frage, Michael, lautet: Wenn Syrien eine "zweite Front" errichtet, was keineswegs klar ist, gegen wen würde es eine zweite Front errichten? Gegen Israel; vielleicht zusammen mit Hizbollah und Hamas.


20.11.2011 - Iran flies Palestinian terrorists to Syria for raids into Israel

By this step, Iran and Syria are fighting back for the armed campaign the opposition Free Syrian Army-FSA began launching last week on Syrian military installations and commands centers.

May 10, shortly after the Syrian uprising erupted, Bashar Assad's cousin Rami Makhlouf, a tycoon who controls 60 percent of the national economy, issued this warning: "Without stability in Syria, there will be no stability in Israel." Damascus and Tehran appear to have decided this was the moment to make good on the threat.

300 "volunteers" were recruited in Syrian Palestinian refugee camps and transferred to Iran for courses in guerilla combat against strategic and urban targets. They were trained at al Qods elite unit facilities, some at their marine base.

Split into groups of twelve, they were taught combat tactics behind enemy lines. Three of these groups have been flown back to Damascus.(debkafile)


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#2264

Alternative

in Politik 20.11.2011 19:57
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

---
"[...]In Israel wird derzeit die Möglichkeit eines Militärangriffs auf iranische Atomanlagen debattiert.
[...] Führende Politiker in den USA und Westeuropa haben allerdings vor einem Militärschlag gegen den Iran gewarnt. Dort wird eine Verschärfung der Sanktionen favorisiert - ein Schritt, der aber von Russland und China abgelehnt wird."
"Der israelische Sicherheitsexperte Dan Schueftan sieht zu einem Militärschlag keine Alternative, wenn es keine weiteren Sanktionen gibt. Dann bleibe eigentlich nur noch ein Angriff, sagte der Wissenschaftler vom National Security Center der Universität Haifa. Wenn man den Iran jetzt ungehindert Kernwaffen bauen lasse, würden in Kürze auch Ägypten, die Türkei, Saudi-Arabien und andere arabische Staaten zu Atommächten werden. Auch Argentinien, Brasilien und Venezuela könnten als Atommächte hinzukommen. „Dann ändert sich die ganze Welt“, warnte Schueftan."
http://www.handelsblatt.com/politik/inte...en/5865688.html

Das übliche israelische Totschlag-Argument...! *gähn*
Was ändert es schon, wenn es in der Welt noch weitere Nuklearstaaten geben wird - außer dass sich die reale Gefahr von Kriege verringert - und was wäre an dieser Entwicklung überraschend? Dass es auf ewig nicht nur eine Handvoll Nuklearmächte geben kann, ist doch nur eine logische Entwicklung. Hätte mam diese Entwicklung - für die weltweit die erste Nuklearmacht und regional gesehen die jeweils erste regionale Nuklearmacht verantwortlich sind - nicht haben wollen, hätte es von Anfang an kein nukleares Wettrüsten geben dürfen. Nun lässt sich die Uhr aber leider nicht zurückdrehen.

Den Radikalinskis in Israel und USA sehr gelegen gekommene Propaganda-Rhetorik der radikalen Mullahs hin oder her: Es geht diesen in Wahrkeit seit je her doch nur darum, die Dominanz Israels gegenüber islamische Staaten in zu bewahren, und keine weitere Nuklear-Macht zu dulden.

Und von wegen, es gebe - blieben die Sanktionen aus - "keine Alternative zu einem Militärschlag"!
Dieser israelische "Sicherheitsexperte" hat ganz offen sichtlich noch nie etwas von einer diplomatischen Lösung gehört, die durch entsprechende Sicherheitsgarantien und/oder einer Reduzierung der regionalen Überpräsenz von US-Streitkräften, und/oder einer von Seiten der USA oder Israels initiierten nuklearen Abrüstung durchaus möglich wäre.

.....

"Wenn es keine scharfen Sanktionen gegen den Iran gebe, dann müsse man „etwas Militärisches machen, am liebsten etwas Amerikanisches“, forderte er. http://www.handelsblatt.com/politik/inte...en/5865688.html

Aber natürlich. :-) Die Kastanien darf wieder der "große Bruder" aus dem Feuer holen! Macht er diesmal aber nicht - nicht solange die US-Forderungen an Israel nicht erfüllt werden und vor allem, nicht solange den USA vom UN-Sicherheitsrat kein entsprechendes Mandat ausgehändigt wird. Der sogenannte "Sicherheitsexperte" darf also weiter träumen.

.....

„Wenn die Amerikaner gar nichts machen, wenn es keine Sanktionen gibt und es nur die Wahl gibt zwischen einem Angriff und einer globalen Katastrophe, dann ist der Angriff weniger gefährlich“, sagte der Sicherheitsexperte." http://www.handelsblatt.com/politik/inte...en/5865688.html

Von welcher "globalen Katastrophe" spricht er? Globales Gleichgewicht durch entsprechend wirkungsvolle Abschreckung?
Diese im Kalten Krieg bewährte "Katastrophe" zwischen Ost- und West hat uns immerhin vor dem Dritten Weltkrieg bewahrt...
Anders herum wird jedoch ein Schuh draus, Hr. "Sicherheitsexperte": Die Katastrophe wird die Folge eines Angriffs sein... Fragen Sie mal die echten Experten in den USA und Europa, die im Gegensatz zu Ihnen kompetent sind und wissen wovon sie reden.

.....

"Israel fürchte nicht, bei einem eventuellen Angriff auf den Iran die Unterstützung der Welt zu verlieren - nur die der Amerikaner. Die Europäer - und auch Deutschland - täten ohnehin „sehr wenig“ für Israel." http://www.handelsblatt.com/politik/inte...en/5865688.html

Auch hier beweist der sogenannte "Sicherjeitsexperte eklatante fachliche Defizite, dafür aber auch eine prägnante Inkompetenz:

Es sind die von der Bundesregierung von Israel geforderten und an Israel gelieferten modernen "Stealth"-U-Boote der Bundesmarine mit (von Israel modifizierten) Abschussvorrichtungen für nukleare Langstrecken-Flugkörper, die die Sicherheit Isarels durch eine durch den Einsatz dieser nur schwer ortbaren U-Boote möglich gewordene Zweitschlagkapazität erst ermöglichen. Vergleichbares hat noch nicht einmal der "große Bruder" an Israel geliefert.

......

"Andere Teile der Welt seien schon jetzt feindlich eingestellt. „Die einzige Sache, die sich negativ ändern kann, ist die amerikanische Einstellung.“ Das sei allerdings sehr gefährlich und sehr negativ, gab Schueftan zu bedenken." http://www.handelsblatt.com/politik/inte...en/5865688.html

Damit hat der Sicherheitsexperte allerdings verdammt recht; wenigstens mit der großen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Abhängigkeit Israels von den USA scheint er sich auszukennen.



zuletzt bearbeitet 20.11.2011 20:25 | nach oben springen

#2265

RE: Iran: Alternative nicht erwünscht

in Politik 20.11.2011 20:22
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
20.11.2011 19:57 #92865
---
"[...]In Israel wird derzeit die Möglichkeit eines Militärangriffs auf iranische Atomanlagen debattiert.
[...] Führende Politiker in den USA und Westeuropa haben allerdings vor einem Militärschlag gegen den Iran gewarnt. Dort wird eine Verschärfung der Sanktionen favorisiert - ein Schritt, der aber von Russland und China abgelehnt wird."
"Der israelische Sicherheitsexperte Dan Schueftan sieht zu einem Militärschlag keine Alternative, wenn es keine weiteren Sanktionen gibt. Dann bleibe eigentlich nur noch ein Angriff, sagte der Wissenschaftler vom National Security Center der Universität Haifa. Wenn man den Iran jetzt ungehindert Kernwaffen bauen lasse, würden in Kürze auch Ägypten, die Türkei, Saudi-Arabien und andere arabische Staaten zu Atommächten werden. Auch Argentinien, Brasilien und Venezuela könnten als Atommächte hinzukommen. „Dann ändert sich die ganze Welt“, warnte Schueftan."
http://www.handelsblatt.com/politik/inte...en/5865688.html

Das übliche israelische Totschlag-Argument...! *gähn*
Was ändert es schon, wenn es in der Welt noch weitere Nuklearstaaten geben wird - außer dass sich die reale Gefahr von Kriege verringert - und was wäre an dieser Entwicklung überraschend? Dass es auf ewig nicht nur eine Handvoll Nuklearmächte geben kann, ist doch nur eine logische Entwicklung. Hätte mam diese Entwicklung - für die weltweit die erste Nuklearmacht und regional gesehen die jeweils erste regionale Nuklearmacht verantwortlich sind - nicht haben wollen, hätte es von Anfang an kein nukleares Wettrüsten geben dürfen. Nun lässt sich die Uhr aber leider nicht zurückdrehen.

Den Radikalinskis in Israel und USA sehr gelegen gekommene Propaganda-Rhetorik der radikalen Mullahs hin oder her: Es geht diesen in Wahrkeit seit je her doch nur darum, die Dominanz Israels gegenüber islamische Staaten in zu bewahren, und keine weitere Nuklear-Macht dulden.
Und von wegen, es gebe - blieben die Sanktionen aus - "keine Alternative zu einem Militärschlag"!

Dieser israelische "Sicherheitsexperte" hat ganz offen sichtlich noch nie etwas von einer diplomatischen Lösung gehört, die durch entsprechende Sicherheitsgarantien und/oder einer Reduzierung der regionalen Überpräsenz von US-Streitkräften, und/oder einer von Seiten der USA oder Israels initiierten nuklearen Abrüstung durchaus möglich wäre.

.....

"Wenn es keine scharfen Sanktionen gegen den Iran gebe, dann müsse man „etwas Militärisches machen, am liebsten etwas Amerikanisches“, forderte er. http://www.handelsblatt.com/politik/inte...en/5865688.html

Aber natürlich! :-) Die Kastanien darf wieder der "große Bruder" dem Feuer holen. Macht er diesmal aber nicht - nicht solange die US-Forderungen an Isarel nicht erfüllt werden und vor allem, nicht solange den USA kein entsprechendes UN-Mandat ausgehändigt wird. Der sogenannte "Sicherheitsexperte" darf also weiter träumen.

.....

„Wenn die Amerikaner gar nichts machen, wenn es keine Sanktionen gibt und es nur die Wahl gibt zwischen einem Angriff und einer globalen Katastrophe, dann ist der Angriff weniger gefährlich“, sagte der Sicherheitsexperte." http://www.handelsblatt.com/politik/inte...en/5865688.html

Von welcher "globalen Katastrophe" spricht er? Globales Gleichgewicht durch Nukleare Abschreckung?
Diese im Kalten Krieg bewährte "Katastrophe" zwischen Ost- und West hat uns immerhin vor dem Dritten Weltkrieg bewahrt...
Anders herum wird jedoch ein Schuh draus, Hr. "Sicherheitsexperte": Die Katastrophe wird die Folge eines Angriffs sein... Fragen Sie mal die echten Experten in den USA und Europa, die im Gegensatz zu Ihnen kompetent sind und wissen wovon sie reden.

.....

"Israel fürchte nicht, bei einem eventuellen Angriff auf den Iran die Unterstützung der Welt zu verlieren - nur die der Amerikaner. Die Europäer - und auch Deutschland - täten ohnehin „sehr wenig“ für Israel." http://www.handelsblatt.com/politik/inte...en/5865688.html

Auch hier beweist der sogenannte "Sicherjeitsexperte eklatante fachliche Defizite, dafür aber auch eine prägnante Inkompetenz:

Es sind die von der Bundesregierung von Israel geforderten und an Israel gelieferten modernen "Stealth"-U-Boote der Bundesmarine mit (von Israel modifizierten) Abschussvorrichtungen für nukleare Langstrecken-Flugkörper, die die Sicherheit Isarels durch eine durch den Einsatz dieser nur schwer ortbaren U-Boote möglich gewordene Zweitschlagkapazität erst ermöglichen. Vergleichbares hat noch nicht einmal der "große Bruder" an Israel geliefert.

......

"Andere Teile der Welt seien schon jetzt feindlich eingestellt. „Die einzige Sache, die sich negativ ändern kann, ist die amerikanische Einstellung.“ Das sei allerdings sehr gefährlich und sehr negativ, gab Schueftan zu bedenken." http://www.handelsblatt.com/politik/inte...en/5865688.html

Damit hat der Sicherheitsexperte allerdings verdammt recht; wenigstens mit der großen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Abhängigkeit Israels von den USA scheint er sich auszukennen.


November 20, 2011 - Iran will not attend ‘meaningless’ IAEA forum on Middle East nuke-free zone – Tehran Times

TEHRAN – The Iranian ambassador to the International Atomic Energy Agency, Ali Asghar Soltanieh, has said that Iran will not attend the IAEA forum on a nuclear weapons-free zone in the Middle East, which opens in Vienna on Monday and runs until on ...

http://news.google.com/news/more?ned=us&ncl=dDZdmya7ruPB9xM


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#2266

RE: Iran: Alternative nicht erwünscht

in Politik 20.11.2011 20:27
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: mbockstette
20.11.2011 20:22 #92867


November 20, 2011 - Iran will not attend ‘meaningless’ IAEA forum on Middle East nuke-free zone – Tehran Times

TEHRAN – The Iranian ambassador to the International Atomic Energy Agency, Ali Asghar Soltanieh, has said that Iran will not attend the IAEA forum on a nuclear weapons-free zone in the Middle East, which opens in Vienna on Monday and runs until on ...

http://news.google.com/news/more?ned=us&ncl=dDZdmya7ruPB9xM


Das hat man jetzt davon: Ein vernünftiger Vorschlag, der einst von Iran und Saudi-Arabien initiiert wurde, wird angesicht der aggressiven Haltung gegenüber dem Iran nun von Iran (derzeit) abgelehnt!



zuletzt bearbeitet 20.11.2011 20:59 | nach oben springen

#2267

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 20.11.2011 20:49
von Maga-neu | 20.243 Beiträge | 36935 Punkte


Zitat von: nahal
18.11.2011 09:26 #92710


Gute Frage.
Aber man kann diese kaum beantworten, wenn man nicht zuerst fragt, warum die Türkei die vorher so guten Beziehungen zu Israel hat verkommen lassen.
Und die Antwort ist sehr leicht:
Die Türkei (bzw Erdogan und sein Außenminister) haben die Israel-Geschichte nur ausgenutzt, um den Einfluss der Türkei in der Region zu demonstrieren und zu verbessern.
Die Türkei, gestützt auf eine starke Wirtschaftsleistung, versucht sich als DIE Regionalmacht zu etablieren. Deswegen die Spezi-Beziehung zu Ahmadi und Assad.
Im Laufe des "arabischen Frühlings" musste Erdogan feststellen, die Spezis könnten kontraproduktiv sein.

Fazit:
Die künstliche Gegnerschaft zu Israel sowie die künstliche Freundschaft zu Assad und Ahmadi sind nicht Inhalt der politik sondern Mittel zum Zweck.
Um so schneller kann sich das ändern.
Völlig d'accord. Die türkische Regierung wird versuchen, Assad zu stürzen, um ihren Einfluss in Syrien und der arabischen Welt zu vergrößern. Zweitbeste Lösung wäre ein Arrangement Assads mit der Opposition, von der Türkei vermittelt. Aber das ist aus mehreren Gründen unwahrscheinlich. Die Türkei kann aber nur dann ihren Einfluss in der Region vergrößern, wenn sie nicht als Proxy der USA oder als Verbündeter Israels erscheint. Die Kastanien aus dem Feuer für Israel wird Erdogan jedenfalls nicht holen.


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#2268

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 20.11.2011 20:51
von Maga-neu | 20.243 Beiträge | 36935 Punkte


Zitat von: Leto_II.
18.11.2011 09:52 #92714

Und das, Maga, sollte man vielleicht nicht unterbewerten.
Vielleicht; ich halte die Golfemirate abgesehen von den Omanis jedenfalls für militärische Zwerge.


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#2269

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 20.11.2011 20:56
von Maga-neu | 20.243 Beiträge | 36935 Punkte


Zitat von: mbockstette
18.11.2011 11:38 #92729

Du bist der Meinung, ich würde deren politisch/diplomatisches, militärisches und finanzielles Engagement in Libyen überbewerten, während ich der Meinung bin, dass Du es unterschätzt, denn es stellt einen Wendepunkt, einen Paradigmenwechsel dar. Und wer von uns beiden Recht behalten wird, dass wird aller Voraussicht nach wohl anhand des sich in Syrien entfaltenden Bürgerkriegs ersichtlich werden.
Michael, im Nahen Osten behalten meistens die Skeptiker und Pessimisten recht. Ich glaube nicht an einen Paradigmenwechsel in der arabischen Politik, und das, was zurzeit in Ägypten geschieht (okay, anderes Feld), scheint auch nicht in Richtung Paradigmenwechsel zu gehen. Abgesehen davon wäre es besser, die Golfstaaten würden sich um die Demokratisierung und Verrechtsstaatlichung im eigenen Lande kümmern anstatt ausländische Interventionen zu unterstützen.


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#2270

"Iran and a Nuclear-Weapon-Free Middle East"

in Politik 20.11.2011 20:58
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

---
Arms Control Today » September 2011 » Iran and a Nuclear-Weapon-Free Middle East:
http://www.armscontrol.org/2011_09/Iran_...ree_Middle_East

"A nuclear-weapon-free zone for the Middle East was first proposed by Iran in 1974."
...
"Iran’s support of the 2012 conference on a Middle Eastern WMD-free zone is therefore based on Tehran’s opposition to Israel as the “real” threat to regional peace and stability. Iranian leaders have continually criticized Israel for being the only country in the Middle East to possess nuclear weapons. According to Iranian Foreign Minister Ali Akbar Salehi, “The Zionist regime is the only obstacle to the creation of a Middle-East free from nuclear weapons.”[4] A 2012 conference that focuses on Israel would counter the U.S. strategy of containing Iran by deflecting Arab pressure from Iran toward Israel. The United States, naturally, opposes a 2012 conference that would have a strong focus on Israel."


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#2271

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 20.11.2011 21:02
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Maga-neu
20.11.2011 20:51 #92872
Vielleicht; ich halte die Golfemirate abgesehen von den Omanis jedenfalls für militärische Zwerge.


Sind sie auch. Daher werden diese von den USA mehr als nur beschützt, nämlich als große US-Stützpunkte zur Kontrolle der Region zweckentfremdet - jedenfalls solange die zunehmend oppositionelle Bevölkerung noch mitspielt.



zuletzt bearbeitet 20.11.2011 21:02 | nach oben springen

#2272

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 20.11.2011 21:04
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

Wenigstens ein IAEA-Experte, der Ahnung zu haben scheint:

<<Ehemaliger IAEO-Chef Blix warnt vor Militärschlag>>

12. November 2011 09:37

"Flächenbrand im Nahen Osten" könnte entstehen - US-Außenministerin Clinton fordert Antworten vom Iran


"Wien - Der ehemalige Chef der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO/IAEA), Hans Blix, warnt vor einem Militärschlag gegen den Iran. In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" betont Blix, erstens wisse niemand, "wo sich all die Atomanlagen befinden. Zweitens würde es mich absolut überraschen, wenn der Iran keine Prototypen und Konstruktionspläne hätte, auf die er nach einem Angriff zurückgreifen könnte. Und drittens: Wenn die Entscheidung, eine Bombe zu bauen, noch nicht gefallen ist, dann würde ein Militärschlag wohl erst recht dazu führen, dass sie getroffen wird."[...]"

http://derstandard.at/1319182663859/Ehem...-Militaerschlag



zuletzt bearbeitet 20.11.2011 21:06 | nach oben springen

#2273

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 20.11.2011 23:07
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: Maga-neu
20.11.2011 20:51 #92872
Vielleicht; ich halte die Golfemirate abgesehen von den Omanis jedenfalls für militärische Zwerge.

Nicht nur militärische Zwerge, sondern auch noch korrupte, diktatorische Zwerge.


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#2274

RE: "Boden der Realität": Neuer Kalter Krieg

in Politik 20.11.2011 23:12
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

So schlimm kann es mit der iranischen Gefahr ja nicht sein. Der gefürchtete Holocaust ist zu teuer und wird abgesagt.

Zitat
Top Israeli firm: World more likely to accept nuclear Iran than pay high cost of war
Report by one of Israel's largest brokerage houses, Clal Finance, says military action against Iran nuclear sites will be deterred by forecast of rising oil prices and damage to global trade; UN's Ban Ki-moon urges against military strike. http://www.haaretz.com/news/diplomacy-de...of-war-1.394812



zuletzt bearbeitet 20.11.2011 23:12 | nach oben springen

#2275

RE: Iran: Alternative nicht erwünscht

in Politik 20.11.2011 23:30
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
20.11.2011 20:27 #92868


Das hat man jetzt davon: Ein vernünftiger Vorschlag, der einst von Iran und Saudi-Arabien initiiert wurde, wird angesicht der aggressiven Haltung gegenüber dem Iran nun von Iran (derzeit) abgelehnt!

Die ganze Veranstaltung wäre ein Witz. Da will ein Staat, der Atomwaffen besitzt einen Staat der keine hat an der Möglichkeit welche zu bauen aggressiv hindern. Das Protokoll einer solchen Zusammenkunft würde ich gerne lesen.

Die israelischen Politiker werden tausend Dankgebete schicken und 3 Tage lang Freudentänze aufführen, dass der Iran nicht teilnehmen will. Was hätten die Herrschaften denn während einer solchen Konferenz sagen können, eh hm,ja wir haben garkeine A-Bomben und die werden wir nicht abschaffen.


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