#1776

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 13:25
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: NAHAL 
Und das auch, zurecht. In den Kriegskonventionen ist das auch klar und deutlich geregelt.
Israel braucht nicht eine Lex Israel zu akzeptieren. Auch dann nicht, wenn es sich um solch "neutrale" und "objektive" Oranisationen, wie die Menschenrechtskomission der UN handelt (Sie wissen schon, DIE Organisation, die einen libyschen Vorsitzenden, bis vor Kurzem, hatte, wo Kuba und iran mitbestimmende Mitgleider sind).


Ich hate auch eine interne unabhängige ISRAELISCHE Untersuchung angesprochen !


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#1777

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 14:26
von Landegaard
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Zitat von: NAHAL 
Notwehr, Tötungsabsicht, Zeugen, Glaubwürdigkeit......
Alles erdliche "Fakten", die durch den letzendlich Handelnden aufgehoben werden. Dieser "Handelnde" steht über diese "trivialen" Kleinigkeiten. Der Handelnde und Urteilende ist Jesus. Er handelt, um das als Unrecht, von ihm (die oberste Intsanz) geurteilte, umzukehren und UNgesehen zu machen.


Das haben Sie sehr schön formuliert. Ist die Erklärung, warum Jesus entsprechend handelt, von ihm selbst so erklärt oder möglicherweise ein überliefertes irdisches Urteil? Man sagt ihm ja zuweilen nach, durchaus auch aus Gnade agiert zu haben, was es eigentlich ausschließt, sein Handeln als Wiedergutmachung einer Tat von Petrus zu verstehen. Meine religiöses Verständnis lässt jedenfalls auch das Verständnis zu, dass Jesus Ohren heilt, die mit Fug und Recht abgetrennt wurden. Quasi als versöhnendes: Schwamm drüber.

Das ist ebenfalls eine irdische Interpretation. Das Schöne bei Gott ist die extrem Flache Hierarchie. Alles was nicht er (oder in diesem Fall Jesus) selbst darlegt, ist irdische Interpretation, ergo Firlefanz.


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#1778

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 14:29
von NAHAL (gelöscht)
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Zitat von: guylux 
Eine Antwort auf meine 2 Fragen kann Ich nicht finden .
Warum sollte Ich nicht urteilen, 4 Jahre nach dem LibanonKrieg wird ein Urteil ja wohl noch erlaubt sein ?



Doch, steht alles ganz genau beschrieben drin. Sowohl was die Regel über das Recht jedes Landes, die Vorkommnisse allein zu untersuchen als auch die Regelungen über die Dauer der Untersuchungen.
Welche Massnamen bezogen auf den Libanonkrieg beschlossen oder nicht beschlossen wurden, bitte um Aufklärung. Ich weiß nicht, was Sie meinen. Untersuchungen haben stattgefunden, wie Sie, aus den aufgezeigten Verfahrensregeln, entnehmen können.



zuletzt bearbeitet 07.05.2010 14:29 | nach oben springen

#1779

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 14:37
von NAHAL (gelöscht)
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Zitat von: Landegaard 
Alles was nicht er (oder in diesem Fall Jesus) selbst darlegt, ist irdische Interpretation, ergo Firlefanz.


Nicht mal das! :-)
Sogar (und gerade) was Jesus sagt, unterliegt der irdischen Interpretation.(wieder frei nach Maimonides) :-)
Aber das ist ja gerade die Exegese.
Aber glauben Sie mir, als Jude, ist mir die Auslegung von Jesus über die Absicht des Petrus, oder die Auslegung des NT-Lesers über die Absicht Jesus, recht egal.
Mich interessiert allein die Interpretation Magas, der mir dadurch einen logischen Fehler bei dem Vergleich Goldstoneaussage-Filbingeraussage nachweisen wollte.

PS
Sie würden, geehrter Landegaard, mir zu viel Ehre erweisen, wenn Sie dächten, diese Exegese wäre allein auf meinen Mist gewachsen.

"Die Schrift erwähnt ausdrücklich, dass es das rechte Ohr war. Warum? Eine Antwort könnte sein, dass auf diese Weise deutlich wird, dass Petrus den Knecht töten wollte. Denn wenn Petrus ein Rechtshänder war und Malchus ihm gegenüberstand, dann musste er schräg schlagen, um das rechte Ohr abzuhauen. Wenn er es wirklich auf ein Ohr abgesehen hätte, wäre es doch viel praktischer gewesen, das linke abzusäbeln. Petrus war jedenfalls zu allem bereit. Davon müssen wir ausgehen."

http://www.bibelstudium.de/index.php?art...+das+rechte+Ohr



zuletzt bearbeitet 07.05.2010 14:39 | nach oben springen

#1780

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 14:57
von NI (gelöscht)
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Zitat von: Landegaard 
Danke.
Ich verstehe nicht ganz, was mir 7585 eigentlich sagen will. Beide Seiten haben eine Story verkauft, ohne exakt im Bilde zu sein. Schöne REferenz zu meiner Aussage heute morgen: Im Krieg stirbt zunächst die Wahrheit.
Wo ist das Problem? Der Irrtum ist aufgefallen und berichtet worden. So muss das sein, oder?


Sie haben den Sinn des Beitrags nicht verstanden, es ging nicht um die Schule sondern um Richter Goldstone und den Menschenrechtsrat der UNO:



Zitat von: NI 

Ich finde, dass das Zusammentreffen eines Richters, der seine vermeintliche Pflicht über sein Rechtsverständnis stellt und eines sogenannten Menschenrechtsrates, der seine Pflicht vor allem darin sieht Israel und die USA zu verurteilen, sehr viel über die Qualität eines solchen Berichtes sagt.
Das Verhalten der Vertreter des UN-Menschenrechtsrates im Gaza-Konflikt, sollten uns doch noch in Erinnerung sein, da wurde ein angeblicher Angriff auf eine UN-Schule, mit unzähligen Opfern, konstruiert und in die Medien gebracht, der nicht stattfand.

John Ging, der UNRWA-Koordinator in Gaza, wusste frühzeitig durch Zeugen vor Ort, dass die Geschichte nicht stimmte, was ihn aber zu keiner Richtigstellung der Meldung veranlasste.


Zitat von: 


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#1781

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 15:06
von Landegaard
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Zitat von: NAHAL 
Nicht mal das! :-)
Sogar (und gerade) was Jesus sagt, unterliegt der irdischen Interpretation.(wieder frei nach Maimonides) :-)
Aber das ist ja gerade die Exegese.
Aber glauben Sie mir, als Jude, ist mir die Auslegung von Jesus über die Absicht des Petrus, oder die Auslegung des NT-Lesers über die Absicht Jesus, recht egal.


Und mir erst. Den Spaß ziehe ich eher aus der Debatte an sich.


Zitat von: NAHAL 
Sie würden, geehrter Landegaard, mir zu viel Ehre erweisen, wenn Sie dächten, diese Exegese wäre allein auf meinen Mist gewachsen.
"Die Schrift erwähnt ausdrücklich, dass es das rechte Ohr war. Warum? Eine Antwort könnte sein, dass auf diese Weise deutlich wird, dass Petrus den Knecht töten wollte. Denn wenn Petrus ein Rechtshänder war und Malchus ihm gegenüberstand, dann musste er schräg schlagen, um das rechte Ohr abzuhauen. Wenn er es wirklich auf ein Ohr abgesehen hätte, wäre es doch viel praktischer gewesen, das linke abzusäbeln. Petrus war jedenfalls zu allem bereit. Davon müssen wir ausgehen."
http://www.bibelstudium.de/index.php?art...+das+rechte+Ohr


Das ist einer der Gründe, warum ich aus der Kriche ausgetreten bin. Ich halte es schon für vertretbar, den Wahrheitsgehalt der Bibeltexte zu hinterfragen, erst recht gebe ich nichts auf besagte irdische Interpretationen. Da ich noch kein von Gott unterzeichnetes Beförderungsschreiben gesehen habe, stehen für mich die leitenden Mitglieder der Kirche auf gleicher Hierarchie-Ebene, wie alle anderen Menschen auch.

Obige Annahme mag zutreffen, wenn die vielen "Wenns" denn stimmen. Nun muss Malchus nur versetzt zu Petrus gestanden haben, schon ist es sehr praktisch, das rechte abzuschlagen und die ganze Hirnleistung der Exegese ist fürn Popo.

Was mir an diesem Thema so gefällt ist, dass ich den Bezug zu unserer vorherigen Debatte, wo es um die Motive der Handelnden ging, habe. Ich habe offenkundig unverständlich versucht zu verdeutlichen, dass Motive schwer zu beurteilen sind, sie also nicht als belegt als Erklärung für Konflikte herangezogen werden können. Hier ist die gegebene zeitliche Distanz das Problem. In der letzten Debatte war es der Umstand, dass wir von einem Konfliktzustand sprachen.


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#1782

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 15:09
von Landegaard
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Zitat von:  Sie haben den Sinn des Beitrags nicht verstanden, es ging nicht um die Schule sondern um Richter Goldstone und den Menschenrechtsrat der UNO:


Das kann sein. Vielleicht liegt das daran, dass im betreffenden Artikel zu oft von der Schule gesprochen wird, als dass für mich erkennbar wäre, dass es um die Schule gar nicht geht. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.


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#1783

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 15:34
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: NAHAL 
Doch, steht alles ganz genau beschrieben drin. Sowohl was die Regel über das Recht jedes Landes, die Vorkommnisse allein zu untersuchen als auch die Regelungen über die Dauer der Untersuchungen.
Welche Massnamen bezogen auf den Libanonkrieg beschlossen oder nicht beschlossen wurden, bitte um Aufklärung. Ich weiß nicht, was Sie meinen. Untersuchungen haben stattgefunden, wie Sie, aus den aufgezeigten Verfahrensregeln, entnehmen können.

Warum Israel nach Gaza eine Anderung der Genfer Konvention wollte , wo doch Alles exakt nach dem Paragraphen dieser Konvention gelaufen sein soll , hat mir bisher noch niemand
erklären können .
Nach dem Libanonkrieg haben sich einige Punkte der IDF Untersuchungen als falsch erwiesen .


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#1784

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 15:39
von NAHAL (gelöscht)
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Zitat von: guylux 
Warum Israel nach Gaza eine Anderung der Genfer Konvention wollte , wo doch Alles exakt nach dem Paragraphen dieser Konvention gelaufen sein soll , hat mir bisher noch niemand
erklären können .


Dann versuche ich es Ihnen zu erklären:
Die Genfer Konventionen sind dringend anpassungsbedürftigt;
Die asymetrischen Konflikte waren damals, nicht so aktuell und wurden nicht berücksichtigt.

Um die Konventionen auf die neuen und veränderten Umstände anzuwenden bedarf vieler Interpretationen, die nicht einheitlich sind.



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#1785

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 15:48
von NI (gelöscht)
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Zitat von: guylux 

Die Verteidigung eines Angeklagten KANN durchaus der Wahrheit entsprechen , im Normalen sind allerdings meist Zweifel angebracht .



An der Anklage aber ebenso. Und dann stellt sich natürlich die Frage, wer ist der Ankläger.
Im Fall des UN-Menschenrechtsrates sind, im Bezug auf Israel, mehr als berechtigte Zweifel angebracht.


Zitat von: guylux 

Ein Arzt operiert Ihr Kind , es bleibt gelähmt.
Der betreffende Arzt wird vom Gericht als Gutachter bestellt und sein eigenes Gutachten spricht in von jeder Schuld frei . Sie acceptieren das natürlich sofort , oder ??


Nun ja, die Annahme, dass der Arzt Recht hat ist eben so berechtigt wie die Annahme, er hätte einen Fehler gemacht. Anders sieht es aus, wenn der Ankläger schon mal als notorischer Lügner entlarvt wurde.


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#1786

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 16:00
von guylux (gelöscht)
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Nun ja, die Annahme, dass der Arzt Recht hat ist eben so berechtigt wie die Annahme, er hätte einen Fehler gemacht. Anders sieht es aus, wenn der Ankläger schon mal als notorischer Lügner entlarvt wurde.

Es ist IHR Kind.
Meine Frage war : acceptieren Sie das Gutachten des verursachenden Arztes in eigener Sache ? Oder würden Sie zumindest einen anderen Gutachter herbeiziehen ?


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#1787

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 16:09
von NI (gelöscht)
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Zitat von: Landegaard 
Das kann sein. Vielleicht liegt das daran, dass im betreffenden Artikel zu oft von der Schule gesprochen wird, als dass für mich erkennbar wäre, dass es um die Schule gar nicht geht. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.


Ich hatte den Artikel über den angeblichen Angriff auf die UN-Schule nur erwähnt, weil er mir ein gutes Beispiel für diese Debatte zu sein scheint.
Wenn ich mich recht erinnere, wurde Kolportiert, Israel hätte die palästinensischen Flüchtlinge aufgefordert, sich in die Schule zu begeben um diese Schule dann einige Tage später zu bombardieren.
Meines Wissens hat John Ging, der UNRWA-Koordinator in Gaza das Gerücht in die Welt gesetzt, die IDF hätte die Schule angegriffen und 50 Flüchtlinge in der Schule getötet.
Wie später zu erfahren war, tat er das wider besseren Wissens, zumindest wusste er zeitnah, dass die Geschichte nicht stimmte, dennoch hat er nichts getan um seinen Irrtum aufzuklären.
Israel konnte nur das sagen, was aus seiner Sicht zutreffen würde, dass wenn die Schule tatsächlich beschossen wurde, die IDF aus der Schule angegriffen wurde, denn ohne besonderen Grund wäre ein Beschuss der UN-Schule nicht erfolgt.
Es ist also nicht so, dass hier beide Seiten gelogen hatten, sondern die Unwahrheit in die Welt zu setzen war alleine Sache der UNRWA.



zuletzt bearbeitet 07.05.2010 16:37 | nach oben springen

#1788

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 16:14
von NI (gelöscht)
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Zitat von: guylux 
Nun ja, die Annahme, dass der Arzt Recht hat ist eben so berechtigt wie die Annahme, er hätte einen Fehler gemacht. Anders sieht es aus, wenn der Ankläger schon mal als notorischer Lügner entlarvt wurde.
Es ist IHR Kind.
Meine Frage war : acceptieren Sie das Gutachten des verursachenden Arztes in eigener Sache ? Oder würden Sie zumindest einen anderen Gutachter herbeiziehen ?


Was hat Ihre Frage mit meiner Antwort an Sie zu tun?



zuletzt bearbeitet 07.05.2010 16:24 | nach oben springen

#1789

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 16:25
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: NI 
Was hat Ihre Frage mit meiner Antwort an Sie zu tun?


Nichts , einfach falsch verlinkt !
Beantworten Sie doch einfach bitte die Frage .


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#1790

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 16:28
von NI (gelöscht)
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Zitat von: guylux 
Nichts , einfach falsch verlinkt !
Beantworten Sie doch einfach bitte die Frage .


Nehmen Sie doch erst mal zu meiner Antwort Stellung.


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#1791

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 16:39
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: NI 
Nehmen Sie doch erst mal zu meiner Antwort Stellung.


Natürlich "könnte " der Arzt Recht haben , darum geht es nicht .
Als direkt Beteiligter ist seine Neutralität nicht gewährleistet , deshalb die Frage ob Sie das Gutachten des Arztes acceptieren würden .
Nochmal : es ist IHR Kind welches durch die Intervention dieses Arztes gelähmt ist !


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#1792

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 16:44
von NI (gelöscht)
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Zitat von: guylux 
Natürlich "könnte " der Arzt Recht haben , darum geht es nicht .
Als direkt Beteiligter ist seine Neutralität nicht gewährleistet , deshalb die Frage ob Sie das Gutachten des Arztes acceptieren würden .
Nochmal : es ist IHR Kind welches durch die Intervention dieses Arztes gelähmt ist !


Es ist aber nicht mein Kind, denn wenn es das wäre, so wäre ich als Ankläger oder Richter befangen und somit nicht in der Lage ein gerechtes Urteil zu sprechen.
Im Fall des Berichts des UN-Menschenrechtsrates ist aber zweifellos der Ankläger im Bezug auf Israel befangen.



zuletzt bearbeitet 07.05.2010 16:46 | nach oben springen

#1793

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 18:22
von Landegaard
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Zitat von: NI 
Ich hatte den Artikel über den angeblichen Angriff auf die UN-Schule nur erwähnt, weil er mir ein gutes Beispiel für diese Debatte zu sein scheint.


Das ist vollkommen ok. Nahal war es, der Ihren Beitrag als Musterantwort zu einer Frage machte, die ich an ihn stellte. Da können Sie mal nichts für. Ich finde im ürbigen tatsächlich, dass er ein gutes Beispiel für die Debatte ist.


Zitat von: NI 
Wenn ich mich recht erinnere, wurde Kolportiert, Israel hätte die palästinensischen Flüchtlinge aufgefordert, sich in die Schule zu begeben um diese Schule dann einige Tage später zu bombardieren.
Meines Wissens hat John Ging, der UNRWA-Koordinator in Gaza das Gerücht in die Welt gesetzt, die IDF hätte die Schule angegriffen und 50 Flüchtlinge in der Schule getötet.
Wie später zu erfahren war, tat er das wider besseren Wissens, zumindest wusste er zeitnah, dass die Geschichte nicht stimmte, dennoch hat er nichts getan um seinen Irrtum aufzuklären.


Ja, das ist ihm vorzuwerfen, sowohl der Bericht auf Basis ungesicherter Faktenlage, wie auch das offensichtlich mangelnde Interesse einer Richtigstellung.
Die Medallie hat allerdings auch eine zweite Seite: Dass nämlich die IDF ebenfalls ohne entsprechend abgesicherte Kenntnis ihre Version des Vorfalles verbreitete. Wir reden da von der IDF, die im Konflikt neutrale Berichterstattung unterband und sich nun selbst untersucht. Wollen wir das auch bedenklich finden?


Zitat von: NI 
Israel konnte nur das sagen, was aus seiner Sicht zutreffen würde, dass wenn die Schule tatsächlich beschossen wurde, die IDF aus der Schule angegriffen wurde, denn ohne besonderen Grund wäre ein Beschuss der UN-Schule nicht erfolgt.

Es ist also nicht so, dass hier beide Seiten gelogen hatten, sondern die Unwahrheit in die Welt zu setzen war alleine Sache der UNRWA.


Es ist eloquent, wie Sie im prinzip die gleiche Sache einmal verdammen und einmal nicht. Wenn ich keinem was böses will, kann man auch auf die Idee kommen, dass beide Seiten zunächst einmal nur das verbreitet haben, was ihnen den Geschehnissen entsprechend am wahrscheinlichsten vorkam. Wenn dem so ist, würde ich es auch bei beiden Seiten gleich bewerten. Ich habe nicht den Eindruck, dass Sie das tun.


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#1794

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 18:39
von NAHAL (gelöscht)
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"Nahal war es, der Ihren Beitrag als Musterantwort zu einer Frage machte, die ich an ihn stellte. "

"Musterantwort" ist eine Interpretation.
ich habe es als "Antwort", ohne weitere Angabe, bezeichnet. Und das auch nur den Teil betreffend, der um die Goldstone-Sache handelte. "Die Schule" war nur ein NI-Beispiel, um das Argument zu erhärten.

PS
Es ist ein befriedigendes Zeichen, dass Sie zwei, auch, sachlich, miteienander disskutieren können. Vielleicht ist das auch ein Prozess, den ich auch, mit Landegaard, durchmachen musste.

"Reibung erzeugt Wärme, aber, nach einer Weile, sind die Flächen so glatt, dass die Wärme immer niedrieger wird."

:-)



zuletzt bearbeitet 07.05.2010 18:50 | nach oben springen

#1795

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 18:44
von NI (gelöscht)
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Zitat von:  Zitat von: NI
Wenn ich mich recht erinnere, wurde Kolportiert, Israel hätte die palästinensischen Flüchtlinge aufgefordert, sich in die Schule zu begeben um diese Schule dann einige Tage später zu bombardieren.
Meines Wissens hat John Ging, der UNRWA-Koordinator in Gaza das Gerücht in die Welt gesetzt, die IDF hätte die Schule angegriffen und 50 Flüchtlinge in der Schule getötet.
Wie später zu erfahren war, tat er das wider besseren Wissens, zumindest wusste er zeitnah, dass die Geschichte nicht stimmte, dennoch hat er nichts getan um seinen Irrtum aufzuklären.

--------------------------

Zitat von: Landegaard

Ja, das ist ihm vorzuwerfen, sowohl der Bericht auf Basis ungesicherter Faktenlage, wie auch das offensichtlich mangelnde Interesse einer Richtigstellung.
Die Medallie hat allerdings auch eine zweite Seite: Dass nämlich die IDF ebenfalls ohne entsprechend abgesicherte Kenntnis ihre Version des Vorfalles verbreitete. Wir reden da von der IDF, die im Konflikt neutrale Berichterstattung unterband und sich nun selbst untersucht. Wollen wir das auch bedenklich finden?



Die IDF verbreitete nicht "ihre Version des Vorgangs" sondern tat nur das was in diesem Fall angebracht erschien. Sie sagte, sollte die Schule tatsächlich angegriffen worden sein, das nur passiert sein konnte, wenn die IDF aus der Schule angegriffen wurde.
Das ist etwas ganz anderes.


Zitat von: 


Zitat von: NI
Israel konnte nur das sagen, was aus seiner Sicht zutreffen würde, dass wenn die Schule tatsächlich beschossen wurde, die IDF aus der Schule angegriffen wurde, denn ohne besonderen Grund wäre ein Beschuss der UN-Schule nicht erfolgt.

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Zitat von : Landegaard

Es ist eloquent, wie Sie im prinzip die gleiche Sache einmal verdammen und einmal nicht. Wenn ich keinem was böses will, kann man auch auf die Idee kommen, dass beide Seiten zunächst einmal nur das verbreitet haben, was ihnen den Geschehnissen entsprechend am wahrscheinlichsten vorkam. Wenn dem so ist, würde ich es auch bei beiden Seiten gleich bewerten. Ich habe nicht den Eindruck, dass Sie das tun.


Ich nenne eine Lüge eine Lüge und die Merldung, die IDF hätte eine Schule mit Flüchtlingen bombardiert, war eine Lüge.
Dass die IDF sich zu einer Stellungnahme veranlasst sah, war angesichts der ungeheuren Anschuldigung nur verständlich.
Wie wollen Sie da "beide Seiten gleich bewerten"? Eine Seite hatte bewusst gelogen, nämlich die UNRWA.


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#1796

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 18:49
von NAHAL (gelöscht)
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"Wie wollen Sie da "beide Seiten gleich bewerten"? Eine Seite hatte bewusst gelogen, nämlich die UNRWA."

Hier liegt ein grundsätzliches Problem:
UNRWA wird als eine UN-Organisation aufgefasst, was diese auch, de facto, ist.
Diese UN.... ruft, bei den meisten Lesern, ein Gefühl der Objektivität und der Unabhängigkeit hervor.
Es ist aber leider so, dass die UNRWA aus ca 98% palästinensischen Angestelltne betseht.



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#1797

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 18:58
von NI (gelöscht)
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Zitat von: NAHAL "Wie wollen Sie da "beide Seiten gleich bewerten"? Eine Seite hatte bewusst gelogen, nämlich die UNRWA."
Hier liegt ein grundsätzliches Problem:
UNRWA wird als eine UN-Organisation aufgefasst, was diese auch, de facto, ist.
Diese UN.... ruft, bei den meisten Lesern, ein Gefühl der Objektivität und der Unabhängigkeit hervor.
Es ist aber leider so, dass die UNRWA aus ca 98% palästinensischen Angestelltne betseht.



Leider finde ich den entsprechenden Artikel nicht mehr, aber ich hatte gelesen, die palästinensischen Mitarbeiter aus der Schule hätten John Ging darauf hingewiesen, dass die Meldung über den Angriff und die Opfer in der Schule nicht stimmt, worauf John Ging ihnen untersagte mit Vertretern der Presse darüber zu sprechen.


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#1798

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 22:20
von VK64
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Zitat von: NI 
Leider finde ich den entsprechenden Artikel nicht mehr, aber ich hatte gelesen, die palästinensischen Mitarbeiter aus der Schule hätten John Ging darauf hingewiesen, dass die Meldung über den Angriff und die Opfer in der Schule nicht stimmt, worauf John Ging ihnen untersagte mit Vertretern der Presse darüber zu sprechen.

So, so, Sie finden den Artikel also nicht mehr.


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#1799

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 22:22
von VK64
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Zitat von: NAHAL "Wie wollen Sie da "beide Seiten gleich bewerten"? Eine Seite hatte bewusst gelogen, nämlich die UNRWA."
Hier liegt ein grundsätzliches Problem:
UNRWA wird als eine UN-Organisation aufgefasst, was diese auch, de facto, ist.
Diese UN.... ruft, bei den meisten Lesern, ein Gefühl der Objektivität und der Unabhängigkeit hervor.
Es ist aber leider so, dass die UNRWA aus ca 98% palästinensischen Angestelltne betseht.

Wieso leider? Was soll das denn heißen. Die IDF besteht sogar zu 100 % aus Juden., dennoch Sie Untersuchungsberichte der IDF ein. Wollen Sie nun allen Ernstes behaupten, dass Juden glaubwürdiger sind als Palästinenser?.


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#1800

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 07.05.2010 22:33
von VK64
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Zitat von: NI Die IDF verbreitete nicht "ihre Version des Vorgangs" sondern tat nur das was in diesem Fall angebracht erschien. Sie sagte, sollte die Schule tatsächlich angegriffen worden sein, das nur passiert sein konnte, wenn die IDF aus der Schule angegriffen wurde.
Das ist etwas ganz anderes.
Nicht einmal die IDF hat bestritten, dass sie die Schule angegriffen hat.Unterschiedliche Meinungen gibt es nur über die Anzahl der Toten.
Was reden Sie eigentlich für einen Mist daher?

Es sollen übrigens ca. 3oo Schulen zerstört worden sein.
http://www.humanityfirst.de/c/Katastroph...fer%20in%20Gaza
http://orientbruecke.wordpress.com/2009/...e-durch-israel/
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1006315&kat=3


Zitat von: NI

Ich nenne eine Lüge eine Lüge und die Meldung, die IDF hätte eine Schule mit Flüchtlingen bombardiert, war eine Lüge.

Unsinn, die Schule wurde bombardiert. Die einzige, die lügt, und zwar bewusst nd systematisch aus niedersten Beweggründen , sind Sie.

Zitat von: NI
Dass die IDF sich zu einer Stellungnahme veranlasst sah, war angesichts der ungeheuren Anschuldigung nur verständlich.
Wie wollen Sie da "beide Seiten gleich bewerten"? Eine Seite hatte bewusst gelogen, nämlich die UNRWA.Text Eingabe]
Nein, Sie verbreiten Märchen. Sie sind wohl keine Nachtschwester, sondern Märchentante -und, eine schlechte dazu.

Hören Sie doch endlich auf, notorisch solch einen Lügenschwachsinn zu verbreiten.

Diese und viele andere Schulen sowie zahlreiche UN-Einrichtungen wurden von der IDF systematisch bombardiert - wie bereits im Libananon und internationale und unabhängige Untersuchungen darüber von Israel bis heute verhindert-warum nur?.


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